Warum schlafen die meisten mit dem kopf zur wand?

12 Antworten

Vielleicht ein Überbleibsel unserer Instinkte aus der Steinzeit. Dort war es ratsam, sich immer mit dem Rücken zur Höhle aufzuhalten, damit man beobachten kann, ob nicht am Höhleneingang ein Bär auftaucht.

Tiere können es sich ansich nie leisten, wirklich zu schlafen, weil sie immer wegen möglichrerweise drohender Gefahren aufmerksam bleiben müssen. Nur die Menschen haben einen wirklich festen Schlaf, aber auch bei ihnen wirkt noch die Notwendigkeit nach, stets schnell aufspringen und sich wehren oder fortlaufen zu können. Wohin aber würde man sich zuerst wenden? Gegen die Wand oder gegen die Raummitte? Ansich schläft auch jeder nicht nur zur Raummitte hin gerichtet, sondern auch nach Möglichkeit zur Tür hin. Nur wenn der Raum das nicht so gut erlaubt, macht man da Kompromisse, aber das ist ja mit der Liegerichtung nicht nötig.

Das ist das "Höhlengefühl" aus der Steinzeit, der Mensch sucht intuitiv Schutz bei Nacht.

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