Warum protestieren die Menschen gegen Flüchtlinge?

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54 Antworten

Hab dazu letztens einen interessanten Blogeintrag gelesen, der das zu erklären versucht und meine Meinung ziemlich gut widerspiegelt

http://www.klopfers-web.de/kol160.php

Als in Rostock-Lichtenhagen 1992 ein Flüchtlingsheim von einem Haufen Rechtsradikalen gestürmt worden ist, waren die Kommentare der "besorgten Bürger" ähnlich wie die bei einem PEGIDA-Treffen 2015 in Leipzig... was ziemlich traurig ist, denn das, was in Lichtenhagen passiert ist, ist ein Schandfleck in der deutschen Geschichte nach der Wiedervereinigung. Und man könnte meinen, die Leute hätten was daraus gelernt. Haben sie aber nicht, vor allem eine andere Antwort hier zeigt, dass auf den Teilsatz: "Ich bin kein Nazi, aber...." in der Regel irgendein rassistischer Stuss folgt. Rechtspopulismus ist aber anscheinend momentan  leider im Trend... die NPD ist mit den gleichen Ansichten zu offensichtlich und hat das falsche Image, aber solche Vereine wie AfD, Pegida, Hogesa, ... können ihr Meinung anscheinend subtiler unters Volk bringen. Wie schon in dem verlinkten Blogeintrag geschrieben: es ist eine Angst der "besorgten Bürger" um begrenzte Ressourcen. 

Zudem finde ich auch, das man nicht die Flüchtlinge beschuldigen sollte, sondern deren Regierung. Denn wenn sie das halten würden was sie versprechen, dann müsste und würde auch keiner aus dem Land Flüchten.

Da gehe ich allerdings nicht so recht mit, ich denke, dass die Politik nicht so einfach funktioniert. So eine Terrorgruppe bekommst du nicht mal eben auf die Schnelle weggebombt und es gibt nicht nur schwarz und weiß - wer sagt dir, dass nicht die nächsten gefährlichen Fanatiker an die Macht kommen, wenn sich ein aussenstehendes Land zu sehr einmischt.

Bei allem Respekt vor den Helfern und der Reaktion unserer Regierung auf die aktuellen Flüchtlingswellen.

Man kann und sollte diese Situation nicht nur rosarot, sonder auch mal von der kritischen Seite beleuchten.

Es müssen hunderttausende und mehr fremde Menschen in unser Land integriert werden . Leider kennen unsere Politiker kaum deren Bildung oder Qualifikationen. Jeder nicht Integrierte könnte durch dazu führende Ausgrenzung aus der Gesellschaft zum Problemfall werden. Sei es auf krimineller Ebene oder einfach nur als Belastung für unser Sozialsystem. Grob gesagt: Es gibt schon genug Schmarotzer in DE die sich auch finanzielle Hilfe des Staates verlassen und nichts zur Gesellschaft beitragen. Seien es faule und minder intelligente Deutsche, oder normale Einwanderer aus den EU-Staaten, die einfach nur unsere Sozialsystem benutzen.

Aber eins steht für mich pers. erstmal grundlegend fest: Die erste Hilfe die hier den Menschen gegeben wird, das heißt, erst mal eine Bleibe verschaffen und mit Essen versorgen, ist super und absolut beispiellos. Von daher ist die Aufnahme dieser Menschen auf jeden Fall notwendig. Abweisung entspricht für mich fast schon einem Mord. Hallo Ungarn etc.

Allerdings müssen mMn schnellstens klare Regeln aufgestellt werden, die zu einer vollständigen Integration führen müssen. Soll heißen: Die Flüchtlinge, ich rede jetzt mal nur von den arbeitsfähigen und jüngeren, die Alten gebrechlichen ausgeschlossen, müssen zu 100% kooperieren. Also Deutsch lernen und sich zum Arbeiten vermitteln lassen und motiviert dazu sein. Tun sie es nicht, nach einer gewissen Zeit: Raus hier!!

Nur mal als kleinen Denkanstoß zur negative Seite. Es gibt in deutschen Großstädten,  mittlerweile zig Viertel in denen nur noch Banden aus Osteuropa oder Nordafrika, etc herrschen. Deutsche Anwohner werden in diesen Viertel förmlich rausgeschmissen, auch durch Gewalt und Drohungen dazu gezwungen. Nicht mal die Polizei!!!!! traut sich in diese Viertel. Das ist mMn alarmierend und Resultat auf zu lasche Einwanderugsgesetzte hier.

Ich hoffe es wird ein guter weg gefunden. Auch wenn man dadurch das ein oder andere Gesetz ändern muss. Nach dem die deutsche Politik sich im Aussenbreich (Europa) ja bestens engagiert, bin ich mal gespannt, ob sie es nun genau so konsequent im innländischen Bereich durchziehen.

Hab gerade beim überlesen gemerkt, da ich garnicht wirklich auf die eigentliche Frage eingegangen bin. Sry.

Ich pers. hab generell keinen Hass auf Einwanderer oder Flüchtlinge, gescjweige denn auf andere Rassen. Allerdings finde ich, wer über diesen Weg in ein fremdes Land kommt, muss sich schnellstens anpassen und der Inregartion in unser Land nicht absolut positiv gegenübr stehen. Also Deutsch lernen und Arbeiten, soweit es das Alter oder die Gesundheit zulässt. Tun sie es nicht, nutzen die unsere Sozialsystem aus. Und wer mag schon Menschen, von denen man ausgenutzt wird.

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@mistergl

@mistergl: Allerdings finde ich, wer über diesen Weg in ein fremdes Land kommt, muss sich schnellstens anpassen und der Inregartion in unser Land nicht absolut positiv gegenübr stehen.

Da scheint Dir wohl auch ein Fehler unterlaufen zu sein. Ich gehe mal davon aus, dass Du gemeint hast ".....und der Integration in unser Land nicht negativ  gegenüberstehen   bzw.
absolut positiv gegenüberstehen.

Die Flüchtlinge, die bei uns bereits seit über 1 Woche da sind, haben sofort mit Deutschkursen begonnen, so dass da bereits ein Wille erkennbar ist, einen Bezug zu unserem Land hezustellen.

Eine Vielzahl der Flüchtlinge ist bereits sehr gut ausgebildet und darunter gibt es auch  sehr viele Akademiker.

Unsere Wirtschaft wäre höchst interessiert daran Flüchtlinge als Auszubildende zu übernehmen, da viele Ausbildungsplätze derzeit nicht besetzt werden können durch deutsche Jugendliche.

Da gibt es jedoch ein Problem:
Beginnt ein Flüchtling eine Ausbildung, weiß der Chef ja noch nicht, ob ihm dieser Auszubildende bleibt oder, ob er bald wieder ausgewiesen wird. 
Die Flüchtlinge selbst würden ja liebend gerne sofort anfangen zu arbeiten, aber sie dürfen eben nicht.

Es wird höchste Zeit, dass sich da was in der Gesetzeslage ändert, auch, was die Bearbeitungszeit anbelangt.
Was die Menge der Flüchtlinge anbelangt, so sollte man bedenken, dass wir 1956 200.000 Flüchtlinge aus Ungarn bei uns aufgenommen haben, die aufgrund des Ungarn-Aufstandes zu uns geflüchtet sind.

Und das neben den Vertriebenen, die ja ebenfalls Not bezüglich der Unterkunft hatten. 
Das wurde damals auch gestemmt und zusätzlich hat Deutschland  mithilfe dieser Flüchtlinge und der Vertriebenen Ende der Fünfziger das Wirtschaftswunder erlebt - und das nach einem verlorengegangenen Krieg!

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Die Menschen protestieren, da sie keine Lust haben sich von der Politik an der Nase herumführen zu lassen.

Ein paar Beispiele:

1. Wir wollen Kriegsflüchtlinge aus Syrien aufnehmen um ihnen Schutz zu geben. Die meisten Flüchtlinge sind aber gar keine Kriegs-, sondern Wirtschaftsflüchtlinge aus Bosnien-Herzegowina, Albanien, Mazedonien und dem Kosovo.

2. Selbst die Syrier die in Deutschland ankommen sind größtenteils illegale Einwanderer, da sie die EU nicht in Deutschland betreten und sich im ersten EU-Land das sie betreten registrieren müssen. Das tun die meisten aber nicht und ziehen weiter. Somit stellt sich die Frage ob jemand, dem man sagt: "HIER hast Du Schutz vor Krieg und Verfolgung", der aber selber sagt: "Schön und gut, ich ziehe trotzdem weiter" überhaupt noch als Kriegsflüchtling angesehen werden darf.

3. Die Politik übt einen seit den Nazis nicht mehr da gewesenen Druck auf die Bevölkerung aus mit der unterschwelligen Drohung: "Wenn Du nicht unserer Meinung bist, dann bist Du ein Nazi. Und Du willst doch kein Nazi sein, oder?"

4. Es gibt in Medien und Politik beim Thema Flüchtlinge nur Schwarz oder Weiß. Zwischenmeinungen werden nicht geduldet.

5. Das Volk wird belogen und mit scheinheiligen Geschichten beeinflusst (bsp. der Spiegel-Artikel zum Thema "Ausländer bringen Deutschland mehr Geld als sie kosten"... Der Bürger, der alles schluckt und nichts hinterfragt (ich denke das sind die meisten) wird sich also denken: Her mit den Flüchtlingen. Das ist so auch gewollt. Allerdings führt man in dem Artikel an, dass Ausländer soundsoviel Steuern zahlen und soundsoviel Sozialabgaben kassieren. Am Ende bleibt ein Plus. Das stimmt so auch. Aber hier werden Menschen die in Lohn und Brot stehen und Einkommenssteuer zahlen gleichgesetzt mit Menschen die überhaupt gar nicht hier arbeiten dürfen. Die meisten sehen das aber leider nicht.

6. Die Propaganda-Maschinerie geht sogar soweit, dass Flüchtlingen bei der Ankunft in Deutschland hochauflösende DIN A3-Plakate mit einer Frau Merkel in die Hand gedrückt werden, damit sie sie hochhalten können und ihre "Heilsbringerin" feiern dürfen. Angeblich hätten sie sie selbst mitgebracht. Natürlich. Ein Jahr lang hat der Flüchtling ein DIN-A3-Papierplakat mit sich rumgeschleppt OHNE dass es zerknickt.

7. Deutschland ist nicht umsonst ein reiches Land. Wir haben viel dafür tun müssen. Es ist auch fast jeder damit einverstanden andere am Wohlstand etwas teilhaben zu lassen. Aber nicht alle. Erst recht nicht mehrere Millionen. Dieser "Wohlstand" steht nämlich gerade zur Zeit wie auch der Weltfrieden durch Flüchtlingswellen, Ukraine-Krise, Kalter Krieg 2.0, IS-Aufstände, Spionage etc. auf sehr dünnen Beinen.

8. Die Angst vor Ausländern ist nicht ganz unberechtigt. Zum einen ist es bewiesen, dass gerade in sozial schwachen Kreisen die Kriminalitätsraten wesentlich höher ist, zum anderen werden von Ausländern relativ gesehen viel mehr Straftaten (besonders Eigentumsdelikte, Körperverletzungen, Sexualdelikte) begangen als von Deutschen. Auch wenn dem viele widersprechen. Es ist ja schließlich belegbar.

9. Angela Merkel hat einen Amtseid geschworen („Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde.“) und gebrochen. Sie missachtet Vorschriften, Gesetze und Verträge. Somit ist es m.M.n. ok wenn man sie als Volksverräterin betitelt, auch wenn ich das noch etwas anders sehe, denn NOCH ist der Schaden nicht da.

10. Wenn es um marode Straßen, sozialen Wohnungsbau, Kindergartenplätze, Ausbau des ÖPNV oder sonst etwas geht: Wir haben dafür kein Geld. ... Wenn aber Millionen Flüchtlinge an die Tür klopfen kommt Herr Schäuble und ... tadaaaaaa.... Hier sind 11.000.000.000 Euro. Einfach so. OHNE neue Schulden, OHNE Umverteilung der Haushalte, OHNE Steuererhöhungen.

Das ganze hat mit andere Religion, andere Herkunft und andere Hautfarbe dieses mal überhaupt nichts zu tun. Es ist die Vera*schung der Medien und der Politik die die Menschen auf die Straße treibt. Und das finde ich gut.

Und Du kannst Dir echt nicht vorstellen wieso Menschen protestieren? Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht! Und es werden (das ist meine Prognose) noch viel mehr werden in Zukunft. Und ich kann mir sogar vorstellen, dass unsere aktuelle Regierung die erste in der Geschichte der BRD ist, die von außen gestürzt wird.

Sehr gute Antwort! DH!! 

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@Lexia86

Wow, so denke ich das auch! Ich hätte es nur nicht so schreiben können. Klasse Antwort!!!

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@simonpeters79: Wenn man in dem Land verhaftet wird, in dem man ankommt, wie derzeit in Ungarn, wird wohl kaum ein Flüchtling bestrebt sein sich dort registrieren zu lasen, ist ja wohl verständlich!

Ich will nicht zurückgehen bis zu  den Millionen Vertriebenen, die wir auch verkraftet haben in einer Zeit, in der Deutschland am Boden lag.

Viel eklatanter dürfte da wohl die Zahl derer sein, die 1956 nach dem Aufstand in Ungarn nach Deutschland flüchteten. Es handelte sich nämlich um genau 200.000 ungarische Flüchtlinge, die wir zusätzlich  verkrafteten zu den Belastungen, die wir sowieso schon von den Vertriebenen her hatten.

All das scheint vergessen zu sein, dass Deutschland trotz alledem zum Wirtschaftswunderland Nummer 1 wurde, auch deshalb, weil wir sowohl von den Vertriebenen als auch von den ungarischen Flüchtlingen her eine enorme Zahl an Arbeitskräften rekrutieren konnten, die maßgeblich an dem Aufschwung Deutschlands beteiligt waren.

Und was die Straßen und all die sozialen Einrichtungen anbelangt, die Du hier reklamierst in der heutigen Zeit, kann ich Dur nur sagen,
dass der Zustand in Deutschland im Jahr 1956 um ein Vielfaches schlimmer war!

Wir mussten beispielsweise 1956 noch Briketts in Zeitungspapier eingewickelt in die Schule mitbringen, damit die dortigen Kanonenöfen beheizt werden konnten. Jeder Schüler tat das 1 x in der Woche. Das war immerhin 11 Jahre nach Kriegsende!

Was regt man sich da heute künstlich auf über die paar Tausend Flüchtlinge? Im Vergleich zu der damaligen Zeit definitiv ein Paradoxon!

Deutschland geht es blendend, wir haben Überschüsse aus den Steuerzahlungen, warum jammern dann so Viele und brechen in Urängste aus?

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@Adlerblick

Wir sind aber auch noch ein billiglohnland in dem es große Unterschiede gibt zw. Ost u West, 5Mio.Arbeitslose etc. Es gibt hier kinder die jeden Tag hungern, in katastrophalen Familien leben etc. Wenn man helfen kann, soll man es tun, definitiv aber man darf auch nicht den Blick für die Realität verlieren. Es ist nicht damit getan all diese Menschen jetzt hierher zu holen und wir alle sollen es selbstverständlich bezahlen

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@Zzlargo

"Wenn man in dem Land verhaftet wird, in dem man ankommt, wie derzeit in Ungarn, wird wohl kaum ein Flüchtling bestrebt sein sich dort registrieren zu lasen, ist ja wohl verständlich!"

es wurden die verhalftet die die grenze eillegal übertreten wollten ohne sich zu registrieren. das sollte jedes land so machen. wer dort asyl beantragen wollte konnte das . die meisten wollten das aber nicht sondern lieber schnell weiter ins gelobte land.

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Selten eine so komplette Auflistung aller Dumm-Argumente gelesen, die immer wieder in den Medien und der Öffentlichkeit auftauchen, obwohl sämtlich widerlegt.

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@Gegengift

Selten eine so komplette Auflistung aller Dumm-Argumente gelesen, die immer wieder in den Medien und der Öffentlichkeit auftauchen, obwohl sämtlich widerlegt.

Na dann widerlege doch mal... 

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Also erstmal musst du dich nicht für deine Meinung entschuldigen;)

Generell bin ich mit dir einer Meinung. Diejenigen die etwas gegen Flüchtlinge haben, haben Angst davor, dass diese das kaputt machen könnten was wir haben, und zwar unseren Wohlstand.

Es ist aber auch keine Lösung alle Flüchtlinge aufzunehmen, wir können ja nicht ganz Afrika in Europa unterbringen. Deshalb muss man vor allem dort helfen wo die Flüchtlinge herkommen, denn niemand sollte überhaupt seine Heimat verlassen müssen, weil man Angst hat. Man muss also helfen, dass es gar nicht so weit kommen kann, dass Menschen ihre Heimat verlassen müssen. Das ist meiner Meinung das eigentliche Problem.

Aber bis es weit ist muss man denjenigen helfen, die bei uns Schutz suchen. Ich finde alle Proteste gegen Flüchtlingsheime einfach nur peinlich, da schäme ich mich für die Leute in unsrem Land, denn viele Deutsche würden den Flüchtlingen bestimmt gerne helfen. Das ist ja das mindeste was man machen kann

"Es ist aber auch keine Lösung alle Flüchtlinge aufzunehmen, wir können ja nicht ganz Afrika in Europa unterbringen." So lang wir kein Problem damit haben, unseren Wohlstand auf deren Armut zu gründen, den Kontinent auszubeuten und jegliches wirtschaftliches Wachstum erfolgreich zu torpedieren, haben wir eigentlich kein Recht dazu, es nicht zu tun. 

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Es würde eine viel zu lange Antwort geben, wollte ich versuchen, diese Frage vollständig zu beantworten. Ich werde versuchen es eher verständlich zu halten. 

Viele Menschen sind prinzipiell hilfsbereit und großzügig, und würden gerne Flüchtlinge helfen. Sie werden aber angesichts der Scharen die die kommen verängstigt. Plötzlich haben sie Sorge, das nicht zu bewältigen, und sie befürchten dass sie die Lage nicht mehr in Griff haben. Angst erzeugt Aggression, das ist stammesgeschichtlich begründbar. So kann es dazu führen, dass die Menschen plötzlich in eine Abwehrhaltung umkippen, und dann sagen: "Die Politik hat versagt. Die sollen uns die vom Leibe halten. Wer soll dann das bezahlen"? etc. Diese Form der Ablehnung ist also auf Ohnmacht basiert.

Andere Menschen, die selber am Rande der Gesellschaft leben, weil sie gar keinen oder den falschen Beruf gelernt haben, oder weil sie aus welchen Grund auch immer nicht übermäßig viel gearbeitet haben, oder weil sie alt oder behindert sind, gehören auch oft zu jenen die Flüchtlinge ablehnend gegenüberstehen. Sie verkehren ja in der eher naiven Annahme, dass es einen großen Topf gibt (die Sozialkasse) woraus alle Leute die nicht arbeiten (können) ernährt und erhalten werden. Sie wollen einfache keine "Mitesser", sie wollen nicht teilen, aus Sorge, selber dann weniger zu erhalten. Da es sich um eine Sozialschicht handelt, die so gut wie keine Reserven oder Ersparnisse hat, wehrt sie sich gegen Flüchtlinge. Auch diese Form der Aggression ist auf Angst basiert.

Die weit ernst zu nehmendere Gruppe der Ablehnenden sind die Gebildeten. Sie rekrutieren sich aus der Mittel- und Oberschicht, wobei sich nicht unbedingt dem rechten Lagen zu zu rechnen sind, sonder auch liberal oder gar linkslastig sind/waren. Sie lehnen es selten ab, Flüchtlinge zu helfen, plädieren aber dafür, dass sie auf langer Sicht wieder in ihre Heimatländer zurückkehren sollen. Sie finden zwar die Buntheit der Multikulturelle Gesellschaft nett und schön, sehen aber die prognostizierte demographische Entwicklung als eine "Zeitbombe": der Islamische Teil der Bevölkerung vermehrt sich schneller als der Deutschstämmige. Dies ist ja auch Sarrazins Aussage. Irgendwann zwischen 2030 und 2040 hätten wir eine moslemische Mehrheit im Land, die dann die Gesetze in ihrem Sinne ändern könnte. Ihre Argumente sind schlecht zu widerlegen, da sie auf Erkenntnisse aus der Geschichte basieren. Nirgendwo auf der Welt gibt es einen Staat in dem Demokratie und Islam friedlich Hand in Hand gehen. Islamische Staaten sind entweder sehr autoritär regiert, oder vom Krieg und Revolutionen heimgesucht, weil einen Teil der Bevölkerung versucht sich mehr Mitspracherecht oder Freiheiten zu verschaffen. Die Deutsche Gesellschaftsordnung is basiert auf die Ideen und Errungenschaften der Aufklärung und sie ist nicht vereinbar mit dem Gedankengut jener die streng nach dem Koran leben. Diese Meinung ist in der Bevölkerung sehr verbreitet, wird aber in den Medien nicht oft so dargestellt, weil das im Moment nicht "en vogue" ist, und weil es auch nicht gerade sensibel ist, angesichts der Scharen von Flüchtlingen die Hilfe brauchen, darüber zu räsonieren, wie schnell sie sich wohl fortpflanzen können. Dennoch sind die Argumente dieser Gruppe der Skeptiker nicht von der Hand zu weisen. Das schnelle Anwachsen der AfD, egal was aus der Partei nun werden wird, hat gezeigt, dass dieser Teil der Bevölkerung sich durchaus ein Forum der Mitsprache sucht, und ich bin fast sicher, dass ihre Zahl noch deutlich zunehmen wird.

Und als letzte Gruppe gibt es ja die NPD. Auch sie sind eine ernst zu nehmende Kraft, auch wenn ihre Polemik und Mittel fragwürdig sind. Sie verstehen sich als Bewahrer des eigentliche Deutschland, und lassen keine Gelegenheit aus mit allen Mittel zu agitieren. Leider fehlt es den meisten an Einfühlungsvermögen, an Mitgefühl, und vielen auch an Verstand. Aber nicht alle sind stumpfe Skinheads. Man darf sie nicht unterschätzen. 

Prima! Sachlich und neutral geantwortet. Ohne Polemik und Meinungsmache.

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Die NPD spielt die perfekte Rolle im System ,wie auch die gute Wagenknecht und co ...schöne Worte ,alles Heisse Luft.

All das gibt euch die  vermeindliche Sicherheit das sich doch vielleicht mal etwas ändern wird ..darauf sollten sich die deutschen jetzt nicht mehr verlassen .

Innerhalb des System ist jede Lösung und  Hilfe ausgeschlossen ..

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Es protestieren nicht die Menschen. Die gegen Flüchtlinge protestieren sind im Verhältnis zu denen die nicht protestieren und Verständnis für deren Situation haben nur ein ganz kleiner Prozentsatz. Wirtschaftsminister Gabriel hat schon die richtigen Worte für diesen Abschaum gefunden. Daraus ergibt sich ein Ruf der in die Geschichte eingehen wird. Nur etwas abgeleitet von "Wir sind ein Volk" Wir sind das Pack. Die so von eminenter Hirneinschränkung betroffenen muss ein tolerantes Volk wie wir es sind einfach aushalten.

"Pack", "Abschaum", "Hirneinschränkung"... Ein typischer, tausende male gelesener Kommentar...

Am Besten schreibst Du in Deinem nächsten Kommentar dass Asyl-Kritiker nur unsachlich beleidigen. ;)

Menschen wie Du sorgen dafür dass über das Thema Asyl nicht sachlich diskutiert werden kann. Wundert es Dich also wenn die Menschen auf die Straße gehen wenn ihre Ansichten niedergeschrien werden?

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In der Psychologie spricht man vom Sündenbock-Phänomen. Fällt ein Mensch innerhalb einer sozialen Gruppe andersartig auf, ohne sich dadurch zwangsweise einen Vorteil zu verschaffen, wird er von anderen frustrierten Mitgliedern als Ursache der selbigen Aggression gesehen. Es handelt sich hierbei um eine Anlage, die vielen weiteren Säugetieren, vor allem Herdentieren, zueigen ist. Praktiziert man Fremdenhass, stärkt man den Zusammenhalt der eigenen Gruppe, indem man die machtlosen Minderheiten erniedrigt. 

Nun sind Anti-Flüchtlinge vermutlich derartig stark von ihrer psychologischen Veranlagung geprägt, dass sie nicht anders können, als es auf die Flüchtlinge abzusehen. Die Frage ist nur, ob man hier seiner Natur folgen sollte oder doch lieber heutigen, menschlichen Standards gerecht wird und jedem Menschen Würde entgegenbringt, wie es die deutsche Verfassung auch vorschreibt.

Also erstens, in DE gibt es auch sehr viele Obdachlose, die nichts zu essen haben, viele sterben auch.

Die Leute protestieren, weil sie Angst, haben, z. B. könnten ja Terroristen dabei sein. In Orten, wo bereits Flüchtlinge untergebracht wurden, haben sich Gangs gebildet - also aus Flüchtlingen - die anfangen alles zu zumüllen und aggressiv gegenüber den Anwohnern sind, das ist ja wohl mehr als unverschämt.

Einige werden sich auch darüber ärgern, dass die Bürger dazu aufgefordert werden, Leute aufzunehmen und die Politiker mit ihren Villen und leeren Zimmern tun das nicht. In den Nachrichten wurde einmal ein Protestant gezeigt, der gemeint hat, dass der Politiker doch welche in sein Schloss Bellevue aufnehmen soll, dieses Kommentar wurde rausgeschnitten.

Außerdem ist die deutsche Bevölkerung gar nicht mehr so wohl habend. Es gibt mehr Arbeitslosigkeit als sonst, da die ausländischen Arbeiter nicht so einen hohen Lohn gewöhnt sind und dann für weniger arbeiten.

Einige glauben auch nicht, dass die Leute wieder gehen werden. Und sie sind der Ansicht, dass wenn es umgekehrt wäre, wenn wir zu ihnen flüchten würden, sie uns nicht helfen würden.

Besonders die ärmere Bevölkerung ärgert sich, da für Flüchtlinge so viel Geld ausgegeben wird - alles durch Steuern - und dass die Flüchtlinge, wenn sie bleiben von Kindergeld und Sozialleistungen leben werden, darunter wird der Steuerzahler auch leiden.

Sie befürchten, dass wenn die Flüchtlinge hier bleiben, DE sich verändern wird, zum schlechten. In den Flüchtlingsländern sind die Sitten ganz anders; Frauen werden oft unterdrückt.

Oh nein du hast was gegen die Aufnahme von Flüchtlingen gesagt ... Shitstorm in 3 ... 2 ... 1 ... 

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Kein Obdachloser in Deutschland muss an Hunger sterben.

Die demonstrieren, weil sie ausländerfeindlich sind. Die von dir behaupteten Gangs gibt es auch nirgendwo.

Allein die Vorstellung sämtliche Politiker wohnten in Villen, ist komplett albern.

Die Arbeitslosenquote in Deutschland ist so niedrig wie seit Jahren nicht mehr. Zudem gitb es in Deutschland einen Mindestlohn und die Asylsuchenden dürfen gar nicht arbeiten. Zudem sollten sich die Demonstranten dann mal fragen, warum ihnen Ausländer mit geringen Deutschkenntnissen und geringem Bildungsabschluss die Arbeitsplätze wegnehmen können.

Was genau wäre schlimm daran, wenn sie nicht wieder gehen?

Jetzt wird es extrem schräg. Allein die Behauptung, dass sie nur von Sozialleistungen leben würden und nicht arbeiten ist Ausländerfeindlichkeit pur.

Alles in allem also ein Haufen unbegründeter diffuser Ängste von dumpfen Ausländerfeinden.

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@ceevee

und schon wieder so ein weltfremder Link... Dort werden Vorurteile gebildet (mit der Beantwortung von erfundenen Fragen die niemand so stellt). Ich kenne NIEMANDEN der sagt »Wir können doch nicht die ganze Welt aufnehmen« oder »Es kann doch nicht ganz Afrika kommen«

"Forscher, die den Zusammenhang von Zuwanderung und lokaler Arbeitslosigkeit untersucht haben, fanden keine negativen Auswirkungen auf den Arbeitsmarkterfolg von Einheimischen." -> Natürlich nicht! Wie auch? Ein Flüchtling hat ja keine Arbeitsgenehmigung. *facepalm*

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@AalFred2

Sorry aber ich teile deine Ansicht nicht. Wir gehen(fast) alle hart arbeiten für unser Geld und wir haben NOCH eine starke Wirtschaft. Jetzt frag ich dich mal was... Ich bin Mutter und möchte 2 jahre bei meiner Tochter zu hause bleiben. Tja, vor kurzem wurde aber beschlossen dass das landeserziehungsgeld abgeschafft wird. Da geht mir echt die hutschnur hoch. Uns jungen Familien wird das dringend benötigte geld genommen (mal mehr mal weniger benötigt) und es wird in Flüchtlinge investiert. Unsere älteren Mitbürger bekommen kaum rente obwohl sie so hart daran gearbeitet haben, das DE jetzt so da steht!  Und übrigens. Mach dich mal schlau. Es sind laut Experten schätzungsweise 4000 schläfer bereits in Deutschland die mit den Flüchtlingen eingereist. Du magst einer oder eine derjenigen sein die mit willkommensplakaten am Bahnhof stehen aber bitte sag nichts wenn dann du mit deiner Familie auf der Flucht bist. Denk mal nach... Und jetzt schimpf auf den bösen nazi. Aber bedenke das ich mit einem äusländer liiert bin und wir ein kind haben.  Also schwing deine linken Parolen :) 

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@AalFred2

Stimmt,die Asylsuchenden dürfen garnicht arbeiten,bekommen aber trotzdem Geld,nur 40€ weniger,als Harz IV Empfänger.

Wo soll das viele Geld denn alles her kommen,bei 2,4 Billionen Euro Schulden.

Schonmal nachgefragt,wer diesen Mindestlohn alles bekommt?

Kann das sein,das Du auf einer rosaroten Wolke lebst und mit Scheuklappen so dahin schwebst?

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@Chefelektriker

Man weiß inzwischen, dass das Geld, das die Asylbewerber bekommen sofort wieder in den deutschen Einzelhandel fließt!

Die Asylbewerber geben das Geld im Handel in der Umgebung der Heime aus.
Und der Handel zahlt daraufhin wieder Steuer. Also ist der Kreislauf wieder geschlossen, das Geld fließt letztendlich zurück an den Staat.

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@HeartOfHome

Tja, vor kurzem wurde aber beschlossen dass das landeserziehungsgeld abgeschafft wird"

stell dir mal vor  junge  frau   al ich meine  drei kinder  großgezogen haben m da gabe  solche mittel noch ganricht -- dahtten wir kindetgeld  von 50-70 und 120 DM  für  drei kinder --  und pampers  mußten auch  gekauft  werden  --aber wi haben mit paierwindeln gewickelt,weils  billiger war..  nu hör mal auf   dich immer und wegi auf den staat zu verlassen -- iuchbin  morgens ,als  dieinder im  kigarten  warenn  arbeiten gegangen und abends  als mein mann wieder zu hause  war noch mal 2  stunden putzen--  ichlebe auchnoch !

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@AalFred2

Mindestlohn pah! Stellst du dich hin für 8,50 brutto? Wohl eher Lohnuntergrenze. 

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@AalFred2

"Zudem sollten sich die Demonstranten dann mal fragen, warum ihnen Ausländer mit geringen Deutschkenntnissen und geringem Bildungsabschluss die Arbeitsplätze wegnehmen können." Das ist der geilste Satz, den ich zu dieser Problematik je gelesen habe. Genial!!!

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@eggenberg1

Und genau dieses Szenario dass Du hier beschreibst haben wir doch zum Glück überwunden. Dachte ich zumindest. Aber wir sind wieder an dem Punkt angelangt, in dem man die Zeit für Kinder nicht mehr zu haben hat. Weil zwei Partner Vollzeit arbeiten und evtl. noch Nebenjobs machen müssen damit das Geld reicht. Hast Du denn (wenn Du schon Vergleiche zu "früher" ziehst) früher auch 2.500 DM Miete zahlen müssen? Nein! Denn Wohnraum um die 80-100qm war für eine Warmmiete von 500-700 DM zu haben. Die Lebensunterhaltskosten sind von damals zu heute wesentlich höher gestiegen als die Löhne und Gehälter. Ich habe die 80er auch miterlebt. Damals musste fast niemand einen Nebenjob machen und selbst wenn wäre es viel besser möglich gewesen als heute da der Arbeitsdruck nicht annähernd mit heute vergleichbar ist. 

Heutzutage verlangen Vorgesetzte nicht selten dass man seinen Laptop und Diensthandy mit in den Urlaub nimmt, damit man selbst im Erholungsurlaub für die Firma erreichbar ist.

Deine Vergleiche hinken gewaltig.

Ich bin da ganz bei HeartOfHome. Das Geld, dass die Einheimischen dringend benötigen würden, wird anderweitig verprasst.

Man könnte es so einfach machen: Würde man sämtliche Asylanträge von Menschen aus dem Balkan, Afghanistan, Nordafrika etc ohne weitere Prüfung sofort ablehnen (man muss ja auch nichts prüfen - keines dieser Länder verfolgt andersdenkende - in keinem dieser Länder besteht eine konkrete Gefahr) und die Menschen aufgrund illegalem Grenzübertritt schnell abschieben, dann wäre die ganze Asylkrise nur halb so schlimm, die AfD würde sich auf Piraten-Niveau bewegen, Pegida hätte es nie gegeben und die CDU hätte wieder 15% mehr Stimmen.

Stattdessen versucht man stur eine undemokratische Linie weiterzufahren, behauptet felsenfest Deutschland sei ein Land in dem man seine Meinung frei äußern könne und polt die politische Gesinnung der Menschen systematisch um damit niemand unsere "Demokratie" hinterfragt.

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@Adlerblick

Man weiß inzwischen, dass das Geld, das die Asylbewerber bekommen sofort wieder in den deutschen Einzelhandel fließt!

Gibt es dazu eine Quelle? Denn ich vermute mal dass das starkt an der Realität vorbeigeht und ein nicht unbedeutender Teil des Geldes das Land verlässt.

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"Und sie sind der Ansicht, dass wenn es umgekehrt wäre, wenn wir zu ihnen flüchten würden, sie uns nicht helfen würden."
Dieser Satz sprengt echt alles. Traurig, wenn das ernst gemeint ist.

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weil niemand von uns selbst jeh in solch einer situation gewesen ist und sich deren leben gar nicht vorstellen kann. und solange man sich nicht wirklich mit dem thema auseinandersetzt geht es uns gut. wegschauen ist einfacher. und deutsche brauchen leider immer etwas worüber sie sich beschweren können. das sieht man selbst im urlaub. die engländer saufen genausoviel wie die deutschen, aber engländer sind trotzdem angenehmer als deutsche, da die deutschen immer etwas zu bemängeln haben (falscher tv programm, falsche temperatur des bieres, bedienung ist zu langsam oder spricht nicht deutsch, etc.) deutsche sind generell ein unzufriedenes volk (ich bin selber deutsche) aber ich stelle immer wieder fest, dass es mir im ausland viel besser geht. da wo viel sonne ist gehts den leuten besser.

bei flüchtlingen besteht die angst, dass deutschland bald nur noch aus "ausländern" besteht und diese irgendwann deutschland regieren werden. aber eigentlich sollten wir uns freuen, denn die ganzen produktionsarbeiten, die diese menschen in deutschland machen müsssen wir dann nicht machen. zwar wird dann der bildungsstatus immer höher angesetzt da es immer mehr menschen gibt die sich auf die jobs bewerben und die auswahl irgendwie gerechtfertigt werden muss. und wem es in deutschland nicht gefällt kann ja gehen. durch das schengener abkommen haben wir in der EU ja ne reise- und arbeitsfreiheit.

Ich weiß ja nicht wo Sie so Urlaub machen, aber die Erfahrungen die Sie gemacht haben hat nun mal nicht jeder. (Vor allem mit den ach so braven und niemals aggressiven Engländern). ;)

"bei flüchtlingen besteht die angst, dass deutschland bald nur noch aus "ausländern" besteht und diese irgendwann deutschland regieren werden."

Wieso sollten Flüchtlinge Angst haben dass Deutschland bald nur noch aus Ausländern besteht?

"eigentlich sollten wir uns freuen, denn die ganzen produktionsarbeiten, die diese menschen in deutschland machen müsssen wir dann nicht machen."

Oh. Schön. Der Arbeitslose wird sich bestimmt sehr darüber freuen weiterhin nicht arbeiten gehen zu müssen!?

"und wem es in deutschland nicht gefällt kann ja gehen. durch das schengener abkommen haben wir in der EU ja ne reise- und arbeitsfreiheit."

Also ich als Deutscher kann mich ja gefälligst aus dem Staub machen und meine Heimat hinter mir lassen wenn ich keinen Job kriege da ihn Wirtschaftsflüchtlinge aus Bosnien, Mazedonien, Serbien und dem Kosovo nun erledigen?

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Im Grunde teile ich deine Sichtweise, aber Deutschland kann nunmal nicht die ganze Welt aufnehmen, da fehlt es an Geld und Platz. Kriegsflüchtlinge müssen meines Erachtens aufgenommen werden, aber bei Wirtschaftsflüchtlingen bin ich eher kritisch, wie gesagt, es ist nicht Platz für jeden hier..

Weil sie eine falsche Vorstellung von Flüchtlingen haben. Das sind nur Leute, die kein Geld haben (wie sollen sie aber eigentlich die Schlepper bezahlen?) und hierher kommen, um hier als Sozialschmarotzer (weil ein Deutscher nie auf eine solche Idee kommen würde - Ironie aus) zu leben oder armen Deutschen ihre Jobs wegzunehmen.

Gerne werden auch die Begriffe Flüchtling und Einwanderer durcheinander gebracht, denn so mancher "Flüchtlingskritiker" hat noch nicht begriffen, dass es da durchaus einen Unterschied. Nicht jeder Einwanderer ist ein Flüchtling.

Zudem sind manche dieser "Kritiker" damit überfordert freie Meinungsäußerung mit Beleidigung zu unterscheiden.

Wobei ich anmerken darf, dass ich konstruktive Kritik von diesen Seiten stark vermisse. 

Gerne werden auch die Begriffe Flüchtling und Einwanderer durcheinander gebracht, denn so mancher "Flüchtlingskritiker" hat noch nicht begriffen, dass es da durchaus einen Unterschied. Nicht jeder Einwanderer ist ein Flüchtling.

Sind es nicht eher die Medien die Flüchtlinge und Einwanderer in einen Topf werfen?
Wie oft liest man denn von tunesischen, marokkanischen, gambianischen oder bosnischen etc. Flüchtlingen?

Zudem sind manche dieser "Kritiker" damit überfordert freie Meinungsäußerung mit Beleidigung zu unterscheiden.

Das gilt aber für alle Seiten.

Wobei ich anmerken darf, dass ich konstruktive Kritik von diesen Seiten stark vermisse. 

Konstruktive Kritik gibt es genug. Aber sie kann so konstruktiv und so sachlich und so gut recherchiert sein wie sie will. Sie ist dazu verdammt, sofort - ohne dass auch nur eine Sekunde darüber nachgedacht wird - als rechtspopulistischer Dreck abgetan zu werden.

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@simonpeters79

Wie oft liest man denn von tunesischen, marokkanischen, gambianischen oder bosnischen etc. Flüchtlingen?

Du solltest dich mal mit dem Asylrecht auseinandersetzen.Da klaffen große Wissenslücken.

Konstruktive Kritik gibt es genug.

Konstruktive Kritik setzt Wissen voraus.

als rechtspopulistischer Dreck abgetan zu werden.

Irgendwie tut man sich schwer solche Äußerungen ernst zu nehmen, wenn man vorher den Diskussionspartner als Linksextremisten zu beleidigt hat.

Und ja, zwischen Rechtspopulismus und Linksextremismus gibt es einen gewaltigen Unterschied.

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Ich versuch mich mal kurz zu fassen. 

Wir sind verpflichtet den Flüchtlingen zu helfen ... weil wir Geld haben ... nach der Niederlage 2er Weltkriege ... 

Klar sollte man den Meschen helfen ... aber so wie das grade gemacht wird ist es eine Katastrophe ... sie werden schlecht untergebracht ... die Städte wissen nicht mehr wohin mit dehnen ... und die Einwohner werden immer grimmiger ... 

Die einzige Reaktion die der Staat macht ist die "wut Bürger" an den Pranger zu stellen um so das Volk mundtot zu machen. Klar springen da Promis mit auf den Zug und vertreten die Meinung des Staates. Schön das Thema "Nazis" ausrollen so muss man nicht überlegen was man eigentlich wirklich mit den Flüchtlingen machen will. Den jeder der durchschaut das das ganze System dahin zum scheitern verurteilt ist wird als "Nazi" gebrandmarkt um so seine aussagen als "Hetze" und als nichtig darzustellen. 

Du fragst warum die Leute so sind? Sie sind unsicher und haben Angst, da ja aus Syrien nicht nur Flüchtlinge kommen, sondern garantiert auch IS-Soldaten, die dann hier in Deutschland versuchen besonders junge Menschen und Kinder die allein hier her gekommen sind auf Ihre Seite zu ziehen. Über Facebook werden sie ja schon aufgerufen sich diesen Flüchtlingen zu nähern.

Es ist nicht auszudenken, was passiert, wenn besonders in den Großstädten an jeder Ecke Bomben hoch gehen. Kennt ihr die Aufgaben der IS? Dann solltet ihr euch mal schleunigst damit vertraut machen. Es ist verantwortungslos Flüchtlinge ohne Registrierung nach Deutschland zu lassen. Sie sollten ja registriert werden, haben sich aber gewehrt - und warum? Weil ein großen Anteil davon keine Flüchtlinge aus Syrien, Irak und Afganistan sind.

Ich bin der Meinung, dass man auch besonders den Menschen helfen muss, die in ihrem Land, in dem Krieg herrscht zu helfen und die nicht fliehen können, weil sie kein Geld haben. Es kommen also nur Menschen die Geld hatten hierher.

Es hat mich entsetzt, wie ungarische Leute den Flüchtlingen Sprudel und zu essen geben wollten und diese die nicht annahmen, sondern die Sprudelkisten in die Gleise warfen und das Essen ablehnten. Da frage ich mich wirklich - was wollen sie?

Was soll erst werden, wenn sie den Versprechungen glaubten und feststellen müssen, dass sie erst mal ein ganzes Jahr nicht arbeiten dürfen. Das gibt Aufstände und Ärger, oder?

Ich bin weiß Gott nicht der Meinung, dass man den Leuten nicht helfen soll, aber man muss es nicht so ungeordnet angehen. Deutschland hat noch viel Platz und kann viele Menschen aufnehmen und ihnen helfen....

Wir leben in einer Konkurrenzgesellschaft, in der sich einer mit dem anderen vergleicht. Jeder möchte zu den besseren gehören. Und wenn die eigenen Eigenschaften nicht ausreichen, baut man sich die Illusion auf, zu einer besseren Gruppe zu gehören. Zur besten Nation, zur besten Rasse, zur besten Religion, zur besten "Wertegemeinschaft" usw.

Wenn diese kollektive Illusion nicht funktioniert, wenn sich zu zeigen droht, dass die Gruppe vielleicht doch nicht so optimal ist wie vorgestellt, sind die Anderen schuld. Die braucht man dann als Sündenbock, um die Illusion der Idealität der eigenen Gruppe zu erhalten.

Sündenbock ist gut. Es gibt in der Geschichte viele Fälle von Sündenbockpolitik. Interessant ist, dass diese immer von oben verordnet wurde. Der Bevölkerung wurde suggeriert, es handle mit "gutem Menschenverstand".

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@kubamax

Die Entstehung solcher kollektiver Projektionen braucht keine Aktivitäten "von oben". Dafür reicht Neid und Missgunst und die gegenseitige Bestätigung. Antisemitismus zB gab es schon lange vor dem Nationalsozialismus.

Natürlich kann es "von oben" gefördert, erlaubt oder gar verordnet werden, dass sie zum Ausbruch kommen, aber sie entstehen im "Volk".

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@Machtnix53

Soll das heissen, das Volk verabredet sich immer und plant einmütig, wie es weitergeht? Übrigens, der Antisemitismus, den es seit der Verteibung der Juden durch die Römer gibt, wurde immer von oben verordnet und in der Bevölkerung durch Hetze verbreitet.

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Nur so ein paar Anmerkungen:

Wir sind mit den bisherigen Einwanderern nicht weit gekommen mit der "Integration". Ich definiere Integration nicht als: Arbeiten und Deutsch können. Das tun auch die hälfte aller Holländer :). Für mich ist eine wahre Integration die Annahme der Identität - als Paradebeispiel nehme ich hier die Kinder von Thomas Gottschalk, die als bereits Jugendliche in die USA gekommen sind. Vor ein paar Wochen kam ein Bericht über Ihn und seine Familie im Fernsehen. Seine Kinder sehen sich klar als Amerikaner - in der ersten Generation. So soll es auch sein. In Deutschland sind wir von solchen Zuständen, objektiv betrachtet, weit weg. ( Mein Bekanntenkreis besteht zum Großteil aus Migranten, denke ich kann das etwas zumindest beurteilen ). Wenn bei uns etwas schon bisher mit einer kleinen Minderheit nicht klappte, was soll es dann noch klappen, wenn die Deutschen erstmal selbst in der Minderheit sind? Denn darauf läuft es hinaus. Warum sollten die Migranten, die selbst Ihre Heimat lieben und dieses bei Ihnen einen sehr hohen Stellenwert einnimmt, dann Deutsche werden wollen? Das man das nicht will, kann ich sehr gut nachvollziehen.

Wundern, das dies so ist, tut es mich daher ja nicht. Uns Deutschen hat man die Liebe und den Stolz auf unsere eigene Identität, außerdem beim Fußball, ja Gründlich ausgetrieben. Es ist ja auch so viel schöner, wenn Deutschland "Bunt" ist ;).

Nur ist diese Argumentation Dumm und Platt. Denn nicht Deutschland ist das höchste der Gefühle, sondern die Welt. Verschwindet unsere Ethnie, und auf dem Weg ist Sie mit riesen Schritten - wird die Welt am Endeffekt einen Teil Ihrer Farbe verlieren.

Darüber hinaus hat kein Politiker das Recht, mit Gewalt innerhalb nur eines Menschenlebens, aus Deutschland einen "typischen" Vielvölkerstaat zu machen. Da geht es nicht ums Geld.

Weil es alles an Grenzen sprengt was es gibt!Das was derzeit ist geht weit über das Helfen hinaus,es gefährtet andere!

Eigentlich verstehe ich diese Menschen auch nicht, aber gerade heute habe ich gelesen, dass Flüchtlinge in Ungarn, Schiffe stürmen und streiken und alles, nur um nach Deutschland zu kommen (weil sie hier mehr komfort haben).
Und da muss ich sagen, dass finde ich wirklich eine Frechheit! Ungarn ist im Gegensatz zu ihrer Heimat doch total gut? Wirklich ich bin kein Rechtsradikaler Nazi der in der Bahn die Flüchtlinge anpinkelt (gab es wirklich) aber da hört es auch für mich mit der Hilfsbereitschaft auf! Die sollten mal dankbarer sein, außerdem ist es nachgewiesen, dass die Anzahl von geklauten Fahrrädern etc, seit die Flüchtlinge hier sind deutlich gestiegen ist... Klar sie wollen Arbeiten und Geld haben, aber so gehts nicht...

Also nicht, dass das jetzt falsch rüberkommt, ich bin trotzdem dafür, dass die EU die Flüchtlinge aufnimmt, obwohl man realistisch sagen muss, dass einfach nicht ALLE kommen können..

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AquilaAurora - Dir ein herzliches Dankeschön für diese von Dir hervorragend ausgeführte Frage. Du hast alle wesentlichen Punkte angesprochen, so dass man eigentlich schon nichts mehr hinzufügen kann.

Lediglich zum Thema Nachfolge-Generation möchte ich darauf hinweisen mit dem geschichtlichen Background, den wir auch dank des Ungarn-Aufstandes im Jahr 1956 haben, als 200.000 Ungarn nach Deutschland flüchteten, dass jeder Flüchtling auch seinen Teil zum Wachstum eines Landes beitragen kann.

Es kommen derzeit hervorragend ausgebildete Leute nach Deutschland, die unsere Wirtschaft dringend benötigt, die nicht einmal alle ausgeschriebenen Ausbildungsplätze besetzen kann.

Die Steuerüberschüsse sind enorm, so dass unser Land die derzeitigen Flüchtlinge ohne Probleme vertragen kann.

Schön war es außerdem zu erleben, wie es zu einer enormen Solidaritätswelle in München kam, wo immer noch Flüchtlinge ankommen. Die gesamte Bevölkerung half mit, um die Flüchtlingsströme zu versorgen und sie in in Lager zu bringen, in denen sie sich ausruhen und in Sicherheit fühlen konnten.

Beschämend ist sind dann im Gegensatz dazu Ereignisse, wie sie beispielsweise in Heidenau passierten und auch noch an anderen Orten, wo Flüchtlingsunterkünfte einfach abgefackelt werden.

Mich wundert es, dass solche Themen nicht in den Schulen hinauf- und heruntergebetet werden und in Erörterungen Pro und Kontra abgewogen werden.

Jedenfalls bist du mit deiner Einstellung nicht alleine. Gefühlt sind es sogar die Mehrheit der Fragenden, die das nicht verstehen können, warum manche Deutsche keine Asylanten wollen.

Ich schätze, die Hauptargumente sind die Kosten und Angst vor Veränderungen.

Aber ob dir meine Antwort jetzt wirklich hilft? Naja, ich weiß auch nicht, um ehrlich zu sein, was du erwartest.

Anstatt das man sich gegenseitig mit Waffen aufeinander richten, sollten wir und vielleicht gegenseitig die Hände reichen.

Das ist ein bisschen utopisch. 

Leider ist nicht jeder so tolerant. Und so lange noch Waffen produziert und Gewinn bringend verkauft werden, wird es wohl immer Krieg in irgendeiner Form geben. 

Ich konnte auch nicht verstehen, wie der IS sich mit seinen Greultaten dermaßen ausbreiten konnte, ohne dass jemand etwas unternahm - außer große Reden schwingen. Bei solchen bornierten Extremisten kann man mit Reden nichts erreichen. 

Außerdem werden immer nur die schlechten Nachrichten verbreitet. Die verkaufen sich nun mal besser. Und keiner berichtet von den Tausenden, die den Flüchtlingen wirklich helfen. Vielleicht wollen die das auch gar nicht. Zum einen zu ihrem Schutz und zum anderen, weil es für sie eine Selbstverständlichkeit ist. 

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