Warum plagen sich Hinterbliebene immer mit Schuldgefühlen rum?

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6 Antworten

Naja. So ein Verlust tut weh und bei allen Dingen, die uns sehr weh tun und uns verletzen, überlegen wir, wieso das so ist, damit wir für das nächste Mal gewappnet sind bzw. so einer Situation vielleicht entgehen können. Und dann überlegen wir eben auch, wieso die Sache überhaupt passiert ist. Die Frage nach dem "Warum" kommt sehr schnell auf wenn ein geliebter Mensch stirbt. Und jeder Mensch, der sich und sein Verhalten reflektiert, wird sich früher oder später die Frage stellen, ob er denn alles richtig gemacht hätte. Oder ob, wenn er etwas anders gemacht hätte, die Welt vielleicht ganz anders aussehen würde.

Das hat auch seinen Sinn so. Manchmal macht man Fehler und lernt dafür fürs nächste Mal. Das ist wichtig.

Aber man sollte natürlich nicht in Schuldgefühlen versinken. Denn selten ist es wirklich der Fall, dass man selbst etwas falsch gemacht hat, und selbst wenn - wir sind alles nur Menschen. Es ist normal, dass wir Fehler machen und Dinge bewirken, die wir eigentlich gar nicht beabsichtigt hatten. Sich selbst verzeihen und tolerant mit sich selbst umgehen ist wichtig, wenn man mit starken Schuldgefühlen zu kämpfen hat.

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Siehste,drum soll man niemals im Streit auseinander gehen,oder im Streit schlafen gehen! Wenn dann mal was passiert,kann man nichts mehr klären,ausreden,entschuldigen,usw. 

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Das tut man eigentlich nur dann, wenn man tatsächlich etwas versäumt oder nicht geklärt hat!

War man mit dem Menschen der gegangen ist im Reinen, gibt es diese Gedanken nicht!

Mir hat vor ganz vielen Jahren man jemand folgendes gesagt: "Trenne Dich nie im Bösen von einem Familienmitglied - man weiß nie, ob man sich noch mal gesund und munter wieder sieht."

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Ist halt so, entspricht ja auch der Wahrheit, allerdings kann jede Kleinigkeit im Endeffekt zum Suizid (falls das speziell darauf abzielte) oder zum Tod führen. Schmetterlingseffekt und so

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Joh, das ist so.

Bei mir ist das so, daß ich durchaus das eigene Versagen sehe. Das kann man nicht einfach mit der Beerdigung begraben. So was treibt mich auch danach noch weiter um.

Mit sich selbst Frieden zu schließen ist nicht einfach.

Zudem scheint es so zu sein, daß es vor allem ein Problem des "nicht loslassen könnens" betrifft.

Auf mich trifft das zu.

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ich kenne das garnicht, dass das je jemand gemacht hat, ausser vielleicht in Sonderfällen, wo der Tod eines Menschen wirklich was mit einem selbst zu tun hat, das ist dann aber was persönliches.

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