Warum schlagen Eltern ihre Kinder?

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Ich denke es liegt auch etwas an der Erziehung, an der Kultur und generell daran wie belastbar die jeweiligen Eltern sind.

Manche sehen den ein oder anderen Klaps als Erziehungsmaßnahme, anderen hingegen rutscht mal die Hand aus, weil das Kind immer sehr viel schreit und ihnen der Faden reißt.

Aber eins will ich mal sagen: Auch wenn man mal geschlagen wurde heißt es nicht automatisch, dass man eine schlechte Kindheit hat, oder dass es schlechte Eltern sind. Ich bin auch dagegen, da man Situationen auch anders und besser lösen kann, aber solange das Kind nicht regelmäßig und nicht blau-lila geschlagen wird, ist es zwar nicht schön fürs Kind, aber trotzdem muss man deswegen keine unglückliche Kindheit haben.

Eltern die mit Wut und Aggressionen (dazu zählt auch verbale Aggressivität) handeln fühlen sich unsicher in ihrer Erziehung, es fehlt ihnen viel an Wissen und das kompensieren sie mit Wut und Schlägen, sie vergleichen sich mit ihren Eltern und sagen, so ist es am besten. Nachahmung !

Es führt aber zu nichts, die Gesellschaft leidet nur darunter ! Sobald Kinder älter werden merken Eltern dass es zu nichts geführt hat, zudem noch die Bindung zerstört hat  !

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Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Antiautoritäre Erziehung ist auch Gewalt.

Nach meiner Erfahrung sind es genau die Kinder, die andere schlagen, die keine Grenzen und Frustrationstoleranz gelernt haben.

Als Erwachsene benehmen sie sich dann auch nicht anders.

Hilflosigkeit bei bestimmten Problemen und mangelnde Softskills führen zu einem Verteidigungsmechanismus, der dann Gewalt auslöst. So bringt man das Kind zum Schweigen oder drückt aus, dass einem was nicht passt.

Ich denke, dass sie dennoch Gewalt in ihrer Kindheit erfahren haben.

Sei es, indem sie diese bei anderen beobachtet haben oder durch psychische Gewalt.
Dann wäre da noch die Möglichkeit, der subtilen Gewalten, die als solche nicht wahrgenommen wurde.
Weil die Eltern / Erwachsenen es halt "fürs Kind gut und notwendig" dargestellt haben.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Hobbylektorin - "unerzogen" ist eine Lebenseinstellung

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