Warum regnet es in der Wüste meist nur an Gebirgen ab?

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3 Antworten

Kommt drauf an welche Wüste du meinst. Meistens ist es so, dass der Wind über  die Meere zieht, während dessen sammelt er viel Wasser ein, welches in den Meeren verdunstet. Wenn diese Winde dann die Gebirge erreichen, steigen sie auf. Sie regnen sich über den Gebirgen ab, sobald sie die Gebirge überwunden haben, haben sie das gesamte Wasser verloren. Da es in der Wüste kaum Wasser gibt, können sie kein neues mehr aufnehmen. So bleibt die Luft trocken, bis wieder Meere erreicht werden.

Wenn die Luftmassen an den Gebirgeflanken aufsteigen, kühlen sie sich in den höheren Lagen ab. Da kalte Luft weniger Wasser aufnehmen kann als warme, verlieren die Luftmassen die überschüssige Feuchtigkeit durch Regen.

Das Abregnen vor Gebirgsketten (Luv- Seite) nennt man Steigungsregen. Dieser Vorgang ist nicht auf Wüsten beschränkt. Warme, feuchte Luft steigt, kühlt ab und kann somit keine Feuchtigkeit mehr halten. Eine andre Form des Regens, Konvektionsregen, ist auch in Wüsten zu finden. Hier wird die Masse der Feuchtigkeit einfach zu schwer, oft geht es mit (ziemlich heftigen) Gewittern einher.

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