Warum sagen Psychotherapeuten (VT) einem Klienten nicht, dass ihre Störung aufgrund beispielsweise narzisstischen Missbrauchs?

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19 Antworten

Hallo Sirias,

weil es in 1. Linie darum geht, seinen Alltag, sein momentanes Leben, sein aktuelles Verhalten etc. zu strukturieren, anzupassen, neu zu 'gestalten'.

Einfach damit man im Hier & Jetzt klar kommt.

Ich verstehe deine Gedanken. Es gibt viele Menschen die wollen die Hintergründe, die Ursachen unbedingt wissen.... um 'es' greifbarer zu machen.

Die letzten ca 10 Jahre habe ich sehr viele Therapien 'erlebt', unterschiedliche Ansätze, unterschiedliche Intensität.... und es tat mir gut.

Irgendwann  im letzten Jahr gab es laut Therapeutin zwei Möglichkeiten... entweder belassen wir es dabei und sehen uns nur noch alle ca. 4 Wochen um aktuelles zu besprechen, denn es lief alles sehr gut.
Oder aber wir gehen ans Trauma, was allerdings eine ganz neu Intensität bedeuten würde.

Ich entschied mich gegen die Trauma-Therapie - ich genoss mein Leben in vollen Zügen.

Jetzt bin ich allerdings an Grenzen gestossen, die die Notwendigkeit einer Trauma-Therapie dringend notwendig macht.

Warte aktuell auf einen Platz in der Trauma-Klinik....

Das macht mir eine Sch*** Angst - aber andererseits weiß ich dass das der letzte große Schritt sein wird... den ich gehen muss....

Also, ich wünsch dir alles Gute,
Tremsi

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Kommentar von Sirias
09.07.2017, 11:07

Ich wünsche dir auch alles Gute! Aus meiner Sicht ist Traumaarbeit dringend erforderlich, um verantwortungsvoll mit sich selbst und Anderen umgehen zu können.

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Es bringt dir schlicht und ergreifend nicht viel zu wissen, dass es nur an Ursache x, y liegt.

Meistens ist das Fundament einer psychischen Erkrankungen auch nicht nur ein einzelner Punkt. Oft kommen viele verschiedene Punkte zusammen.

Warum dir dein Therapeut keine Literatur gibt, solltest du IHN fragen. Vielleicht weiß er nicht, dass es dir ein Bedürfnis ist.

Ich bekam von einem Psychotherapeuten einer Klinik zur Entlassung ein Buch geschenkt. Ich habe allerdings auch häufiger angemerkt, dass ich mehr über die Krankheit wissen möchte und dann habe ich ein Buch bekommen, welches ich mit nach Hause nehmen durfte.

Es sind also nicht alle Therapeuten so, dass sie keine Literatur ausgeben.

Und es ist vollkommener Quatsch, dass nur an der Oberfläche gekratzt wird.

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Kommentar von Sirias
09.07.2017, 12:15

Bezieht sich hauptsächlich auf Verhaltenstherapie

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Kommentar von depressivekunst
09.07.2017, 12:17

und jetzt? was soll der Kommentar an meiner Aussage ändern?

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Was bringt es denn zu wissen, woher das Verhalten kommt - als Betroffener muss man verstehen und lernen, wie man mit der psychischen Störung umgehen und das Leben in den Griff bekommen kann.


Der Vergangenheit nachzuhängen hilft meist nicht, darum geht es nicht unbedingt in Therapien. Es geht um zukunftsorientiertes Handeln.



Ganz abgesehen davon lässt sich eine psychische Störung selten an einem bestimmten Ereignis festmachen, es gibt nicht DEN Grund für eine Erkrankung, oft handelt es sich um ein Zusammenspiel aus vielen vielen Erfahrungen und auch den fehlenden Resilienzen des Klienten.

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Kommentar von Sirias
09.07.2017, 11:04

Ich rede nicht von Vergangenheit, sondern um Ursachenerkennung. Die braucht es übrigens in jeder Autowerkstatt!!! Ansonsten geht der Schlauch nämlich wieder kaputt....!!!!!

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Kommentar von Nashota
09.07.2017, 11:18

@ Katze

Das ist so nicht ganz richtig. Um die Probleme lösen zu können, muss erst mal Ursachenforschung betrieben werden. Und die suchen Therapeuten sehr oft auch im familiären bzw. privaten Hintergrund. Was auch nachvollziehbar ist.

Ein Denken oder Verhalten kann man nur ändern, wenn man weiß, wo man den Hebel ansetzen muss.

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.. weil die Beschäftigung mit diesen "erniedrigenden", Störungen-bildenden Erfahrungen meist nur in der weiteren Auseinandersetzung (permanente Gedanken daran, wiederholtes Durchleben der Situationen in den Gedanken) mit diesen negativen Gedanken endet.

Das ist gerade für "erkrankte" Personen höchst kontraproduktiv, weil sie das in deren Störung gefangen hält, sie lähmt und immer wieder zurückwirft.

Man hat statistisch einfach viel bessere Erfolgsquoten, wenn man gewissen Störungen direkt mit einer positiv ausgerichteten Verhaltenstherapie behandelt.

Sicher, wenn man einen Patienten hätte, der psychisch schon einen großen Abstand und eine sehr objektive Wahrnehmung auf die eigene Geschichte/Erkrankung hat (was SEHR schwierig ist), dann könnte die Aufklärung an der Stelle oft helfen. Allerdings ist das wohl in den allerwenigsten Fällen der Fall. Selbst, wenn sich Patienten dazu bereit fühlen würden, sind sie es meistens überhaupt nicht. Deswegen haben frühere Gesprächstherapien auch so extrem schlecht gegen Phobien und Depressionen geholfen.

P.S.: Und was Du gerade als "Oberfläche" bezeichnest, bekommt auch oft eine ganz andere Qualität, wenn man sich langsam aus seiner negativen Wahrnehmung löst, die im Normalfall viel zu detailgenau (und dafür weniger umfangreich) ist. Diese Wahrnehmung ist sehr anstrengend und oft eine hohe Belastung. Die "Oberfläche" irgendwann wieder als wertvoll und glücksspendend zu erkennen, ist jetzt vielleicht schwer vorstellbar, aber bei erfolgreicher Behandlung hoffentlich bald eine große Energiequelle.

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Kommentar von Sirias
09.07.2017, 11:13

Danke für deinen Kommentar. Ich kann am Tiefgang persönlich nichts Schlechtes finden. Oberflächlichkeiten versuchen allerdings etwas zu vertuschen. Statistisch mag es sein, dass Verhaltenstherapie scheinbar besser funktioniert, aber traue keiner Statistik. Wie sind die Langzeit Wirkungen etc. Erkenne dich selbst und dein Umfeld. Erst dann wirst du gesund.

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Nun ich würde es deshalb nicht sagen, weil viele Menschen - dabei geht es gar nicht mal um Patienten - grundsätzlich zu wenig über die Sache nachdenken und dann viel zu schnell handeln.

Wenn ich beispielsweise sage, dass vielleicht der Ex durch seine narzisstische Ader diese Probleme verursacht hat, dann würde der Patient evtl. den Ex aufsuchen, die Schuld auf ihn schieben und keine Ruhe mehr finden, weil er immer noch "existieren" darf. Um es mal im harten Fall auszudrücken.

Die Wahrheit steht viel mehr in uns selbst. Mit diesem Schmerz klar zu kommen und unser Glück nicht von anderen Personen abhängig zu machen. Aber das ist doch ein viel schwierigerer Weg.

Und wir Menschen neigen oft den leichten Weg zu gehen. Ungeachtet dessen ob dieser dann auch die erhoffte Lösung bringt.

Ich hoffe ich konnte das ein wenig deutlich vermitteln.

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Kommentar von Sirias
09.07.2017, 13:19

Es ist leider eine Illusion zu glauben, wir seien nicht abhängig, stattdessen unabhängig. Das ist niemand. Schon gar nicht in der Partnerschaft. Dennoch halte ich Partnerschaften für verdächtig, wo Extreme gelebt werden: entweder sich zu bekämpfen oder alles ganz toll zu finden, was der Partner sagt und tut.

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weil eine Störung niemals nur eine einzige Ursache hat und weil sich kein Therapeut dazu hinreißen lassen wird dem Klienten 1. eine Entschuldigung für sein krank sein zu geben bzw. einen Schuldigen und 2. die Verantwortung übernehmen wird dafür das hier jemand schuldig gemacht wird.

einem Klieten Fachliteratur zu geben hilft sehr selten bis nie, da sich die meisten eher reinsteigern und kränker werden und bei sich glauben Symptome zu erkennen die nie da waren.

Verhaltenstherapie ist keine Tiefenpsychologie, hier geht es vor allem darum das ungünstige, belastende, störende Verhalten abzubauen und dafür sinnvoll, hilfreiche Alternativen zu finden.

Wenn du etwas anderes willst musst du zu einem entsprechenden Therapeuten gehen.

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Kommentar von Sirias
09.07.2017, 12:36

Nun, man weiß als Laie ja erst Mal gar nicht, dass es überhaupt verschiedene Richtungen gibt. Das kommt ja erst mit der Zeit. Ich persönlich finde, dass Literatur durchaus etwas bringt, es gibt ja auch klientenorientierte Fachliteratur, dadurch nicht kränker wird, sondern wissender. Auch was die mögliche Störung von Therapeuten betrifft.

P.S. Auch Ärzte, Therapeuten stellen Fehldiagnosen.

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Was du offensichtlich suchst, ist eine tiefenpsychologisch fundierte Therapie. Dann ist eine Verhaltenstherapie für dich die falsche Therapieform.

Allerdings sagen auch tiefenps. fundierte Psychotherapeuten einem nicht, was die Ursache ist. Die muss sich der Patient mit Hilfe des Therapeuten selbst erarbeiten.

Es ist nämlich ein riesiger Unterschied, ob der Therapeut die Erkenntnis hat oder du.

Klar, kann dir ein Therapeut Bücher empfehlen. Warum auch nicht. Aber erwarte nicht von Büchern die Heilung. Du liest es, denkst: aha, interessant. So war das also.

Und dann? Wenn du also dein Wissen vertiefen willst, dann frage den Therapeuten nach Büchern.  Aber erwarte von einem Verhaltenstherapeuten nicht ein tiefenpsychologisches Vorgehen.

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Was verstehst DU unter "narzisstischem Missbrauch"?? Ist das bei dir diagnostiziert worden oder ist es nur eine Vermutung von dir?

Wenn der Patient Interesse an seiner Krankheit hat, wird er sich selbst Literatur suchen. Das ist nicht Aufgabe des Arztes. Mit Fachliteratur kann der Patient als Laie wenig bis nichts anfangen, da ihm das dazugehörige Grund- und Fachwissen fehlt.


Warum wird an der Oberfläche, dem Verhalten herum gekratzt? Warum um den heißen Brei geredet?

Das ist mir neu. Wenn du das Gefühl hast, dass es bei dir so ist, dann sprich bitte mit deinem Therapeuten. Übrigens ist der Erfolg einer Therapie größtenteils vom Patienten selbst abhängig. Wenn er nicht mit seinem Therapeuten zusammenarbeitet, kann der Therapeut ihn nicht richtig oder nur unzulänglich behandeln.

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Kommentar von Sirias
09.07.2017, 11:20

Da haben wir es schon wieder. Der Patient ist selbst schuld. Das stimmt aber nicht. 

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Kommentar von kernash
09.07.2017, 11:45

Ich war 6 Jahre lang in Therapie und habe nicht mal meine Diagnose erfahren. Erst als ich die Akten angefordert habe, wurden mir die Augen geöffnet. Aus dieser Sicht kann ich das Begehren von Sirias verstehen.

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Kommentar von Journey84
15.07.2017, 17:42

Bücher zu diesem Thema gibt es genug. Einfach googlen. Generell zu empfehlen ist: Die Masken der Niedertracht & Wie schleichendes Gift. Dazu gibts noch einige Bücher über Narzisstische Mütter, Väter oder Eltern. Und Bücher für "Kinder" von Narzisstischen Eltern.

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Weil narzisstischer Missbrauch wiederum narzisstische Tendenzen bei Kindern zu Folge haben kann.

Und dann gibts keine Einsicht beim Klienten.

Da muss man sich langsam herantasten.

Denn dann gehts um dein eigenes Verhalten und du bist nicht mehr nur Opfer deiner Eltern sondern selbst Narzisst geworden.

Und meckerst über deinen Therapeuten.

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Kommentar von Sirias
09.07.2017, 11:19

Nein, ich bin kein Narzisst geworden.

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Informieren kann sich doch jeder selbst. Bibliotheken, Buchhandlungen und Internet sind jedem Menschen zugänglich.

Definiere mal "narzisstischer Missbrauch durch Eltern".

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Ein Verhaltenstherapeut beschäftigt sich nun Mal mit dem aktuellen Verhalten. Liegen Traumata vor oder gar eine PTBS dann ist eh erst ein e andere Therapieform angesagt. Denn bis die Wurzeln nicht genau betrachtet wurden, kann sich auch kein Verhalten tiefergehend ändern. Da fände ich einen entsprechenden Hinweis von einem VT verantwortungsvoll.

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Wenn Du bei einem Verhaltenstherapeuten Therapie machst, dann wird eben verhaltenstherapeutisch gearbeitet.

Was Du gerade im Brustton der Empörung formulierst, wäre wie zum Arzt gehen und sich dann aufregen, dass er nicht wie ein Heilpraktiker arbeitet.

Oder über den Klempner, dass er nicht mit Holzsägen arbeitet. Usw. etc.

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Kommentar von Sirias
09.07.2017, 11:36

Brustton der Empörung? War eine Frage....

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Das frage ich mich auch. 

Ich ging Mitte der 90er in Therapie. Von einer Traumatherpie wusste ich nichts. Die Therapeutin verweigerte mir irgendwelche Diagnosen und meinte, ich wäre einfach total gestört.... Nach 3 1/2 Jahren entließ sie mich und meinte, man könne mich jetzt so auf die Menschheit loslassen...

In den letzten 10 Minuten der Therapie gab sie mir den Rat "... Ihre Verwandten sind extrem psychisch gestört. Halten Sie sich von Ihnen fern, denn sie werden versuchen, Sie fertig zu machen und Sie völlig zu zerstören. Sie warten nur auf eine Gelegenheit und wenn Sie eine haben, sind Sie fertig und am besten wäre, Sie würden weit wegziehen".

Toll. Die ganze Zeit sagte sie nichts, gab keine Diagnosen, etc... Erklärte mir nicht deren Verhalten, obwohl ich sie so oft danach fragte.

Dabei hätte gerade das mir geholfen, wenn ich gewusst habe, dass meine Sippschaft überwiegend aus (bösartigen) Narzissten besteht und ich vermutlich eine Boderlinestörung bekommen habe..., wenn gleich diese Boderlinestörung bei mir jetzt nicht mehr nachweisbar ist und jetzt bei sämtlichen Tests rauskommt, dass bei mir Boderline ausgeschlossen ist,  bin ich davon überzeugt, diese Störung dank meiner Sippschaft gehabt zu haben.

Mein damaliges Denken kann ich heute überhaupt nicht mehr nachvollziehen und schüttle den Kopf, mich so verhalten zu haben, wie ich es damals tat. Sämtliche Symptome, die ich damals hatte, sind seit den letzten 20 Jahren kein einziges Mal mehr aufgetreten.

 Ich finde es erstaunlich, dass ich diese Störung zur damaligen Zeit losgeworden bin, wo ich doch  noch 2009 gelesen habe, dass die Borderlinestörung als kaum therapierbar gilt.(Heutzutage ist sie zum Glück gut therapierbar).

Die Therapeutin hatte Recht. Sie haben mich erneut fertig gemacht, als sie die Gelegenheit hatten, dass ich kurz vorm Suizid stand. Ich bin weggezogen und hab den Kontakt völlig abgebrochen.

Was wäre mir erspart geblieben, hätte die Therapeutin Klartext geredet.... Ein Trauma konnte ich nicht verarbeiten, sondern nur verdrängen. Dieses Trauma kam heuer wieder hoch und machte mich 3 Monate lang fertig, bis ich es wieder zurück drängen konnte. 

Darauf hin hab ich mich viel mit Psychologie und Narzissmus, Täterintrojekte, etc.. befasst und bin zu der Erkenntnis gekommen, dass meine Sippschaft eindeutig bösartige Narzissten sind und gespickt mit Täterintrojekten sind. 

Als ich das kapierte, als ich das erfahren habe, was mir die Therapeutin verweigert hat, geht es mir wesentlich besser, weil ich weiß, dass ich mich nicht falsch verhalten habe, dass es Teil der narzisstischen Störung ist, dem Opfer Schuld einzureden und dass das alles geschehen konnte, weil die eben so schwer gestört sind und nicht mal vor Straftaten zurück schreckten.

Ich finde es nicht richtig, einem Patienten dieses Wissen zu verweigern und nur in den letzten 10 Minuten einer 3 1/2 jährigen Therapie irgendwelche Andeutungen zu machen.

Vielleicht machen sie das, damit die Therapie möglichst lange dauert, keine Ahnung.

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Tun sie doch.

 Wenn du mit deinem Therapeuten nicht zufrieden bist, sprich mit ihm und wechsle den Therapeuten, wenn du kein Vertrauen hast.

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Das sagen einem durchaus die meisten Therapeuten, wenn auch vielleicht nicht in diesen Worten.

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weil das quatsch ist.

es gibt auch kinder, die narzisstische eltern haben, und trotzdem nicht gestört sind. dass eine störung auftritt, hat immer mehrere gründe.

und was soll dir ein buch helfen, wenn du sowieso nur den einen grund gelten lässt für dein problem, nämlich den externen/außerhalb deines machtbereichs liegenden? gar nichts!

du kannst nämlich nicht in die vergangenheit gehen und das problem beheben. und wenn deine eltern quasi schuld wären, dann könntest du auch aktuell nichts tun, um dir zu helfen.

du wirfst dem therapeuten oberflächlichkeit vor, jedoch bist es eigentlich du, der oberflächlich bleibt, da du nur einen einzige erklärung für dein problem ins visier genommen hast.

im übrigen solltest du die fragen an deinen therapeuten stellen- es hilft deiner therapie nichts, wenn du nicht über deine unzufriedenheit mit dem therapeuten sprichst.

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Kommentar von Sirias
09.07.2017, 11:15

Sorry, du kannst hier ganz sicher nicht beurteilen, ob ich oberflächlich bin etc. 

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Erstens bist du kein Klient, sondern Patient.

Ein Therapeut kann dir nur helfen, wenn du dir helfen lassen willst. Du bist seine Literatur und ihr lest darin, gemeinsam.

Es geht nie nur um die Oberfläche, sondern wird immer auch in die Tiefe gehen. Höchstens beim Erstgespräch kratzt man an der Oberfläche, um zu schauen was in dir schlummert. 

Wenn jemand um den heißen Brei redet, dann du, denn der Therapeut stellt Fragen, du antwortest und erzählst.

Am Ende musst du dein Problem selbst erkennen und ihr erarbeitet dann einen Plan, wie man es lösen kann. Das Problem musst allerdings du verinnerlichen, das kann dir keine Fachliteratur als Medikament bereit stellen. 

Alles Gute.   

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Kommentar von Sirias
09.07.2017, 11:02

Ich glaube, du hast die Frage nicht ganz verstanden. Bitte nochmal lesen, statt deinen Willen zu oktroyieren.

Natürlich ist man Klient, nicht Patient. Ich bin ja nicht krank! 

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was ist das ziel der theapie?

denk-mal?

wohl um gesund zu werden und nicht einen fachmann daraus zu machen?

viele bücherschreiber und verlage leben sehr gut von den leser?

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Kommentar von Sirias
09.07.2017, 11:22

Man muss schon Zum Fachmann werden in seinem eigenen Bereich.

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Schau mal auf Facebook nach dem

"Narzissmus-Netzwerk"

Das ist sowohl ne Seite (Für Infos) und eine geschlossene Gruppe (Für Ausstausch) bzgl. Opfer von narzisstischen Missbrauch und psychischer Gewalt

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