Warum schätzt man erst manche Sachen im Leben wenn man sie nicht mehr hat?

7 Antworten

Das kenne ich nur zu gut, habe es selbst erlebt. Bevor ich mit 19 Depressionen bekam, war ich immer ein sehr glücklicher, unbeschwerter Mensch und habe das Glück irgendwie immer für selbstverständlich gehalten. Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, dass es mir irgendwann mal so schlecht gehen könnte, dass ich nicht mehr leben will. Aber genau das passierte mir dann mit 19 Jahren und ich kam in eine Klinik. Seitdem bin ich ein komplett anderer Mensch geworden. So etwas verändert einen. Man sieht das Glück nicht mehr als selbstverständlich an, wenn man weiß, dass sich das Blatt jederzeit wieder wenden kann. Man wird vorsichtiger, ist nicht mehr so unbeschwert wie früher und freut sich an den noch so kleinen Dingen des Lebens. Ich hab mich zum Beispiel an Tagen, an denen es mir etwas besser ging, über die scheinende Sonne gefreut oder den Besuch von Freunden. Man lernt wirklich, das Leben zu achten. Bestes Beispiel dafür, etwas erst dann zu achten, wenn man es nicht mehr hat. Ich glaube, so sind wir Menschen einfach und es lässt sich kaum ändern.

Es stellt sich wohl bei allem ein gewisser Gewöhnungseffekt ein. Dinge und auch Menschen in unserem Leben werden mit der Zeit eine Selbstverständlichkeit.

Wir gewöhnen uns auch an Zufriedenheit. Und ehe wir uns versehen, sind wir es nicht mehr und unsere Ansprüche steigen.

Ich denke es gehört einige Lebenserfahrung dazu und der ein oder andere Verlust, um diese Mechanismen bei sich selbst zu erkennen und dagegen zu wirken.


Oft sind Dinge, die man hat für einen so extrem selbstverständlich, dass man sie nicht als Besonders wahrnimmt & dafür auch nicht dankbar ist bzw. sie nur akzeptiert, weil man es nicht anders kennt.

Wie wertvoll solche Werte oder Dinge wirklich sind merkt man oft erst dann, wenn man sie nicht mehr hat oder nicht mehr haben kann -----> Beispiele dafür sind die Gesundheit aber auch verstorbene Eltern oder Geschwister, die einem einfach fehlen wodurch man erst den Wert einer Familie und den Zusammenhalt zu schätzen lernt, weil er einem fehlt.

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