Warum scheitern gute Vorsätze für das neue Jahr meistens?

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10 Antworten

Meiner Meinung nach scheitern gut Vorsätze immer aus zwei Gründen:

  1. die Leute stellen sich nicht die Frage, ob sie das wirklich wollen und warum Sie den Vorsatz überhaupt umsetzen möchten. Das ist für mich auch der Unterschied zwischen einem Vorsatz und einem Ziel. Bei einem Ziel ist eigentlich klar, warum.
  2. Die Leute machen sich überhaupt keine Gedanken, wie Sie diesen Vorsatz überhaupt richtig umsetzen können und schreiben sich die kleinen Schritte, die dafür nötig sind nicht auf ihre tägliche ToDo-Liste. Und wie bitte soll man etwas erreichen, wenn man nichts dafür tut?! :)

Jetzt bin ich mal auf eure Meinungen dazu gespannt!

Die 21 Tage-Regel von kubamax finde ich auch hilfreich. Wichtig ist dabei, dass die Regel zugrunde legt, dass man etwas regelmäßig 21 Tage lang hintereinander tut, damit es sich zu einer Gewohnheit entwickelt. Die meisten guten Vorsätze sitzen nur im Kopf. Sie sind ein hübscher Wunschtraum. Aber meist nicht unterfüttert mit irgendwelchen besseren Handlungen und neuen Gewohnheiten.

Sich etwas für das nächste Jahr vorzunehmen, ist zu einer Inhaltslosen Floskel verkommen... also nie so ernst gemeint, wie man es verkündet. Außerdem bereiten sich nur wenige mental auf den guten Vorsatz vor.

Ich beispielsweise, habe mich 2 Wochen vor Silvester darauf eingestellt das rauchen aufzugeben... außerdem möchte ich die Ausnahme sein, die tatsächlich einen guten Vorsatz zu Silvester umsetzen möchte.

Bis jetzt bin ich erfolgreich ;)

Hallo Zusammen,

Ich denke dass das Problem ist, dass man sich etwas vornimmt, weil Silvester ist und nicht weil es einen gerade komplett ankotzt. Ich denke, man sollt lieber unterm Jahr den richtigen Augenblick suchen. Z.B. ist es vielleicht leichter mit dem rauchen aufzuhören, weil man gerade einen krassen Husten oder eine Grippe hat, wie einfach nur weil Silvester ist.


Ich hab mir zu dem Thema vor kurzem auch Gedanken gemacht und mir überlegt, dass es vielleicht leichter ist, sich etwas Neues ins Leben zu holen. Man kann z.B. einen Nähkurs machen, Fotografieren lernen oder einen Kochkurs machen. Irgendwas das man schon immer wollte. Das lenkt dann vielleicht auch von schlechten Gewohnheiten ab, da sich der Fokus verschiebt.

Hier ist der Artikel dazu mit Vorschlägen: http://allmaechd-nuernberg.de/gute-vorsaetze-2018/

  • Meistens?!
  • Weil die Menschen einfach zu faul sind den Vorsatz einzuhalten und das nächste Jahr zu dumm um sich daran zu Erinnern.

LG Eddie

Da im Menschen stets die unterschiedlichsten Antriebsmomente wirksam sind, erleben wir in der Regel, dass unser ausgeführtes Handeln sich nach den Motiven richtet, die sich am deutlichsten durchgesetzt haben. Wenn wir also z.B. die Lust zum Einverleiben leckerer Speisen verspüren und gleichzeitig die warnende "Stimme": "Lass das, denk an die vielen zusätzlichen Kalorien und andererseits die Freude, die Dir der Anblick Deines schlanken Körpers bringen würde!", dann setzt sich in der Regel der unmittelbare Lustimpuls zum Einverleiben durch.

Wenn wir nun zum Neuen Jahr so eine Art "Generalbilanz" über unser Verhalten im vergangenen Jahr ziehen, dann kommen oftmals heroische, wilde Aufforderungssprüche gegenüber unserem "Ich", dass es grundsätzliche Veränderungen der täglichen Basishandlungen forcieren soll. Dieses arme und meist doch recht schwache "Ich" soll nun die ganze Arbeit bringen und gegen die vielen gern geübten und lieb gewordenen Gewohnheiten an zu kämpfen und statt dessen harte Askese, Entbehrungen und sportliche Schindereien durchzupeitschen. 

Es benötigt nur wenig Phantasie um zu bilanzieren, dass es damit nach kürzester Zeit schon überfordert sein wird. Und so bleiben wir leider, leider wieder den gewohnten - aber mit latenter Missbilligung versehenen - Neigungen zum ungesunden aber lustvoll erlebten Lebenswandel treu.

Ein guter Neurologe, Gerhard Roth, hat mit einem guten Vergleich die Schwierigkeit des Änderns von Gewohnheiten dargestellt. Die alte Gewohnheit ist wie ein Trampelpfad im Tiefschnee. Wenn man den Trampelpfad verlassen möchte, muss man mühevoll im Tiefschnee weiterstapfen, was sehr anstrengend ist. Man geht bald wieder auf den alten Weg zurück.

Es gibt auch die 21-Tage Regel. 21 Tage dauert es, bis eine Änderung beginnt eine neue Gewohnheit zu werden. Vielleicht hilft dabei die WOOP-Theorie.

das ist wirklich so nach ungefähr 1 monat wird es zur regel

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Die meisten wollen ja immer abnehmen, ist einfach so. Das Problem ist die eigene Faulheit verschwindet nicht einfach über Nacht. 

Heißt also: Leute nehmen sich nach der Arbeit vor Sport zu machen, sind zu müde, nehmen es sich für den nächsten Tag vor. Das ganze wieder von Vorne. Im "normalen" Alltag von vielen Leuten, ist halt kein Platz für Veränderung.

gute vorsätze sind mist - die kleinste tat ist mehr wert als der beste vorsatz.

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