Warum passen sich Personen dem Urteil einer Gruppe an?

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7 Antworten

Entweder man passt sich an oder man hat  in der Gruppe schlechte Karten. Eine Ausnahme bildet der/die Anführer, der Meinungsbildner sozusagen. Man ist eigentlich zeitlebens Mitglied irgendwelcher Gruppen. Vielleicht ist man irgendwann selbst der Meinungsbildner.

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Das ist der sogenannte "Konsen's-Effekt".

Rolf Dobelli beschrieb den mal in die Kunst des klaren Denken's. Es ist eine Form von "Social-Proof" (Herdentrieb) Ich verhalte mich richtig, wenn Ich so agiere wie die anderen.

Groupthink (Gruppendenken) hat den Nachteil, dass jede/r sich denkt "wenn die andern dafür sind dann muss meine Meinung falsch sein". Es wäre clever einen "Advocatus Diaboli" zu bestimmen (so Dobelli).

Deshalb hat ja ein guter König nicht umsonst sich einen Hornarren angeschafft. Wenn alle Berater einer Meinung waren ("wir sollten mit den Franzosen handeln") und der Narr bemerkte das hatte er die Züge von Zynismus und Sarkasmus ("Franzosen? Handeln? Warum handeln wir nicht gleich mit den Schweinen? Das wäre um einiges Intelligenter!).

Tut mir leid liebe Franzosen, war nicht böse gemeint.

LG Dhalwim

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weil es in bestimmten fällen durchaus sinn macht auf die gruppen-intelligenz zu bauen. zum beispiel wenn es darum geht etwas abzuschätzen. wenn du nen eimer voller bälle hast und schätzen sollst wieviele drin sind, wirst du kaum die genaue zahl raten. wenn du aber genug leute fragst wieviele es sind, wird der durchschnitt aus allen antworten fast genau der tatsächlichen menge entsprechen. daher macht es durchaus sinn, einer art gruppenzwang zu verfallen... evolutionstechnisch gesehen. menschenverstand sollte dem aber entgegenwirken können ^^

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Aus Angst und übermäßigem Respekt vor dem Leitbild der Gruppe, das meistens durch einen Anführer repräsentiert wird, welcher oft unangenehme Charakterzüge hat.

Zumindest bringt Angst Menschen dazu, dinge zu tun, die sich normalerweise nicht tun würden, dazu zählen auch falsche Dinge.

Und führungspersonen können meistens auch mal Schnell anderen 'zeigen wie der Hase läuft', jemanden ausgrenzen usw. Das macht die Gruppe auch.

Ausserdem gelten innerhalb einer Gruppe eher die 'Instinkte', die 'höheren Werten/Eigenschaften/Verhalten' sind ja dann bei jedem wieder unterschiedlich. (Bei 'niedern Verhalten' gibt es mehr Übereinstimmungen.) Deshalb einigt  man sich bei 'höheren Werten' ja innerhalb der Gruppe...

Soll nich heißen dass Demokratie gegenüber Despotismus irgendwie fortschrittlich is... Ändert eh nichts.. Blubblubblub.... :D

Also diese drei Dinge oben.

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Gruppenzwang & "Bequemlichkeit" würde ich mal so sagen...

Man will das Ansehen in einer Gruppe nicht verlieren, oder gar ausgeschlossen werden, und gleichzeitig ist es leichter mit dem Strom zu schwimmen, als gegen zu argumentieren und/oder eine Konfrontation einzugehen...

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-> gruppenzwang!
Um aus einer Gruppe nicht ausgeschlossen zu werden, schließt man sich oft der Meinung der anderen an

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