Warum schmeckt Gemüse so schlecht wenn es gesund sein soll?


11.08.2020, 14:32

Ich meine meine Körper sagt mir quasi nein das schmeckt scheiße. Warum sollte es dann gut sein?

23 Antworten

Geschmack ist erlernt.

Wenn du vor 200 Jahren leben müsstest, würdest Du verhungern, weil der Geschmack ganz anders war.

Kaum Zucker und Salz, weil es viel zu Teuer war, selbst Gewürze gab es nur wenige. und Fleisch kam nur an besonderen Feiertagen auf den Tisch.

Viel Suppe und Gemüse und Obst, oder Mehlspeisen.

Der Gesellschaft heute würde es um einiges besser gehen wenn wir uns besönnen.

Viel Spaß 🙋

Woher ich das weiß:Recherche

Das ist Geschmackssache, ich liebe Gemüse in jeglicher Form. (Rohkost und gegart) Daher fällt es mir leicht Gemüse zu essen.

Man kann Gemüse im übrigen auch zubereiten.

So wie es beschreibst, kam es bei dir in der Regel roh auf den Tisch :P

Es gibt zu jedem Gemüse mindestens ein Gericht, was das volle Potenzial entfaltet und auch dir munden würde, da bin ich mir sicher :)

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Unser Körper ist so programmiert, dass er auf Zucker, Salz, fettiges Zeug, usw. total abfährt. Früher waren solche Nahrungsquellen überlebenswichtig um an Energie zu kommen. Im Laufe unserer Entwicklung haben wir unseren eigenen Körper jedoch "ausgetrickst". Wir stopfen in jedes Gericht Zucker und Fette und Zusatzstoffe ohne Ende, und unserem Körper schmeckt das und wir kaufen es. Weil es keinen Mechanismus gibt der sagt "jetzt ist es aber zu viel". Sowas sollte es heutzutage geben, aber die Natur hat uns damit nicht ausgestattet, weil sowas noch nie gebraucht wurde.

Vielleicht schmeckt dir deshalb kein Gemüse. Du bist so sehr an die westliche Ernährung, mit viel zu viel Zucker, Salz, Fett, Zusatzstoffen gewöhnt, dass dir normales Gemüse, welches früher wie heute eine wichtige Nahrungsquelle ist, nicht mehr schmeckt. Dir schmeckt natürlicherweise Gemüse, aber du hast es deinem Körper künstlich abtrainiert.

Deshalb ist es keine Ausrede zu sagen "Mein Körper will das einfach nicht also kann es nicht gut für mich sein". Du solltest anfangen mehr mit Gemüse zu kochen, weniger Fertiggerichte und co. zu essen und deine Geschmacksnerven wieder auf Gemüse zu gewöhnen. Das klappt. Ich habe selbst früher viel zu viel Zucker gegessen und es mir abgewöhnt - es schmeckt auch ohne so viel Zucker süß.

Übrigens ist das nicht nur beim Menschen so, was ja auch dein Argument war. Wir tun unseren Haustieren das Gleiche an wie uns selbst. Eine der häufigsten Todesursachen bei Katzen ist Nierenversagen, und das ist u.a. direkt rückführbar auf den hohen Phosphatgehalt im Tierfutter. Aber Futter mit niedrigem Phosphatgehalt, was gesünder für die Katze wäre, essen sie halt nicht so gerne.

Ich habe noch nie in meinem Leben Gemüse gemocht also konnte ich es mir auch nicht abtrainieren

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@Ben102i3

Kinder mögen ja aus dem gleichen Grund kein Gemüse. Weil Pommes mit Ketchup halt geiler schmeckt. Wir werden von Anfang an abgewöhnt und müssen es uns antrainieren, gesünder zu essen.

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@Ben102i3

Weil es so ist? Das ist doch keine Theorie. Wir haben seit Millionen von Jahren rohes Gemüse gegessen. Da hat keiner gesagt "nö schmeckt mir nicht" und ist verhungert. Es gibt immer noch Naturvölker, die sich so ernähren und die empfinden ihr Essen auch als Genuss. Wenn man aber dann "künstliches" Essen isst, so wie das, was es eben oft bei uns auf dem Teller gibt, schmeckt "natürliches" Essen im Vergleich weniger gut. Darüber muss man sich bewusst sein und nicht vergessen, dass Gemüse nunmal sehr gesund ist und viele Nährstoffe hat, die man anders nur schwer bekommt. Deshalb sollte man den Bezug dazu nciht verlieren und es sich wieder schmackhaft machen, wenn man es nicht mag.

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Wir stopfen in jedes Gericht Zucker und Fette und Zusatzstoffe ohne Ende, und unserem Körper schmeckt das und wir kaufen es. Weil es keinen Mechanismus gibt der sagt "jetzt ist es aber zu viel".

Es gibt den Mechanismuss der sagt ich will mehr, noch mehr und weißt du wann der kommt? Wenn man dem Körper mit künstlichen Zuckerersatz kommt, die Täuschung funktioniert so lange bis das Gehirn merkt das es nicht die Kalorien bekommt welche der Geschmack vortäuscht.

Diesen Mechanismuss den es angeblich nicht gibt nennt man Sättigungsgefühl, dch das Problem ist das wir lernen dieses zu ignorieren, bzw. wie bei Durst es fehl zu interpretieren. Durst wir oft mit Hunger verwechselt.

Vielleicht schmeckt dir deshalb kein Gemüse. Du bist so sehr an die westliche Ernährung, mit viel zu viel Zucker, Salz, Fett, Zusatzstoffen gewöhnt, dass dir normales Gemüse, welches früher wie heute eine wichtige Nahrungsquelle ist, nicht mehr schmeckt. Dir schmeckt natürlicherweise Gemüse, aber du hast es deinem Körper künstlich abtrainiert.

Dem würde ich zustimmen, muss aber auch sagen das du bisweilen einen großen Geschmacksunterschied zwischen selbstangebaut und gekauft hast, gekauft ist oft schlechter.

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Ich kenne eigentlich kein Gemüse, das mir schlecht schmeckt. Ich baue mein Gemüse selbst an, koche es mir auch selbst so, dass es mir auf jeden Fall schmeckt.

Mein Schwiegersohn ist auch solch ein Typ, für den sind Schnitzel, Pommes, Schwarzwälder Kirschtore, Schokolade und Kekse essbar, alles andere nicht.Seinen ersten Kreislaufkollaps hat er mit 50 auch schon hinter sich, den stecke ich in Sachen Kraft und Ausdauer mit 73 J noch in den Sack. Er hat schon einen Fliegenflugplatz auf dem Kopf, und schon in die Zähne mächtig investieren müssen, das habe ich alles noch nicht gehabt, vielleicht liegt es doch an der Ernährung?

Ich würde dir raten, mache einfach so weiter wie bisher, alle andere Tipps sind für die Katz, mein Schwiegersohn ist auch total beratungsressistent, ich habe es schon lange aufgegeben.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Ich denke niemand würde sagen dass sich dein Schwiegersohn gesund ernährt und das habe ich auch mit meiner Frage nicht impliziert. Es gibt gibt auch für viele andere Ernährungsformen Geschichten die mindestens so dramatisch klingen wie die von deinem Schwiegersohn. Aber ich bin halt einfach unbelehrbar

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