Warum Ödeme bei Herzinsuffizienz?

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3 Antworten

Bei der Herzinsuffizienz können 2 mögliche Folgen auftreten. 1) vor dem Herzen entsteht ein venöser Rückstau 2) das HMV nimmt ab.

Durch das verminderte HMV ist die Nierendurchblutung herabgesetzt was dazu führt, dass z. B. Natrium nicht mehr in dem Maße ausgeschieden wird. Somit kommt es zu einer Natriumanhäufung (Na-Retention) im Organismus. Die Plasmamenge nimmt folglich zu, dadurch nehmen die nachfolgenden Gefäße Schaden und Flüssigkeit tritt ins Gewebe ein. Nun fehlt dem Körper effektiv Natrium, da es im Gewebe keine Verwendung findet. Der Körper schüttet nun Aldosteron aus. Aldosteron ist für die Natriumrückresorption im Körper zuständig. (sog. Hyperaldosteronismus) Es kommt also zu einer weiteren Natrium-Retention und somit zu weiterer Flüssigkeitsretention. Ödeme entstehen. Hier handelt es sich um eine vereinfachte Darstellung des Prozess.

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bei der rechtsherzinsuffizienz staut sich das blut vor dem rechten herzen, da es von diesem nicht fortgepumpt werden kann.

bei dem rückstau erhöht sich der druck in den venösen gefäßen und auch in den kapillaren, wo es zum austritt von flüssigkeit ins gewebe kommt. daher die ödeme.

der ascites ist letztlich nichts anderes, nämlich ein ödem im bauchraum, das durch den rückstau des blutes in die pfortader entsteht.

links- und rechtsherzinsuffizienz sind aber immer in kombination zu betrachten. durch die herzinsuffizienz kann definitionsgemäß die blutversorgung der organe nicht in erforderlichem maße aufrecht erhalten werden. durch die mangelnde pumpleistung kommt es zum blutdruckabfall und um diesen wieder zu erhöhen wird hormonell wasser in den nieren zurückgehalten. auf die weise sammelt sich letztlich dauerhaft flüssigkeit im körper an.

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Zellrückstau und Verschluss der Zellmambran.

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