Warum reicht es Gott, falls es ihn gibt, nicht, wenn man ein guter Mensch ist/ war?

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19 Antworten

Das ist genau der Grund, warum ich als Kind aufgehört habe, an Gott zu glauben: Diese ganze "Repressalien" und Undurchsichtigkeiten. Habe mal versucht die Bibel zu lesen von vorne bis hinten, bin dann aber nach ca. 50 Seiten gescheitert, weil ich einfach keine Lust mehr auf weitere Geschichten der Art "ihr könnt sowieso nie vorhersagen, was ich von euch will oder wen ich "bevorzuge" hatte.

Ich denke, es reicht völlig, ein guter Mensch zu sein. Was nach dem Tod ist, kann keiner wissen. Aber warum sollte man sich das Leben mit unnötigen Sorgen vermiesen - "bin ich gottgefällig genug, mache ich alles richtig?" und je nach Bibelstelle auch "mache ich mich klein genug, sollte ich noch schlechter von mir denken" *grrrr*. Es gibt schon genug nötige Sorgen, um die man sich kümmern muss.

Wenn die Religion ein Trost, ein Stützpfeiler des Lebens, also hilfreich für einen selbst ist, soll man ja bitte daran glauben und sich daran halten; aber wenn man die Religion nur als Lauf durch alle möglichen ungenannten Fallstricke ansieht - viele Bibelstellen sagen ja, dass man gerade nicht weiß, wen Gott am Ende "wählt, s. z.B. Geschichte vom Weinberg, oder wer gottgefällig lebt, s. z.B. Geschichte vom Zöllner, der sich selbst anklagt und daher gottgefälliger ist als der Gläubige, der "alles richtig machen" wollte - dann sollte man mMn davon Abstand nehmen. Wir leben zunächst mal im Hier und Jetzt und sollten uns das nicht mit unnötigen Sorgen, Ängsten und Überlegungen, was wir alles richtig machen müssen oder ob es schlimm ist, wenn wir gerade alles richtig machen wollen, vermiesen.

Wir sind Menschen und wir können anstreben, "gute Menschen" zu sein, das sollte in keinem Kontext etwas Negatives sein und man sollte sich das auch von keinem einreden lassen. Das bezieht sich nicht nur auf die Religion sondern auch auf andere Zusammenhänge, in denen das Bemühen um anständiges und "richtiges" Verhalten negativ besetzt wird, um Menschen zu bestimmten Verhaltensweisen oder Ansichten zu zwingen, s. bei Interesse den Begriff "Good white person" der amrikansichen SJWs.

Man sollte für sich ein moralisches Handeln anstreben, das eben auch das einschließt, was die Religion Nächstenliebe nennt. Das wird biologisch belohnt; wir freuen uns und sind stolz, wenn wir anderen helfen, und dafür müssen wir uns auch nicht schämen. Wir sollten keinesfalls in irgendeinem Bereich unseres Leben etwas aus Angst oder Scham tun oder in dem Versuch, anderen zu gefallen uns verbiegen. Das gilt auch für moralsiche Handlungen oder Glauben aus Angst, bei Unglauben später "bestraft" zu werden. Die Angst wirkt ganz konkret im Hintergrund/ Unterbewusstsein und führt zu Stress und Stress führt definitiv langfristig zu schlechterer Gesundheit und im schlimmsten Falle Angststörungen. 

Also bin ich ganz und gar nicht dafür, aus solchen Motiven heraus "vorsorglich zu glauben". 

Dieses Verständnis "repressiver Religion" kann nicht gesund sein und sollte es einen Gott geben, so hoffe ich, dass er dies NICHT von seinen Anhängern oder allg. den Menschen verlangt!

PS

Kurz vor dem Tod werden sowieso jede Menge Menschen gläubig; vielleicht "reicht" das ja noch!

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Kommentar von DrSchmeerkotten
09.07.2017, 18:59

danke fpr die Antwort, mir geht's genau so!

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Beim Glauben geht es nicht um das Für-wahr-halten.

Ob du dir etwas vorstellen kannst, auf das für dich der Begriff "Gott" passt, das hängt doch oft damit zusammen, in welcher Umgebung du aufgewachsen bist. "Gott" ist ein Begriff, den man verwendet, wenn man eine bestimmte Wirklichkeit erfahren hat.

Bei uns, heute, in Mitteleuropa, in einem Zeitalter, wo das rationale wissenschaftliche Denken eindeutig dominiert, ist es tatsächlich schwierig, sich für Bereiche der Wirklichkeit zu öffnen, die da irgendwie nicht reinzupassen scheinen.

Und Gott "gibt" es ja auch nicht in dem Sinn, dass man Ihn zeigen könnte. Versuch es deshalb mal andersrum: Schau dir die Welt an und denke über ihren Sinn und die Zusammenhänge nach.

Entdecke, was es an Gutem zwischen den Menschen gibt, was es an Schönem in der Natur gibt, was es an Wahrem im Denken und im Verhalten gibt.

Du kannst auch versuchen, ganz präsent in der Gegenwart zu sein und mit allen Sinnen wahrzunehmen. Es gibt noch viele Geheimnisse, die nicht aufgeschrieben sind, und die man unmittelbar erleben kann, wenn man innerlich ruhig und offen ist.

Auf diese Weise kannst du dich dem nähern, was andere Menschen mit "Gott" bezeichnet haben.

Und ja: es kommt nicht darauf an, dass du zu bestimmten Ergebnissen kommst, sondern dass du dich bemühst, dass du auf der Suche bleibst und weiterhin Fragen stellst, dass du wohlwollend und achtsam bist, dass du offen für neue Erkenntnisse und Entdeckungen bleibst.

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Grüß Dich DrSchmeerkotten!

Es gibt schon einen Grund warum etwas ist und nicht nichts. Nur kennen wir den Grund nicht. Dennoch ist dieses Geheimnis, genannt der Urgrund, die Ursache, warum letztlich auch wir sind. Daran glaube ich. Daraus ergibt es sich, das es auf einen selbst ankommt, ob man gut oder schlecht ist. Einem Gott, den es so jedenfalls nicht gibt ist das völlig gleichgültig.

Aber es gibt viel mehr darüber zu sagen. Falls Du Zeit hast und sie nutzen möchtest, dann kannst Du in meinem Profil den Link unter 'Meine Lebensphilosophie' anklicken. Es ist ein Vortrag den ich in Kassel hielt und mittlerweile überarbeitet und aktualisiert worden ist. Er erläutert, was unter Urgrund und seinen Folgen zu verstehen ist, was weitreichende Folgen hat, wenn man das für schlüssig empfindet.

Vielleicht findest Du dort Gedanken, die auch für Dich als Agnostiker attraktiv sind.

Herzlichen Gruß

Rüdiger

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ich glaube , dass Gott allen Menschen nah sein möchte , eine Gute Bindung haben möchte , eine gute Ehe.  

Ich kann einen Hund halten , baue als Mensch zu ihm eine gute Bindung auf, ich kann ihm dadurch jederzeit  helfen ,  wenn  er eine Darmgrippe hat , oder seine Pfote vertreten hat .. u.s.w.  Ich kann einem  Hund helfen behandeln , wenn dieser Fuchsräude hat .  

Aber einem Fuchs kann ich nicht helfen, weil dieser  nicht erreichbar für mich ist . Er ist scheu , rennt weg und ich könnte ihn deswegen nicht behandeln , weil  ich es dadurch nicht schaffe ihn medikamentös zu behandeln.  Der Fuchs wird von mir nichts  wissen  wollen.  

Und genau so ähnlich sehe ich es bei den Menschen.  Wenn Menschen von Gott nichts wissen wollen , begeben  sie sich automatisch in weiter Entfernung von Gott. Und der Widersacher  reibt sich die Hände , denn dieser Mensch  rückt dadurch in die Nähe des Satans.  

Du heiratest einen Partner , wenn Du ihn liebst und  mit ihm leben willst . 
Würdest Dich jemanden Heiraten , wo über dich sagt: " Mit dem/ der will nichts zu tun haben, weder mein Typ  noch sonst was , unsympathisch?  Da verlangt man doch auch  nicht , egal , kann geheiratet werden, weil die Person macht woanders Dinge die gut sind.  

lieben Gruß

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Kommentar von DrSchmeerkotten
09.07.2017, 19:01

Ich finde es falsch zu behaupten, dass ja alle Menschen, die an Gott glauben, geheilt werden oder sowas.

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Nach der Botschaft Jesu reicht es tatsächlich, wenn man "gerecht" handelt gegenüber seinem Mitmenschen wobei gerecht im Sinne der größeren Gerechtigkeit (=Liebesgebot) verstanden wird.(s.dazu Mt.25,34-36)
https://www.bibleserver.com/text/EU/Matthäus25,31
Es ist tatsächlich so, daß auch die, welche Gott nicht (er-)kennen, also auch nicht an ihn glauben (können), aber nach dem Gesetz ihres Herzens handeln (wieder das "Liebesgebot") auch zum Reich Gottes kommen.
Das ist jetzt von Paulus , Röm.2,14-16
https://www.bibleserver.com/text/EU/Römer2,12
Und dann noch mal Jesus, Mt.7,21
https://www.bibleserver.com/text/EU/Matth%C3%A4us7%2C21
"Herr, Herr" steht hier für Glaubensbekundungen oder Lobpreisungen und
"der Wille des Vaters" ... wie gehabt.
Zufrieden ? Vielleicht kannst du dich doch mit dem richtig verstandenem Christentum anfreunden, auch wenn "Glaube" (egal an was) sich nicht so richtig einstellen will, was wohl auch viele Christen betrifft.
In der ganzen "Bergpredigt" (Mt.5,1 bis 7,21) steht nichts vom Glauben. Das sollte zu denken geben.

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In seiner Liebe für alle reicht es Gott schon, wenn du dich ernsthaft bemüht hast, ein guter Mensch zu sein.

Die Theologen der großen Kirchen sind sich inzwischen einig, dass man sich das Himmelreich ohnehin nicht verdienen kann.

Das einzige, was von dir verlangt wird, ist, dass du dich der Möglichkeit öffnest, dass es Gott gibt (und dass er gut ist). Als Agnostiker sollte das für dich zutreffen, bei manchen Atheisten ist es offenbar nicht so.

Aber über Schuld und Unschuld entscheidet Gott allein, da kann ihm kein Mensch in seinem Urteil über andere vorgreifen.

Also, fahre deine Antenne aus: er antwortet, weil er dich ebenso liebt wie alle anderen Menschen.

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Das ist nur eine von vielen Ansichten. Genauso gut könnte man sagen, daß Gott in uns ist oder daß er ein guter Freund ist, der versteht oder daß Gott erst im Begriff ist (wieder) zu entstehen; ein Überich oder daß Gott diejenigen Menschen sind, die meinen, daß er nicht existiert, oder der andere, dem es reicht, daß man ein guter Mensch war usw.

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Diese Frage kann dir niemanden beantworten. Wir wissen nicht, warum jemand, der in seinem Leben keine Strafentaten begangen hat, nie was geklaut hat, Rücksicht auf ihre Eltern genommen hat etc. trotzdem nicht in den Himmel kommen würde, falls der Islam, das Chirstentum oder das Judentum die richtige Religion wäre. 

Es ist so, dass alle Atheisten nicht in den Himmel kommen würden, falls eine der monotheistischen Religion die richtige wäre. 

Und wie würdest du ''guter Mensch'' definieren?  die Götter haben eine andere Defintion dafür:

Im Christentum ist zum Beispiel ein Schwul kein guter Mensch, wenn ich das mal so flapsig formulieren darf. 

Im Islam ist jemand, der zum Beispiel Alkohol trinkt, kein guter Mensch.

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Kommentar von FranziiCookiie
09.07.2017, 01:17

Judentum ist ein schlechtes Beispiel, da gibt es meines Wissens nach weder Himmel noch Hölle.

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Zunächst einmal gilt, was Jesus in Matthäus. 7, V. 21 sagt: „Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr! In das Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel.“ D.h. also, man muss sich zumindest bemühen, ein guter Mensch zu sein.

Nun geht aber das (evangelische) Christentum davon aus, dass der Mensch sich nicht aus eigener Kraft von der Sünde befreien kann; die Neigung zur Sünde ist so stark, dass der Mensch ihr immer wieder erliegt. Selbst Luther hat noch auf dem Sterbebett gesagt: „Wir sind allzumal Sünder!“

Hinzukommen muss also noch der feste Glaube an einen gnädigen und verzeihenden Gott; ohne diesen Glauben ist eine Erlösung des Menschen nicht möglich (im Katholizismus hat noch der Priester eine wichtige Funktion als Vermittler zu einem gnädigen Gott).

Nach der christlichen Religion ist also für einen Agnostiker eine solche Erlösung nicht möglich.

Nun gibt es aber noch andere Religionen, welche die Dinge etwas anders sehen, z.B. der Buddhismus. Nach der Lehre Buddhas kann sich der Mensch sehr wohl aus eigener Kraft erlösen und ins Nirwana eingehen (s. Lehre Buddhas). Wer sich bemüht, ein guter Mensch zu sein, kann durch die Reinkarnation zumindest auf ein besseres (irdisches) Leben hoffen.

Die Frage ist also: wer hat Recht? Eine Antwort kann uns die Vernunft nicht geben.

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Aufgrund von einigen persönlichen Lebenserfahrungen kann ich mir immer besser vorstellen, dass es sowas wie einen Gott gibt.

Selbst wenn es ihn nicht gäbe, würde ich ein eher gutes Leben lieber führen wollen als ein schlechtes... einfach weil ich davon ausgehe, dass man sich dann besser fühlt und ich sehe nicht so viele Vorteile darin es anders zu machen.

Auch wenn du nicht an Gott glaubst, kannst du dich gegenüber anderen in der Regel so verhalten, wie es für dich umgekehrt auch ok wäre. Wenn du das die meiste Zeit über machst, tust du damit ja nix Schlechtes.. 

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Wer sagt, dass das nicht reicht?

Das Problem liegt meiner Meinung nach in dem Begriff "gut". Was ist gut und wer definiert den Rahmen?

Die Bibel gibt erst mal einen groben Überblick, was gut und richtig ist. Und da wird es ja schon seltsam, denn da kommen auch - aus menschlicher Sicht betrachtet - Massenmörder drin vor, die gut sind. Andererseits ist töten aber verboten.

Diesen scheinbaren Widerspruch muss man erst mal auflösen, um zu verstehen, dass "gut" gar nicht so einfach zu definieren ist und man aus Gottes Sicht durchaus ein Schwerverbrecher sein kann, während man von den Menschen gefeiert wird als guter Mensch.

Jeder lebt sein Leben und kann entscheiden, wie und wofür er es lebt. Für die einen ist danach Schluss, für andere geht es danach weiter. Wer das ist, das entscheidet Gott.

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Warum sollte das nicht reichen. Ich selbst bin eher Deist und glaube nicht an die Offenbarungsgeschichten, aber es gibt da auch für religiösere Menschen andere Interpretationsmöglichkeiten.

http://weltmanager.de/apokatastasis.html

Demnach gäbe es sogar für verbrecherische Menschen eine Versöhnung.

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Kommentar von RudolfFischer
09.07.2017, 19:18

Zitat: "Demnach gäbe es sogar für verbrecherische Menschen eine Versöhnung."

Na klar, wer sollte Gott etwas anderes vorschreiben?

Es war wohl bei "weltmanager", wo ich eine sehr gute Auslegung des Gleichnisses "der Reiche und der arme Lazarus" gelesen habe. Querdenken gehört zur Freiheit des Christenmenschen. 

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Kommentar von stefanbluemchen
09.07.2017, 22:35
Demnach gäbe es sogar für verbrecherische Menschen eine Versöhnung. 

Aber nur, wenn diese wirklich bereuen. Vergiss nicht, Gott kennt unsere innersten Beweggründe! 

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Die Bibel enthält die Antwort auf Deine Frage:

"Dies bedeutet ewiges Leben, daß sie fortgesetzt Erkenntnis in sich aufnehmen über dich, den allein wahren Gott, und über den, den du ausgesandt hast, Jesus Christus." (Joh. 17:3)

Erkenntnis ist die Voraussetzung, um ein freundschaftliches Verhältnis zum Schöpfer und zu seinem Sohn aufzubauen.

Es gibt viele Menschen, die sagen, dass sie Gott lieben, es aber nicht wirklich tun. Woran erkennt man sie?:

"Darin besteht die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten“ (1. Joh. 5:3).

"Ebenso ist der Glaube, wenn er keine Werke hat, in sich selbst tot." (Jak. 2:17)

Es reicht Gott also nicht, wenn wir ein guter Mensch sind. Er möchte, dass wir ihn kennen- und lieben lernen. Das wird unseren Glauben vertiefen und uns veranlassen, entsprechende Werke zu vollbringen, die er wünscht.

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Gott redet wenig. Eigentlich sagt er nie etwas. Ausser mal in der Vergangenheit, da hat er Sabbelwasser getrunken. Fragst du ihn was, gibt er keine Antwort. Was können wir daraus schließen? Er hat den ganzen Tag Kopfhörer auf und lauscht Metalmusik.

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Kommentar von DrSchmeerkotten
08.07.2017, 20:18

ich rede viel und höre Metal

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Kommentar von Fantho
08.07.2017, 21:42

Immer wieder interessant, welch unlogische Zusammenhänge manche Menschen zum Schlechten abgeben...

Begründung? Hier:

  1. Fragst du ihn was, gibt er keine Antwort.
  2. Er hat den ganzen Tag Kopfhörer auf und lauscht Metalmusik.

Woher weißt Du das mit Punkt zwei, wenn Du

  • nicht gefragt, oder
  • gefragt, aber keine Antwort erhalten hast ?

Gruß Fantho

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Definiere 'guter Mensch'...

Islamisten halten Märtyrer für gute Menschen, und laut ihrem Koran- und Allah-Verständnis gelangen diese in 'ihren' Paradies.

Laut der Bibel sollen Christen Gott konform leben und an Gott glauben, womit sie dann 'gute Menschen' wären und in den Himmel kämen.

Merkst Du, worauf ich hinaus will?

Es geht darum, dass an Gott geglaubt werden soll bzw. gar muss, um erst dann als 'gute Menschen in den Himmel' kommen zu können.

So gesehen hast Du dann recht, dass es nicht genügt, 'nur ein guter Mensch' zu sein ;-)

Wenn nicht an Gott geglaubt wird und somit auch nicht an einen 'Himmel', 'Paradies', 'Gottes Reich' etc., wird diesen / dieses auch nicht wahrnehmen können, um überhaupt dorthin gelangen zu können...

Gruß Fantho

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Kommentar von Leminee
09.07.2017, 01:46

laut ihrem Koran- und Allah-Verständnis gelangen diese in 'ihren' Paradies.  

''ihrem Koran'' schreibst du, was ist ihr Koran? es gibt nur EINEN Koran!  

Und es ist unverschämt zu behaupten, dass Allah Märtyrer für gute Menschen hält. Für Allah sind gute Menschen die jenigen, die sich an die Regeln des Islams halten, die beten, fasten, pilgern (wenn sie finanziell in der Lage sind, es zu tun), Rücksicht auf ihre Eltern nehmen, ihre Frauen gut behandeln etc. 

Du hast keine Ahnung vom Islam!

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Kommentar von Viktor1
09.07.2017, 14:09
Laut der Bibel sollen Christen..... 

Immer wieder dieser Quatsch (nicht nur von dir, ich mache dir da keinen Vorwurf) Bibel und Christentum gleich zu setzen.
Für Christen ist nur die Botschaft Jesu relevant und diese ist nur in einem kleinen Teil dieser Schriftensammlung enthalten.
Dieser kleine Teil ist auch nicht die Botschaft.
Die pauschale Betrachtung "Bibel" führt immer wieder in die Irre.
Nach dieser Botschaft reicht es tatsächlich ein "guter Mensch" zu sein, um das "Heil" (Reich Gottes) zu erlangen.
In meiner direkten Antwort habe ich dies "belegt" (auch was "guter Mensch" da bedeutet) und - du wirst es nicht glauben - sogar die kath. Kirche hat immer schon gelehrt, daß zwar in ihr (allein ?) das Heil zu finden sei, aber letztendlich Gott den Menschen immer nach seiner Gesinnung und dem daraus resultierendem Handeln annehmen oder verwerfen wird. Daß sich ähnlich auch die letzten Päpste (mehr oder weniger) so geäußert haben ist ja bekannt.

PS.
Für Christen:
Das Reich Gottes ist kein "dorthin" sondern ein Sein,welches wächst, welches man annimmt  und sich nach der Vorstellung gläubiger Menschen "transzendent" nach dem Tod fortsetzt.
Ein "guter Mensch" ist also schon drin und hat damit das Leben.(entsprechend der Verheißung Jesu)

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neben gut muß manh auch ein tätiger mensch sein, um das menschenziel zu erreichen

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Von dir wurde auch geschrieben (Ps.53,1-2).

Du bekommst auch deine Chance in dieser Welt (oder später- (Offb.20,5).

Der "Gott dieser Welt" (Offb.12,9) wird dann ins Feuer geworfen (Ofb.20,10), nachdem er "seine Schäflein" in den Tod brachte (Offb.17,1-14).

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Ich finde es bemerkenswert, dass Du das so klar fragst.

Ich versuche, meine Antworten zu geben, allerdings muß ich zuvor folgendes klar machen:

a) Ich spreche NUR von dem GOTT der Bibel und seinem Sohn, Jesus Christus.

b) Ich orientiere mich nur an der Bibel, nicht an menschlichen Glaubensbekenntnissen, weder dem der katholischen noch dem der evangelischen Kirche.

GOTT und Glaube:

GOTT erwartet dass wir an ihn glauben, also seine Existenz und seine Person für real halten:

Hebräer 11

6 Ohne Glauben+ aber ist es unmöglich, [ihm] wohlzugefallen,+denn wer sich Gott naht, muß glauben, daß er ist+ und daß er denen, die ihn ernstlich suchen,+ ein Belohner*+ wird.

Die Zukunft des Menschen liegt NICHT im Himmel, sondern auf der Erde - entweder ohne zu sterben oder durch eine Auferstehung von den Toten:

Psalm 115:16

Was die Himmel betrifft, Jehova gehören die Himmel,+Aber die Erde hat er den Menschensöhnen* gegeben.

GOTT allein und sein Sohn Jesus entscheiden, wer (wieder) leben wird - der Glaube an Gott scheint aber eine Voraussetzung zu sein, liest man den Text aus Hebräer 11.

cheerio

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Kommentar von Mahpee
08.07.2017, 23:47

Entscheiden, wer z.b. wie lange lebt, ob ihm dieses oder jenes widerfährt oder auch nicht, tun unzählige Ereignisse im Zusammenspiel. Rein theoretisch ließe sich sogar ausrechnen, wann, was und wo sich was ereignet, gleichviel um was es sich dabei handelt. Doch haben wir es eben mit unzähligen unbekannten Größen  zu tun, die die Zukunft mit beeinflussen. Was du z.b. in genau 10 Jahren um diese Uhrzeit tun wirst, steht also schon fest. Nur kann kein Mensch oder gar alle Rechencomputer der Welt dir das vorhersagen. Die unzähligen Unbekannten machen uns da einen Strich durch die Rechnung.

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Ich bin mir nicht sicher, ob das überhaupt irgendwo geschrieben steht.

Jeder Mensch hat die Möglichkeit ins Reich Gottes zu kommen und dieses wird oft "Himmel" genannt.

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Kommentar von Bordori
08.07.2017, 20:17

(falls es ihn gibt) ;-)

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Kommentar von DrSchmeerkotten
08.07.2017, 20:21

Ich kann mich nie überwinden, sowas wie "falls es ihn gibt" nicht zu sagen xD

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