Warum passen für viele Gläubige Gott und wissenschaftliche Erklärungen nicht zusammen?

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17 Antworten

Hallo SabineBaur,

grundsätzlich sind Glaube und Wissenschaft aus meiner Sicht miteinander zu vereinbaren, sofern sich jede der beiden Richtungen ihrer Grenzen bewusst ist. Unglaubwürdig werden Vertreter des Glaubens , wenn sie eindeutige wissenschaftliche Erkenntnisse, die unwiderlegbar bewiesen sind, einfach ignorieren und sogar glauben, "wissenschaftliche Beweise" für ihren irrigen Standpunkt gefunden zu haben. Das beraubt sie nur jeder Glaubwürdigkeit und spielt eher denen in die Hände, die gegen die Existenz Gottes argumentieren. Leider haben das einige fundamentalistische Gruppen, wie z.B. die Kreationisten, getan, und haben dadurch der Glaubwürdigkeit der Bibel einen schlechten Dienst erwiesen.

Wissenschaftler bewegen sich grundsätzlich auf einem anderen Terrain als ein Verfechter des Glaubens. Ein Wissenschaftler hält sich bei seinen Forschungen an empirisch belegbare Tatsachen. Da jedoch die Existenz Gottes in diesem Sinn nicht belegbar ist, ziehen viele Wissenschaftler daraus den Schluss, dass es keinen Gott gibt. Hierbei sollte jedoch der Wissenschaftler wieder an seine Grenzen denken. Wenn er glaubt, dass nur das existieren kann, was wissenschaftlich belegbar ist, überschreitet er eindeutig seine Grenzen. Wissenschaft kann nicht die gesamte Welt erklären, sondern immer nur einen Teil daraus. Die Frage nach Gott liegt eindeutig jenseits dessen, was ein Wissenschaftler erforschen kann. Aus diesem Grund kann auch niemals der Glaube an einen Gott widerlegt werden.

Andererseits kann gerade das naturwissenschaftliche Forschen dazu führen, dass auch ein Wissenschaftler an Gott glaubt. Zum Beispiel zeigt das immer weitere Vordringen in den molekularen Aufbau der Strukturen des Lebens, dass überragende Intelligenz mit im Spiel ist. Dabei geht es nicht darum, in einem Schöpfer eine Erklärung für das Unerklärbare zu suchen. Es geht einfach darum, anzuerkennen, dass der Zufall keine zufriedenstellende Antwort auf die Frage ist, wie das Leben in all seinen vielfältigen Formen entstehen konnte. Auch können die Gesetzmäßigkeiten in der Natur allein nicht erklären, wie die komplexen Strukturen von lebenden Organismen mitsamt ihren komplizierten Bauplänen entstanden sein könnten.

Daher gab und gibt es viele Wissenschaftler, die ihre Überzeugung zum Ausdruck gebracht haben, dass es einen Gott gibt. Sie sehen also in der Wissenschaft einerseits und dem Glauben an Gott andererseits keinen Widerspruch.

LG Philipp

Für die gläubigen ist Gott eine Kraft, ein Gedanke von dem der Anfang ist, ein nichtfassbarer allwissender schöpferischer Geist.

Die Wissenschaft stellt die Materie vor dem Geist, am Anfang war die Materie, die dann erst bewusstsein und somit Geist entwickelt . Da gibt es keinen berechnen baren Geist der die Materie geschaffen hat.

Wie du schon sagst Gläubige, es wären keine Gläubige, wenn man ihnen einfach so den Glauben nehmen könnte. Genauso gibt es Dinge auf dieser Welt, wo die Wissenschaft noch keine Lösung hat. Genauso gibt es Menschen die unglaubliches erlebt haben.

Es gibt zahlreiche gläubige die Wissenschaftliche Untersuchungen welche
die "heiligen Schriften" als falsch darstellen einfach ignorieren.

Zum Beispiel?

Aber Ich frage mich woher diese Verleumdung gegen Wissenschaftlich bewiesene Theorien kommt?

Die Frage stellt sich nicht wirklich. Nehmen wir an, es würde wissenschaftliche Beweise geben, dass das mit Religion X und Y nicht stimmen kann - jeder, der es leugnet, würde nur sich selbst belügen. Es ist aber genau das Gegenteil der Fall.

Aber Ich frage mich woher diese Verleumdung gegen Wissenschaftlich bewiesene Theorien kommt?

Wenn etwas erwiesen wurde, welches das eigene Weltbild tangiert, dann muss man es leugnen. Du musst dir das vorstellen: Jahrelang wurdest du von deinen Eltern, irgendwelchen Pfarrern oder anderen Heinis indoktriniert "Gott, Gott, Gott" und auf einmal kommt in 5min eine erwiesene Erklärung "Die Erde entstand durch eine Supernove, Trümmerteilen, Gravitation und eine Menge Menge Zeit".

Das ist als würdest ein Adoptivkind sein, welches nicht von seinem Schicksal weiss, und auf einmal klingelt einer vor der Tür und sagt "Ich bin dein Vater". Natürlich wirst du ihm das nicht glauben, weil du anders erzogen wurdest.

Was mich jedoch immer wieder erstaunt ist, dass Theisten die Wissenschaft trotzdem leugnen, obwohl es handfeste Beweise dafür gibt, dass die theistischen Märchengeschichten falsch sind. Man leugnet sozusagen die Vaterschaft, trotz Vaterschaftstest. Sowas ist echt traurig. Sowas kann ich auch nicht begreifen.

danhof 28.06.2017, 16:20

Wenn es denn handfeste Beweise gäbe.

Aber meist hört man als "Theist" bei Nachfragen nur, man sei zu kindlich und zu indoktriniert und zu doof zum Wissenschaftlichen Denken.

Was bei der Kreuzung von weißen und roten Rosen rauskommt in F1 und F2, das kann jeder nachprüfen. Das wird auch niemand infrage stellen.

Wie und warum ein MRT oder eine Mikrowelle oder eine Rakete funktioniert, lässt sich erklären, messen und verstehen.

Aber wenn es dann zum Beispiel um die Abiogenese geht, verlassen wir den Pfad der deterministischen Messergebnisse und begeben uns in das große Feld der Spekulation.

Und wenn ich mir die dünnen Hypothesen dazu dann anschaue... Ursuppe... verbinden sich Aminosäuren... dann klingt das für mich nicht viel anders als "Und Gott nahm Staub und formte den Menschen".

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Omnivore14 28.06.2017, 16:29
@danhof

Aber meist hört man als "Theist" bei Nachfragen nur, man sei zu kindlich und zu indoktriniert und zu doof zum Wissenschaftlichen Denken.

Finde ich super, dass du es selbst sagst.

Wie und warum ein MRT oder eine Mikrowelle oder eine Rakete funktioniert, lässt sich erklären, messen und verstehen.

Genau wie die Evolution und die Entwicklung des Menschen.

"Und Gott nahm Staub und formte den Menschen".

ROFL....genau....und wer formte diese Märchenonkel "Gott"?

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juste55 28.06.2017, 17:48
@danhof

herrlich....:-)) 

Oder nehmen wir die Augenevolutions-Theorie (niederes Auge zu hochenentwickeltem Auge): Am Anfang und Ende der Reihe tatsächliche Organe, dazwischen Modelle.

Und es gibt doch Wissenschaftler, die meinen, es wäre zu 100% so gewesen....

Hieß nicht wissenschaftliche Arbeitsweise einmal, sie , die Entwicklung, müßte beobachtbar sein?


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danhof 29.06.2017, 12:55
@Omnivore14

Finde ich super, dass du es selbst sagst.

Ah, du unterstützt also dieses Stilmittel der Herabwürdigung des Diskussionspartners zur Bekräfigung der eigenen Argumentation?

Ich finde das ein bisschen arm. Aber wie gesagt --> bin halt nur ein Christ.

Genau wie die Evolution und die Entwicklung des Menschen.

Auch ne Logik.

Kennst du den Film "Der Querkopf"?

Louis de Funès spielte darin einen Bürgermeister. In dieser Eigenschaft traute er junge Paare. Seine Standardfrage war: "Wollen Sie diesen Mann zu Ihrem Ehemann wählen und mich wiederwählen?"

Man konnte also das eine nicht ohne das andere haben.

So argumentierst du. Weil man die Funktionsweise eines Autos erklären kann, ist auch Evolution geschehen. Und zwar so, wie man sich das so denkt.

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danhof 29.06.2017, 12:59
@juste55

Hieß nicht wissenschaftliche Arbeitsweise einmal, sie , die Entwicklung, müßte beobachtbar sein?

Bei Evolution zählt das aber eben nicht. Mensch juste55, weißt du denn das nicht? Bist du etwa auch Christ, weil du das nicht kapierst? *lach*

Bei der Evolution verlassen wir die Empirie und huldigen dem Wahlspruch "Zeit heilt alle Wunden" - in leicht variierter Form: "Zeit ist die Antwort auf alle Fragen".

"Mensch, geht's mir schlecht heute" -> "Lass man, IRGENDWANN gehts dir wieder gut"

"Mensch, wieso gibt mein Trockner die Wäsche nicht fertig gefaltet raus?" -> "Lass man, IRGENDWANN wird das so sein"

"Mensch, warum entwickelt sich nicht durch Wind und Wetter die Sandburg am Strand von allein?" - "Passiert schon noch"

"Mensch, wieso kann ein Affe keine Shakespeare-Werke tippen?" - "Kann er doch. Musst nur ein paar Fantastilliarden Jahre warten"

Ich persönlich sage: Auch dann nicht.

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juste55 29.06.2017, 14:02
@danhof

danhof,

man muß halt warten können, vielleicht geschehen Wunder :-)))

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Götterglaube ist immer irrational.

Wissenschaft hingegen muss rational sein. Das passt einfach nicht wirklich zusammen.

Wer an Götter glaubt, kann ansonsten im Leben sehr rational sein. Nur in diesem Bereich lässt er es zu, sich auf irrationale Konstrukte einzulassen. Was bei allem anderen gilt, nämlich die kritische und rationale Prüfung und Bewertung, wird bei Göttern außer Kraft gesetzt.

hi,

SabineBaur,

sie passen nur dann nicht zusammen, wenn man von Beidem zu wenig Ahnung hat. :-))

Die tatsächlich nachprüfbaren wissenschaftlichen Tatsachen stimmen  hervorragend mit biblischen Aussagen überein.

Handelt es sich lediglich um wissenschaftliche Annahmen, und das passiert recht häufig, die nur als Tatsachen hingestellt werden, dann gibt es Diskrepanzen.

Beispiel: Augenevolution. Wir bei vielen Wissenschaftlern als Tatsache "gehandelt". Allerdings besteht die angenommene Entwicklungsreihe aus gebauten Modellen.

Die Bibel stellt viele biologische Tatsachen sehr vereinfacht, aber niemals falsch dar.

Aus Hiob erfahren wir z.B.: "Er hängt die Erde auf an nichts", lange bevor die Menschen herausfanden, daß die Erde weder eine Scheibe ist noch auf einer Schildkröte liegt usw. und in Jesaja wird gesagt:"Gott wohnt über dem Kreis der Erde" (wobei das Ursprungswort "Kreis" auch "Kugel" bedeuten kann)

PinkFloyd91 29.06.2017, 13:38

Nö:Ein Kreis ist aber keine Kugel und ein Viereck kein Würfel, und sowieso wäre auch die Bezeichnung als Kugel nicht zutreffend.

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juste55 29.06.2017, 13:46
@PinkFloyd91

Liest du meinen Kommentar eigentlich "richtig"?

Ich sprach in meinem Kommentar vom Ursprungswort, das sowohl Kreis als auch Kugel bedeutet.

Wir wissen das inzwischen, daß die Erde nicht ganz der Form einer Kugel entspricht.! https://de.wikipedia.org/wiki/Erdfigur

Aber wenn man durch ein Fernrohr aus dem Weltall auf die Erde blicken würde, könnte diese Abweichung durchaus vernachlässigt werden.

Ebenfalls, wenn wir von der Erde ins Weltall blicken, nehmen wir die Planeten als "Kugeln" wahr.


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Weil sie in ihren heiligen Schriften Dinge lesen die bewiesermaßen (wenn man es wortwörtlich betrachtet) falsch sind. Und wer will eine falsche heilige Schrift.

Hinzu kommt, dass man dann Exegese betreibt. Je nach dem wie unglaubwürdig eine Stelle wird, desto mehr wird interpretiert.

Manchen ist dieses Spiel auf lange Sicht zu blöd und sie ignorieren entweder die wissenschaftlichen Erkenntnisse oder ihre heiligen Schriften.

Solche wissenschaftlichen Untersuchungen gibt es gar nicht. Höchstens falsche Darstellungen der "heiligen Schriften", die sowohl von gewissen Gläubigen als auch von Bibelkritikern getätigt werden.

www.aneste.ch 

Der Glaube und die Wissenschaft passen sehr wohl sehr gut zusammen. Warum auch nicht?

Man darf nur nicht den Fehler machen, diese beiden Systeme mischen zu wollen. Also die Bibel auf einmal als naturwissenschaftliches Werk anzusehen. Oder umgekehrt in wissenschaftlichen Arbeiten zu behaupten, "Gott war's" - womit die Arbeit fertig wäre.

In Christus bin ich ein freier Mann und kann mich sowohl mit Fragen der Wissenschaft, als auch des Glaubens befassen.

Mit Werner Heisenberg, Sir Isaac Newton, Blaise Pascal und vielen anderen stehen wir dabei auch in guter Tradition.

Nur engstirnige Menschen sehen darin einen Widerspruch.

Nadelwald75 28.06.2017, 10:17

Hallo danhof,

du hast mir - kurz und deutlich - die Arbeit abgenommen.

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LSdiethylamid 28.06.2017, 10:52


Nur engstirnige Menschen sehen darin einen Widerspruch

Man sollte nur beachten das Glauben und Wissenschaften zwei vollkommen unterschiedliche Konzepte (Denkansätze) sind.

Einmal geht es um objektive Wahrheiten und man versucht zu klären wie die Welt wirklich funktioniert.

Beim glauben geht es um unbewiesene, teilweise den Naturgesetzen widersprechende "Wahrheiten" oder um augenscheinliche Antworten die wahrscheinlich falsch sind.

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Omnivore14 28.06.2017, 16:00


Der Glaube und die Wissenschaft passen sehr wohl sehr gut zusammen. 

Nein das geht eben nicht.


Warum auch nicht?

Ganz einfach: Die Erde kann nicht durch ein "Schnipps" des Märchengottes entstanden sein und andererseits durch die Überreste einer Supernova. Die Erde kann nicht in 6 Tagen und gleichzeitig in millionen Jahren entstanden sein.

Der Mensch kann nicht durch "Schnipps" und da war er, enstanden sein. Und gleichzeitig ist er ein evolutionärer Nachfolge einer Ur-Trockennasenaffenart.

Man kann nicht sagen "ohne Sauerstoff ist kein Leben möglich für den Menschen" und andererseits auf die unsinnige Behauptung kommen, dass man im Vakuum des Himmels nach dem Hirntod angeblich weiter lebt.

Sowas nennt man Widerspruch.

Glaube und Wissenschaft passt eben nicht zusammen!

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danhof 28.06.2017, 16:14
@Omnivore14

Und was sprichst du dann Menschen wie Professor Lesch ab? Ihren Glauben? Oder ihre wissenschaftliche Befähigung?

Ganz einfach: Die Erde kann nicht durch ein "Schnipps" des Märchengottes entstanden sein und andererseits durch die Überreste einer Supernova

Also ich persönlich glaube an den Gott der Bibel. Mit Märchengöttern kenne ich mich jetzt nicht so aus.

Wo ist genau der Widerspruch?

Sind das zwei verschiedene Dinge? Ob ich die Moleküle der Verbindung von Wasserstoff und Sauerstoff durch Erregung zum Schwingen bringe, bis der Siedepunkt erreicht ist, oder ob ich mir Wasser für meinen Tee koche - wo ist der Unterschied?

Die Erde kann nicht in 6 Tagen und gleichzeitig in millionen Jahren entstanden sein.

Klar kann sie. Zum einen ändern sich die Angaben der Wissenschaft in puncto Zeitspannen gern mal. Auch dramatisch.

Zum anderen ist es eine Frage der Auslegung. Was ist ein Tag für Gott? Wie sagt man so schön? Nur ein Wimpernschlag in der Ewigkeit. Ein Tag ist wie 1.000 Jahre. Alles dehnbar.

Und sag nicht, man kann oder darf die Bibel nicht interpretieren oder auslegen. Das ganze Leben besteht aus Bildern und Sprichwörtern. Schmetterlinge im Bauch, Beine wie Blei, eine Ewigkeit auf den Bus gewartet.

Man kann nicht sagen "ohne Sauerstoff ist kein Leben möglich für den Menschen" und andererseits auf die unsinnige Behauptung kommen, dass manim Vakuum des Himmels nach dem Hirntod angeblich weiter lebt.

Hier geht es um die Seele, die außerhalb der weltlichen Restriktionen weiterlebt. Wie viele Leute glauben an (Polter-)Geister, Gespenster, Karma, eine irgendwie geartete, höhere Ordnung. Oder vielleicht sogar so esoterisches Zeugs wie morphogenetische Felder.

Vor diesem Hintergrund erscheint mir die Bibel als durchaus und durchweg logisch.

Wie gesagt, du kannst ja leben wie du willst. Aber ein Widerspruch sind Glaube und Wissenschaft für mich nicht. Es mag atheistische Wissenschaftler und "nur gläubige" Geistliche geben. Aber die reale Welt ist voll von Schattierungen. Und darunter gibt es genug Wissenschaftler, die dennoch (oder gerade deshalb?) an Gott glauben.

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Omnivore14 28.06.2017, 16:56
@danhof

Und was sprichst du dann Menschen wie Professor Lesch ab? Ihren Glauben? Oder ihre wissenschaftliche Befähigung?

Seinen Glauben halte ich für genauso beknackt und ich kann nicht verstehen, dass er an so ein Pfeffer glaubt. Oh halt....er kommt aus München/Bayern....irgendwie ist es doch einleuchtend.

Ungeachtet dessen wie ich ihn fachlich betrachte.

Mit Märchengöttern kenne ich mich jetzt nicht so aus.

Nicht? Dieser Märchengott der Bibel zählt doch dazu.

Wo ist genau der Widerspruch?

Hab ich erleutert. Ich wiederhole mich nicht. Lern lesen!

Ob ich die Moleküle der Verbindung von Wasserstoff und Sauerstoff durch Erregung zum Schwingen bringe, bis der Siedepunkt erreicht ist, oder ob ich mir Wasser für meinen Tee koche - wo ist der Unterschied?

Der Unterschied ist, dass das heiße Wasser in deiner Tasse nicht GLEICHZEITIG aus der Mikrowelle UND dem Kochtopf warm gemacht worden sein kann!

Begreifst du das nicht?

Und selbst wenn ich dir Fotos zeige, das ganze mit 20 Kameras aufgenommen habe und 100 Zeugen habe, dass ich das Wasser im Kochtopf warm gemacht habe, dann kommst du und sagst "neee das kommt so warm aus der Mikrowelle"

Und genau DAS macht ihr Theisten!

Klar kann sie. Zum einen ändern sich die Angaben der Wissenschaft in puncto Zeitspannen gern mal.

Hör auf so ein Unsinn zu reden. Zeit in der Vergangenheit kann sich nicht verändern. Was geschehen ist, ist geschehen. Wir reden hier nicht von einer Zeitdilatation. Das spielt auf der Erde gar keine Rolle.

Wenn ich vor 7 Jahren 2 Wochen in Norwegen im Urlaub war, dann wird sich daran NIE was ändern.

Was du behauptest ist Unfug!

Was ist ein Tag für Gott? 

Da es Gott nicht gibt, ist diese Frage irrelevant.

Ein Tag hat wissenschaftlich mehrere Definitionen. Der klassische Tag sind exakt 24 Stunden. Zeit ist klar definiert durch einen chemischen Prozess. Ein siderischer Tag dagegen ist etwas kürzer.

Was der Autor der Bibel für "ein Tag" ansieht, interessiert überhaupt nicht. Und wenn ein Tag gleich eine Million Jahre und mehr sind, dann ist das was in der Bibel steht aber alles ziemlich Gummi. Und etwas was Gummi ist, kann ich nicht ernst nehmen.

Das ganze Leben besteht aus Bildern und Sprichwörtern. Schmetterlinge im Bauch, Beine wie Blei, eine Ewigkeit auf den Bus gewartet.

Ich kenn auch ein Spruch:

"Glaubst du noch oder denkst du schon?"

"Wer nichts weiss, muss glauben was andere sagen"

Hier geht es um die Seele, die außerhalb der weltlichen Restriktionen weiterlebt.

Diesen Unsinn gibt es nicht. Auch wenn es in deinem Märchenbuch der Bibel steht.

Wie viele Leute glauben an (Polter-)Geister, Gespenster, Karma, eine irgendwie geartete, höhere Ordnung. 

Viel zu viele.

Vor diesem Hintergrund erscheint mir die Bibel als durchaus und durchweg logisch.

Die Bibel ist unlogisch bis ins letzte. Dafür müsstest du aber erst einmal beginnen die Wissenschaft anzuerkennen. Dann fallen dir sämtliche Widersprüche auch auf.

Aber ein Widerspruch sind Glaube und Wissenschaft für mich nicht.

Was es für dich ist, interessiert keinen.

Es ist so: Wissenschaft und Glaube passt nicht zusammen.

Man kann nicht die Evolution begriffen haben und an diese Schöpfungemärchen glauben.

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juste55 28.06.2017, 17:44
@Omnivore14

Schöpfungstage sind keine 24Stunden-Tage, daher paßt es!

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danhof 29.06.2017, 09:13
@Omnivore14

>> Hör auf so ein Unsinn zu reden. Zeit in der Vergangenheit kann sich nicht verändern <<

Wer hat das jemals behauptet.

Jemand, der sich für wissenschaftlich so überlegen hält, sollte verstehen, was ich schreibe. Oder um dich zu zitieren: "
Begreifst du das nicht?"

Mit "Zum einen ändern sich die Angaben der Wissenschaft in puncto Zeitspannen gern mal" kommt klar zum Ausdruck, dass sich Angaben über Zeitspannen gern ändern. Wie lange gibt es den Menschen auf der Erde? Wie lange gibt es die Erde? Wann war der angebliche Urknall?

Ich rede dabei nicht von Raum-Zeit-Verzerrungen, sondern von Einschätzungen, WANN etwas passiert ist.

Interessant, deine anderen "Argumente" zu lesen.

Schade, dass es immer schwerer wird, anständige Diskussionen zu führen.

Was ICH glaube oder denke, entwertest du pauschal als irrelevant. Gleichzeitig erhebst du DEINEN Glauben zum FAKT ("Da es Gott nicht gibt" und "Den Unsinn gibts nicht", etc.). Punkt aus. Abgebügelt. Gewonnen gegen den doofen Theisten.

Das meine ich, wenn ich von den Scheuklappen einiger Atheisten spreche.

Du bist voller Ressentiments und vorgefertigter Meinungen. Bestes Beispiel: "Oh halt....er kommt aus München/Bayern....irgendwie ist es doch einleuchtend". Soso. DIE Bayern also. Alle katholisch. Und bestimmt auch alles Kindesmissbraucher.

Ich sag dir was: Ich hab die ersten 30 Jahre meines Lebens in der Bundeshauptstadt verbracht, in der ich geboren wurde und lebe jetzt in Bayern! In welche Schublade packst du mich? Neee, sag's mir lieber nicht. In die selbe wie Professor Lesch vermutlich.

Unter diesem Vorzeichen ist eine sittsame Auseinandersetzung auf Augenhöhe nicht möglich.

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danhof 29.06.2017, 09:19
@LSdiethylamid

Da gibt es keine minutiösen, atomgenauen Angaben.

Wenn wir uns treffen und ich sage, ich warte schon eine Ewigkeit auf dich, dann interessiert die genaue Zeitspanne auch nicht.

Bei der Bibel geht und ging es nie um Millisekunden, sondern darum, wie und wo und mit wem man die Ewigkeit verbringen will.

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juste55 29.06.2017, 09:27
@danhof

Bayern ist toll. Kann ich nachvollziehen, daß du dorthin "ausgewandert" bist...hoffentlich nicht in eine Großstadt:-)))

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LSdiethylamid 29.06.2017, 10:29
@danhof


Da gibt es keine minutiösen, atomgenauen Angaben.

Habe ich das denn gefordert?

Er scheint ja zu wissen, dass es keine 24 Stunden sind. Also kennt er wohl die Länge. Von mir aus könnt ihr auch Jahre angeben.

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danhof 29.06.2017, 12:49
@juste55

Die Liebe hat mich hergetrieben. Nein, eine ziemlich kleine Kleinstadt :-)

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juste55 29.06.2017, 16:18
@LSdiethylamid

Weißt du denn nicht, was du gefragt hast?

"Wielang genau ist denn ein Schöpfungstag?"- das war deine Frage

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LSdiethylamid 30.06.2017, 12:25
@juste55

"Wielang genau ist denn ein Schöpfungstag?"- das war deine Frage

Ja und die Angabe reicht mir von mir aus auch in Jahren. Ich warte immer noch...

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danhof 03.07.2017, 11:14
@LSdiethylamid

Von wem erwartest du hier jetzt die Antwort?

Woher soll ich wissen, welche Zeiteinheit sich Gott ausgedacht hat?

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Die Studiengemeinschaft Wort und Wissen ist beispielsweise ein wissenschaftlicher gemeinnütziger Verein, in der Wissenschaftler sich austauschen und mitarbeiten. Thematische Schwerpunkte der Arbeit bilden Grundlagenforschung und Bildungsarbeit im Spannungsfeld "Naturwissenschaft und christlicher Glaube":

Auch ansonsten dürfte es einige christliche Wissenschaftler geben (Prof. Dr. Wener Gitt, Prof. Dr. Walter Veit usw.), die biblische Aussagen mit wissenschaftlichen Erkenntnissen vereinbaren.

Der verstorbene Simon Greenleaf war ein Experte in Fragen über Rechtsgrundlagen. Nachdem er sich mit den Beweisen für die Auferstehung auseinandergesetzt hatte, kam er zu dem den Schluss: „Also war es unmöglich, dass sie, was sie geschrieben hatten, fortdauernd hätten bestätigen können, wenn Jesus nicht auferstanden wäre, und wenn sie diese Tatsache nicht mit absoluter Sicherheit gewusst hätten.“ Greenleaf, ein Jude, begann dann an Jesus Christus als Messias zu glauben. Nach einer juristischen Überprüfung kam Lord Darling, der ehemalige oberste Richter von England, zu dem Ergebnis: „In ihrer Eigenschaft als lebendige Wahrheit ist die Auferstehung solch ein überwältigender Beweis, durch Tatsachen und Indizien, dass es jeder intelligenten Jury. der Welt gelänge, das Urteil zu fällen: Die Auferstehungsgeschichte ist wahr.“ George Eldon Ladd schrieb in seinem Buch: „Die einzige vernünftige Erklärung für diese historischen Tatsachen lautet, dass Gott Jesus leibhaftig auferweckt hat.“

Sehr interessant sind auch die folgenden Zitate berühmter Naturwissenschaftler:

"Die Naturwissenschaften braucht der Mensch zum Erkennen, den Glauben zum Handeln. Religion und Naturwissenschaft schließen sich nicht aus, wie heutzutage manche glauben und fürchten, sondern sie ergänzen und bedingen einander. Für den gläubigen Menschen steht Gott am Anfang, für den Wissenschaftler am Ende aller Überlegungen." Max Planck (1858-1947), deutscher Physiker, Begründer der Quantentheorie

"Die moderne Physik führt uns notwendig zu Gott hin, nicht von ihm fort. - Keiner der Erfinder des Atheismus war Naturwissenschaftler. Alle waren sie sehr mittelmäßige Philosophen." Sir Arthur Stanley Eddington (1882-1946), englischer Astronom und Physiker

"Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch, aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott." Werner Heisenberg (1901-1976), deutscher Physiker

PinkFloyd91 29.06.2017, 13:43

Wer soll denn den Atheismus "erfunden" haben?

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PinkFloyd91 30.06.2017, 05:41

Soll das jetzt witzig sein oder bist du einfach schwachsinnig? Also noch mal die Bitte mir wenigstens einen Namen zu nennen: "die moderne Physik führt uns notwendig zu Gott hin, nicht von ihm fort. - Keiner der Erfinder des Atheismus war Naturwissenschaftler. Alle waren sie sehr mittelmäßige Philosophen." Ansonsten ist das typisch christliche Verleumdung. Der ganze Satzt bleibt sowieso  unverfroren und scheinheilig: das zu behaupten ist schon deshalb verdorben, weil es unter der Herrschaft der christliche Kirche gar keine freie Naturwissenschaft und Philosophie gab: die Kirche hat doch alles verboten und jeden verfolgt und ermordet. Die Kirche hat doch Jahrhunderte lang jeden Fortschritt gebremst und die europäische Zivilisation eintscheidend zurückgeworfen.

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Weil diese wissenschaftlichen Erkenntisse dem Glauben die Daseinsberechtigung nehmen und das ist etwas was Gläubige nicht verkraften können, da so ihr ganzes Weltbild zusammenbrechen würde.

Religionen sind zum größten Teil viele 1000 Jahre alt und passen in unsere moderne Zeit nicht mehr. Früher brauchte es eine Erklärung und Gott oder Götter waren die einfachste erklärung

luis1125 27.06.2017, 23:48

Religionen sind einfach nicht kompatibel mit der heutigen Welt. länder, wo der glaube nicht mehr im Hauptaugenmerk liegen, sind fortgeschrittener. zB USA und mexico, Schweiz, Frankreich, Österreich, Deutschland und so gut wie alle ist europäischen Länder im Gegensatz zu fast allen islamischen Ländern (Ausnahme Länder gibt es überall)

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realsausi2 28.06.2017, 01:39
@luis1125

Ich stimme Dir im Prinzip zu, aber die USA sind in dieser Aufzählung fehl am Platze.

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danhof 29.06.2017, 13:07

Religionen sind zum größten Teil viele 1000 Jahre alt und passen in unsere moderne Zeit nicht mehr.

Alt heißt also immer auch schlecht?

Es mag sein, dass es heutzutage andere gesellschaftliche Modelle des Zusammenlebens gibt (ich sage nur "Ehe für alle"), aber die Familie von Mann und Frau hat deshalb noch lange nicht ausgedient.

Und auch Brot backen wir heute noch wie früher. Mit Sauerteig, wie schon in der Bibel. Dazu brauchen wir Getreide vom Feld. Wie früher.

Der Mensch tötet heute effizienter, das mag sein. Aber moderner ist er nicht geworden. Mit solchen Behauptungen belügen wir uns leider selbst.

Und Antworten auf die Dinge, für die man damals Gott gebraucht hatte (Woher? Wohin? Warum?), hat man heute immer noch nicht. Jedenfalls nicht ohne Gott.

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realsausi2 29.06.2017, 15:21
@danhof

aber die Familie von Mann und Frau hat deshalb noch lange nicht ausgedient.

Hat das jemand gefordert?

Und Antworten auf die Dinge, für die man damals Gott gebraucht hatte (Woher? Wohin? Warum?), hat man heute immer noch nicht. Jedenfalls nicht ohne Gott.

Aber natürlich. Diese Fragen lassen sich befriedigend ohne Götter beantworten.

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Die Bibel ist zwar kein Wissenschaftsbuch, aber da, wo sie wissenschaftliche Aussagen macht, ist sie korrekt und zudem der damaligen Zeit weit voraus (Universum hat einen Anfang / Kugelform der Erde / Unzählbarkeit der Sterne / Wasserkreislauf / embryonale Entwicklung / ...).

Die Bibel kollidiert also NICHT mit wissenschaftlichen Aussagen — es sei denn, es handelt sich um unbewiesene Theorien von Wissenschaftlern, die aus atheistischen Motiven heraus Vermutungen beweisen wollen (Evolution). Gern werden ihre Gedankenexperimente als Tatsachen dargestellt und gleichzeitig werden bibl. Aussagen abqualifiziert als von zahnlosen dummen Hirten kommend.

Ein Beispiel ist die Genialität der DNA — die bis heute nicht durchgängig erforscht ist und zwingend einen intelligenten Konstrukteur voraussetzt. Die Speicherkapazität ist bis heute selbst von modernster Komputertechnik nicht im entferntesten erreicht.

Trotzdem werden solche genialen Schöpfungen von hochintelligenten Leuten dem Zufall zugeschrieben. Man muss schon sehr wissenschaftsgläubig sein, um solche Märchen glauben zu können. Man will halt mit aller Macht eine höhere Macht im Universum negieren. Bei Anerkennung eines Schöpfers müsste man zwangsläufig auch seine Lebensmaßstäbe anerkennen. Doch wer will heute noch gegen den Strom / den Zeitgeist schwimmen und sich jemand intelligenterem unterordnen?

Ich sehe schon den Shitstorm von Realsausi ...

juste55 28.06.2017, 17:55

selffulfilling prophecy, OhNobody? Na, ja, ist ja auch verständlich, du sprichst aus Erfahrung :-))

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danhof 29.06.2017, 13:11

Ich sehe schon den Shitstorm von Realsausi ...

Wobei ich da schlimmere kenne.

Aber die sind vielleicht gerade bei der FSM-Messe. Oder bei einer gebührenpflichtigen Jüngerschaftsmesse von Dawkins.

Sorry, aber ich konnte einfach nicht widerstehen :-)

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OhNobody 29.06.2017, 14:49
@danhof

Ich konnte mich auch nicht zurückhalten ... gelobe Besserung ...

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Alos, eins hab ich während meienr SAtudentenzeit von wesentlich klügeren Menschen gehört:

Jede wissenschaftl. Erkenntnis  ist nur eine Meinung und sie setzt voraus, das die Bedingungen, aus denen wir Erkenntnisse ableiten, ewig sind.

Das ist aber nur eine Vermutung. An der bekannten c14-Methode zur Berechnung des Alters in der Archäologie. Es muss immer dieselbe Halbwertzeit existiert haben- das ist aber nur eine Vermutung, einen Beweis gibt es dafür nicht.

Es gibt sehr viele Wissenschaftler, die ehrfürchtig die Gottes Existenz annehmen.

Pastoren, die die Bibel als Märchen abtun, sind Kirchenbeamte ohne Gewissen vor denen, die ihre Hilfe brauchen. Das ist meine Meinung.

Frei nach Blaise Pascal (Mathematiker), dass für die Existenz Gottes (hier Jesus Christus) eine 50%ige Wahrscheinlichkeit besteht und 50%, dass Gott nicht existiert, dann entscheide ich mich doch für Gottes Existenz (ich meine dazu, ich stamme nicht vom Affen ab).

Es gehört oft zum "guten Ton,Gottesgläubige, zu belächeln- dass sind wir gewohnt und das ist schon in der Bibel beschrieben.

Ich wünsche Dir viel Erfolg bei Deinen Fragen

Ich empfehle Prof. Gitt zu googeln und mal seine Vorträge zu lesen - die sind manchmal frei erhältlich.Ein Naturwissenschaftler, der die Wissensachft nutzt, um der Wissenschaft des Unglaubens Paroli zu bieten. gelingt ihm ganz gut...

realsausi2 28.06.2017, 01:38

(ich meine dazu, ich stamme nicht vom Affen ab).

Es ist nur zum Glück so, dass hier weder Deine noch meine Meinung irgend eine Relevanz haben.

Wer die Abstammung des Menschen vom Affen bestreitet, kann ebenso auch die Erde als Scheibe betrachten, die von der Sonne umkreist wird.

Bei solchen Dingen sind Meinungen unzulässig. Es geht hier ausschließlich um Fakten

Fakt ist, dass wir Affen sind. Fakt ist, dass unsere Eltern Affen sind. Also stammen wir von Affen ab. Hierüber gibt es keinen vernünftigen Zweifel und schon gar keine Meinungen.

Ich empfehle Prof. Gitt zu googeln

Das ist die Mühe nicht wert. Der Mann ist ein völlig inkompetenter Dummschwätzer.

Und er ist kein Naturwissenschaftler. Er ist Ingenieur. Es ist schon eine Frechheit, dass der sich überhaupt als Wissenschaftler ausgibt.

Alles, was er in seinen Vorträgen absondert, ist substanzlos und widerlegt. Der Mann schafft kein Wissen sondern betreibt Verdummung.

Tu Dir den Gefallen, die das mal durchzulesen.

https://hpd.de/node/1618

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pelemele 28.06.2017, 05:49
@realsausi2

wenn unsere Meinungen Deiner Meinung nach keine Relevanz haben erkläre Dir bitte selbst, warum Du dann hier postest und den Humanistischen Pressedienst vertrrittst!

Die Evlolutionstheorie ist 1. lediglich eine Theorie, eine Meinung

2.  ist sie nur eine Summe von Schlussfolgerungen und demnach kein Beweis, denn im Labor lassen sich diese Beobachtungen nicht wiederholen

(Eintagsfliegen-Experimente, Drosophila)

und 3. beruht die Evolutionstheorei auf der Annahme, dass die Zeit eine entscheidenede Rolle spielt und unser Sonnensystem 5 oder 6 Mrd. Jahre existiert - ich werde bestimmt noch mal 6 Richtige im Lotto haben - in 1 Millionen Jahren, d.h. die E-Theorie beruht allerhöchstens auf Wahrscherinlichkeiten, wobei klar sein dürfte, dass auch in 1 Million Jahren kein 6er auftauchen muss

Für mich ist es einleuchtender,  auf ein Schöpferprinzip zu vertrauen

Aber einfacher ist natürlich mit den Wölfen zu heulen

(dazu Locke: homo homini lupus)

Humanität ohne Divinität ist Bestialität - das zum Humanistischen pressedienst

und wenn mich nicht alles täuscht beruhen die berufl. Leistungen eines Ingenieurs auf tatsächlichen Wissenschaften: Physik, Mathematik und nicht auf Soziologie oder Rhetorik- also den Gitt beruflich zu verunglimpfen ist schon heftig, um die eigene Meinung als richtig auszuweisen (wobei die natürlich irrelevant). es ist eher typisch für Menschen, die nichts Gutes im Sinn haben.und dazu willst Du doch nicht gehören, als Humanist.....

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danhof 28.06.2017, 07:55
@realsausi2

Und er ist kein Naturwissenschaftler. Er ist Ingenieur. Es ist schon
eine Frechheit, dass der sich überhaupt als Wissenschaftler ausgibt.

LOL. Und Atheistenführer Dawkins ist Biologe und kein Fachmann für Gott, soweit ich weiß. Das hindert ihn auch nicht daran, Hetzbücher zu schreiben.

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Omnivore14 28.06.2017, 16:26
@pelemele

Die Evlolutionstheorie ist 1. lediglich eine Theorie, eine Meinung

1) Theorien sind keine Meinungen, sondern auf Fakten basierende wissenschaftliche Erkenntnissystem.

2) Das was du meinst sind "Thesen". Und das sind keine Meinungen, sondern auf wissenschaftlicher Basis angebrachte Vermutungen. Diese verifiziert man oder falsifiziert man. Danach ist es keine blosse Vermutung mehr, sondern ein Fakt, ein Theorie.

denn im Labor lassen sich diese Beobachtungen nicht wiederholen

Genau das ist falsch! Im Labor lässt sich sehr wohl die Evolution auch praktisch wiederholen. Man macht das zum Beispiel mit Bakterien.

d.h. die E-Theorie beruht allerhöchstens auf Wahrscherinlichkeiten

Falsch. Sie basiert auf beobachteten Ereignissen. Sie basiert auf der Forschung zwischen der Verwandschaft von Lebewesen. Und sie basiert auf den Beobachtungen der Anpassungen einzelner Spezien bei unterschiedlichen Umgebungsvariablen.

Warum begreift ihr Theisten nicht endlich, dass die Evolution FAKT ist? Ist das so schwer?

Für mich ist es einleuchtender,  auf ein Schöpferprinzip zu vertrauen

Ja nee ist klar. Eine Trockennasenaffenart kann sich nicht der Natur anpassen und verändern; Durch Selektion, Mutation und Rekombination verändern und sich immer weiter entwickeln.

Die Funde der Archäologen unserer Vorfahren und die stetige Entwicklung des Menschen vom Vierbeiner zum aufrechtgehenden Zweibeiner ist wohl auch nur Spinnerei?

Stattdessen ist ein Fabelwesen einleuchtender, der nach 4,5 Mrd Jahren mal lange Weile hatte und in die Hand geschnippst hat und der Mensch war da. Klaro....sowas klingt vieeeel einleuchtender. Und man muss noch dazu bedenken, diese aus dem Nichts kommende Märchenschöfer hatte 4,5 MILLIARDEN Jahre nach der Entstehung der Erde Zeit und schafft dann einen Menschen, der sinnlos einen Blinddarm mit sich her trägt und 2 Nieren hat.

Also wenn dein angeblich einleuchtender Märchenonkel für dich wahrscheinlicher ist, dann ist er aber ein ziemlich unfähiger "Schöpfer".

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juste55 28.06.2017, 17:51
@realsausi2

"Fakt ist, wir sind Affen". 

Wen meinst du mit "wir"?

Also ich bin kein Affe. 

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LSdiethylamid 29.06.2017, 09:09
@juste55

Also ich bin kein Affe.

Das stimmt. Man muss es konkreter fassen.

Menschen haben einen gemeinsamen Vorfahren mit dem heutigen Affen und wir gehören z.B. wie der Orang-Utan zur Familie der Menschenaffen.

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juste55 29.06.2017, 14:15
@LSdiethylamid

Nein, da irrst du dich, ich gehöre auch nicht zur Familie der Menschenaffen.

Es ist zwar so, daß mein Erbgut dem eines Menschenaffen sehr ähnelt (um die 90%) , aber dennoch kenne ich meine Vorfahren.

Meine Vorfahren waren zu 100% KEINE Affen!!!

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LSdiethylamid 29.06.2017, 15:33
@juste55


Nein, da irrst du dich, ich gehöre auch nicht zur Familie der Menschenaffen.


Die Menschenaffen oder Hominidae, eingedeutscht auch Hominiden, sind eine Familie der Primaten. In ihr werden die vier heute lebenden Gattungen Gorillas, Homo (Menschen), Orang-Utans und Schimpansen zusammengefasst.


Meine Vorfahren waren zu 100% KEINE Affen!!!

Waren sie auch nicht, aber das sagte ich ja bereits. Wir und heutige Affen haben einen gemeinsamen Vorfahren.

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OhNobody 28.06.2017, 08:41

Pelemele:

Deine Antwort gefällt mir.

Werner Gitt gehört zu meiner Lieblingslektüre, obwohl ich nicht mit allen seinen Aussagen mitgehe (Sterndeutung).

Er beschrieb mal einen kleinen Vogel, der mit zuwenig gespeicherter Energie das Kunststück fertig kriegt, im Non-Stop-Flug eine über 4000 km entfernte Insel im Ozean anzufliegen. Das schafft er nur mit einem "eingebauten" GPS-ähnlichem System, und weil er eine Strömung nutzt, die in einer bestimmten Flughöhe existiert.

Natürlich hat der Vogel sich das in tausenjährigen Testflügen selbst entwickelt und antrainiert (😉). Wie oft er dabei abgestürzt und wieviele Tode er dabei gestorben ist, bleibt unserer Fantasie überlassen. Aber irgendwann hat er seine Technik evolutionär soweit ausgefeilt, dass er diese Insel erreicht hat.

Ohhh ... was wollte der Depp eigentlich auf dieser Insel??? Klingt nach Märchen von zahnlosen vorsintflutlichen Hirtenvölkern.

Wer liest denn Gitt???

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Stimmt doch gar nicht !

Der Glaube und die Wissenschaft sind keine Gegensätze. Leider vertiefen sich die Wenigsten in die Theologische Wissenschaft uund bleiben auf dem Gebiet dumm.

Sogar der Pfarrer in der nächsten Kirche bei uns meint, die Bibel ist rein repräsentativ, um dem einfachen Volk damals Naturkatastrophen zu erklären😂

realsausi2 28.06.2017, 01:40

Kluger Mann...

Aber das ist die Lehrmeinung der Theologie heutzutage. Zu recht.

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danhof 28.06.2017, 08:03

Sogar der Pfarrer in der nächsten Kirche bei uns meint, die Bibel ist rein repräsentativ, um dem einfachen Volk damals Naturkatastrophen zu erklären

Der gute Mann hat seinen Beruf verfehlt. Aber gut, wenn ich sowas höre, wundere ich mich nicht über die leeren Bänke in den Landeskirchen.

DANN ist Kirche nur noch ein weiteres esoterisches Welness-Angebot ohne Substanz. Davon haben wir eigentlich schon genug.

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OhNobody 28.06.2017, 08:32

Viele Pfarrer machen genau das, was die Bibel voraussagte:

"Denn es wird eine Zeitperiode geben, da sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern sich nach ihren eigenen Begierden Lehrer aufhäufen werden, um sich die Ohren kitzeln zu lassen;" (2. Tim. 4:3)

Pfarrer gehen gern mit dem Zeitgeist ... damit verdienen sie Geld.

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