Warum pustet man auf Wunden?

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6 Antworten

... und es ist eine Handlung die das Kind ersteinmal von dem eigentlichem Geschehen ablenkt, Zuwendung und wie schon geschrieben tröstet.

Man pustet auf eine Wunde, um die Schmerzrezeptoren "auszuschalten". Diese heißen "Nozizeptoren". Wenn man sich z.B.stößt, dann reibt man instinktiv die Stelle. Damit regt man die Reibungsrezeptoren der Haut an, die sog. "Meissnerschen Körperchen" und somit können die Nozizeptoren nicht mehr so viel von dem eigentlichen Schmerz melden, da nun schon die nächsten Rezeptoren "angesprungen" sind. Ist etwas kompliziert erklärt, aber ich hoffe, die Antwort ist trotzdem verständlich?!

Das hat verschiedene Gründe. 1. ist das ein seelisches Trostpflaster 2. Trocknet das Blut etwas schneller 3. Durch die Kühlung beim Pusten spürt man die Schmerzen nicht so doll.

Pusten kühlt die Wunde und hilft beim antrocknen von ausgetretenem Blut.

durch den wind vom pusten lässt sich der schmerz für augenblicke besser ertragen

Weil es kühlt. Und Kühlung lindert den Schmerz.

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