Warum nimmt die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger zwar Aufgaben des Staates war, wird aber nicht durch diesen finanziert?

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3 Antworten

Die Antwort ist relativ einfach, die DGzRS schreibt das auch immer wieder, zum Beispiel auch auf ihrer eigenen Website. Dort heißt es: "Wir verzichten ganz bewusst auf jegliche staatlich-öffentliche Gelder. Die gesamte Arbeit der Seenotretter wird nach wie vor ausschließlich durch freiwillige Beiträge und Spenden finanziert. Dank dieser Organisationsform ist die DGzRS völlig unabhängig – auch von politischen Konstellationen. Ein wichtiger Aspekt dieser Unabhängigkeit: Die Seenotretter gehen freiwillig in jeden Einsatz."

Für mich ist das absolut nachvollziehbar. Unabhängig zu sein von jeglicher staatlicher Einflussnahme ist ein riesiger Vorteil. Die DGzRS ist viel älter als unser heutiger Staat. Warum sollte man etwas ändern, das seit mehr als anderthalb Jahrhunderten wechselvoller deutscher Geschichte bestens funktioniert? Viele Menschen rufen schnell nach dem Staat und beschweren sich andererseits, wenn angesichts allseitig leerer Kassen staatliche Mittel gekürzt werden. Die DGzRS hingegen macht vor, dass sie ihre Aufgabe bestens ohne den Staat wahrnehmen kann. Ich finde, das ist beispielhaft.

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Die wollen unabhänig bleiben. Die Leitung derer würde an den Staat fallen, wenn sie Angebote des Staates annehmen. Sie dürften dann nicht mehr entscheiden...

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Vielleicht,w eilö dann alle Nicht-Küsten-Länder laut schreien,d ass sie das doof finden?

ich (heute 44 und lebend in Bayern) förder die, seitdem ich 16 bin (da hamse uns nämlich vor Wangerooge den A* gerettet).

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Kommentar von audiovisionaer1
09.06.2016, 16:06

Und wenn man vor allem die Küstenländer in die Pflicht nehmen würde?

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Kommentar von granatapfellp
15.06.2017, 00:04

Jedes Land hat die Pflicht für Marineschutz zu sorgen!!!

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