Warum passiert nichts, wenn man gebetet hat?

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24 Antworten

Man muss Gott nicht zu menschlichen Gefühlen "bekehren" . Er ist viel menschlicher als wir, was seit der Inkarnation, seit Gott Mensch geworden ist, im strengsten Sinn des Wortes der Wahrheit entspricht. Als Christ weiß ich, dass Jesus Christus in der heutigen Zeit nicht weniger barmherzig ist und auch nicht weniger mächtig als während seines Erdenlebens. Ihm ist alle Macht gegeben im Himmel und auf Erden - unter der Bedingung, dass wir aus ganzem Herzen daran glauben und ihm zutrauen, auch heute noch Zeichen und Wunder zu wirken.

Gott kennt unsere Not längst, bevor wir sie ausgesprochen haben. Es gibt kein Herz, das so mitfühlend wäre wie das Herz Gottes. Wenn wir manchmal den Eindruck haben, dass Gott unsere Bitten nicht erhören will, so ist das nicht deshalb der Fall, weil er gegenüber unseren Leiden gefühllos wäre, sondern weil wir oft viel Zeit brauchen, um seinen Willen und Plan mit uns zu erkennen und mit dem seinigen in Einklang zu bringen. Es ist vor allem das Vertrauen, das Gott von uns verlangt, dass er das Beste für uns tun wird. Wer wie ein Kind alles von ihm erhofft, kann alles von Gott erlangen. Man erreicht von Gott ebenso viel, wie man von ihm erhofft.

Man kann alles vom Herrn erbitten. Aber wir müssen auch demütig bekennen, dass er der Herr ist und dass er besser als wir weiß, was wirklich gut ist für uns. Er hat die Übersicht über unser ganzes Leben, während wir nur begrenzt Ausschnitte sehen können. Wir können sicher sein, dass er alle Gebete erhört, die mit einem beharrlichen Glauben verrichtet werden, aber überlassen wir ihm die Entscheidung, auf welche Art und Weise er es tut.

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Hallo BJ95,

ich denke, Gott hört alle Gebete und es ist nicht unbedingt so, das man "falsch" gebetet hat, weil die Gebete nicht so erfüllt worden ist, wie man es sich erhofft hat.- Wir wünschen uns Wunder, damit die Probleme gelöst werden. Gott will uns aber nicht an den Problemen vorbeiführen, sondern er führt uns mitten durch sie hindurch. 

Darum haben wir gerade gefeiert, dass Jesus Mensch geworden ist - in einem armseligen Stall. Dieser Jesus, von dem wir glauben, dass er für uns gestorben und auferstanden hat. Dieser Jesus, der gelehrt hat und es gelebt hat, dass ein jeder Mensch von Gott bedingungslos geliebt sind, also auch trotz vieler Problembereichen und Dinge, die irgendwie schief laufen.

God bless!
Eselspur 

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Meine Frage ist: warum passiert nichts, wenn man gebetet hat?

Nur Mut! Irgendwann wird etwas passieren, das Dir wie eine Reaktion auf eines Deiner Gebete vorkommt! Dann werden natürlich alle rufen: "Hosianna! Es hat gewirkt!". Je mehr Du zu unterschiedlichen Themen betest, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass etwas Passendes passiert!

Dann musst Du auch noch etwas quer denken und abstrahieren können! Wenn Du z. B. darum betest, dass es endlich regnen soll, dann wird es ganz bestimmt regnen. Eventuell nicht auf Deinem Acker, nun ja, aber das ist ja nicht so schlimm, denn Du bist ja "nächstenliebend" und gönnst so einen Regen auch dem Bäuerlein im fernen, nichtchristlichen Morgenland.

Und so ist das eben mit allen Gebeten! Problem dabei: jedes Gebet ist nur ein Monolog, also ein Gespräch mit sich selbst. Ein Gebet setzt also nicht Gott in Bewegung, kann ihn auch nicht in Bewegung verset­zen, sondern soll den Beter selbst zu etwas bewegen (so der Theologe und Physiker Stadelmann).

Hier - 

http://www.kernfragen-des-glaubens.de/8-funktionen-und-wirkungen-des-betens/#Wenn_das_Beten_helfen_wuerde8230 - liest man:

"Hoffnung auf Hilfe ist immer noch ein starkes religiöses und psychologisches Motiv des Betens. Das Gebet ist in vielen Notlagen die einzige Möglichkeit, wenigstens etwas zu tun, wenn es auch nicht sofortige Abhilfe zur Folge hat. Hier wird Gott verstanden als einer, der mehr oder weniger direkt in den Ablauf der Geschehnisse eingreift.

Für den christlichen Glauben ist aber, wie oben schon erwähnt, die Hoffnung auf Erfüllung von Wünschen nicht das Hauptmotiv für das Beten. Es gibt andere gleichwertige und überzeugende Funktionen.

So ist das Gebet eine Möglichkeit, Form und Übung, von sich selbst weg zu denken, sich zu öffnen und offenzuhalten für den größeren Zusammenhang und die größere Wirklichkeit. Als Verhaltensweise ist das Gebet weitgehend unabhängig von äußeren Anlässen und Ereignissen und zu jeder Zeit und fast unter allen Umständen praktizierbar. Der Mensch gewinnt darin einen Abstand von sich selbst und von der Situation, in der er sich befindet. Auf dem Umweg über das Gebet sieht der Mensch sich selbst im größeren Zusammenhang. Es hat für ihn die Wirkung eines religiösen archimedischen Punktes. Jederzeit und ohne Begrenzung kann so mit einem unendlichen Gesprächspartner geredet werden, dass jede Bewertung von Ereignissen, jede konkrete Situation und jedes eigene Empfinden in einem anderen Licht erscheint. Dadurch entsteht Freiheit. (sic!)

Der Betende wendet sich in seinem Bewusstsein und Reden dem zu, was jenseits seiner Grenzen liegt, was seinem Wesen nach nicht erreichbar erscheint.

In der christlichen Gebetspraxis kommt deutlich zum Ausdruck, dass das Gebet vielfach auch Reaktion auf etwas Erfahrenes, Gehörtes oder Gelesenes dar. Es stellt also eine Wechselbeziehung zur Außenwelt her und institutionalisiert sie geradezu." (Hervorhebungen von mir - Ph.)

Mein Tipp: nicht beten, sondern tun!

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Hallo BJ95ffm,

das kann verschiedene Gründe haben, auf die ich gleich noch eingehen werde. Eines steht jedenfalls fest: Gott erhört Gebete, wenn auch nicht alle! Heißt es doch in Psalm, Kapitel 65:2 :"O Hörer des Gebets, ja zu dir werden Menschen von allem Fleisch kommen". Gott würde sich in seinem Wort wohl kaum als "Hörer des Gebets" bezeichnen lassen, wenn bei ihm sämtliche Gebete nur auf taube Ohren stoßen würden. Zu fragen wäre, was Gründe es dafür geben könnte, warum Gott bestimmte Gebete nicht erhört und was jemand tun muss, damit seine Gebete Erhörung finden.

Die Bibel nennt Beispiele dafür, dass Gott unter bestimmten Umständen die Gebete seiner Diener nicht erhört. Als sich die Israeliten wieder einmal von Gott entfernt hatten, weil unter Ihnen viel Gewalt herrschte, ließ Gott durch den Propheten Jesaja sagen: "Und wenn ihr eure Handflächen ausbreitet, verhülle ich meine Augen vor euch. Auch wenn ihr viele Gebete vorbringt, höre ich nicht zu; mit Blutvergießen sind ja eure Hände gefüllt worden" (Jesaja 1:15).

An anderer Stelle steht: "Wer sein Ohr vom Hören des Gesetzes abwendet — sogar sein Gebet ist etwas Verabscheuungswürdiges" (Sprüche 28:9).
Das zeigt also, das Gott niemals die Gebete von Menschen erhört, die Gottes Gesetze missachten oder ignorieren. Da Gottes Gesetze in der Bibel stehen, wäre es also zunächst sehr wichtig, sich mit ihr zu beschäftigen, darin Gottes Anforderungen kennenzulernen und bereit zu sein, nötigenfalls Änderungen im Leben vorzunehmen. Der Betende sollte sich auch fragen, ob er Gott mehr oder weniger nur "aus der Ferne" kennt, dieser für ihn also eher der "große Unbekannte" ist oder ob er zu ihm bereits ein enges persönliches Verhältnis entwickelt hat, so wie sich das Gott von uns wünscht.

Andererseits zeigt die Bibel auch, dass Gott nicht unbedingt jede Bitte erfüllt, selbst wenn sie von jemandem gestellt wird, der ein Leben führt, das Gott gefällt. Ein Beispiel dafür ist der Apostel Paulus. Er bat Gott mehrmals inständig, ihn von einem "Dorn im Fleische" zu befreien ( 2. Korinther, Kapitel 12:7,8). Man vermutet, dass es sich bei diesem Dorn um ein chronisches Augenleiden handelte. Dennoch war Paulus weiterhin bereit, Gott eifrig zu dienen und war dankbar für die Kraft, die er von Gott für seinen Dienst bekam.

Es kann also auch in unserem Leben passieren, dass Gott auf bestimmte Bitten nicht so reagiert, wie man sich das gewünscht hätte. Daraus sollte man aber nicht vorschnell schließen, dass man von Gott überhaupt nicht erhört wird. Manche Bitten erfüllt er erst zu einem späteren Zeitpunkt oder auf eine Weise, die wir nicht gleich bemerken.

Ganz wichtig ist es auch, wie die Bibel immer wieder betont, im Gebet zu verharren. Wenn wir beispielsweise an Eltern denken, dann geben sie ihren Kindern auch nicht immer was sie wollen und wann sie es wollen. Bei Gott ist es ähnlich. Da er unsere wirklichen Bedürfnisse genau kennt, wird er sie wie ein liebevoller Vater zur richtigen Zeit und auf die richtige Art stillen (siehe Lukas, Kapitel 11:11-13).

Manchmal hilft Gott auf eine etwas unauffälligere Art und Weise. Vielleicht war ein lieber Freund genau im richtigen Moment für uns da. Möglicherweise hat Gott ihn dazu bewogen, uns zu unterstützen.

Antworten Gottes können auch durch das Lesen in der Bibel kommen. Oft erhalten wir durch sie den richtigen Fingerzeig, wie wir uns in schwierigen Situationen richtig verhalten.

Andererseits gibt Gott seinen Dienern die Kraft, ein Problem ertragen zu können, statt es aus der Welt zu schaffen. Im Korintherbrief ist zu lesen, dass " die Kraft, die über das Normale hinausgeht, Gottes sei und nicht die aus uns selbst" (2. Korinther:4:7). Jesus selbst machte einmal eine solche Erfahrung, als er in einer bevorstehenden, schweren Prüfung seinen himmlischen Vater darum bat, sie von ihm zu nehmen, weil er befürchtete, es könnte Schande über Gottes Namen bringen. Gott reagierte auf diese Bitte, indem er ihm einen Engel sandte, um ihn zu stärken (Lukas Kapitel 22:43).

Wenn man Gott um etwas bittet, sollte man niemals vorschnell aufgeben! Jesus betonte immer wieder, wie wichtig beharrliches Beten ist. Er sagte: "Bittet fortwährend, und es wird euch gegeben werden; sucht unablässig, und ihr werdet finden; klopft immer wieder an, und es wird euch geöffnet werden" (Matthäus 7:7). Hören wir nicht auf, um eine Sache zu beten, dann zeigen wir Gott dadurch, wie wichtig sie uns ist. Wenn diese Bitte darüber hinaus in Übereinstimmung mit dem Willen Gottes ist, dann ist es sehr gut möglich, dass Gott sie auch erfüllen wird.

LG Philipp

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Wenn Du entsprechend Deinem Glauben zu Gott betest, entsprechend dem bittest, was mit der Lehre dieses Glaubens im Einklang ist (bei Christen geht es darum, dass man um nichts bittet, was mit der Nächstenliebe und der Entscheidungsfreiheit anderer nicht im Einklang ist), dass man glaubt, dass Gebete erhört und beantwortet werden bzw. erbetene Hilfe geleistet wird. Das bedeutet aber auch, dass man nicht nur darauf bedacht ist, Hilfe und Antworten nur von Gott zu akzeptieren, sondern auch, dass oft entsprechende Antworten und Hilfe auch durch entsprechend inspirierte Mitmenschen geschehen, ob sie sich dieser Inspiration nun bewusst sind oder nicht.

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Da es Gott nicht gibt. Wenn es ihn gibt: das Leben dreht sich darum Probleme zu bewältigen. Wenn Gott dir alles leicht macht und deine Probleme löst würde er den Leben seinen Sinn nehmen. 

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Kommentar von comhb3mpqy
25.12.2015, 17:21

Ich glaube, dass es Gott gibt. Auch in der heutigen Zeit berichten Menschen davon, dass Jesus sie gesund gemacht hat. Es gibt keine wissenschaftliche Erklärung, warum diese Menschen gesund wurden. Die Berichte findet man im Internet. Kennst du die erfüllten Prophezeihungen der Bibel? Außerdem glaube ich nicht, dass die ganze durchdachte Welt aus Zufall entstanden ist. Weitere Gründe, warum ich an Gott glaube findest du auf meinem Profil.

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Was erwartest Du denn von Gott? Gott ist kein Selbstbedienungsladen, wo man nach belieben genau das erhält, was man sich vorstellt. Jesus will Menschen zum ewigen Leben führen. Dabei kommt es darauf an, dass das Böse im Menschen überwunden wird und Gott einen Weg führt, der das ermöglicht. Der kann sogar nachteilig aussehen. Aber würdest Du erkennen, was von Vorteil und was von Nachteil ist?

Die 10 Gebote sagen zum Beispiel, dass Du den Sabbattag heiligen sollst. Wenn Du meinst Gott fragen zu müssen, ob das richtig ist, dann brauchst Du nur nachlesen in 2. Mose 20, dann weißt Du es. Gott muss ja nicht alles mehrfach bestätigen. Es gibt natürlich Situationen, wo man nicht weiß, was nun das Richtige ist. Und man sucht die Nähe Gottes. Das ist gut und kann zum Frieden mit ihm und sich selbst führen. Und es gibt auch sehr traurige Lagen, zum Beispiel wenn man Angehörige durch den Tod verliert. Aber selbst darauf hat Gott schon in der Bibel die richtigen Antworten gegeben. Gläubige werden auferstehen. Ungläubige auch, aber sie werden danach ihr Urteil erfahren und vernichtet. Viele wissen, was gut und böse ist, tun es aber trotzdem nicht. Wie sollte Gott unehrliche Bitten und Gebete erhören?

Wie sollte Gott Menschen erhören, die nur ihre eigenen Wünsche erfüllt haben wollen und sich nicht selbst infrage stellen?

Ich gehe mal davon aus, dass Du es ehrlich meinst. Dann wird Gott auch nach dem Gebet Dir den Weg zeigen, der zum ewigen Leben führt. Helfen kann natürlich auch zum Beispiel der "hope channel" im Internet. Das ist aber nur eine Hilfestellung, wenn man mit anderen eine Wegweisung für sein Leben sucht.

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Du solltest ein Gebet nicht wie ein Kaugummi-Automat sehen - Geld rein, Ware raus. In einem Gebet kannst Du Deine Wünsche, Hoffnungen, Dank etc. formulieren. Allerdings nicht mit der Konsequenz, dass alles sofort in der Praxis sichtbar wird.

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Diese Frage solltest du auch Gott ganz direkt im Gebet stellen und ihn um Antworten bitten.

Gott sieht auf das Herz und die Einstellulng, die Worte unserer Gebete selbst sind nicht ganz so wichtig, da Gott sowieso weiß, was wir ihm mitteilen wollen. Auf jeden Fall freut sich Gott darüber, dass du mit ihm sprechen und Ihn in dein Leben einbeziehen möchtest.

Gebet ist natürlich keine Wunscherfüllungsmaschine, zumal Gott auch in anderen Zeiträumen arbeiten kann, als wir uns das wünschen und vorstellen. Auch weiß Gott besser, was für uns gut ist als wir selbst. Vielleicht müssen wir auch durch manche Lebensphasen der Prüfungen hindurchgehen. Sehr interessant dazu finde ich das Gedicht "Spuren im Sand" mit der Aussage, dass Gott uns auch trägt und bei uns ist, wenn wir es gar nicht merken und denken, dass wir allein unterwegs sind.

Ich bin aber davon überzeugt, dass Gebet sehr wichtig ist, dass auf jeden Fall Segen darauf liegen wird und dass wir "beharrlich im Gebet" bleiben sollen: "Seid fröhlich in Hoffnung, in Bedrängnis haltet stand, seid beharrlich im Gebet!" (Römer 12,12).

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Was soll denn passieren?

Stell Dir mal z.B. die Soldaten im 1. Weltkrieg vor. Die Deutschen liegen im Schützengraben, etwas weiter ebenso die Franzosen. Auf beiden Seiten wird zum gleichen Gott gebetet um Schutz, Heimkehr und den Sieg. Und am Ende sind doch alle tot.

Wenn beten etwas nutzen würde, sähe die Welt anders aus. Man würde z.B. beim Verlauf von Krankheiten schon statistisch einen signifikanten Unterschied zwischen Gläubigen und Ungläubigen, bzw. Falschgläubigen feststellen.

Das ist nicht nur nicht so, sondern Studien haben belegt, das Beten eher hinderlich für die Genesung ist.

Mal ungeachtet, ob es einen Gott gibt oder nicht: Beten führt zu keiner feststellbaren Veränderung im Lauf der Dinge. Also entweder gibt es keinen Gott oder er ignoriert die Gebete, was ihn zu einem nutzlosen Vollpfosten machen würde.

Die Entscheidung musst Du aber selber treffen.

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Was für Erfolge willst du denn sehen?

Gebete sind Selbstgespräche. Die können manchmal zu Selbsterkenntnis führen, dem Stressabbau dienen und in mantraartiger Wiederholung auch eine gewisse Umpolung der Gedanken bis hin zu Meditation bringen.
Wunderwirkungen darüber hinaus sind nicht belegt.

Oder doch. Es gab mal eine Studie mit dem Ergebnis, dass kranke Menschen, die wussten, dass für sie gebetet wird danach noch schlechter ging. Weil sie das Gefühl bekamen, wenn jetzt schon für mich gebetet wird, dann ist mein Fall wohl hoffnungslos.

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Kommentar von BJ95ffm
25.12.2015, 16:06

Es geht nicht darum, das ich ein krassen Körper haben will, oder jetzt 10 Kilo leichter haben will oder so etwas. Es geht um Probleme die sehr schwer zu lösen sind und physisch belasten!

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Kommentar von laePanda
25.12.2015, 19:25

Beten hilft sehr wohl, beten ist eine sehr große Kraft die Gott einen Menschen gegeben hat. Beten in Gruppen (ca 3 Mann) kann auch mehr bewirken, als ein Einzelgebet, war zumindest bei mir so.

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Ich sehe folgende mögliche Ursachen(evt. gibt es noch mehr):

A. Du betest falsch

B. Du betest zum falschen Gott

C. Gott kann deine Gebete nicht hören

D. Gott will deine Gebete nicht erfüllen

E. Gott kann deine Gebete nicht erfüllen

F. Es gibt keinen Gott

Vielleicht solltest du mal über folgendes nachdenken:

Egal wie sehr du von dem überzeugt bist was du über einen Gott zu wissen glaubst - es bedeutet noch lange nicht dass deine Überzeugungen mit der Realität übereinstimmen.

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Kommentar von comhb3mpqy
08.01.2016, 14:23

Zum Punkt F: Ich glaube, dass es Gott gibt. Gründe, warum ich das tue findet man auf meinem Profil.

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Vertraue einfach auf gott. Wenn deine gebete nicht erhört werden hat es bestimmt einen grund. Vielleicht stellt dich gott auf eine probe, die du bewältigen sollst und du solltest unbedingt geduldig sein. Vielleicht belohnt dich gott dafür, sofern du diese probe gut meisterst.

Viel glück dabei :)

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Kommentar von Ryuuk
25.12.2015, 23:00

Wenn der Fragesteller seine Probleme selbst bewältigen soll, warum soll er dann auf Gott vertrauen? Gott hilft ihm ja nicht dabei.

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Kommentar von Sana1411
26.12.2015, 13:56

Naja ich nehme an, dass er zu gott betet wenn er betet.. Deswegen soll er auf ihn vertrauen wenn er an ihn glaubt

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Weil Gott kein Kaugummi-Automat ist: oben Gebet rein, und unten kommt der gewünschte Effekt raus, so funktioniert das nicht.

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Eine bedeutende Möglichkeit fehlt in deiner Liste der eventuellen Ursachen:

Was ist, wenn es keinen Gott gibt, der irgendwelche Gebete erhören würde? Denk mal drüber nach.

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Kommentar von BJ95ffm
25.12.2015, 16:11

Da ich mich viel mit dem Thema befasse, die Welt mir immer wieder anschaue und das mehrmals,kann ich zu dem Entschluss kommen das es für mich einen Gott gibt!

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Kommentar von laePanda
25.12.2015, 19:21

Ich selber durfte Heilung durch das Gebet am eigenen Leib erfahren :)

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gott greift niemals ein, da sonst seine schöpfung nachgebessert werden müßte

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Gemach, grössere Dinge dauern etwas. Wenn du ganz fest dran glaubst, passiert auch irgendwann was.

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Ein Gott / Allah / Jahwe, der zusieht wie Despoten, Stalin, Hitler, Mao, der IS die Millionen unschuldige Menschen ermorden, der sieht die kleinen Dinge des Lebens bestimmt auch nicht, auf der Erde herrscht eher der Satan. 

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Kommentar von 3plus2
25.12.2015, 17:08

Hat Gott die Menschen verlassen und dem Satan die Erde überlassen?

In der Bibel steht, dass nicht Gott, sondern der Teufel der Herrscher der Welt
ist. Aus diesem Grund lehrte Jesus im Vater-Unser beten, dass das Reich
Gottes kommen und sein Wille auch auf der Erde geschehen soll - offensichtlich
ist es noch nicht da, und Gottes Wille geschieht noch nicht auf der Erde
(Matth. 6:10). Deshalb konnte der Teufel Jesus auch alle Königreiche der Welt
für einen Akt der Anbetung anbieten - offensichtlich gehören sie ihm bzw. sind
unter seiner Kontrolle (Matth. 5:8-11).

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Ich glaube kaum, dass du dich nun von deinem Glauben abbringen lässt. Deshalb rate ich dir, immer schön dranzubleiben und stärker zu glauben.

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Kommentar von Dummie42
25.12.2015, 16:07

Stärker zu glauben.

Toller Satz. Das Unheil, das Fundamentalisten jeder Couleur auf der Erde anrichten, resultiert immer aus ihrer Vorstellung, die Menschen müssten einfach stärker glauben.

5

Ich denke, es hat auch viel damit zutun, ob du einfach betest, weil du grade was willst oder ob du wirklich fest daran glaubst, dass Gott dir helfen kann

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