Warum sagt man, man hat es erst im Leben geschafft wenn....

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Nun es ist sage ich mal ein gängiger Spruch der irgendwann mal entstanden ist und den jeder so für sich auslegen muss wie es seinen Möglichkeiten und seine Ansichten zu Leben entspricht. Es ist also kein Makel, all das zuvor erwähnte nicht zu besitzen. Seien wir doch auch mal ehrlich, wie viele Menschen sind denn auch in der Lage mit einem normalen Durchschnittseinkommen sich diesen Traum vom Haus und Auto zu erfüllen und wie viele die es im Rentenalter dann endlich geschafft haben schuldenfrei zu sein und nun glauben mal sarkastisch gesagt die Welt aufzureißen sind gesundheitlich gesehen nur noch wracks ( ich bitte um Entschuldigung für diese drastische Ausdrucksweise ) Klar muss das jeder mit sich selbst ausmachen wo er seine Prioritäten sieht doch der Glaube, die eigenen 4 Wände oder das eigene Haus machen das Leben so schön sorgenfrei, das ist ein gefährlicher Irrglaube wenn nicht das nötige Kleingeld in der Hinterhand zur Verfügung steht und das ist nur das gängige Beispiel, den oftmaligen Ärger mit dem Nachbarn vom Nachbargrundstück oder auch mit den staatlichen Stellen den erwähne ich mal nur am Rande. Es ist halt nie alles Gold was glänzt.

Wer sagt das? Sicherlich nur eine bestimmte Anzahl von Personen. Ob man es im Leben geschafft hat oder nicht ist eine Subjektive Sichtweise und bei jedem anders, bei den Personen die das sagen dreht sich das Leben halt zum größtenteil um Materiellen Reichtum. Bei anderen Menschen ist es zum beispiel so das sie wenn sie ihre Kinder großgezogen haben denken das sie alles im Leben geschafft haben.

Auch wenn sich jetzt manche entsetzen mögen - das eigene Haus mit Garten ist durchaus sehr erstrebenswert. Es bedeutet ein kräftiges Stück Freiheit und Unabhängigkeit. Die eigenen vier Wände, den eigenen Garten kann ich in aller Freiheit gestalten sodaß ich glücklich bin ohne daß mir ein garstiger Vermieter dauernd Verbote erteilt. Natürlich ist auch toll, ohne Monatsmieten leben zu können. Gerade Freiberufler, bei denen es mal gut und mal schlecht läuft, ist darüber glücklich. Aus dem eigenen Heim kann man auch nicht vertrieben werden während auf die Mietwohnung nie ganz Verlaß ist. Das Eigenheim kann ich über viele Jahre immer schöner gestalten, während man in eine fremde Wohnung fast nichts investieren will. Wieso soll das "kein Leben" sein? Es bedeutet gewaltiges Glück, wenn einem die böse Welt ein kräftiges Stück den Buckel runterrutschen kann - gerade wenn man sich schon einige Jahrzehnte durch die Welt gekämpft hat und sich nun nicht mehr so rumreissen kann und will.

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