Warum profitieren wir erst seit 100 Jahre?

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8 Antworten

Weil technische Errungenschaften Grundsteine brauchen, auf denen sie aufbauen. Diese Grundsteine (Rad, Schrift, Feuer, Elektrizität, Magnetfelder, Molekularchemie etc.) zu entdecken oder zu erfinden, dauert wesentlich länger als bloße Schlussfolgerungen zu stellen und Errungenschaften weiterzuentwickeln.

Um das Rad weiterzuentwickeln, musste erst einmal eines erfunden werden. Wenn erst einmal das Prinzip der Elektrizität erfunden wurde, kann sie auch weiterentwickelt und genutzt werden. Letzteres ist sehr viel einfacher, weil, wie bereits gesagt, die Grundsteine schon einmal gelegt waren.

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Cashewpeaches 26.03.2013, 15:12

mich nimmt es so wunder wie das alles so begonnen hat. und wie der Mensch all das Wissen sich angeeignet hatte. früher gabs ja auch keine Lehrbücher in dem Sinne...

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Pendlerin123 26.03.2013, 15:27
@Cashewpeaches

Ja, ganz genau das ist ja auch der Grund dafür, dass die anfänglichen Entwicklungen so lange gedauert hatten. Man hatte das Wissen nicht. Das musste erst einmal gefunden werden. Wurde es gefunden, wurde es natürlich auch weitergegeben - anfangs über Geschichten, Gesänge, Malereien, später auch über Schrift. Die Mathematik spielt auch (immer noch) eine sehr große Rolle für Technologien, Prinzipien und Erfindungen.

Viele Dinge wurden zufällig entdeckt - oder erklärbar gemacht. Man denke an Isaac Newton oder oder Archimedes. :)

Was mag man wohl zuerst erfunden haben? Vermutlich Waffen zur Jagd - anfangs wahrscheinlich primitive Steine, mit denen man warf, sowie Stöcke. Durch Zufälle und Beobachtungen wurden diese dann vermutlich weiterentwickelt - man entdeckte wohl, dass scharfe Kanten schneiden, dass angespitzte Stöcke besser treffen, und so weiter, und so fort.

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Die Erfindung von Motoren und Strom hat den Ausschlag gegeben.

Fast jede neuere Maschine läuft mit einem vom beiden.

Andersherum: Wenn du in die Zeit zurück reisen könntest und würdest unseren Ahnen unsere Entdeckungen zeigen, würde so gut wie alles ohne Strom nutzlos sein.

Und wenn du in der Vergangenheit den Tank des Autos leer gefahren hast, ist auch Ende.

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Man müsste dabei allgemein alle Erfindungen und Neuigkeiten betrachten die Menschen haben zb in all den Jahren neue wichtige Erfindungen zb galileo oder andere Physiker gemacht daher würde ich nicht sagen das wir uns erst in den letzten 200 Jahren rasend schnell fort entwickelt haben.

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Cashewpeaches 26.03.2013, 15:09

Ja aber es gibt uns ja schon so lange und erst seit 20 10 Jahren boomt die ganze Gesellschaft , mit den ganzen Technologien und Fernsehs und Mobiltelefone und hightech zeugs... mir hat die Zeit besser gefallen ohne solche vielen Technologien :(

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Moin,

entwicklungstechnisch hat das Mittelalter als "dunkles Zeitalter" wirklich die Entwicklung gebremst. In der folgenden Renaissance wurden teils erst wieder Entwicklungen gemacht, die in der Antike schon bekannt waren. Und so drastisch gesprungen ist es ab da meiner Meinung nach auch gar nicht, noch bei der deutschen Wehrmacht 1945 war das Pferd Transportmittel Nummer 1.

mfg Nauticus

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Früher hatte das unteranderem auch damit zu tun, dass auf Grund von kirche ect die wissenschaften verboten waren ect. außerdum konnte man erst mit der erfindung der elektrizität wirklich anfangen zu forschen, weil du siehst ja sleber wozu man die heutzutage alles braucht.

außerdem war der bildungsstand damals ein ganz anderer, viele abreiteten auf dem feld und konnten weder lesen noch schreiben, gingen nicht zur schule. versuch solchen leuten mal was von physik, mathematik, nanowissenschaftne ect zu erklären. da wirst du nicht weit kommen

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Cashewpeaches 26.03.2013, 15:05

das stimmt. Hat auf jeden fall was.

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Chippo78 26.03.2013, 15:56
@Cashewpeaches

Das mag sein, aber zwischen Ende Mittelalter und dem 20 Jahrhundert war noch ein Stück. Allerdings lässt sich das mit quasi... Nachwehen erklären. Wenn du mir denn Ausdruck gestattest. Von daher, gewisse Denkweisen mussten erst einmal aus dem Köpfen der Menschen. Und trauriger weise dauert das bei - noch trauriger weise - positiven Entwicklungen mehrere Generationen. Viel langsamer, als bei negativ Entwicklungen.

Was ich jetzt sage, soll kein Grund sein Offtopic zu gehen. Jedenfalls ein Beispiel:
Afghanistan war vor gar nicht mal so langer Zeit recht gut entwickelt. Ich habe sogar ein Foto gesehen, auf denen Studentinnen in kurzen Röcken vor ihre Schule in Kabul standen. Dann kam der Krieg, die Taliban und es wird Generationen dauern, bis sich das Land wieder vielleicht auf einem Stand befindet, wie vor der Zeit.

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Zu den meißten Antworten kann man noch ergänzen, dass durch die Globalisierung und internationale Vernetzung Wissen auf der ganzen Welt ausgetauscht werden kann und Forschergruppen aus verschiedenen Ländern an Projekten arbeiten.

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Dafür gibt es viele Gründe. Globalisierung, die technologischen Voraussetzungen an sich. Beispielsweise.

^^ hihi
Torschlusspanik bezüglich diverser Weltuntergänge...


Apropos Klo. Das Wasserklosett an sich, ist eine relativ alte Erfindung. Wurde aber in der Geschichte mindestens dreimal wieder vergessen. Unter anderem, weil es die Menschen einfacher fanden denn Abort aus dem Fenster zu kippen^^

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Je mehr man weiss, desto schneller entwickelt und beschleunigt sich alles. Das Profitieren sehe ich eher als negativ an für die kommenden Generationen. Die Ära der Dinos ist vorbei, es lebe, die Monster! ;o)

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