Warum sagen soviel, dass Vegan leben nur ungesund sein kann?

28 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Was sagt ihr dazu?

Ich sage dazu, dass man sich in wissenschaftlichen Studien informieren sollte:

Was beobachtbar ist, ist dass vegane Personen seltener an Krebs und Diabetes erkranken. . Auch wenn man es mit allen Personen vergleicht, die sonst auch gesund leben. Bestes Beispiel ist die Adventist-Health-Studies 2. Denn da wurde ersichtlich, dass Veganer zu 16% weniger an Krebs und zu 62% weniger an Diabetes erkranken als Mischköstler. Aber im Detail nochmal:

Adventisten sind eine homogene Gruppe die allesamt sehr gesundheitsbewusst leben (Sie rauchen nicht und trinken kein Alkohol usw.). Dadurch können gesundheitliche Ergebnisse präziser sein.

In der Studie wurden Veganer, Vegetarier, Pescovegetarier und Flexitarier (Semivegetarian) in Bezug zu Fleischessern verglichen.

Diabetes traf bei den Veganern mit einem Wert von 0.38 am wenigsten auf.

Auch bei Diabetes unter Cross-sectional findings erzielten Veganer die besten Ergebnisse.

Bei allen Krebsarten hatten Veganer mit 0.84 die geringsten Werte.

Betrachtet man die BMI-Werte, so hatten Veganer als einzige Gruppe ein Normalgewicht mit 23.6.

Bei All-cause mortality erzielten sie die zweitbesten Ergebnisse mit 0.85 (unter den Männern aber auch hier die besten Ergebnisse).

Quellen:

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4144107/

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4191896/

Wobei letzteres in Bezug auf Ernährung weniger relevant ist. Denn die Gesundheit (und der daraus resultierende Faktor Mortalität) ist nicht nur von der Ernährung abhängig. Denn das sind ebenfalls Gründe, die in diese Statistik mit einfließen:

  • Umweltfaktoren
  • Vorsorge vor Naturkatastrophen (ist in Mortalität mit enthalten)
  • Körperliche Arbeit
  • Arbeitsschutz
  • Einkommen
  • Lebensstil
  • Krieg
  • Verkehr
  • Genetische Faktoren
  • Qualität der medizinischen Versorgung
  • Schutzimpfungen
  • Gesundheitliche Aufklärung
  • Hygienevorschriften
  • und weitere Ökologische, Sozioökonomische, politische, kulturelle und Medizinische Determinaten / Faktoren.
Ich habe gehört, dass wenn man auf Fleisch verzichtet das Gehirn sich wieder auf den eines Affen zückbildet weil man nur aus Fleisch Vitamine bekommen kann die für das Gehirn wichtig sind

Bei den Nährstoffen gilt, dass Veganer sogar besser versorgt sind als der Durchschnitt, da sich Veganer mit ihrer Ernährung (vor der Umstellung) oft auseinandersetzen. Wie die DGE in einem Abstract durch Dr. Markus Keller mitgeteilt hat, ist folgendes interessant:

Veganer setzen viele Ernährungsempfehlungen besser um als die Allgemeinbevölkerung. Das gilt besonders für den Verzehr von Gemüse, Obst und Vollkornprodukten. Bei der Zufuhr der Hauptnährstoffe Protein, Fett und Kohlenhydrate liegen Veganer am nächsten an den DACH-Referenzwerten
Die Versorgung mit Jod und Vitamin D (in den sonnenarmen Monaten) ist wie auch in der Allgemeinbevölkerung oft unbefriedigend.
In der EPIC-Oxford-Studie zeigte sich ab einer Calciumzufuhr > 525 mg/d kein erhöhtes Frakturrisiko im Vergleich zu Vegetariern und Mischköstlern
Einige der kritischen Nährstoffe betreffen auch Teile der Allgemeinbevölkerung
Abgesehen von Vitamin B12 (Supplemente) kann bei allen kritischen Nährstoffen eine ausreichende Zufuhr durch eine vollwertige vegane Lebensmittelauswahl sichergestellt werden.
Veganer (und Vegetarier) sind mit einigen Nähr- und Inhaltsstoffen besser versorgt als die Allgemeinbevölkerung. Hierzu zählen Antioxidantien (ß-Carotin, Vitamin C und E), Vitamin B1, Folat, Biotin, Pantothensäure, Magnesium sowie sekundäre Pflanzenstoffe und Ballaststoffe
Bei Folat (ca. 80 %), Vitamin E (ca. 50 %), Vitamin C (ca. 30 %) und Magnesium (ca. 25 %) erreicht ein erheblicher Teil der Allgemeinbevölkerung nicht die Zufuhrempfehlungen
Fazit
Veganer sind mit vielen Nährstoffen und bioaktiven Substanzen besser versorgt als die Durchschnittsbevölkerung, sollten jedoch auf die ausreichende Zufuhr potentiell kritischer Nährstoffe (Vitamin B12!) achten.

https://www.dge.de/fileadmin/public/doc/pm/2015/js2015/Abstract-DGE-JS2015-Naehrstoffversorgung-vegane-Ernaehrung-Keller.pdf

und das Menschen nie so schlau geworden wären wenn sie nicht ständig Fleisch essen würden.

Damals dürfte das gestimmt haben. Allerdings weil es damals die Nährstoffe auch nur in Fleisch gegeben hat. Das ist heutzutage nicht mehr so. Prinzipell findest du alle Nährstoffe (Vitamin B12 teilweise nur) auch in Pflanzen wieder. Unsere Wissenschaft und Wohlstand ist so weit fortgeschritten, dass es alles kein Problem mehr ist.

Ist der Mensch überhaupt darauf ausgelegt Fleisch essen zu müssen?

Nein, heutzutage nicht mehr

Weil die Tiere bekommen B 12 zum Beispiel ja auch von Pflanzen

Wir Menschen haben andere nährstoffrelevante Bedürfnisse als andere Tiere.

Woher ich das weiß:Recherche
 wenn man auf Fleisch verzichtet das Gehirn sich wieder auf den eines Affen zückbildet

Das ist an mehreren Stellen völlig falsch. Erstens: wir sind Affen - von daher kann sich unser Gehirn gar nicht dahin zurückentwickeln, Zweitens: Ja, Fleisch hat dafür gesorgt, dass unser Gehirn ausgebildet wurde, aber das lief über 100tausende Generationen - genauso lange würde es auch wieder dauern, diese Entwicklung andersherum zu machen.

Ist der Mensch überhaupt darauf ausgelegt Fleisch essen zu müssen

Der Mensch ist darauf ausgelegt ein Allesfresser zu sein - und das beinhaltet auch Fleisch.

Weil die Tiere bekommen B 12 zum Beispiel ja auch von Pflanzen

Der Mensch nimmt, gerade heutzutage über die pflanzliche Ernährung zu wenig davon auf. So viele Pflanzen könntest du kaum futtern, denn die Aufnahme davon ist durch Pflanzen einfach schlechter als durch Fleisch, das ist jedoch bei anderen Tieren durchaus anders.

Um deine Titelfrage zu beantworten: Es ist nicht zwingend ungesund sich vegan zu ernähren, wenn man gut darauf achtet - dafür muss man dann aber auch schon echt Ahnung von Ernährung und Nährstoffen haben und manche Stoffe supplementieren - und das ist nicht gesund. Vegan ernähren ist also keine gesunde Ernährung, denn das wäre eine ausgewogene Ernährung, was vegan nun mal einfach nicht sein kann.

und manche Stoffe supplementieren - und das ist nicht gesund

Wie deckst du deinen Selenbedarf, in einem Land mit nachweislich sehr selenarmen Böden, außer über die künstliche Supplementierung von Schlachttieren?

Inwiefern ist ein Nährstoff, den ein Tier über Kraftfutter gesuppt hat gesünder als ein Nährstoff, den der Mensch direkt einnimmt?

Wie deckst du deinen Jodbedarf, wenn nicht über künstlich jodiertes Speisesalz?

Wovon ernährst du dich, wenn supplementieren ungesund ist und so ziemlich jedes Lebensmittel im Supermarkt künstlich mit Vitaminen und Mineralstoffen angereichert wurde?

Warum isst du "ungesunde" Tiere, die Nahrungsergänzungen erhalten haben - obwohl Nahrungsergänzungen nich gesund sind?

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@deload

... Ich habe mit mir selber gewettet ob diese Milchmädchenrechnung kommt. Wie es aussieht habe ich die Wette gewonnen.

Weißt du: nur weil heutzutage die wenigsten Menschen sich gesund ernähren, heißt es nicht, das vegan deswegen gesund sei.

Hör auf mit deiner Milchmädchenrechnerei, das ist öde.

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@guitschee

Wenn du Thesen aufstellst, musst du sich auch halten können. Also, beantworte die Fragen.

Selbst du als Gesundheits-Guru, kannst eine Selensupplementierung in deinem Fleisch oder eine künstliche Zufuhr von Jod nicht umgehen.

Also bitte, wir sind gespannt.

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@guitschee

Naja, aber wenn wir jetzt auch mal das Milchbubigequatsche beiseite lassen

dafür muss man dann aber auch schon echt Ahnung von Ernährung und Nährstoffen haben und manche Stoffe supplementieren - und das ist nicht gesund

Was ist denn das für eine Logik? Weil man Ahnung haben muss von Nährstoffen bzw. etwas darauf achten sollte und weil man manche Stoffe Supplementieren "muss" ist etwas nicht gesund? Supplemente einnehmen ist also pauschal ungesund? Das macht für mich keinen Sinn. Viele Menschen profitieren sehr von der Einnahme bestimmter Supplemente - Veganer und auch sich nicht als solche bezeichnende.

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@MetalMonkey

Das Supplementieren ist nicht ausgewogen, es enthält immer Zusätze, es ist nachweisbar, dass der Körper das schlechter aufnimmt, als die Nährstoffe in der Nahrung - es IST also nicht gesund (was nicht gleichbedeutend damit ist, dass es ungesund sein muss). Aber eine ausgewogene Ernährung braucht halt einfach keine Supplemente, wenn der Körper gesund ist - vegane kommt oder nicht aus - ist also NICHT AUSGEWOGEN und damit nicht gesund. Omnivore Ernährung kann wenigstens die Chance haben, dass zu sein und ist damit vorzuziehen. (was nicht heißt, das eine Ernährung mit fettigen Burgern und Pommes einer gesunden vorzuziehen sein, nur für so Leute wie deload, die es in ihrer Verbohrtheit nicht begreifen - natürlich ist omnivor nicht zwingend gesund - kann es aber im Gegenzug zu vegan wenigstens sein.)

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@deload

Nun, einer von euch beiden hat sie zwar löschen lassen, aber ich bin sicher, die Antwort ist angekommen:

Du kannst gerne gespannt bleiben, auf dein Kindergartenniveau "Aber die anderen haben doch auch" lasse ich mich nicht ein.

Widerleg mit Fakten und Argumenten meine Worte, falls du kannst, oder lass es.

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@guitschee

Klar sind die Beleidigungen und Ausflüchte angekommen.

Kanns dir gerne nochmal widerlegen:

Vegan ist ungesund, weil es nicht alles enthält. Omnivore Ernährung enthält auch nicht alles. ZB Jod, Selen, B12 (und mehr)- dass den Tieren mangels Bodenbeschaffenheit über Kraftfutter supplementiert wird.

Also, inwiefern ist das Selen in einem supp für Veganer etwas anderes als Selen im Rinderkraftfutter, dessen Fleisch du schlussendlich isst?

Inwiefern ist künstlich angereichertes Jodsalz gesünder und ausgewogener?

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@deload
Vegan ist ungesund, weil es nicht alles enthält. Omnivore Ernährung enthält auch nicht alles. ZB Jod, Selen, B12 (und mehr)- dass den Tieren mangels Bodenbeschaffenheit über Kraftfutter supplementiert wird.

Das ist nicht widerlegen, das ist mit dem Finger auf andere Zeigen. Armselig. Wie ich mir dachte: du hast eigentlich nichts zu sagen.

"Ausflüchte" brauche ich nicht bringen, denn ich zeige nicht mit dem Finger auf andere, nur weil ich nicht widerlegen kann, was der andere sagt, das machst bisher hier nur du.

Mach ein eigenes Thema über omnivore Ernährung auf - und wir können uns gerne darüber unterhalten, dass die in den seltensten Fällen gesund ist - es wenigstens aber theoretisch sein kann.

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@guitschee

Nein, das sagt aus, dass dein Argument inkonsequent ist und du dir selber widersprichst.

Außer, du hast eine Möglichkeit gefunden in Mitteleuropa "natürlich" an Jod und Selen zu kommen ohne direkt oder indirekt zu suppen. Deshalb ja auch die Frage.

Wenn du es nicht auf "natürliche Weise" bekommst, ist dein Argument bzgl der Unvollständigkeit von Vegan hiermit entkräftet.

Beleidigungen und Ausflüchte kannst du stecken lassen. Ich werde nur auf sachliche Argumente antworten.

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@deload

Ich widerspreche mir an keiner Stelle. Aber vielleicht fehlen dir die richtigen Nährstoffe, um das zu verstehen?

Wenn du es nicht auf "natürliche Weise" bekommst, ist dein Argument bzgl der Unvollständigkeit von Vegan hiermit entkräftet.

Nein, denn nur weil es Leute gibt, denen ein Arm fehlt, heißt es nicht, dass dem, dem ein Finger fehlt, nicht auch ein Körperteil fehlt.

Sprich: nur weil die meisten es nicht schaffen, sich unvegan ausgewogen zu ernähren, heißt es nicht, dass vegan es nicht trotzdem ebenso wäre. Aber du zeigst lieber mit dem Finger auf die anderen, als diese einfache Tatsache zu begreifen, nicht wahr.

Für mich ist diese unsinnige Diskussion beendet, denn ich habe dir drei Chancen gegeben was sinnvolles zu sagen und du hast es 3mal nicht geschafft.

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@guitschee

Also nur um deine Logik zu verstehen:

"Vegan ist nicht vollständig" "Ich bin dumm weil Nährstoffmangel" = sachliches Argument.

Omnivor ist ebenso nicht vollständig, da Jod und Selen in Mitteleuropa schlecht verfügbar ist = "mit dem Finger zeigen".

Alles klar, Spock.

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@guitschee
es enthält immer Zusätze, es ist nachweisbar, dass der Körper das schlechter aufnimmt

Wer hat dir denn diesen Quatsch erzählt? Ich kaufe mir die meisten Supplemente entweder als reines Pulver oder in einer Zellulosekapsel bzw. als Pressling, dann ist meistens allerhöchstens noch ein Füllstoff dabei, zB Reiskleie. Dass der Körper alles aus Supplementen schlechter aufnimmt ist genauso pauschal inkorrekt - zum Beispiel durch Nährstoffzusammensetzungen im Supplement kann eine Aufnahme unter Umständen sogar noch besser sein als durch ein Lebensmittel allein. Zudem kann bei manchen Supplementen auch durch die Art der Aussetzung (zum Beispiel intensiver Zahnfleischkontakt) eine deutlich höhere Aufnahme erzielt werden.

eine ausgewogene Ernährung braucht halt einfach keine Supplemente, wenn der Körper gesund ist - vegane kommt oder nicht aus

Neben dem, dass der Begriff "ausgewogen" im Zusammenhang mit Ernährung sowieso meist nur eine so gut wie nichts aussagende Phrase darstellt, kann tatsächlich auch eine vegane Ernährung ohne Supplemente bedarfsdeckend gestaltet werden - das kritische B12 kann beispielsweise über Wasserlinsen, bestimmte Chlorella-Algen oder Sauerkraut, worin B12-bildende Bakterien bei der Gärung enthalten sind/waren, gedeckt werden. Da alle diese Lebensmittel aber derzeit (teilweise noch) nicht breit etabliert sind und kein rationaler Grund gegen eine Supplementierung spricht, kann ein Supplement auch ein praktisches, effektives und kostengünstiges Mittel darstellen, den Bedarf damit auf einem gesunden Weg zu decken. Zwingend notwendig ist es aber genau genommen tatsächlich nicht.

Nichts für ungut, aber insgesamt klingt das für mich nach einem ziemlich dogmatischen und logisch schwer bis nicht haltbaren Ansatz.

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ch habe gehört, dass wenn man auf Fleisch verzichtet das Gehirn sich wieder auf den eines Affen zückbildet 

Das ist ganz einfach Schwachsinn. Bin zwar selber Fleischesser, aber diese Aussage ist der reinste Quatsch.

Ist der Mensch überhaupt darauf ausgelegt Fleisch essen zu müssen? 

Nein. Der Mensch ist ein Allesfresser. Mit tierischen Produkten ist es leichter bestimmte Stoffe zu sich zu nehmen, die ein gesunder Körper benötigt. Diese Stoffe kann man aber auch auf andere Art und weise bekommen.

Es ist "schwieriger" sich Vegan und Gesund zu ernähren, aber keinesfalls unmöglich.

Stimmt es also nicht, dass der Mensch sich nur so weit entwickelt hat weil er Fleisch gegessen hat? Habe ich echt oft so gelesen. War aber auch auf GF also naja:/

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@AvatarLuffy

Natürlich stimmt das nicht.

Demnach müssten Löwen ja zum Mond fliegen.

Wir sind so weit entwickelt, weil wir über Millionen von Jahren hinweg immer Erfinderischer wurden. Das fing mit der Herstellung von einfachstem Werkzeug an.

4
@AvatarLuffy

Der Mensch hat sich so weit entwickelt, weil er gelernt hat zu kochen und sich dadurch ein viel größeres Nahrungsspektrum zu erschließen und Nährstoffe bioverfügbarer zu machen:

"Kochen als entscheidender Faktor für Evolutionsschub"

https://www.welt.de/wissenschaft/article13558930/Kochen-als-entscheidender-Faktor-fuer-Evolutionsschub.html

"Gekochte Nahrung machte unsere Vorfahren klüger"

https://www.welt.de/wissenschaft/article110117088/Gekochte-Nahrung-machte-unsere-Vorfahren-klueger.html

"Das Kochen mit Feuer in der Evolution des Menschen"

https://scilogs.spektrum.de/natur-des-glaubens/das-kochen-mit-feuer-in-der-evolution-des-menschen/

"Ohne Kochen keine Evolution"

https://www.aerzteblatt.de/archiv/106336/Randnotiz-Ohne-Kochen-keine-Evolution

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@BerwinEnzemann

Mag ja sein, dass da ein Funken Wahrheit drin steckt, aber das ausschließlich auf den Fleischkonsum zu schieben ist Wahnwitz.

1
@DesbaTop

Da ist nirgends von Fleischkonsum die Rede. Gekocht wurden hauptsächlich Wurzeln und Knollen.

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@AvatarLuffy

Der Mensch hat sich so weit entwickelt, weil er so anpassungsfähig war und unterschiedlichste Nahrungsquellen erschließen konnte. Fleisch ist eine dieser Nahrungsquellen.

Vielleicht war damals - mangels ausreichender Alternative - der Fleischkonsum notwendig. In unserer hochentwickelten Welt ist ein (zu hoher) Fleischkonsum hingegen schädlich.

1
@BerwinEnzemann

Ähm... In der Frage, in der wir uns hier befinden, geht es darum, ob wir wegen dem Fleischkonsum so weit entwickelt sind. Ich glaube wir beide haben hier aneinander vorbei geredet.

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@DesbaTop

Ja, und ich habe mit meinem Quellen nachgewiesen, dass es nicht der Fleischkonsum sondern das Kochen war. Wo ist das Verständnisproblem?

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@BerwinEnzemann

Das Verständnisproblem liegt darin, dass du dachtest meine Antwort bezieht sich ausschließlich auf deine Artikel. Ich wollte mit meiner Antwort unterstreichen, was du durch deine Recherche bereits gepostet hast.

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@DesbaTop

Nein, das Verständnisproblem liegt darin, dass du nicht gesehen hast an wen mein Kommentar adressiert war. Nicht an dich sondern an die Fragestellerin. Ich bezog mich nicht auf deine Antwort, sondern auf ihren Kommentar zu deiner Antwort.

3
@BerwinEnzemann

Oh. Tatsache. Das habe ich tatsächlich übersehen.

Nichts desto trotz wollte ich deinen Kommentar unterstreichen.

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Es können bei veganer Ernährung häufiger Mangelerscheinungen auftreten, aber wenn man das richtige isst bekommt man immernoch alle Nährstoffe. Und ja, der Mensch ist darauf ausgelegt Fleisch zu essen (sonst hätten wir keine Reißzähne), aber auch Pflanzen.

Hast du dir mal unser Gebiss angeguckt? Das ist alles wirklich alles aber kein Fleischesser gebiss

wirklich nichts aus unserem Gebiss spricht auf Fleischesser hin.
unsere Reißzähne sind wahnsinnig klein und stumpf. Für Fleisch essen ungeeignet. Die kann es auch für andere Lebensmittel geben.

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@LilyInstaGirl1

Mir kann man ja nicht glauben, alsohier das 1.Ergebniss der ach so berüchtigten Googlerecherche:

Nach heutigem Kenntnisstand des Verlaufs der Hominisation ist der anatomisch moderne Mensch (Homo sapiens) demnach „von Natur aus“ weder ein reiner Fleischfresser (Carnivore) noch ein reiner Pflanzenfresser (Herbivore), sondern ein Allesfresser (Omnivore).

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Mein Problem ist, ich habe bisher in Jahrzehnten NUR erkrankte Vegetarier und Veganer persönlich kennengelernt. Ob es da einen Zusammenhang gibt, weiß ich immer noch nicht - will ich auch nicht behaupten!

Viele mit statistisch betrachtet beschleunigten Bandscheibendegenerationen (auch Meniskus und Gelenkschrumpfungen, z. B. Schulter), viele mit rheumatischen Erkrankungen (z. B. Arthrose mit chronischen Schmerzschüben), viele mit psychischen Erkrankungen (z. B. Egoismus-Narzissmus, Phobien z. B. durch extreme Empathie den Schlachttieren gegenüber - sie können nicht einmal eine Ameise tottreten - extremes Minderwertigkeitsgefühl, Depressionen bis hin zum "Ich schäme mich, dass ich lebe.")

Ursache und Wirkung könnte man nun in beide Richtungen anwenden, wenn es überhaupt derartige Zusammenhänge gäbe.

Ganz vegan leben ist weder gesund noch ungesund, sondern sehr wahrscheinlich benötigt jeder Organismus alle lebenswichtigen Substanzen in verschiedener Menge und auch noch tages- und Lebensalter abhängig.

Deshalb ist auch eine allgemeine Ernährungsberatung grundsätzlich völliger Unsinn, sie kann nur möglichst individuell betrachtend gültig sein - wenn man ins Detail eines menschlichen Stoffwechsels hineinsehen möchte.

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