Warum respektieren die meisten Muslime nicht Andersgläubige, verlangen aber, dass man sie voll respektiert (wir sind laut denen alle "Kufars")?

...komplette Frage anzeigen

8 Antworten

Muslime glauben ihr Glaube wäre der einzig wahre und alle Anderen Religionen sind falsch, zumindest ist das die verbreitetste Lehrmeinung. In dem Punkt unterscheidet sich der Islam nicht von anderen Religionen.

Das mit dem Respekt ist so eine Sache, der Islam kommt mir häufig wie der kleine, wütende Bruder des Christentums vor.

Das liegt wahrscheinlich zum Einen daran, dass im Koran noch mehr als in der Bibel und anderen heiligen Büchern gegen Andersgläubige und Ungläubige gewettert und zu Intoleranz aufgerufen wird.

Zum Anderen sind die Muslime keine einheitliche Gruppe. Egal was man über den Islam sagt, es kommt fast immer einer daher und sagt "das ist nicht der wahre Islam, der wahre Islam ist so und so". Man hat es also mit einer Vielzahl von Islamen zu tun, die alle den Anspruch erheben, wahr zu sein.

Das alle den Anspruch vertreten, den wahren Islam zu repräsentieren, und sich keine Gruppe unter anderem Namen abspaltet, werden sie eben regelmäßig über einen Kamm geschoren. Das ist zum Beispiel im Christentum anders, dort hat jedes Grüppchen einen eigenen Namen und kann sich so effektiv von anderen Grüppchen distanzieren.

So passiert es oft, das einer daher kommt und sagt:"der wahre Islam ist aber friedlich und tolerant". Wenn man nur wüsste, welcher der vielen wahren Islame wirklich der wahre Islam ist.

Man muss ihnen lassen, dass sie alles Abweichende für falsch halten. Hält man Dies oder jenes für richtig, hält man logischerweise etwas dem Widersprechendes für falsch, selbst wenn es mit dem gleichen Etikett daher kommt. In dem Punkt sind sie einfach nur konsequent, wenn auch oft auf sehr unhöfliche, intolerante Weise und ohne belegen zu können, dass das was sie glauben richtig ist.

So hat sich in vielen islamisch geprägten Ländern selbst die Wissenschaft dem Islam unterzuordnen. Egal was man herausfindet und wie gut man es belegen kann, widerspricht es dem Islam, ist es falsch.

So was gab es auch mal im Mittelalter in Europa. Der Islam steckt eben noch in dieser Epoche fest.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Viele Muslime sind sehr verlogen und selbstgerecht. Die Verlogenheit gegenüber Ungläubigen ist im Koran verankert. Man darf einen Ungläubigen belügen, bestehlen, töten.

Der Islam ist in den Augen der Muslime die einzig wahre Religion. Das erklärt alle Probleme, die sie mit unserer Zivilisation haben.

Der Westen macht es ihnen aber auch mit seiner weiche Politik sehr leicht. Immer noch wird vielfach eine klare Haltung gegenüber dem Islam als rassistisch, nationalistisch oder ausländerfeindlich bezeichnet. Statt klar zu sagen - wenn es Euch nicht passt, dann verlässt Europa, lässt es der politische Mainstream nach wie vor zu, dass Hassprediger in Moscheen ungehindert ihr Unwesen betreiben können.

Die Masseneinwanderung hat Paralellgesellschaften begünstigt, die falsche Integrationspolitik. Hier mehr: https://www.tichyseinblick.de/meinungen/die-sackgasse-der-integration/

Und hier ein gutes Statement von Hamed abdel Samad - mit dem Vorwurf, dass der Westen mehr in Islamisierung statt in Bildung investiert hat: http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/hamed-abdel-samad-ihr-habt-mehr-in-islamisierung-investiert-als-in-bildung-und-aufklaerung-a2099823.html

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich finde es auch komisch als Ungläubige genannt zu werden, nur weil ich nicht am Koran glaube, aber an Gott und vieles andere auch. So werde ich mit einem Atheisten gleichgesetzt obwohl ich keines bin.

Aber vielleicht kann 'Kufar' auch als 'Andersgläubige' übersetzt werden?

Und alle Menschen aus alle Religionen wollen doch respektiert werden. Wenn es Muslimen gibt die einen nicht respektieren, hat das mehr mit Kultur und Erziehung zu tun, aber weniger an der Religion an sich.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Der Islam an sich ist vielleicht gegen Andersgläubige, aber dies trifft kaum auf Muslime zu. Natürlich gibt es solche Muslime, es ist aber falsch die "friedlichen" zu übersehen.

Du kannst nicht einfache Menschen(die einfach nur einen Gott brauchen), mit einer uralten Religion auf die gleiche Stufe stellen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Mastrodonato
21.04.2017, 05:12

Leider kann keiner sagen, ob die "friedlichen" nicht heimlich mit der radikalen sympathisieren. Das Abstimmungsverhalten der Türken in Westeuropa in der Sache des Referendums, das eigentlich Abstimmung über einen islamischen Diktator war, spricht Bände.

Man muss leider sehr wohl mit dieser uralten Religion auf die gleiche Stufe stellen, weil für die meisten der Koran heilig ist, und was dort geschrieben wurde nicht zu hinterfragen - das der grosse Gegensatz zu Christen. 

1

Weil die muslimische Religion eine sehr narzisstische Religion ist. Ein Narzisst hält sich für vollkommend und alle anderen machen alles falsch. Er muss sich nicht an Regeln halten, die möglicherweise er erstellt hat, aber alle müssen diese Regeln befolgen. Kritik verträgt ein Narzisst ebenfalls nicht.

Mohammed hatte wahrscheinlich eine massiv ausgeprägte narzisstische Persönlichkeitsstörung gemäß einem marokanischem Neurlogogen, Dr. Sandrien (oder so ähnlich).

Mohammed hatte alle seine psychischen Störungen seinen Anhängern auferlegt.

Hierzu gehört nun mal, dass sie erwarten, dass alle den Islam respektieren, aber umgekehrt haben sie keinen Respekt.

Deshalb gilt auch die Todesstrafe in Saudi Arabien, wenn man Mohammed beleidigt. Den einen Narzissten darf man nicht beleidigen und kritisieren. Es ist teil ihrer Krankheit, dass sie dies nicht erdulden können.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Die Abgrenzung und die exklusive Beanspruchung der absoluten Wahrheit ist das Modell einer Religion.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Mastrodonato
21.04.2017, 05:15

NIcht jeder. Dieses werfen aller Religionen in einen Topf ist falsch. Es gibt Religionen, die auf der Suche nach der Wahrheit helfen, und es gibt solche, die fixfertig ihre eigene Wahrheit als die einzig richtige präsentieren. Und so ist der Islam.

Schon Karl Marx hat dem Islam vorgeworfen, die Menschheit in zwei Teile zu teilen. Und er hatte Recht.

2

Nicht alle sind so, wir sollen andere Religionen respektieren, kufars sind ungläubige, es hat nichts mit anderen Religionen zu tun.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von rztpll
21.04.2017, 10:48

nichts desto trotz ist "Kafir" für Muslime eine der schwersten Beleidigungen.

0

Jeder kluge, tolerante Mensch,respektiert Andersgläubige.

Jeder dumme Mensch,nennt sie aber Ungläubige.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?