Warum rauchen Leute eigentlich obwohl sie wissen dass es tödlich ist?

16 Antworten

Wie sie schon sagen: es ist eine Sucht. Und Sucht ist nichts rationales, sonst gäbe es viel weniger Süchtige. 

Dazu kommt beim Rauchen, dass es gesellschaftlich immer noch akzeptiert ist (wenn auch zunehmend weniger), dass man problemlos an den "Stoff" kommt und dass viele Menschen keine direkten Folgen spüren. Das ist ein bisschen wie bei schlechter Ernährung: wenn Du was zu Dir nimmst und Dir wird direkt danach schlecht, lässt Du es eher als wenn Dir in vielleicht 20 Jahren eine hypothetische Krankheit droht. 

In meinem Freundeskreis kenne ich sehr viele, die es geschafft haben, mit Ende 20 aufzuhören zu rauchen.Und ich kenne einige wenige, die es nicht hinkriegen, obwohl sie es immer wieder versuchen. 

Rauchen ist nicht für jeden Raucher tödlich und sehr viele starke Raucher wurden über 80. Helmut Schmidt war nicht eine Ausnahme.

Man gibt also nicht sein Leben auf, sondern Rauchen bereichert mein Leben. Ich rauche gerne und viel.

Andere trinken viel Alkohol oder essen viel zu viel und zu fett. Auch dies ist nicht der Gesundheit förderlich. Motorradfahren, Klettern, ... sind auch mit Risiko verbunden.

Die meisten Raucher halten sich an der Vorstellung fest, dass Rauchen ja nicht zwangsläufig tödlich ist, dass es eher die anderen trifft als einen selbst, dass auch Nichtraucher Lungenkrebs haben und dass man schließlich auch heute noch von einem Bus überfahren werden könnte...

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