warum reagieren heimische Autohändler ablehnend Import Autos gegenüber?

8 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich habe neulich mein 7. VW Reimport-Fahrzeug bei meiner freien Werkstatt bestellt und geliefert bekommen.  Meine Werkstatt verdient an dem Deal eine Provision und hat mich als Werkstattkunden sicher.

Aus diesem Grunde ist meine Werkstatt rundum zufrieden und meckert nicht an meinem Fahrzeug herum.

Es dürfte wohl wie immer ein gewisser Futterneid im Spiel sein.

Im Nachbarort ist ein Autohändler der 5 Automarken im Programm hat, er hat einen tollen Fahrzeug-Showroom und ettliche Verkäufer, ausserdem  hat er noch quer über seinem Kundenprakplatz ein kleineres Büro wo er Re-Import Fahrzeuge verkauft. Insider-Kunden, gehen in den Showroom nehmen das angepeilte Fahrzeug unter die Lupe und bestellen es auf der anderen Seite des Parkplatzes als EU Reimport Fahrzeug.  

ok danke. Ja es dreht sich ja Haargenau um dieselben Fahrzeuge - denke mittlerweile auch das es Futterneid ist 

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Wo soll sich das denn bemerkbar machen? Ist das eine Erfahrung oder was was du irgendwo gelesen hast?

Bei Reklamationen geht man ja nicht zwangsläufig da hin wo gekauft wurde. Die Werkstatt rechnet das ja eh mit dem Hersteller ab.

Und bei bezahlten Reparaturen bzw. Service ist es egal, man zahlt ja.

Diese Autos sind zu heimischen völlig ident

nein, sind sie nicht. Es bestehen Unterschiede zwischen Fahrzeugen für den deutschen Markt und für das Ausland, weil in anderen Ländern auch andere Vorgaben möglich sind.

Dem Fahzeug ist nicht anzusehen woher es kommt und damit kann es teils massive Überraschungen bei der Reparatur geben weil u.U. Teile verbaut sind, die (im deutschen Markt) dort nicht üblich sind.

Das kann für längere Reparaturen und Werkstattaufenthalte führen. Dem Kunden wirst Du das nicht erklären können, weil er dafür (das zeigt auch Deine Aussage) kein Verständnis hast. Der Dumme ist dann die Werkstatt.

Zumal man aber sagen muss das die Hersteller von diesem Konzept langsam weg gehen. 

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jaja, das übliche Gejammere  um von der Tatsache abzulenken, das man an solchen Fahrzeugen nichts verdient hat.

Wobei ich es allerdings die Händler verstehen kann, denn sie haben hohe Vorhaltungskosten für Spezialwerkzeuge und Elektronik für den jeweiligen Automobilproduzenten um die Wartung und Reperatur  durchführen zu können.

Denn die Zeiten, wo Schraubenzieher und Zange ausreichten,sind lange vorbei.

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@OlafausNRW

importriert wurde es auch dort direkt vom Erzaugerland Japan und weiter  hier her

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@OlafausNRW

lieber OlafausNRW ich gebe Dir mal ein praktisches Beispiel an einer Smartwatch wie es mir passiert ist (da kann ich es leichter erklären als an einem komplexen PKW):

Bestellt habe ich eine Uhr mit SIM-Slot und LTE Funktion. Die Uhr war für den schweizer Markt hergestellt, wurde aber in Deutschland verkauft. Die unterschiedlichen Standards haben dazu geführt, dass die Uhr in Deutschland nicht mit LTE funktioniert hat.

Dadurch hatte ich weitere Einschränkungen und immer wieder Verbindungsabbrüche.

Beim Auto ist es das gleiche. Es gibt definitiv Spezifikationen für die Exportländer und auf dessen Vorgaben werden die Fahrzeuge hergestellt. Es gibt Bauteile, die in deutsche Fahrzeuge nicht verbaut werden und nur für das Ausland bestimmt sind. Damit kann sich der Händler nicht mehr auf die Literatur verlassen. Eine ordentliche Servicequalität ist damit nicht gewährleistet.

Dein Argument "weil nichts mehr verdient" zeigt, dass Du offenbar vom Kfz-Handel und -Service keine Ahnung hast, denn die Rendite am Fahrzeugverkauf ist nur noch minimal. Das Geld wird im Service und an den Teilen verdient. Teiledienst und Service machen weit mehr als 2/3 des Unternehmensergebnis aus.

Damit ist es normalerweise der Werkstatt lieber an einem Fahrzeug zu schrauben als es nur zu verkaufen.

Was die Spezialwerkzeuge angeht: jeder Hersteller muss schauen wie er seine Fahrzeuge in die Vertragswerkstätten bringt und das geht eben nur über diese Art "Zwang". Denn nur Vertragswerkstätten verfügen über die herstellerspezifischen Aus- und Weiterbildungen um eine Reparatur im Sinne des Herstellers durchzuführen.

Leider schauen die Kunden aber (wie immer) nur auf den Preis und wandern damit häufig zu freien Werkstätten (da gibt es durchaus sehr, sehr gute!) ab. Dann werden Fremdteile verbaut die nicht den Herstellervorgaben entsprechen nur weil es billiger ist. Unter dem Strich ist die Rechnung an den Kunden aber nicht wesentlich geringer als in einer Vertragswerkstatt.

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@einfache

das hat mit dem Erzeugerland nichts zu tun. Es kommt darauf an für welches Empfängerland das Fahrzeug spezifiziert wurde

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