Warum schmerzen Neuropathien in den Füßen ,am Abend bzw. in der Ruhe am Heftigsten Ich habe Neuropathien in den Füßen bzw. im vordern Fußknochenbereich . .m?

...komplette Frage anzeigen

4 Antworten

Diese Beschwerden treten meist erst dann auf wenn die Blutzuckerwerte wieder im grünen Bereich sind.

Sofern Deine Beschwerden noch nicht so schlimm sind könnte das Mittel "Milgamma", oder "Thiogamma" helfen. Beides ist rezeptfrei in der Apotheke erhältlich, nicht ganz billig und wird nicht von den Kassen übernommen. Zumindest am Anfang wird Besserung eintreten. Wenn es auf Dauer nichts mehr bringt wird Dein Arzt es vermutlich mit "Lyrika" versuchen.  Lyrika ist rezeptpflichtig wird von den Kassen übernommen und hat einen Beipackzettel wie eine Tapetenbahn. Wenn das  auf Dauer auch nicht hilft solltest Du Deinen Arzt bitten Dich an einen Schmerztherapeuten oder einen Neurologen zu überweisen. Diese Ärzte kennen sich mit Neuropathien und möglichen hilfreichen Medikamenten besser aus.

Sei letztlich nicht zu ungeduldig, gerade die für Neuropathien hilfreichen Medikamente brauchen einige Zeit bis man sicher sein kann das Richtige getroffen zu haben. Bei mir hat der Neurologe fast 6 Monate gebraucht um die richtige Kombination zu finden, seitdem sind die Beschwerden erträglich.

Das letzte Mittel sind dann in der Tat nur noch Opiate.

Noch ein Hinweis den man offiziell nicht geben darf, "kiffen" soll sehr hilfreich sein ...

artus ,  danke dir  erst mal -- die schmerzen   sind  erträglich , wenn auch nicht angenehm aber  nicht wirkliche schmerzen ( jedenfalls empfinde ich es nicht so ) aber dieses missgefühl ,als wenn man ständig irgendwie  die strümpfe unter den zehen zusammengeknäult hätte,das ist nicht  angenehm  ,auch nicht beim laufen .Ich merke auc jedes  steinchen  unter den füßen, das tut nach wie  vor  weh !

ich dehne jetzt  meine  füße , indem ich  die zehn stark anziehe-- habe den eindruck  das bringt linderung. cih  würde   starke medika  erst nehmen ,wenn es nich t mehr auszuhalten wäre. dacht, das man viel . irgendwie anders  einwirken könnte . nehme seit längerem  vit. B12  und  auch vit. D3 . kiffen wäre  ja eine art entspannung,  die sich auf den gesamten körper auswirkt

0
@eggenberg1

Du schreibst in Deiner Frage oben das der HbA1c-Wert seit es herauskam immer unter 6 lag, wie hoch war er denn als es herauskam?

 

Dieses "Missgefühl" scheint bei Dir noch nicht so schlimm zu sein, also kann es durchaus sein das man noch mit geringen Mitteln dagegen ankommt. Aber Deine Schilderung ist typisch für eine Neuropathie. Kann man das Gefühl auch als "Kaltschmerz" bezeichnen? Wenn ja solltest Du schnellstens was dagegen tun.

Sprich mit Deinem Arzt und versuch es dann mal mit Milgamma von Ratiopharm, das könnte schon helfen.

0
@Artus01

er war nie höher als 6  ,ich lasse alle 1/4 jahr  kontrollieren seid  12 jahren ,konnte sogar  medformin  2008 absezten , weil   der wert/ die werte so gut waren . ich war  zu de r zeit im krankenhaus und es wurde mehrmals am tag gemessen-damlas  fing es  auch erst an mit  der  rechten zehe - ein leichtes  taubheitsgefühle ,stellenweise .

0
@Artus01

"Kaltschmerz "-- wie  darf ich das interpretieren? -- meinst du  ,dass die füße sich kalt anfühlen,aber   trotzdem,wenn man s ie anfaßt mit den händen - warm sind ? da s habe ich a b und an mal ,aber  das gefühl ändertt sich , wenn ich  übungen mache  bzw.die füße  warm halte. ansonsten empfinde ich dei füße als  normal warm -- leduglich  wennich  sie in warmen wasser bade   dan teten empfindungsstörungen  zu tage  ebne  vorn im zehen  und zehenballbereich  merk ich da   erst mal  nicht  wirklich was ,  im hintern bereich a ber normal -wärend  des badens  verändert sich da gefühpe etwas zum  positivem ,aber nur minimal -.

ich  war  vor  3 jahren zur fußambulanz , weil ich dachte ,die könnten was anders unternehmen , aber  außer ein  durchmessung  des blutstroms und eben  eine stimmgablmesung  wurde nichts gemacht. ich belkam  da diabethikerienlagen , die  viel zu  dick waren   für normale schuhe--  also  für mich unnütz, denn ich möchte nun wirklich noch nciht mit diabether schuhen rumlaufen

die  durchblutung  war  dabei  in ordnung  ,die reaktion  beim stimmgabeltest  verzögert.

0
@eggenberg1

"Kaltschmerz "-- wie  darf ich das interpretieren? -- meinst du  ,dass die füße sich kalt anfühlen,aber   trotzdem,wenn man s ie anfaßt mit den händen - warm sind ?

Genau so ist es gemeint, es ist eben schlecht zu beschreiben.

Bei Deinen Werten liegst Du ja schon fast im "gesunden" Bereich, allerdings können die Typischen Beschwerden auch da schon auftreten, glücklicherweise bei Dir eben nicht so massiv. Was haben denn die anderen Unteruchungen (Augen, Nieren) so ergeben.

0
@Artus01

gehe alle halbe jahr  zum augenarzt  und da ist immer alles  okay , da ich alle 1/4 jahr  zum  HbAc1   messen gehe ,( leztter  wert 5,6)  wird   ja auch  der urin untersucht und  der kreatinwert  gemessen --a lles im grünen bereich.. vor  5 monaten  habe ich meinen  vit. D  gehalt messen lassen  -de r lag  viel zu tief - bei 4,6 ug, da ichaber  ein schnelle  auffüllung mit 20.000 E nicht vertrug ( inners zittern aufgewühltheit)  habe ich jetzt( mit  rücksprache ) mit  500E täglich hepar D3  weiter gemacht  .liege jetzt bei  22 ug immer noch viel zu tief aber  mal sehen,was die sonne  gebracht hat. :-)

0
@eggenberg1

Dann scheint ja, außer der Neuropathie, nichts weiter passiert zu sein. Achte immer auf gute Blutzuckerwerte, also reichlich messen.

Hat man bei Dir auch die Durchblutungswerte in den Beinen, aber auch zum Kopf hin gemessen? Mir hat die Diabetes nämlich auch noch einen Artherienverschluß im linken Oberschenkel beschert, der leider nicht so ohne weiteres geöffnet werden kann.

0
@Artus01

ich kapier nicht, wrum die ärzte  sowas nicht automatisch machen --routinemäßig-- ich werde meine arzt  drauf hinweisen müssen ,danke  für  deinen hinweis.

0
@eggenberg1

Warum die meisten Ärzte die eigentlich bei Diabetikern notwendigen regelmäßigen Untersuchungen nicht machen, bzw. machen lassen weiß ich auch nicht. Kann aber mit den Abrechnungsproblemen zusammenhängen.

Es gibt aber noch mindestens zwei Untersuchungen die jährlich erfolgen sollten: Nierenfunktion und Augenhintergrund. Die feinen Blutgefäße werden bei Diabetikern sehr schnell in Mitleidenschaft gezogen und diese befinden sich nun mal in den Augen und den Nieren.

1

Hallo!

Grundsätzlich können auch Nichtdiabetiker Neuropathien bekommen. Sie müsssen also nicht unbedingt von schlechten Blutzuckerwerten kommen. Es ist nur leider so, dass bei Diabetikern sofort an eine Folgeerkrankung gedacht wird.

Aber ganz gleich woher sie kommen, eine Schmerztherapie und auch andere Therapien sollten so schnell wie möglich begonnen werden!

Ich würde dir raten zu einem Schmerztherapeuten zu gehen! Er hat viel mehr Wissen um Nervenschmerzen und kann dir sicherlich besser helfen. Manchen Menschen helfen z.B. Schmerzpflaster sehr gut oder auch eine Kombination von Medikamenten und Pflaster.

Teste es aus, sei hartnäckig, wenn es nicht besser wird!

Was deine Frage zu den besonders starken Schmerzen in Ruhe oder nachts betrifft, denke ich Tschoo hat recht. Tagsüber bist du mit vielen Dingen beschäftigt und das lenkt oft vom Schmerz ab.

Ich habe zwei Links für dich gefunden die vielleicht ganz interessant sind, kann sie aber nur in zwei Postings unterbringen.

1. Link zum Thema Nervenschmerzen:

http://www.dgss.org/patienteninformationen-start/schmerzerkrankungen/nervenschmerz/

Weiter geht's im nächsten Posting....

danke dir lirin    ich werd mal gleich anfangen  dort zu lesen

0
@eggenberg1

die schmerzen sind nicht  das allerschlimmste -- eigentlich gott sei dank-- dieses missempfinden , taubheitsgefühl. da wäre  ich dankbar, wenn man das  wenigstens etwas  wieder korriegieren könnte.

0
@eggenberg1

Hallo!

Das Problem ist, dass eigentlich die Grunderkrankung behandelt werden sollte. Dazu musst du aber einen Arzt finden, der auch mal über eine andere Möglichkeit, als Diabetes, nachdenkt.

Wegen dem Taubheitsgefühl würde ich an physikalische Therapien denken, auch TENS - elektrische Nervenstimulation könnte vielleicht helfen. Möglich wäre noch die Gebe von Vitamen B oder auch homöopatische Mittel.

Was dir im Endeffekt wirklich hilft kannst nur du feststellen. Ich würde hartnäckig alles ausprobieren.

Lg Lirin

1
@Lirin

tens -- das habe ich auch schon gehört  .habe mir so ein gerät   für zu hause  gekauft .meinst du , dass könnte   auch helfen ?

0

zum Kommentar zur Antwort von Tschoo

Hallo!

Natürlich, mußt du dir auch nicht vorstellen, du erlebst es doch jeden Tag. Bei Gelegenheit kannst es ja auch anderst ausprobieren.

Du hast Gäst zum essen, schneide dir in den Finger , es tut weh. Klebe dir ein Pflaster drüber und esse mit deinen Freunden/Gästen. Wenn ihr etwas zur Unterhaltung habt, wirst du nichts spüren.

Am nächsten Tag, mache dir was zu essen, schneide dir in einen anderen Finger, klebe dir ein Pflaster drüber und setz dich an den Küchentisch -- mit zwei verwundeten Fingern kann man ja nicht essen, ausserdem ist niemand da --  du wirst heulen, wegen der Schmerzen ...

so ist es abe reben nicht mit meinen füßen . ich habe   eben keie wirklichen schmerzen sondern  missempfindungen , die manchmal anchts in schmerzen ausarten , aushaltbar  aber eben  auffallend .

0

Hallo!

Nur zu deiner ersten Frage:

Der Körper wird durch andere Aktivitäten nicht "abgelenkt", deswegen spürst du die Nervenschmerzen am heftigsten im "Ruhezustand".

Gruß

meinst du das hängt nur mit  ablenkung zusammen ?  das kann  ichmir eigentlich nicht wirklich vorstellen ,aber trotzdem danke

0

Was möchtest Du wissen?