Warum sagen viele Ausländer das sie Ausländer sind obwohl sie in Deutschland geboren wurden sind und in Deutschland wohnen?

18 Antworten

Weil sie ausländische Vorfahren haben und familiär eine ausländische Kultur leben, identifizieren sich einige dieser Leute als Ausländer und aufgrund genau dieser Tatsache werden sie als Ausländer oftmals identifiziert (obwohl sie keine sind).

Das wäre bei mir aber nicht anders. Würde ich nach Amerika auswandern, würde ich mich noch lange schon allein aufgrund der Sprache für einen Deutschen halten, selbst wenn ich auf dem Papier längst Amerikaner wäre.

Wenn es aber um die Vorteile von Amerikanern gegenüber Nichtamerikanern in Amerika ginge, würde ich selbstverständlich gerne meinen amerikanischen Ausweis vorzeigen. ;)

Weil sie trotzdem eine andere Kultur ausleben und ihre Vorfahren nicht aus Deutschland kommen.. Ich bin zwar offiziell Polin (habe keinen deutschen Pass und wurde in Polen geboren), aber auch wenn meine Eltern diese 5 Jahre früher nach Deutschland gekomme wären und ich hier geworden worden wäre, würde ich mich trotzdem nicht als deutsche bezeichnen^^

dann werden diese Personen keine deutsche Staatsbürgerschaft haben. Dann bleiben Sie auch Ausländer

Weil die deutsche Gesellschaft ihnen scheinbar nicht das Gefühl gibt dazu zu gehören.

Hallo,

nur weil man in Deutschland geboren wurde und evtl. den deutschen Pass hat heißt das nicht, dass man Deutscher ist.

Die Abstammung der Vorfahren entscheidet das.

mit deutschen Pass ist eine Person automatisch Deutsch. Egal welche Herkunft. Manche haben auch eine Mehrstaatsbürgerschaft. 

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@peterobm

Der Pass sagt nichts über deine Nationalität aus. Wenn ich den Türkischen Pass bekomme macht mich das noch lange nicht zum Türken.

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@peterobm

Er meint vermutlich den Unterschied zwischen Staatsbürgerschaft und Ethnie. Gerade für Deutschland oder Korea ist dies (oder war) erheblich. Bürger der BRD, Berlin West und der DDR waren Staatsbürger der BRD, Berlin West und der DDR aber von der Nationalität her Deutsche. Es kann je nach dem durchaus noch unterschieden werden, zwischen Staatsbürgerschaft und Nationalität im ethnischen Sinne. 

Wer jedoch in einem Land geboren wurde und dort aufgewachsen ist, der ist dann aber so oder so Deutscher egal woher seine Eltern stammen oder welche Hautfarbe sie haben, denn bezüglich der zoologischen bzw. biologischen Abstammung gibt es "den" deutschen Deutschen eh nicht. 90 % der heute Deutschen stammen entweder von Slawen, Römern, Wikingern, Griechen, Semiten usw. ab. Nur 10% der Deutschen sind tatsächlich "deutscher" Abstammung. Somit wäre selbst im Falle der Berücksichtigung der ethnischen Nationalität, selbst ein Neandertaler ein Deutscher im ethnischen Sinne, wenn er in Deutschland aufgewachsen wäre. 

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Die Abstammung der Vorfahren entscheidet das.

Irrtum

rein zoologisch bzw. biologisch (wie auch immer), sind von allen 82 millionen Menschen in Deutschland gerade mal 10 Prozent tatsächlich Menschen deutscher Abstammung. Die Urdeutschen stammen aus einem Gebiet nördlich der Krim. Der Rest stammt entweder von Wikingern, Slaven, Griechen, Römern und Semiten ab. Würde mann also der NPD Forderung nachkommen, Deutschland den Deutschen, dann müszten 90% der NPD Mitglieder Deutschland verlassen und noch rund 74 millionen deutsche Staatsbürger. Deutschland wäre praktisch leer. Genau genommen würde Niedersachsen für den kläglichen Rest reichen. Im übrigen Urwald können sich ja dann wieder Vielfrass, Wolf und Elch tummeln. 

Grusz Abahatchi

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