Warum Ritzen/ Verletzen sich (Jugendliche)?

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Das Ergebnis basiert auf 17 Abstimmungen

Ritzen, eine psychische Störung? 88%
Es ist eine Modeerscheinung wie so vieles! 11%
Keine ernstzunehmende Angelegenheit. 0%

24 Antworten

Es ist eine Modeerscheinung wie so vieles!

Ja, es ist eine Modeerscheinung! Die meisten haben nicht mal Depressionen! Sie laufen einfach nur einem Trend hinterher. Fühlen sich dabei cool, Narben im Arm zu haben. Manche wollen damit auch einfach nur Aufmerksamkeit bekommen. Ich persönlich finde sowas lächerlich... wenn man wirklich psychische Probleme hat, sollte man einen Psychologen aufsuchen.

Das ist größtenteils FALSCH. Viele haben Probleme, und geraten an gleichgesinnte. Und so wird es zur Modeerscheinung. Du nimmst den ersten Schritt weg. Und hast leider keine Ahnung.

Einige wenige wollen dabei sein, in soweit das teilweise.

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@crazyrat

Was denkst du wohl, warum ich "die meisten" und "manche" geschrieben habe.

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zu Kommentar von Halfcastboy:

Bist Du Psychiater oder woher nimmst Du Deine Behauptung!

Ein Laie kann einem Menschen gar nicht ansehen, ob er Depressionen hat.. Und im übrigen sind Selbstverletzung, egal welcher Art, und Depressionen nicht unbedingt zusammenhängend. Jedes kann für sich alleine auftreten. Ich bin über 50 Jahre alt und hatte nie damit was zu tun. Anfangs habe ich meine Agressionen nur an meinen Möbeln und der Deko gewendet. Irgendwann hat mir das nicht mehr gereicht und fing an mich selbst zu verletzen durch Kratzen bis auf Blut. Und ich mache das um micht selbst zu spüren. Ich brauche den Schmerz dann, um bei mir zu sein und mich wieder zu spüren. Zum Thema Psychologe/Psychiater ....... ich bin seit 2009 in Therapie und bin deswegen nicht geheilt. Der Psychologe/Psychiater kann einen dabei nur begleiten und versuchen, mir Möglichkeiten zu vermitteln, wie ich mich dem ent- gegensetzen kann.

Ich habe bei meiner Nichte mal mitbekommen, dass sie sich ritzte. Meine Schwester hat alle Hebel in Bewegung gesetzt, um dem Herr zu werden. Und da haben auch alle gegen meine Nichte geredet von wegen, Einbildung, Modeerscheinung usw. . Das Mädel war durch diese Sprüche und durch diverse anderes Mobbing, kurz davor sich das Leben zu nehmen, Sie konnte nicht damit umgehen, dass man ihr unterstellte , sie wolle sich nur wichtig machen. Das hat so einen Druck auf sie ausgeübt, dass sie nicht mehr leben wollte. Sie wahr verzweifelt und hatte keinen Lebenswillen mehr. Sie wurde rechtzeitig in die Klinik eingewiesen. Geheilt ist sie nicht.

Und darum finde ich, muss man vorsichtig sein, was man sagt bzw. auch hier schreibt,

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@jowacht

DH für diesen kommentar! danke, wenigstens ein paar leute hier denken bevor sie schreiben! (:

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@MissMango

DH für jowacht!! wenigstens einer hier der ahnung hat....

alle anderen sollten besser still sein und mal ihr hirn einschalten....

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Ritzen, eine psychische Störung?

Ich entschuldige mich hiermit schon mal, dass ich Teile der Antwort auf einer vorherigen Antwort von mir kopiert habe.Ich habe aber auch noch was ergänzt, also nicht eins zu eins kopiert. Aber deine Frage wird öfters gestellt, und wenn ich jedesmal alles wieder neu abtippen würde, würde ich verrückt werden ;)

Ich gehe in meiner Antwort auf meine ganz persönliche Geschichte einmal ein, bevor ich zu deiner eigentlichen Frage komme, denn ich finde, um das richtig beantworten zu können, sollte man sich erst mal die Hintergründe klar machen... Denn ich gehöre zu den Jugendlichen, die sich ritzen, beziehungsweise geritzt haben.

Wie gesagt, vor etwas mehr als einem Jahr habe ich mich regelmäßig und sehr tief geritzt. Ich weiß heute, dass es dumm war. Und ich werde es bestimmt nicht wieder tun. Aber irgendwie... Ich weiß auch nicht mehr, warum ich damals auf diese bescheuerte Idee gekommen bin. Also ich weiß es natürlich schon, aber heute verstehe ich, dass es das falsche Weg war.

Meine Freundin hatte sich umgebracht und ich hatte Wochen, ja sogar Monatelang totale Schuldgefühle. Ich dachte wirklich, ich wäre daran Schuld. Das hab ich nicht verkraftet. Dazu hatte ich noch starke Probleme in der Schule, habe mich oft einsam und völlig leer gefühlt und war einfach total fertig. Mich hat nichts mehr interessiert, ich war sehr unzufrieden mit meinem Körper, mit meinem Leben generell. Und jede verdammte Nacht kamen wieder die Träume und die Schuldgefühle. Ich habe es dann einfach nicht mehr ausgehalten und mit dem Ritzen angefangen.

Stolz bin ich darauf nicht und ich weiß, dass es eigentlich kein Grund ist, um sich zu ritzen. Eigentlich nichts rechtfertigt diese Selbstverstümmelung. Aber aus Fehlern kann man lernen und vielleicht tat es mir ganz gut, diese Erfahrung zu machen. Auch wenn ich lieber darauf verzichtet habe.

Das war mein persönlicher Fall. Aber natürlich sind die Gründe für das Ritzen so unterschiedlich wie die Personen, die sich ritzen. Ich denke, es steckt immer ein Problem dahinter, manchmal auch ein Hilfeschrei. Und wenn es nur so ist, dass man zu wenig Aufmerksamkeit von Zuhause oder anderswo bekommt. Aber die Hauptursache sind denke ich zumindest psychische Probleme.

Man kann durch Ritzen zum Beispiel(wie es auch bei mir der Fall war) Kontrolle über seine Schmerzen bekommen. Man kann den seelischen Schmerz verschwinden lassen und man kann selber entscheiden, wie stark die eigenen Schmerzen sein sollen, je nachdem wie tief man sich ritzt. Und man fühlt sich danach besser. Leider nur kurz, aber es ist so. Nach einer Weile gewöhnt man sich vermutlich an dieses vertraute Brennen und nicht wenigen hilft der Schmerz, einzuschlafen.

Und dann gibt es noch eine kleine Gruppe, die das - wie alle denken - macht, um cool zu sein, weil es oberflächlich so scheint. Wenn man aber nachhakt, kommt auch bei diesen Menschen öfters großes Leid zum Vorschein, dass sie zu kaschieren versuchen und sie tun nur so, als würden sie sich zum Spaß ritzen. Ob es wirklich Menschen gibt, die das zum Spaß machen, oder um einen Trend zu folgen, bezweifel ich, aber es kann sein. Auf jeden Fall sollte man nicht alle Menschen, die sich ritzen als Emos abtun, nicht direkt sagen, dass diejenigen nur Aufmerksamkeit wollen oder sich zum Spaß oder weil es gerade in ist ritzen, sondern erst einmal den Ursachen auf den Grund gehen. Auch wenn nachher raus kommt, das sie nur cool sein wollen, aber ich persönlich kenne keinen einzigen Fall.

Klar weiß ich, dass Ritzen keine Lösung ist. Aber denkst du, wenn dein Leben außer Kontrolle gerät, denkst du noch über irgendwelche Folgen nach? Du bist einfach nur froh, einen Ausweg aus der Qual gefunden zu haben, wenn auch nur für Sekunden. Manchmal kann man nicht mehr und spürt nichts mehr und auf einmal - durch das Ritzen - spürt man wieder etwas. Spürt, dass man am Leben ist.

Kennst du das, wenn du irgendwo starke Schmerzen hast(nehmen wir mal starke Kopfschmerzen) und um diesen Schmerz zu überdecken, kneifst du dich oder beißt in den Arm oder ähnliches? Macht sicher jeder irgendwann mall, und sei es nur, weil man sich das Schienbein angestoßen hat. Das lenkt dann kurzzeitig vom Schmerz ab. Genauso ist es auch beim Ritzen. Das Aufschneiden der Haut überdeckt kurzzeitig die seelischen Schmerzen. Wie du siehst gleiches Prinzip, nur das Ritzen ist um einiges schädlicher. Aber dann reicht manchmal ein in die Hand beißen nicht mehr...

So, genug von mir und dem Ritzen allgemein, jetzt zur eigentlich beantwortung deiner Frage: Ritzen ist für mich kein Modetrend. Zu deiner Kindheit gab es das sicher auch schon, aber bestimmt mehr im Dunkeln. Heute, wo das Ritzen bekannt ist und es auch Frageplattformen und Internetseiten zur Hilfe gibt, trauen sich immer mehr Menschen aus der Dunkelheit heraus und stellen ihre Fragen oder geben ihre Antworten, wie ich zum Beispiel auch. Ganz früher hat sich auch keiner getraut zu gestehen das er Homosexuell ist und ...

... heute ist das fast normal, so als Vergleich... Und wenn du mal darüber nachdenkst, wie viel mehr Streß, Leistungsdruck und so es gibt, wie viele Burn Outs und alles, würde es mich kaum wundern, wenn es heute mehr Jugendliche mit Psychischen Störungen geben würde. Und wie bereits erwähnt, für mich ist auch die Such nach Aufmerksamkeit, die man mit dem Ritzen befrieden könnte, ein ernstzunehmendes Problem, denn da läuft in der Familie oder bei dem Kind selber irgendetwas falsch, wenn es sich verstümmelt nur weil es Aufmerksamkeit will.

So, sehr lange Rede kurzer Sinn... Ritzen = ernstzunehmende Probleme und nicht selten eine Psychische Störung. (:

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Ritzen, eine psychische Störung?

Wenn, dann würde ich mir lieber ein cooles Tatoo stechen lassen. Das sind zwar auch in gewisser Sicht Narben, aber diese Ritzenarben sehen im Vergleich nicht gut aus.

Ernstnehmen? Schwere Frage, es gibt sicher solche und solche. Solche, die einem Trend hinterherlaufen und solche, die echte Probleme haben. Die, die echte Probleme haben, haben aber mit Sicherheit nicht das Ritzen an Position 1 ihrer Probleme. Das Ritzen verursacht "nur" körperliche Schäden. Das Augenmerk muss auf die Psyche gelegt werden.

als erstes muss ich mal sagen, es ist beides: es ist manchmal eine art modeerscheinung, aber manchmal auch wirklich wirklich ernstzunehmen!

ja, es ist leider so dass sich viele zum spaß ritzen oder um zu schockieren oder ums mal probiert zu haben etc. das finde ich auch wirklich dumm!

aber dann gibts noch die andere seite: svv - selbstverletzendes verhalten. das ist unter anderem auch ritzen. warum das jugendliche tun? ein grund könnte sein, dass ich große probleme damit haben ihre gefühle auszudrücken. oder sie haben das gefühl sie müssen sich für etwas selbst bestrafen. oft sind es menschen die gerade eine schwere zeit durchmachen, vielleicht auch depressiv sind, borderline haben (eine persönlichkeitsstörung) oder sonst was, und innerlich so große (psychische) schmerzen haben über die sie aber nicht sprechen können und nicht damit umgehen können, als dass für sie nur noch die möglichkeit bleibt sich selbst zu verletzen. manche meinen sie tun es weil "der druck innerlich zu groß wird" und sie lassen ihn so raus und machen ihn für kurze zeit erträglich. andere machen den psychischen schmerz so sichtbar, entweder für sich selber oder auch für ihre außenwelt, so auf die art "schaut her, ich habe schmerzen und niemand sieht es. siehst du es nun?". das ritzen macht den innerlichen schmerz wirklich um einiges besser, aber eben nur vorübergehend.

svv gibt es in vielen formen: ritzen, sich verbrennen, eigenen kopf gegen die wand schlagen. aber auch essstörungen oder sucht-krankheiten sind eine art von selbstverletzendem verhalten. wvv ist ernstzunehmen und eine weit verbreitete psychische krankheit und nicht bloß immer nur eine mode erscheinung oder etwas. das nur emos tun.

Ritzen, eine psychische Störung?

Leider ist es so, dass viele Menschen das Ritzen mit "Emos" in Verbindung bringen. Es stimmt, dass vor allem in dieser Subkultur Menschen damit prahlen, sich zu ritzen. Im Grunde sind auch das dann Menschen, die wirklich Probleme haben, irgendwo dazugehören wollen und denken, dass das in einer Subkultur eben dazugehört, weil sie es nicht besser wissen.

Also, es gibt Menschen, die sich ritzen, "nur" um Aufmerksamkeit zu bekommen. Viele meinen dann, dass diese Menschen kein nennenswertes Problem haben, doch eigentlich ist dem nicht so. Irgendwas stimmt mit diesen Menschen nicht, denn wer völlig gesund ist, hat nicht den Drang, sich zu verletzen. Auch wenn sich diese Menschen dessen vielleicht nicht bewusst sind, aber im Grunde ist es ein Hilfeschrei. Sie hoffen, dass die Wunden gesehen werden und ja, für Aufmerksamkeit, damit jemand mal fragt was los ist, ob es einem gut geht, damit man mal jemanden hat.

Dann gibt es die Menschen, die sich im Stillen Wunden zufügen. Menschen, die nicht wollen, dass man sieht was sie tun, weil es ihnen peinlich ist. Sie wissen wie falsch es ist, können aber nicht damit aufhören, weil es ihr Ventil ist. Ich hab schon öfter gehört dass der körperliche Schmerz den seelischen betäubt - und wenn das auch nur für ein paar Sekunden ist, den betroffenen hilft das eben für diese Sekunden. Ob es nun ist, weil sie spüren, dass sie leben, dass da noch etwas in ihnen ist, oder um sich irgendwie für etwas zu bestrafen - sie spüren einfach, dass es nicht ganz vorbei ist.

Egal wie du es drehst, wer sich ritzt, der hat auch ein Problem.

Fakt ist, dass es verschiedene Auslöser gibt und sich das alles bei jedem Menschen anders zeigt. Die einen Menschen merken vielleicht gar nichts von ihren Problemen und weil sie sonst "normal" erscheinen, denken auch andere Menschen, dass es ihnen gut geht, was dazu führt, dass alle denken, der Ritzer würde es wegen der Aufmerksamkeit tun - sogar das Opfer selbst.

Und die anderen Menschen, die wissen ganz genau was sie da tun, haben aber einfach Angst, schämen sich, etc.

So oder so ist es in meinen Augen keine Modeerscheinung, sondern eine Erkrankung, die durch die Medien heutzutage einfach stärker verbreitet und durch ahnungslose Menschen in den Dreck gezogen wird - und die Kranken gleich mit.

Ritzen bzw. SVV oder "dissoziative Automutilation" (um mal einen Fachbegriff zu benutzen) sollte man nicht als Störung bezeichnen. Vielmehr ist das Ritzen Anzeichen für eine psychische Störung sein. Ritzen ist allerdings kein Indiz für eine bestimmte Störung, daher ist es ein Trugschluss, SVV nur mit der Borderline-Persönlichkeitsstörung in Verbindung zu bringen. Worin also die Ursache für SVV begründet liegt und damit auch die Intention (sofern man von einer solchen reden kann), ist unterschiedlich. Da bei solchen Verletzungen körpereigene Opioide ausgeschütet werden, geht man mittlerweile davon aus, dass Borderline-Patienten sich verletzen, um den als unerträglich empfundenen Spannungszustand zu lösen.

Ritzen, eine psychische Störung?

Viele machen es, weil sie irgendein Gefühl spüren wollen, sei es auch Schmerz.

Wenn man sich gefühllos fühlt, als wäre nichts in einem, dann fragt man sich immer wieder, wieso ich nichts fühle und wieso dass mir passiert. Und obwohl "normale" Leute in dieser Situation weinen, können diese Leute keine Trauer fühlen, obwohl sie vielleicht weinen wollen. Dieser Zustand macht einen verrückt, es quält diese Leute innerlich. Und irgendwann will man wieder etwas fühlen und auch Schmerz ist ein Gefühl und besser als keins. Durch die Narben und den Schmerz ist man abgelenkt von dem Nichtsfühlen und denkt an etwas anderes, wie z.B. die Sorge, dass jemand die Narben sehen könnte.

Es gibt natürlich nicht nur diese Gefühllosigkeit als Grund dafür, sondern auchTrauer (wie z.B. Liebeskummer), diese wollen sich auch durch Schmerz ablenken.

Kurz, es ist eine Krankheit für die die Leute nichts können, die es tun. Deshalb finde ich es auch schrecklich, dass Ritzen immer mehr zum "Trend" wird (meist bei Jugendlichen), nur um Aufmerksamkeit zu bekommen.

Ritzen kann man so oder so sehen...

Als Druckventil durch Stress und Probleme. Als Modeerscheinung,von Jugendliche,die keinen Plan haben und damit Aufmerksamkeit brauchen. Als Hilfeschrei für Menschen,die nicht weiter wissen,weil sie eine psychische Erkrankung haben. Als letzter Ausweg vor dem suizidalen Versuch,wenn sie eine starke psychische Erkrankung haben. Und leider auch als 'Mitläufer' um 'cool' zu sein...(Musste ich letztens in meiner Klasse leider wieder miterleben)...Meistens sind's unreife,pupertierende,kleine,unwissende Kinder ;)

Welchen Rat suchst Du wirklich?

Viele empfinden durch eine gestörte Außenwahrnehmung keine eigenen Gefühle mehr und haben eine innere Spannung, die entsprechend durch eine Verletzung wieder gefühlt werden soll. Im Endeffekt ist es ein Zeichen, was sehr oft auf das Borderline-Syndrom hinweist. Aber viele andere Jugendliche empfinden das einfach nur als Spaß und Modeerscheinung.

Man muss es aber dennoch ernst nehmen. Aber leider erkennen viele Eltern dieses nicht rechtzeitig und haben dann teilweise auch zu viel um die Ohren, um sich wirklich um die entsprechenden Kinder/Jugendlichen zu kümmern. Und dann geraten diese oft auch noch an Gleichgesinnte und der Weg nach unten wird noch beschleunigt.

Die können halt die eigenen Gefühle nicht mehr klar äußern, oder wollen es auch nicht. Viele stammen auch aus der Gothik- oder mehr noch der Emo-Szene. Und da dieses entsprechend auch einen komischen Ruf in der Umwelt haben, gelangen sie selten von selbst da wieder raus.

Ritzen, eine psychische Störung?

Ganz einfach. Psychische Belastung / Probleme jeglicher Art. Psychisch labile Menschen oder Schitzophräne Leute. Alles ne Psychische sache / Krankheit jeder aus andren Gründen.

Schitzophrenie führt nicht zum RItzen. Da ligst Du mit flasch, aber absolut.

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Ritzen, eine psychische Störung?

Das tun nicht nur Jugendliche! Aber du hast ja nicht ganz unrecht! Es wird bei den Jugendlichen (ich sag es mal vorsichtig) 'Trend'. Es ist und bleibt zwar an sich eine Psychische Störung, doch viele wollen in diesem Alter auch probieren, da Sie es bei anderen gesehen haben. Doch bei solch einer Störung, würde ich nicht einmal 'Probieren' dulden!

Ritzen, eine psychische Störung?

Nun, die Abstimmung oben sehe ich als äußerst fatal und falsch an.... Klar gibt es ein paar, die das machen, weil sie es cool finden...

Doch die Mehrheit betreibt SVV (Selbstverletzendes Verhalten) weil sie mit ihren seelischen Schmerzen nicht anders umgehen können!! Leistungsdruck durch Eltern/Schule, Mobbing, frühe Traumata, Depressionen, Persönlichkeitsstörungen etc sind nur einige der Ursachen für SVV. Ein Ausweg bietet meist nur eine Therapie, bestehend aus Psychotherapie und ggf. Medikamenten.

Wer hier behauptet, dass SVV nicht ernst zu nehmen ist, hat meines Erachtens nach keine Ahnung....

Du musst davon ausgehen, dass es das auch schon zu deiner Kinderzeit/Jugendzeit gegeben hat ... nur war es da längst nicht so weit verbreitet ...

Selbstverletztendes Verhalten hat es schon immer gegeben ... aber sehr viel seltener, und diejenigen, die sich selbst verletzt haben (geritzt oder verbrannt oder auch anders selbst verletzt), die haben sich dafür meistens sehr geschämt und das verborgen ...

das war nichts, womit man an die Öffentlichkeit ging, weil die Leute Angst hatten, das man dachte, sie hätten einen an der Murmel ... und vermeiden wollten, eingewiesen zu werden ...

Es gibt tatsächlich Menschen, die einen tiefen Drang danach entwickeln, sich selbst zu verletzten, sich zu ritzen, als Ventil, um sich zu spüren, um Aggressionen gegen sich selbst zu richten und nicht gegen andere ... der Gründe gibt es viele ...

Allerdings gibt es heute auch die ''Modeerscheinung'' des Ritzens, da hast du schon recht ...

Viele Menschen hören davon, lesen davon, das Internet ist da ein schier unerschöpfliches Medium ... und machen es, eben ''weil es gemacht wird'' .. weil es ''chic'' ist, oder auch nur, um zu einer bestimmten Subkultur ''dazuzugehören'' ...

Aber egal, aus welchen Motiven sich jemand ritzt ... er braucht hilfe ... denn irgend ein Defizit hat er ganz sicher, sonst würde er davor zurückschrecken ...

Ritzen, eine psychische Störung?

Sie fügen sich selbst Wunden zu, weil sich die meisten die Schuld an irgentwelchen Dingen geben. Mit solchen Menschen kann man sehr schlecht reden.

Ich bin der Meinung das die Menschen die sich selbst verletzen einfach zu lange mit sich und ihren Gedanken alleine sind.

und woher ziehst du den schluss dass man schlecht mit ihnen reden kann? ich selsbt habe die erfahrung gemacht, dass man genau mit solchen menschen oft am besten reden kann. denn das sind oft menschen die nicht sehr wild und laut sind sondern ruhig und nachdenklich und dir gut zuhören können und mit dir reden.

zu oft und lange mit ihren gedanken alleine? ritzen (svv) ist eine psychische krankheit, die ernst zu nehmen ist. diese menschen haben ernsthaft probleme

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Ritzen, eine psychische Störung?

In seiner ursprünglichen Form (bevor es zur Mode wurde - davon hab ich übrigens bisher noch nie was gehört) denke ich, ist es eine kurzzeitige Störung. Die meisten hören irgendwann wieder auf. Wie schon gesagt wurde, es ist ein Ventil. Muss aber nicht nur für schlechte Gefühle sein (Frust etc.). Man kann sich auch vor Aufregung/bei großen Ereignissen ritzen. Danach ist man viel entspannter.

Nur bei Leuten, die sich wirklich Jahre lang ritzen, würde ich es als echte Psychose beschreiben.

Ritzen, eine psychische Störung?

Ich denke, beides trifft zu.

Da sind einerseits die Jugendlichen, die es toll finden im Mittelpunkt zu stehen, wenn sie auf ihre Narben angesprochen werden. Sie zeigen sie offen und werden dafür belächelt.

Auf der anderen Seite gibt es Menschen, die in bestimmten Situationen nicht anders können (die Gründe hierfür aufzuzählen dauert zu lange und ich will jetzt gleich ins Bett). Und genau diese Menschen sind, die sich in der Regel für ihre Narben schämen und versuchen damit aufzuhören. Diese Menschen leiden darunter, dass die Jugendlichen der ersten Fraktion das ganze ins lächerliche ziehen! Genau diese Menschen, die wirklich Hilfe brauchen, sind es dann, die als Emos beschimpft werden und sich noch schlechter fühlen!

Wirklich traurig! =(

Gute Nacht,

Sina

Ritzen, eine psychische Störung?

alle drei auswahlmöglichkeiten zusammen .-

Trittbrettfahrer , welche sich unverstanden fühlen und auf sich aufmerksam machen wollen .-nicht aber den eltern gegen über , sondern den jeweiligen freunden . ist meistens nicht ernst , sondern eine modeerscheinung , wie piercing und tatoos. - auch ein ausdruck , schmerzen erlitten zu haben , um an anerkennung zu gelangen .-lg.

Ich denke man kann das nicht wirklich festlegen... ... manche ritzen sich um Aufmerksamkeit zu erregen... ...manche ritzen sich, weil sie wirklich Probleme haben, weil sie für eine Zeit lang die Schmerzen vergessen wollen...

Es gab bestimmt auch schon in deiner Kinderzeit welche, die sich geritzt haben, aber das war bestimmt noch nicht so verbreitet...

Ritzen, eine psychische Störung?

Psychische (Verhaltens-) Störungen sind so alt wie die Menschheit. Egal ob ADS, Anorexie, Selbstverletzungen, Suizide, Depressionen u.v.m. Wer kennt den Struwwelpeter nicht, der Autor übrigens einer der ersten Kinder-und Jugendlichenpsychiater. Diese Fachrichtung ist noch nicht so alt.

Früher gab es nicht so viele Menschen, es wurde mehr unter den Teppich gekehrt, vielleicht gab es weniger Stress...; Die Medien tragen nicht unerheblich zur Gewichtung solcher Phänomene/Krankheiten bei. Und natürlich gibt es u.a. via Internet, viel mehr Möglichkeit, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen. Wer der Jugendlichen konnte das davor schon?

ich muss erlich sein das ist ech blöd ein freund von mir hatte dies auch gemacht seine geschichte er wurde nie beachtet wurde geschlagen usw und er kamm sich nutzlos vor und wolte nicht mehr leben also es ist schon psychisch wieso hmm hatt immer was mit der kindheit zu tun aber ich kanns auch nicht verstehen wieso sie das tun???? ist ne gute frage

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