Warum sackt die FDP Bundesweit so extrem ab?

Das Ergebnis basiert auf 20 Abstimmungen

Andere Gründe 55%
Liegt an der FDP generell 30%
Liegt an Christian Lindner 10%
Die FDP wurde von den Grünen als neue liberale Partei abgesetzt 5%

15 Antworten

Das liegt am Vorfall in Thüringen. Es hat sich herausgestellt, dass die FDP-Wähler es nicht ganz so toll finden, wenn eine selbsternannte Rechtsstaatspartei mit Nazis koaliert oder es mindestens versucht hat. Erst kürzlich kam die Meldung, dass die gesamte FDP-Fraktion in Thüringen einstimmig beschlossen hat Bodo Ramelow in allen drei Wahlgängen nicht zu wählen. Selbst eine Enthaltung wird die FDP in Thüringen nicht mittragen. Mit anderen Worten: Man ist immer noch nachtragend, dass der FDP-Ministerpräsident nach dem Coup mit der AfD zurücktreten musste.

Die FDP ist eine Partei voll von Gelegenheitsdemokraten. Niemand braucht eine profillose Partei, die im Zweifel, wenn es auf jede Stimme ankommt, die Demokratie zum Fall bringt. Das haben die Wähler in Hamburg erkannt und der Rest Deutschlands auch. Es wäre durchaus wünschenswert, wenn die FDP wieder unter 5% landet. Das würde auch die nächste Regierungsbildung in Berlin sehr vereinfachen.

Andere Gründe

Der Sündenfall von Thüringen. Und die Grünen haben den bürgerliberalen Part übernommen.

Und Christian Lindner ist inzwischen ein Problem. Aufgeblasenheit reicht auf Dauer nicht aus.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Lebe seit Geburt in Deutschland
Andere Gründe

Sagen wir mal so. Ohne AfD wäre es fast denkbar FDP zu wählen. Wenn ich das dann täte und endlich ein FDP Mann sogar ein Bundesland regieren darf würde ich mich für meine Partei freuen. Wenn dann ein Lindner da dazwischen grätscht und als Ergebnis nun eine Linke ja Kommunistische Regierung das Zepter übernimmt. Ja da denk ich mir ich bin im Irrenhaus. Und jetzt will er vielleicht noch Kommunisten wählen für Thüringen weil die AfD dem Lindner zu bäh ist. Das alles ist die 2013 FDP die ja damals zu Recht aus dem Bundestag geflogen ist.

Andere Gründe

Es fing 2013 an. Man erinnere sich, von 2009-2013 waren sie Teil der Bundesregierung und haben wegen unpopulären Entscheidungen der Regierung enorm an Beliebtheit verloren. Vergesst nicht, dass 2013 die FDP weniger als 5% bundesweit bekommen hat und aus dem Bundestag geschmissen wurde.
Seitdem versuchen die sich irgendwie wieder aufzuraffen und schafften es langsam wieder über 5% zu kommen.

Bis zu dem Regeirungsbildungsdesaster von 2017. Das Zitat "Es ist besser gar nicht zu regieren als falsch zu regieren" Nachdem man der FDP so viele Zugeständnisse gemacht hat wie sie es sich nur erträumen konnte und monatelang ein Schauspiel von "Kolaitonsverhandlungen" durchführte.

Und vor kurzem gab es dann noch die Kontroverse in Thüringen, wo ein AfD-Kandidat entgegen dem Volkswillen zum Ministerpräsidenten gewählt wurde, mit Unterstützung der FDP.

Die FDP tritt ein ein Fettnäpfchen nach dem anderen und macht sich extrem unbeliebt. Nun ernten sie die Früchte ihrer Entscheidungen.

Es war ein FDP-Kandidat, der mit Hilfe der AfD sich hat wählen lassen.... Ansonsten sehe ich das alles ganz genau so.👍

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@Dorfrocker

Ach mist, stimmt das hab ich durcheinander gebracht, verdammt. Ah jetzt kann ich das nicht mehr ändern, zu doof. :/

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Schön dargelegt.

Unvergessen bleibt die Kamikazeaktion der FDP mit der ermäßigten Mehrwertsteuer ausgerechnet auf Hotels, samt ihrem eigenen Spendenaffärchen.

Wenige Jahre davor hatte man doch tatsächlich noch den Eindruck, die FDP könne auch mal im Sinne der Bürger Politik betreiben (Projekt 18)

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Korrektur: Es war ein FDP Kandidat der mit der AfD gewählt wurde. Also andersherum.

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Andere Gründe

Je mehr Parteien Kandidieren, desto weniger Stimmen könnten die 5%Grenzwertigen bekommen.

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