Warum sagen so viele, dass man in einer Beziehung nicht mehr mit anderen schreiben darf oder sich treffen darf?

11 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich stimme Deinen Ausführungen voll zu. Wenn es so sein müsste, dass, wenn man jemand kennen lernt (näher) man alle vorherigen Kontakte abbrechen soll, würde sich wohl kaum jemand auf eine neue Beziehung einlassen - ich jedenfalls nicht. Was ist denn so schwer daran, dem- oder derjenigen sein volles Vertrauen schenkt. Ohne diese Verhaltensweise funktioniert sowieso keine Beziehung!

Also ich finde das man das NIE WIEDER darf zu krass. Ab und zu muss man mit anderen Menschen reden, egal ob Mann oder Frau. Ich finde das du mit dem "vertrauen" Recht hast, wenn man selber ein treuer Mensch ist und seinen Partner wirklich liebt, dann weiß man ja was man tut, und was richtig und falsch und wo man seine Grenzen einzuhalten hat. Aber ich finde einen langfristigen "Kumpel" als Frau zu haben und eine "normale Freundin" als Mann (wenn man verheiratet ist!!), brauch man eigentlich nicht mehr, weil man sich ja hat. Und eine vergebene Frau brauch auch nicht mit anderen Männern chatten, das ist eigentlich unnötig, auch umgekehrt für den Mann. Mir würde es auch nicht grade gefallen wenn mein zukünftiger Ehemann mit anderen Frauen schreibt. Wenn man sich draußen sieht, oder zu Besuch geht ist das wiederrum was ganz anderes, aber jemanden so komplett mit ins Leben einzubauen ist eigentlich überflüssig. Freunde, Bekannte und Nachbarn zu haben die man gemeinsam kennt ist doch viel schöner und völlig ausreichend meiner Meinung nach.

Was ist denn, wenn der Partner schon vor der Beziehung eine Freundschaft mit jemandem des anderen Geschlechts hatte? Muss er diese Freundschaft dann auch beenden?

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@PaSan

Nein muss er nicht. Ich habe nur gesagt das es unnötig ist, aber nicht das ich es komplett verbieten würde. Innerlich würde es mich aber irgendwo trotzdem stören. 

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@PaSan

Aber warum braucht man in der Beziehung keinen Kumpel oder eine normale Freundin? Auch das braucht man... ich habe meinen besten Freund kennengelernt als er in einer Beziehung war... Was ist daran so schlimm wenn man sich halt kennenlernt? Wenn man von Anfang an klar stellt, dass es wirklich eine normale Freundschaft ist finde ich das nicht schlimm. Ich schreibe auch fast täglich mit jemanden der meines Wissen auch in einer Beziehung ist. Sehen tun wir uns einmal in der Woche regelmäßig beim gemeinsamen Hobby durch das wir uns auch vor 5 Jahren kennengelernt haben. Aber das ist einfach eine Freundschaft ohne gegenseitige Interesse... Aber vielleicht liegt mein Denken auch daran, dass ich es nicht leiden kann wenn mich ein Mensch sozusagen nur für sich in Anspruch nehmen will. Wenn ich jetzt z.b. in eine Beziehung komme und weiterhin mit dem einen Mann schreibe den ich seit 5 Jahren kenne würde ich das auch nicht aufgeben wollen.... warum auch?

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Naja, hier sind größtenteils Kinder unterwegs, die noch keine Ahnung von Beziehungen haben und deren Hormone so verrückt spielen, dass sie sich nicht im Griff haben, wenn ein Vertreter des anderen Geschlechts anwesend ist. Oder zumindest denkt das der jeweilige "Partner" offensichtlich.

Ich frag dann immer gerne, was dann wohl Bisexuelle tun sollen. EIgentlich müsste man die ja dann, sobald sie in einer Beziehung sind, komplett von allen Menschen abschotten. Da sind sich wohl die meisten einig, dass das Quatsch ist. Menschen in Beziehungen leben nicht auf einsamen Inseln, sondern in einer Gesellschaft, in der es nun einmal zwangsläufig zu Interaktionen mit dem anderen (bzw. bevorzugten) Geschlecht kommt. Wer damit nicht umgehen kann und seinem Partner so wenig vertraut, der sollte keine Beziehung haben.

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