Warum sagen viele Leute das ihre Religion schon immer friedlich war und ist?

29 Antworten

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Ich bin nicht religiös, darum finde ich Religionen überflüssig. Sie haben auf viele Menschen einen schlechten Einfluss weil sie die persönliche Entwicklung eines Menschen Behindert. Religionen schreiben vor wie man zu leben hat und dieses gestalten sollte.

Auf Deine Frage zurück zu kommen. Jeder der an was glaubt denkt das es die richtige Religion ist. Friedliche Religionen gibt es nicht sie gehen immer auf das Ziel hinaus Unterdrückung auszuüben, wenn es auch nur durch die Hintertür so ist.

Friedliche Religionen gibt es nicht sie gehen immer auf das Ziel hinaus Unterdrückung auszuüben

Interessant, deine Vorurteile kennenzulernen.

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Du machst den "Fehler", die Religion nach dem zu beurteilen, wie sich die Anhänger der Religion verhalten.

Im Christentum wirst Du wenig Anhaltspunkte dafür bringen, dass man mit Gewalt gegen andere Menschen vorgehen soll.

Kreuzzüge ist ein "heikles Thema". Nicht weil Du völlig falsch liegst. Zum einen war es eine Reaktion auf den Eroberungsfeldzüge der Muslime. Dann meinten Leute, sie müssten die heiligen Stätten wieder erobern. Manche gingen aus Abenteuerlust, weil sie in der Heimat verfolgt wurden usw. Jedoch keine Frage, da haben Christen gegen das behandelt, was ihnen Jesus nahelegte.

https://www.youtube.com/watch?v=zlNAgvZfdLo

Weil sie eine rosa Religionsbrille auf haben, die rechts und links von Scheuklappen gehalten wird:(

Ja: Zu den Zeiten, zu denen Buddhismus in Asien verbreitet war, gab es trotzdem viele Kriege - und einige von denen wurden mit dem Buddhismus (oder im Japan vor und während des 2. Weltkrieges) oder Shintoismus gerechtfertigt.

Irrtum: Die Hindus haben - v.a. gewalttätige Konflikte - mit Moslems, nicht mit Buddhis - ein Grund dafür könnt hier zu finden sein: Islamisches Indien: Der grösste Holocaust der Weltgeschichte ...reingewaschen aus den Geschichtsbüchern - Politisches & Wissenswertes (blog-net.ch)

Aufgrund der unverzeihlich engstirnigen Haltung, dass der Islam perfekt und allen Religionen überlegen sei, finden die Gewaltaufrufe in Koran und Hadithen heutzutage den fruchtbarsten Boden - deshalb ist auch der Islam heute weltweit mit Abstand die aggressivste unter den Weltreligionen.

Ich bin christlich getauft und konfirmiert. Ich sehe, das es keine friedliche Religion gab und noch heute keine friedliche Religion gibt. Ich habe so einen Hunger nach Frieden und vor allen Dingen nach Liebe. Ich glaube, eines Tages werden uns die Götter in das versprochene Paradies führen.

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@WolfgangMaria

Ich halte den Nichiren-Buddhimus für verdammt friedlich - Zumindest für friedlich genug, um meine diesbezüglichen Ansprüche zu erfüllen:)

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Die Hindus haben - v.a. gewalttätige Konflikte - mit Moslems, nicht mit Buddhis

Der Buddhismus wurde tatsächlich, so weit sich da feststellen lässt, gewaltfrei aus Indien verdrängt, nämlich indem Buddha in den Hinduismus integriert wurde (ein Hindu kann sich dafür entscheiden, Buddha als einzigen Gott zu verehren), aber dabei gingen Buddhistische Inhalte verloren (etwa der Protest gegen das Kastenwesen). Heute versuchen ja manche hinduistische Missionare im Westen den gleichen Trick mit dem Christentum ...

Allerdings: Wenn heute ein Hindu echter Buddhist wird, also den Rahmen des Hinduismus verlässt, dann wird er verfolgt, durchaus gewalttätig. Leuten, die Christen werden, geht es genauso (inzwischen ist Indien im "Weltverfolgungsindex" der Länder mit schlimmster Christenverfolgung auf Platz 10 aufgestiegen). Das kann ist schon als gewalttätigen Konflikt zwischen Hinduismus und Buddhismus bzw. Christentum.

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beim Buddhismus sehen und gelten ja als friedlich aber manche Buddhisten haben ja um Namen von budda haben die ja gewalt ausgeübt.

Leute, die das sagen, meinen wohl, dass der Buddhismus an sich bzw. Buddhas Lehre friedlich ist, womit ich auch komplett übereinstimme.

Buddha hat nie gesagt, dass man töten soll. Im Gegenteil sogar: Er sagte, dass man überhaupt nicht töten sollte. Sieht 1. Sila.

Allerdings hast du recht: Anhänger dieser Religionen sind nicht unbedingt friedlich.

Manchmal wird der Buddhismus missbraucht, da es dort kein Dogma gibt und auch keine Strafen. Manchmal wird er aber auch falsch verstanden oder zu wörtlich genommen.

Beim Hinduismus gibt es ja Konflikte mit buddisten also nicht so friedlich.

Tatsächlich? Davon höre ich zum ersten Mal. Ich bin momentan in Indien und treff mich oft mit Hindus und wir verstehen uns alle gut. Es kommt aber auch drauf an, wo du dich in Indien befindest. Manche Staaten sind tolerant, manche eher weniger.

Soweit ich weiß, gibts eher Konflikte zwischen Hindus und Christen im Süden Indiens.

Liebe Grüße

Tatsächlich? Davon höre ich zum ersten Mal. Ich bin momentan in Indien und treff mich oft mit Hindus

Du solltest dich mit Indern treffen, die zum Buddhismus konvertiert sind, um etwas darüber zu erfahren. Die Gruppe der Opfer ist oft sensibler als die Gruppe, zu der die Täter gehören.

Konvertiten vom Hinduismus zu einer fremden Religion darf es nicht geben, viele Inder meinen auch, dass es sie nicht gibt. Aber wenn sie davon erfahren, werden manche ziemlich rabiat.

Soweit ich weiß, gibts eher Konflikte zwischen Hindus und Christen im Süden Indiens.

Christen und Buddhisten sind da ziemlich genau in der gleichen Situation, außer dass es erst seit wenigen Jahrzehnten eine nennenswerte Anzahl von Übertritten zum Buddhismus gibt, während Christen schon seit Jahrhunderten in Indien existieren - aber wehe sie evangelisieren!

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@helmutwk

In letzter Zeit hab ich gemerkt, dass du ziemlich viel Unsinn über Indien + den Hinduismus verbreitest.

Du solltest dich mit Indern treffen, die zum Buddhismus konvertiert sind, um etwas darüber zu erfahren. Die Gruppe der Opfer ist oft sensibler als die Gruppe, zu der die Täter gehören.

Ganz Indien darf man keineswegs über einen Kamm scheren. Es kommt drauf an, wo du dich befindest. Im Norden kann sowas vielleicht vorkommen.

Konvertiten vom Hinduismus zu einer fremden Religion darf es nicht geben, viele Inder meinen auch, dass es sie nicht gibt. Aber wenn sie davon erfahren, werden manche ziemlich rabiat.

Wie du schon sagst: manche. Nur sehr wenige. Die gibt es aber nicht nur Indien.

Christen und Buddhisten sind da ziemlich genau in der gleichen Situation

In meiner Gegend sind alle sehr tolerant, was Religion, Geschlecht usw. angeht. Aber nochmal: Es kommt drauf an, wo du dich befindest.

nennenswerte Anzahl von Übertritten zum Buddhismus gibt

Besonders von den „Unberührbaren“.

während Christen schon seit Jahrhunderten in Indien existieren - aber wehe sie evangelisieren!

Ich kann gut verstehen, warum manche das nicht mögen. Es greift einfach in die Freiheit des Menschen ein. Das ist aber natürlich kein Grund, rumzuschreien oder zu beleidigen, zu schlagen oder was auch immer.

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@Weltfriede
Wie du schon sagst: manche. Nur sehr wenige.

Angesichts der Wahlerfolge der BJP kann ich da nicht erkennen, dass das sehr wenige sein sollen.

Ich kann gut verstehen, warum manche das nicht mögen. Es greift einfach in die Freiheit des Menschen ein.

Ein indischer Prediger, der in ein Dorf kommt und von Jesus erzählt, greift wie in deren Freiheit ein? Ist es nicht eher eine Einschränkung der Freiheit, wenn ihm befohlen wird zu schweigen, und falls er es nicht tut wird er zusammengeschlagen o.ä.?

Es kommt drauf an, wo du dich befindest.

Stimmt, die letzte diesbezügliche Meldung (am 2.8. auf dem Gebetskalender des AKREF) war aus Uttar Pradesh. Und als vor einigen Jahren mal zigtausende Christen fliehen musste (so dass es sogar in die Tagesschau kam) war das Orissa.

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@helmutwk
Angesichts der Wahlerfolge der BJP kann ich da nicht erkennen, dass das sehr wenige sein sollen.

Politik ist nicht meine Welt. Worum gehts denn in dieser Partei? Und in welchem Jahr war die Wahl?

Ein indischer Prediger, der in ein Dorf kommt und von Jesus erzählt, greift wie in deren Freiheit ein?

Es ist einfach offensichtlich, dass man so missionieren will. Außerdem sagen noch viele dazu, dass man in die Hölle kommt, wenn man nicht an Jesus glaubt.

Ist es nicht eher eine Einschränkung der Freiheit, wenn ihm befohlen wird zu schweigen, und falls er es nicht tut wird er zusammengeschlagen o.ä.?

Das ist es natürlich auch.

Stimmt, die letzte diesbezügliche Meldung (am 2.8. auf dem Gebetskalender des AKREF) war aus Uttar Pradesh. Und als vor einigen Jahren mal zigtausende Christen fliehen musste (so dass es sogar in die Tagesschau kam) war das Orissa.

Das widerspricht nicht meinem Kommentar. In manchen Staaten kommt sowas häufiger vor, in manchen eher weniger.

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@Weltfriede
Worum gehts denn in dieser Partei?

Die stellt den Ministerpräsidenten Modi.

https://de.wikipedia.org/wiki/Bharatiya_Janata_Party#Parteigeschichte_und_ideologische_Basis

Hier ist insbesondere der Schluss des Abschnitts (ab "Seit dem Machtantritt Narendra Modis 2014 ...") von Bedeutung.

Es ist einfach offensichtlich, dass man so missionieren will.

Missionieren schränkt niemanden ein.

Das widerspricht nicht meinem Kommentar

Deswegen hab ich den Absatz ja auch mit "stimmt" eingeleitet.

Während die Quellen, von dene ich mein Infos ahbe, sich auf ganz Indien beziehen, während du anscheinend nur eine Gegend (und ein bestimmtes soziales Milieu?) kennst.

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Grundsätzlich alle Christen über den gleichen Kamm zu scheren, finde ich ein wenig zu einseitig gedacht.

Grundsätzlich hast du ja recht, was die Christenheit angeht.

Wenn ich katholisch wäre, würde ich diese, in Anbetracht der geschichtlichen Vergangenheit, schnellsten verlassen. Das gilt auch für die evangelische Richtung.

Die Richtungen, die zB im 3.Reich die Füße stillgehalten haben, fallen schon mal raus.

Dennoch ist das Prinzip der biblischen Lehren, für wahre Christen "der Maßstab". Wenn allerdings von diesem "Maßstab" abgewichen wird, ist es Zeit zu gehen.

Es gibt genug christliche Richtungen, die wenigstens versuchen, biblische Lehren konsequent anzuwenden.

Ich möchte, nun sage ich es noch einmal deutlicher: Ich WILL die Bibel, den Koran und alle anderen heiligen Schriften weghaben. Ich WILL NUR LIEBE.

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@WolfgangMaria

"Ich bin christlich getauft und konfirmiert."

Dann solltest du entweder aus der Kirche austreten, oder die Lehren deiner Kirche akzeptieren.

Allerdings wäre es für dich sinnvoller, in deiner Kirche zu bleiben, denn diese akzeptiert die Bibel eben so wenig wie du.

Die Folge: IN deiner Kirche wird die Liebe und die Traditionen höher eingestuft als das, was in der Bibel steht.

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@naaman

Ich versuche, in meiner Kirche zu bleiben, ihre Lehren kann ich trotzdem nicht akzeptieren.

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@WolfgangMaria

Dann verstehe ich deine Inkonsequenz nicht ganz. Im 3.Reich hat gerade deine Religion die Füße stillgehalten, als es um die Interessen des "Führers" ging. Von LIEBE kann daher nicht die Rede sein.

Ich würde diese Kirche verlassen, mit diesem Hintergrund.

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@naaman

Ich bin in diese Kirche geboren worden. Ich kann da nicht einfach raus.

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@WolfgangMaria

Viele haben das geschafft, selbst ich.

Ich war mal katholisch und ebenso, wie du, als Baby hineingeboren. Das hat mich aber nicht daran gehindert, dieser Institution den Rücken zu kehren. Nun gut damals ging es eher um die Kirchensteuer, die ich als Lehrling abdrücken sollte. Wenn du als Lehrling über einem bestimmten Satz kommst, wirst du veranlagt Kirchensteuer zu zahlen. Die Grenze lag tief. Das bisschen Geld brauchte ich für mich selbst. Also beschloss ich auszutreten.

Die Erkenntnis, über die katholische Kirche, hält bis heute an und es kommen immer neue Faktoren hinzu, sodass ich den Austritt von damals nie bereute.

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@WolfgangMaria

Ja, ich glaube an Gott mehr denn je. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.

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@naaman
Im 3.Reich hat gerade deine Religion die Füße stillgehalten, als es um die Interessen des "Führers" ging.

Von welcher Kirche redest du? So was könnte man z.B. von den efG sagen, die ein durch die Nazis initiierter Zusdammenschluss von Baptisten und Darbisten ("Brüdergemeinde") sind.

Aber die rkk hat, nachdem Hitler die Maske fallen gelassen hat, sich durchaus gegen die Interessen des Führers gestellt. Such mal im Netzt nach "Mit brennender Sorge". Und in der evangelishcen Kirche gab es die "bekennende Kirche", zwar durchwachsen, aber eine Keimzelle war der "Pfarrernotbund" von Niemöller, der wegen seinem Widerstand gegen den "Arierparagraph" in der Kirche im KZ gelandet ist ...

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@helmutwk

Nur ein kleiner Auszug:

"Die katholische Kirche erkannte die nationalsozialistische Regierung als die rechtmäßige Obrigkeit an und leistete ihr staatsbürgerlichen Gehorsam. Das ist aus heutiger Sicht umso verwunderlicher, da der Kirche mit zunehmender Zeit die antikirchliche und menschenverachtende Praxis der Nationalsozialisten immer deutlicher vor Augen trat. Trotzdem hielt sie daran fest, jegliches umstürzlerische Verhalten gegenüber dem Staat zu verurteilen."

Mehr hierzu:

http://www.k-l-j.de/048_kirche_drittes_reich.htm

... und ich rede nicht von einzelnen. Ich spreche von der Einstellung er gesamte Kirche.

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