Warum rede ich so wenig und bin ich deshalb krank (Autist)?

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5 Antworten

Ich bin Asperger Autist und habe ebenfalls zuerst ein Selbstverdacht gehabt. Tatsache ist das man selbst wohl am besten beurteilen kann ob man eventuell autistisch sein könnte oder nicht. Deshalb nehme die Beurteilungen der Anderen nicht ernst, es kann sehr schwer für einen Autisten sein der einen Verdacht hat und eher abgelehnt wird.

Ich habe auch sehr starke Kommunikationsprobleme. Ich habe den Verdacht bei mir das ich in manchen Dingen eine Synästhesie habe und meine Eindrücke zu beschreiben fällt mir unglaublich schwer. Dazu kommt das ich anders als die meisten Menschen denke (sehr systematisch). Dies ist einerseits Segen, andererseits auch Fluch.

Autismus ist keine Krankheit, da Widersprüche und anders. Darauf werde ich aber hier nicht weiter eingehen. Außerdem ist es auch keine Behinderung. Alleine die Gesellschaft und die Normalität die eben die Masse bestimmt macht Autismus zu einer Behinderung.

Ich habe extrem zu kämpfen, muss ohne Förderung durch die Schule kommen, wer unterfordert ist/war kann nachvollziehen das das äußerst schwer sein kann.

Aber einer der schlimmsten Dingen sind die Missverständnisse.

=> Du bist anders als die anderen Menschen, das ist wie Du schon mitbekommen hast sicherlich Fluch und Segen zugleich.

Empfehlen würde ich Dir dich immer rational zu überprüfen und deinen Ansichten von denen Du überzeugt bist treu zubleiben.

Außerdem solltest Du dich auf eine Diagnose einlassen und lass Dich nicht abschrecken. Nur starke Menschen erhalten einen schweren Weg!


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Ich habe schon einmal mein Verdacht hier geäußert, dass ich ein Autist wäre, 

Verdachtsmomente kannst du äußern so viele zu möchtest. Schlussendlich kann das nur von einem Fachmann mit Schwerpunkt Autismusspektrumsstörung festgestellt werden ob etwas derartiges bei dir vorliegt und kein Laienportal. Das ist so umfangreich, dafür gibt es einen speziellen 3-stündigen Test.

Schüchternheit/Introvertiertheit/soziale Unsicherheiten (Ängste) und Autismusspektrum da liegen schon einige Nuancen dazwischen. Das was du so allgemein beschreibst klingt für mich nicht nach Autismus.

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Hallo. Ich kenne mich jetzt nicht so gut mit Authismus aus. So weit ich weiß wirkt sich Authismus breiter aus, als "nur" soziale Ängste/Störung zu haben.
Es wird auch im Kindesalter festgestellt. Dein Arzt hätte es längst bemerken müssen.

Du hast soziale Ängste und bist auch sensibel. Ich kenne das von mir auch. Ich habe auch schon viel durch gemacht. Wäre ein Pschologe etwas? Ich würde es dir empfehlen. Der kennt sich da am Besten aus. Auch das Überwinden wird schwer. Du kannst dir auch einen symphatischen Arbeitskollegen suchen und smalltalk machen. "Haben sie Kinder?", "Wo wohnen Sie?". Du musst schließlich klein anfangen.

Ich habe selbst auch wieder Ängste und bin wieder sehr unsicher geworden. Oftmals weiß ich auch nie was ich sagen soll. Aber nur weil man eher ein ruhigerer Mensch ist, hat man nicht gleich eine Krankheit.

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Kommentar von LoveMathVulcan
20.07.2016, 22:55

Ich habe Deinen Kommentar bisher noch nicht zu Ende gelesen, doch Du gibst absolut falsche Informationen im ersten Satz weiter.

Ich habe meine Diagnose Asperger Syndrom erst mit 15 Jahren erhalten, doch selbst das ist relativ vergleichsweise früh!

Hochfunktionalität spielt dabei eine große Rolle. Hochfunktionale Autisten können ein Leben lang nicht auffallen. Deshalb gibt es tatsächlich auch (oft Frauen) die nicht diagnostizierte Autisten sind und sich vielleicht umbringen.

Sie setzen sich so unter Druck nicht aufzufallen und hatten vielleicht sogar den Verdacht Autismus. Doch solche Leute die eben diese Informationen verbreiten wie Du (bitte nicht zu persönlich nehmen) machen solche Autisten unglaublich schwach.

Autismus wird im frühen Kindesalter diagnostiziert wenn es auffällt (klingt trivial). Aber der Autismus kann auch völlig übersehen werden, bei mir war es eigentlich recht auffällig. Doch Ärzte nannten mich meist nur gestört und ich solle doch in die Sonderschule... Schade das trotz den vielen Wissens so viel veraltet scheint!

Hochfunktionale Autisten lernen sich schon in der frühsten Kindheit anzupassen. Manche meinen dies sei positiv, doch ich verweise auf die oberen Absätze.

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Was sollen wir da jetzt machen? Was ist deine Frage? Falls es die ist, ob du Authist bist, dann guck mal was auf dich zutrifft:

A) Du hast etwas, z.B. eine Interesse/früher Schulfach,etc) das du extrem gut kannst/dich Interessiert. In anderen Dingen bist du eher nicht so gut.

B) Du hast keinen speziellen Interessen.

Wenn A dann hast du authistische Merkmale. Sicher kann dir das niemand sagen, am Besten du gehst zum Arzt.
Wenn B dann eher weniger Authist auch hier gilt: am besten geh zum Arzt.

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Kommentar von LoveMathVulcan
20.07.2016, 22:59

Was ist das denn für eine schwachsinnige Antwort?

Auch Menschen ohne Autismus können ein Interesse (früher Schulfach) besitzen worin sie extrem gut sind... Darauf auf autistische Merkmale zu schließen ist lächerlich.

Autismus ist sehr umfangreich, Du willst auf Spezialinteressen hinaus.

Selbst wenn diese was schon in der Schule (wie bei mir Mathe) existieren, so habe ich selbst in der Schule in Mathe eine 4.

Zudem sprichst Du wenn nur von Asperger Syndrom. Dabei kann man das auch nicht so einteilen, da es eben keine Krankheit ist und daher nicht in Schubladen eingeteilt werden kann.

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Also wenn dies einer deiner einschneidesten Erlebnisse war. Glückwunsch! (Ich will deine Situation nicht lächerlich machen.)

Ich glaube nicht, dass du Autist bist, aber du solltest vielleicht mal einen Psychologen (ich halte von denen wenig) aufsuchen.

Ich selber rede auch eher ungern und bin extrem schüchtern allerdings habe ich immer viel zu erzählen ich traue mich bloß nicht zu reden. (Habe soziale Ängste laut Psychologen).

Wenn du noch Fragen in irgendeiner Art hast frag mich einfach gern auch per Privatnachricht.

MfG Lala und alles Gute.

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