Warum provoziert die NATO Russland mit den Militärübungen in der Nähe der russischen Grenze?

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8 Antworten

Dasselbe kannst du auch umgekehrt fragen.

Generell gibt es zwischen der Nato und Russland seit Bestehen Spannungen; dafür ist es wichtig zu verstehen, dass das kaum etwas ist was man nur einer Partei zuschreiben kann sondern ein dynamischer Prozess der daziwschen stattfindet.

In der Psychologie bezeichnet man sowas als "interpersonell"; auch im alltäglichen Leben ist ein Streit etwas interpersonelles und nichts was man nur einer Person zuschreiben kann und auch etwas das nur dann "Sinn" ergibt wenn man diesen Aktions/Reaktions- Zyklus betrachtet.

So ist das hier auch; um das umfassend verstehen zu können musst du natürlich auch historisch die Gründungsbedingungen und die ersten Konflikte anschauen.

Dieses gegenseitige Macht demonstrieren war leider schon immer Teil einer "Sicherheitspolitik" so nach dem Motto: wenn ich zeige was ich kann wird der andere sich nicht trauen anzugreifen; leider sehr menschlich und stammt noch von unserer Zeit als wir durch die Steppen gerannt sind.

Das siehst du auch in jedem normalen Konflikt; wir unterscheiden uns da gar nicht so sehr von den meisten anderen Tieren.

Hier kommt das leider alles sehr zum Vorschein.

Für das neueste "Feuer" dürfte die Aktivitäten Russlands in der Ukraine beigetragen haben, die die Nato nicht gut heißt.

Generell muss man sagen, dass Russland im Gegensatz zur USA beispielsweise international wenig Bestreben hat alles verändern und überall mitwirken zu wollen.

Wenn es dann allerdings um Dinge geht die Russland als zum russischen Raum zugehörig erachtet oder auch um die eigene Sicherheit (siehe IS) sieht das anders aus.

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Kommentar von JBEZorg
14.06.2016, 21:05

Dasselbe kannst du auch umgekehrt fragen.

Na dann schiess mal los! Aber was willst du fragen? Russland baut keine Militärbasen in Mexico und veranstaltet dort Militärübungen.



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Weil die NATO kein Friedensverein ist. Sie brauchen Feinde, sie brauchen Kriege.

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Einfach damit man ein neues Thema hat der all ihre Kriege und Konflikte DIE SIE SELBER ANGEFANGEN HABEN "versteckt" das keiner sieht was sie alles anstellen darum provoziert man Konflikte am besten mit Russland.

Aber ganz ehrlich so viel Provokation wie viel Putin/Russland einstecken muss würde ich mich nicht mehr wundern wenn bald Atombomben fliegen würden.

Wir ALLE können von Glück reden das Putin so ein ruhiger mensch ist,jeder andere würde schon längst die nerven verlieren.

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Kommentar von kayo1548
14.06.2016, 17:07

"
wenn bald Atombomben fliegen würden.

"

ich glaube auf der ganzen Welt dürfte es nur eine handvoll Regierungschefs geben die dumm genug wären das zu machen und Putin zähle ich da nicht dazu.

Weil jedem der klar denken kann müsste klar sein das so ein Krieg nicht zu gewinnen ist.

Und zum Glück wird so eine Entscheidung gut überlegt und nicht aus einer momentan emotionalen Lage getroffen (sonst hätten wir wohl damals den kalten Krieg schon nicht überelebt)

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Um zu unterstreichen, daß ein Bündnis zwischen der EU und Rußland ein No-Go ist.

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Ich würde es weniger gern Provokation nennen, sondern vielmehr Zeichen des Zusammenstehens der NATO mit ihren osteuropäischen Verbündeten vor dem Hintergrund der Ukraine-Kriese.

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Kommentar von Huckebein
14.06.2016, 16:08

Zeichen des Zusammenstehens der NATO mit ihren osteuropäischen Verbündeten vor dem Hintergrund der Ukraine-Kriese.

Ein netter Euphemismus für Provokation...

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Kommentar von scatha
05.07.2016, 18:41

Genau die Ukraine-Krise wurde ja von einer gewissen Supermacht provoziert, weil das Verhältnis Europa-Rußland zu freundschaftlich geworden war.

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Weil man immer erst aus Fehlern lernt wenn es zu spät ist.

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Das Ziel ist, wie du selbst erkannt hast, reine Provokation, Russland soll zu unüberlegten Handlungen gedrängt werden - solche armen Methoden greifen bei Russland natürlich nicht, da brauchst du dir keine Gedanken zu machen.

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Kommentar von kayo1548
14.06.2016, 17:37

"
Russland soll zu unüberlegten Handlungen gedrängt werden 

"

z.b.?

Mir fällt keine unüberlegte Handlung ein, die für irgendjemanden vorteilhaft wäre

Von demher glaube ich nicht, dass das die geplante Zielsetzung dahinter ist.

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Kommentar von scatha
05.07.2016, 18:34

Putin kennt das Spiel (zum Glück) zu gut, aber wenn Rußland einen anderen Präsident bekommen sollte, könnte es gefährlich werden.

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