Warum nüchtern zur OP kommen?

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7 Antworten

nüchtern muss man sein, damit man während der op keine speisereste einatmen kann. man kann daran ersticken oder eine embolie bekommen, weil der hustenreiz unterdrückt ist.

du darfst bis eine stunde vor der op noch einen schluck wasser trinken - und auch einen kaugummi kauen.

damit man während und nach der op nicht erbrechen muss, bekommt man vomex oder ranitidin.

wenn man sich schlecht fühlt nach dem aufwachen liegt es zum einen daran, dass der kreislauf erst wieder in gang kommen muss, zum andern oft an dem beruhigungsmittel, das man als tablette bekommt (shice-egal-tablette). wenn man das beruhigungsmittel nicht nimmt, sondern statt dessen vor der op seine aufregung und angst mit entspannungsübungen bekämpft, ist man sofort nach dem aufwachen wieder klar. sonst kanns ein weilchen dauern. wenn man verwirrt ist, hat man mehr angst, deshalb fühlt man sich nicht gut.

das sollte aber nach ein paar minuten okay sein. die übelkeit sollte dann weg sein. man muss einmal aufwachen, dann lassen sie einen im zimmer wieder schlafen.

alles gut, geh bald schlafen, damit du morgen ausgeruht bist.

alles gute und toi toi toi.

delaa 08.09.2015, 22:46

danke für die ausführliche antwort :-)aber meine mutter sagte mir dass man nach der op so ein gelbes zeug brechen muss . das war gemeint

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ponyfliege 09.09.2015, 03:00
@delaa

hab ich noch nie, galle erbrochen.

ist vielleicht ne schlechte erfahrung, die sie gemacht hat - aber sehr unwahrscheinlcih.

alles gute.

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Durch die Allgemeinanästhesie werden neben dem Bewusstsein und der Schmerzempfindung auch die Schutzreflexe (z.B. Schluck- und Hustenreflex) ausgeschaltet. Es besteht daher die Gefahr, dass Mageninhalt in den Rachen gelangt, eingeatmet wird und eine Lungenentzündung hervorruft. (Quelle: http://www.sichere-narkose.de/faq/allgemeinanaesthesie.html)

Zu deiner anderen Frage => Ich hatte schon zwei Narkosen hinter mir und mir war danach überhaupt nicht schlecht. Ist aber bei jedem anders.

Nein, ganz so stimmt es nicht. Hintergrund ist, das manche auf das Mittel mit brechen reagieren und das ist sehr doof im sterilen OP und im Aufwachraum. Würdest du schon mal mit einer Narkose, bei der du "nicht anwesend" warst operiert? Wenn ja: wie hast du die vertragen? Ich kann vorher Kaffee trinken und bekomme sogar im Aufwachraum sofort einen, wegen meinem Blutdruck und mir war noch nie übel.

Zunächst mal: jeder reagiert auf eine Narkose anders. Ich hatte bisher 3 Narkosen und fand es nie schlimm, hatte nie irgendwelche Nachwirkungen außer Müdigkeit.

Zur OP musst Du nüchtern sein, damit während der Narkose kein Mageninhalt in Deine Atemwege gelangen kann. Du hast dann nämlich absolut keine Kontrolle, sollte Dir etwas aus dem Magen "hochsteigen".

Wieso hast Du das eigentlich nicht beim Narkosevorgespräch gefragt?

delaa 08.09.2015, 22:51

danke für die antwort :) aber meine mutter meinte man spuckt danach so ein gelbes zeug aus das meinte ich

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Du musst nuechtern sein, damit du dich wahrend der OP nicht uebergeben und daran ersticken kannst. KA was das Brechen angeht, ich hatte eine OP und habe vorher ein Antibrechmittel bekommen.

Deine erste Frage kann ich nicht beantworten aber die zweite. Nein, man muss nicht immer brechen, das ist bei jedem anders. Beim 1 Mal musste ich mich übergeben, beim 2 mal nicht.

damit man sich während der OP nicht übergeben muss.. das müsste eigentlich auch der Anästhesist mit dir besprochen haben..

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