Warum sagen Hundebesitzer immer: " Er will nur spielen."?

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Also wir haben selber drei Hunde (Labradore) und wenn die plötzlich loszerren, kann es echt schwierig werden. Bei mir haben die sich mal losgerissen und haben einen Spaziergänger (wir waren im Wald) umringt und einfach nur geschnuppert. Dass dem Mann natürlich nicht ganz wohl dabei war, kann ich gut nachvollziehen, da man die Tiere ja nicht kennt. ich habe mich sofort entschuldigt und damit war die Sache auch gegessen. Bei vielen Hundebesitzern ist es einfach mal die Unwissenheit über die Hunderasse, was ein Problem darstellt. das bekommt meine Mutter jeden Tag in der Praxis mit, da sie Tierarzthelferin ist. Viele Leute können ihr Tier in einer Stresssituation gar nicht richtig einschätzen. Erziehung ist, wie du bereits erwähntest, auch ein wichtiger Faktor. Wenn nichts passiert ist und sich der Besitzer wirklich entschuldigt hat, sollte man das auch wieder vergessen können.

Weil einige zu bequem oder unfähig sind ihren Hund die Grundregeln beizubringen. Denn das ist ja mit Arbeit verbunden. Aber trotzdem auf das geliebte Haustier nicht verzichten wollen. Es müsste einen Hundehalterführerschein geben. Denn kein Hund ist absolut ungefährlich.

Das ruft ja nur nach deutscher Bürokratie. Bald braucht man für alles einen Führerschein + Sondergenehmigung : Das soll jetzt nicht böse gemeint sein und nebenbei ist jeder Hund anders. Der eine hört halt besser und der andere wieder schlechter. Wenn mir ein Rottweiler bellend entgegenkommt, ist das natürlich nicht toll, doch sollte man auch als Nichthundehalter wissen, wie man sich in einer solchen Situation verhalten sollte, wenn man gerne spazieren geht.

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@allwissend95

Wie soll ich mich denn verhalten, wenn ein Dobermann frei laufend auf mich zu gerannt kommt und mich fast vor Begeisterung/oder Anpöbeln umrennt? Vom Hundebesitzer erstmal keine Spur. Nach geschätzten 10 Minuten kommt der Hundebesitzer langsam angelatscht. Mit den Worten: "Oskar hat sie hoffentlich nicht zu sehr erschreckt", hilft er mir seinen Hund los zu werden. Klar habe ich mich erschreckt. Zumal ich kein ausgesprochener vernarrter Hundeliebhaber bin. Nach einer Begegnung mit einer sehr selbständigen Kleinhundrasse, habe ich mir dann bei meinem Hausarzt eine Tetanusauffrischung abgeholt. Da mir, das ja sonst so liebe Tierchen, in die Wade gezwickt hat. Ich mochte eigentlich bisher Hunde, aber nach diesen Vorfällen hegen sich bei mir doch Bedenken. Zum Glück hatte ich mich als Nichthundebesitzer zuvor zufällig etwas belesen. So ist mir wohl schlimmeres erspart geblieben. Vielen Dank liebe Hundebesitzer! Und wieso soll ich als Nichthundebesitzer wissen müssen, wie ich mich zu verhalten habe, wenn der Hundehalter seinen Liebling nicht mal unter seiner Kontrolle hat. Wer sein Tier nicht im wesentlichen unter Kontrolle hat, sollte kein Hund sein eigen nennen dürfen.

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@Mondlachen

Da bin ich ganz und gar deiner Meinung^^ Mondlachen du sprichst mir aus der Seele; Hundebesitzer sollten auf Herz und Nieren zum Führen eines Hundes geeignet sein müssen ( auch wenns etwas teurer wird, denn dann überlegen sich diejenigen, die ihren Hund günstig an der Grenze zu Polen oder Tschechien organisieren, ob sie sich das leisten können) Zum Wohl der Tiere wäre das auf jeden Fall!

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vllt. sind ihre hund wirklich verspielt oder sie denken das sie es sind.. es kann natürlich auch sein das der ein oder andere einfach nicht zugeben will das er seinen hund nicht richtig ''im griff'' hat also sein hund ihm nicht gehohrcht oder er ihm eifach keine manieren beibring..

Weil nicht alle Hunde zum Hundetrainer müssen und somit der Mensch auch keine Anweisungen von einem Hundetrainer erhalten hat!

Und außerdem benehmen sich Menschen, die an Hunden vorbei gehen auch nicht immer vorbildlich! Hunde sind und bleiben Tiere und habe eine etwas andere Wahrnehmung. Wenn man sich als Mensch nicht hundgerecht benimmt, könnte es schon zu Missverständnissen kommen!

Also hat der Mensch dann auch beim Lernen nicht richtig aufgepasst. Hunde sind immerhin schon seit einigen Jahunderten in der Nähe von Menschen anzutreffen und die längste Zeit war nie ein Hundetrainer nötig...;-)

Du denkst also dass jeder Mensch einen Lehrgang im Umgang mit Hunden, Katzen, Mäusen, Regenwürmern etc. ablegen sollte, schon im Kindergartenalter? Weil Hunde ja auch gerne wehrlose Kleinkinder bespringen? Nur weil jeder gelangweilte Mitbürger meint, er müsse sich ein Haustier anschaffen in einer 20qm² Wohnung?

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@kadilac

Bleib doch bitte sachlich und Verallgemeinerung ist auch nicht sehr hilfreich!

Allerdings hast Du mit dem Kindergartenalter nicht ganz unrecht! Wie viele Kinder sind heut zu Tage der Meinung, das Kühe lila sind! Sehr viele haben noch nie eine Kuh gesehen......woher sollen manche Menschen den Umgang mit Tieren kennen oder verstehen, dass das Verhalten von Tieren durch Instinkte gesteuert ist!

Haustiere auf 20 qm halte ich auch nicht für empfehlenswert, aber ein Stück weit sollte man sich schon mit seinen Miterdbewohnern auskennen. Es gibt ja nicht nur Hunde in Deutschland. Mensch macht einen Waldspaziergang und steht einem Wildschwein gegenüber, dass noch nie die Anweisungen von einem Wildschweintrainer befolgt hat!

Bitte versteh meine Worte richtig - ich will alles andere als hier jemanden durch den Kakao ziehen aber, wir leben nun mal nicht allein und isoliert und Tiere gehören in unseren Lebensraum wie Luft und Wasser. Ein Stück weit sollte sich jeder mit dieser Tatsache beschäftigen und nicht gleich alles verteufeln was 4 Beine oder mehr hat...:-(

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@auchmama

Du hast ja recht, der Mensch hat sich viel zu breit gemacht in der Natur. Was mich stört sind die vielen Hundebesitzer, die sich ein Tier "anschaffen" weil ihnen langweilig ist, weil es "in"ist, einen Hund zu haben, obwohl sie gar keine Zeit haben, sich intensiv mit ihm zu beschäftigen oder auf seine Bedürfnisse einzugehen. Die sich aber dennoch über Hundesteuer aufregen und die Tüten mit dem Hundekot in die Büsche werfen, wenns keiner sieht.

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@kadilac

Hier gebe ich Dir in allen Punkten Recht!

Das Problem hängt immer oben an der Leine! Hat sich aber meiner Meinung nach daraus entwickelt, dass viele Menschen in den letzten Jahrzenhten kaum oder gar keinen Kontakt mehr zu Tieren hatten und haben. Selbst mit der Kindererziehung sind einige inzwischen überfordert......und sowas treibt dann seltsame Blüten...:-/

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@auchmama

Egal wie sich die Leute verhalten, ein Hund muss so geführt werden, dass er für niemanden eine Gefahr oder Belästigung darstellt!

Es liegt in der Verantwortung des Hundehaltes, dass nichts passiert aber gewiss nicht in der Verantwortung fremder Leute!

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@Angelbaby2011

klar @Angelbaby2011 - und Radfahrer dürfen z.B. durch die Feldmark brausen, von hinten auf Hund und Herrchen zu, ohne klingeln im Schweinstempo zwischen beiden durch und der hund ist dann natürlich "nicht richtig geführt" wenn was passiert! armes Deutschland!...:-(

Gegenseitige Rücksicht und Verständnis für Mensch und Tier wäre doch mal eine echte Alternative! Oder?

Es liegt für mich auch in der Verantwortung fremder Leute, mit mir und meinem Hund rücksichtsvoll umzugehen!

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Weil manche Leute Hunde als Knutschkugeln sehen und nicht als domestizierte Wildtiere die auch gefährlich sein können.

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