Warum scheren sich die Fallmanager so wenig um das Grundgesetz?

19 Antworten

Wenn du von deinem Balkon springst, hat sich das Problem erledigt. Du hast Witwirkungspflichten, die du mit dem Grundgesetz nicht aushebeln kannst. Wenn du Geld haben willst, musst du jedenfalls vorerst mit den Wölfen heulen.

Beruflich habe ich genau mit Menschen wie Du einer bist zu tun und ich kann Deine Aussagen und Deinen Frust nachvollziehen. Es ist sehr schwierig sich gegen solch eine Institution aufzulehnen. Die Anforderung an die AlgII Empfänger sind hoch und das Verständnis für Eure Lage oft bei Quasie Null. Die Vermittler sind oft überfordert und verstehen (wollen nicht??) Eure Situation nicht. Eine Beschwerde könntest Du beim "Kundenreaktionsmanagement" Eurer zuständigen Regionaldirektion einreichen, oder auch eine Petition, diese wird dann an das BMAS weitergeleitet. Die Aussicht auf eine für Dich positive Antwort meiner Meinung gering. Ich rate Dir Deine Energie auf Anderes, Positives zu richten. Überleg Dir ob es Deine Zeit wert ist, sich mit diesem Thema in diesem Ausmaß zu beschäftigen. Such Dir ein positives Lebensziel

Weißt du das das Problem ich habe sehr viel mitgemacht Eltern sind früh verstorben,war früh selbstständig.Arbeitgeber betrogen worden habe haufen finanzilee Schaden dadurch.Mein Bruder ist vor ein paar Jahren wegen den Drogen gestorben.Meine Schwester die in Italien lebt,habe ich auch über zwanzig Jahren nicht mehr gesehen.Und dann war ich schon zweimal obdachlos.Ich kämpfe mich so durchs Leben Und durch Hartz IV keine Freunde mehr geschweige kaum Bekannte.Immer wird über Hartz IVler geschimpft,weißt du wie weh das tut?Habe Bekannte die verdienen so gut Geld,die können sich gar nicht da reinversetzten.Machtst du bei der Arge irgendwas falsch sofort wird mit Sanktion gedroht.Was übrigens gegen das Grundgesetz verstösst.Fast jedes Schreiben wird immer mit Sanktionen gedroht falls man das und das in dieser Zeit nicht beigebracht hat.Kann man das nicht weglassen und höfflich darum bitten.Geht man so mit seinen Kunden um.Ehrlich gesagt ich bin kein Kunde und das will ich auch nicht sein,sondern Sklave.Denn ein Sklave droht man mit Sanktionen und kein Kunde.

0

Nimm doch einfach mal Dein Leben in die Hand und mach was. Persönliche Schicksalsschläge sind traurig und schlimm – aber kein Grund für Passivität.

Ich habe wegen langjähriger Arbeit als Freiberufler jetzt eine extrem geringe Rente.

Dann bin ich (nicht durch Rumschmökern in asozialen Netzwerken sondern durch eigenes Nachdenken) zu dem Ergebnis gekommen, dass das alles meine eigene Schuld ist (ich hätte ja z.B., als ich gut verdient habe, eine kleine Wohnung kaufen können, statt das Geld auszugeben).

Da ich keine Lust hatte, irgendwelche staatlichen Almosen anzunehmen, die mich zwingen, mein Leben durch Andere lenken zu lassen, habe ich nachgedacht, was ich selber machen kann. Jeder kann doch irgend etwas!

Dann habe ich mit einer Bekannten gemeinsam einen Förderverein gegründet und jetzt betreuen wir Kinder, deren Eltern ganztags arbeiten.

Selbstmitleid, Jammern und Anklagen ("es sind immer die Anderen schuld an meinem Unglück!") bringen einen um kein Jota weiter. Es hilft nur eines: In die Hände spucken und Eigeninitiative zeigen! Und damit meine ich nicht einen gelegentlichen Anruf, bei dem man sich so armselig und initiativelos darstellt, dass der Angerufene natürlich niemals auf die Idee käme, einem einen Job anzuvertrauen.

Da muss man lückenlose Lebensläufe erstellen, vernünftige Bewerbungen schreiben. Und zwar nicht gelegentliche sondern hunderte. Und die müssen wirklich interessanter, fehlerloser und vernünftiger formuliert sein, als Deine Frage. Sorry!

Debatte - Sollte Hartz-IV abgeschafft werden?

Wir machen morgen in der Schule eine "Probedebatte" zum Thema "Sollte Hartz-IV abgeschafft werden?". Es gibt dazu schon einige Fragen und auch viele antworten - allerdings nur gegen Hartz-IV..d.h. ich habe jetzt sechs Argumente die besagen, dass Hartz-IV abgeschafft werden sollte, jedoch nur eins das für Hartz-IV spricht, nämlich folgendes: Der Hartz-IV Regelsatz ist oft schon zu niedrig um überhaupt zu überleben. Würde er gekürzt werden, läge dies deutlich unter dem Existenzminimus, welches im Grundgesetz festgelegt ist. Ich denke aber nicht, dass das Argument allein sonderlich überzeugend wirkt, besonders wenn es den vielen Pro-Argumenten gegenüber gestellt wird. Deswegen bräuchte ich ganz dringend eure Hilfe, was spricht für den Erhalt von Hartz-IV?

...zur Frage

verstößt hartz IV gegen die menschenrechte?

ein beispiel... die eingliederungsvereinbarung. unterschreibt man diese gibt man so ziemlich alle freiheitlichen rechte ab... um hartz IV zu beantragen muss man viele details aus seinem privatleben offenlegen... etc

...zur Frage

Nach erfolgter Heirat mit Ausländerin sofort ALG I, II, oder Hartz IV?

Hallo zusammen, 

ich bin Dutscher und meine zukünftige Frau werde ich nächstes Jahr im Sommer (2012) heiraten. Sie kommt aus Polen.

Wir werden bereits in drei Monaten zusammenziehen. Jetzt interessiert mich, ob Sie ALG I, ALG II oder Hartz IV per sofort bekommt. Nach unserer Heirat geht sie studieren.

Kann man das rein theoretisch dann gleich einen Tag nach Heirat einreichen beim Jobcenter?

Wird meine zukünftige dann praktisch genauso wie ein deutscher Staatsbürger behandelt?

Darf ich arbeiten gehen und sie bezieht Leistungen vom Staat?

Habt Ihr eine Ahnung, ob es irgendwelche Vorteile gibt, wenn wir uns vorher noch zusammenschreiben lassen???

Freue mich auf Antworten

VIELEN DANK!!!

...zur Frage

Werden bei Niedriglöhner die Hartz IV aufstocken müssen,auch das Kindergeld angerechnet werden?

Bei Hartz IVler (das Wort möchte ich gar nicht mehr in den Mundt nehmen)wird ja das Kindergeld voll angerechnet.Und wie sieht es bei Aufstocker aus? Wenn ja wer ist dann besser gestellt.Jemand der aufstocken könnte,tut es aber nicht.Oder der dann aufstockt auf Hartz IV und dem sein Kndergeld angerechnet wird? Habe leider diesbezüglich nichts gefunden.Das würde mich mal interessieren,obwohl ich nicht davon betroffen bin.

...zur Frage

Student, arbeitslos > Zu spät gemeldet, was nun?

Hab im Internet gelesen, dass sich Studenten 3 Monate vor dem Ende des Studiums beim Arbeitsamt melden müssen und dass ansonsten eine Sperrzeit von einer Woche droht, wenn man das nicht macht... Da ich das nicht wusste, hab ich mich nicht gemeldet..

So, jetzt meine Frage: Was bedeutet das für mich? Bedeutet Sperrzeit, dass man mir vom Hartz IV (ja ich weiß, wie das klingt, wenn das ein Uni-Absolvent schreibt g) eine Woche abzieht? Oder wie muss ich das verstehen?

Wenns weiter nichts ist, dann könnte ich das noch verschmerzen, da ich mich im Notfall noch einen ganzen Monat nach dem Ende des Studiums ohne Hartz IV finanzieren könnte (Ersparnisse...). Ein Problem hätte ich nur dann, wenn ich frühestens 3 Monate nach Meldung Geld bekäme..

...zur Frage

Keine Lust / Kraft mehr zu arbeiten, wie geht es weiter (Bitte Text lesen)?

Guten Tag Mitleser, ich habe ein Anliegen worüber ich tagelang schreiben müsste um es genau zu erläutern, deswegen versuche ich es möglichst kurz zu schildern. Ich bin am Ende meiner Ausbildung zum Bankkaufmann (Vertrag läuft noch einen Monat und dann wars das, bzw. ich werde nicht übernommen). Dies war meiner erste Arbeitserfahrung (Direkt im Anschluss nach meinem Realschulabschluss). Und es war die absolute Hölle. Ich bin weder mit den Kollegen klar gekommen, noch hat mir der beruf an sich spaß gemacht oder interessiert (War halt mehr ne elterliche Entscheidung "mach was gescheites"... ). Dieses gefälschte Getue und aufgesetzte Lächeln und ständig unberechtigten Ärger vom Chef... ich kann das nicht mehr. Vor der Ausbildung war ich ein ziemlich normaler Mensch und jetzt bin ich schwer depressiv (Suizidgedanken), leide unter Angststörungen und sozialer Phobie (Freunde alle verloren). Ich könnte hier noch 1000 Sachen schildern aber möchte mich wie gesagt kurz fassen. Jetzt denke ich mir wie es weitergehen soll ich fühle nurnoch eine kalte Leere in mir. Ich kann mich nicht mit dem Gedanken anfreunden, mein ganzes Leben lang nur zu arbeiten um grade so über die Runden zu kommen, Freizeit auch so gut wie keine und wenn man sie mal einen tag in der woche hat muss dann der Haushalt etc. mal drankommen. Und ich habe Angst vor Arbeit bekommen... wie gesagt bin in einem Monat arbeitslos und habe zwar schon Bewerbungen verschickt, aber bin eig. 0 motiviert oder wirklich interessiert an den Jobs, da ich erstens überhaupt nicht weis in welche Richtung ich beruflich gehen soll und zweitens wie gesagt nicht arbeiten möchte (ich weis das klingt asozial und ich möchte mich auch nicht auf kosten des staates durchschnorren, aber wie gesagt ich finde das Arbeitsleben sehr sinnlos, da keine Freizeit, Spaß, und Gehalt nur um eben so durchzukommen und dafür nur Stress, Probleme, psychische krankheiten...wofür das alles?). Ich weiß nicht mehr was ich machen soll, das Arbeitsamt kann mir auch nicht helfen, bzw. die wollen irgendwie nicht (sind desinteressiert gähnen während dem Gespräch und schicken mich gleich wieder raus...) Geht es jemandem ähnlich ? Oder hat Tipps ? Ich habe so angst vor meiner aussichtslosen Zukunft und habe niemanden zum reden...

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?