Warum schreiben so viele "ReitbeDeiligung" statt "Reitbeteiligung"?

20 Antworten

Bei uns im Fränkischen spricht man es sogar so.^^

Und ja ich kenne Menschen, die auch in ihrem Dialekt schreiben. Da heißt es dann eben "Reidbedeiligung", "Karodde" "Disch" und selbst bei Namen werden die Buchstaben kuschelig - "Anidda" statt Anita "Luggas" statt Lukas usw.

Kenne ich allerdings erst seitdem ich in Franken lebe. Vorher im Allgäu gabs noch exotischere Begriffe...^^

Viele verstehen beim Aussprechen nunmal ein D statt dem L, weil das L gerne etwas verschluckt wird.

Anders kann ich es mir nicht erklären - natürlich auch mangelnde Disziplin im Thema Rechtschreibung, klar.

Meine Nachfrage ist übrigens dann immer, was denn "beteiDigen" ist - bei einer ReitbeteiLigung beteiLigt man sich an etwas, aber was ist dann beteiDigen? Die meisten verstehen es dann auch.

Oft kommt auch "sorry, war die Autokorrektur" - ja, klar. Der Autokorrektur bringt man das aber falsch bei, also Lerneffekt für die Person = 0.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – über 20 Jahre Reiterfahrung und 2 eigene Pferde

Ja, genau. Die Autokorrektur kennt ja auch keine Reitbeleidigung, bis man es einmal geschrieben hat :-D

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das ist doch einfach. Viele Reitbeteidigungen meinen, sie müssen das arme gequälte Tier gegen die fiesen Besitzer verteidigen. ja, ja, der Freudsche Versprecher....

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Warum schreiben so viele "seit" statt "seid" und umgekehrt? Oder "wen" statt "wenn"?

Eine Liste an orthografischen und grammatikalischen Fehlern, die sich nahezu unendlich fortsetzen ließe.

Der Clou dabei ist, dass sich die meisten Leute noch aufregen und beleidigend werden, wenn man sie auf die gröbsten Fehler hinweist. Ich pflege mich in solchen Fällen zu bedanken und freue mich, aus Fehlern lernen zu können. Das scheint allerdings nicht mehr modern zu sein, was ich sehr schade finde.

Woher ich das weiß:Hobby – Deutsch, Englisch, Neugriechisch, Französisch, Spanisc

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