Warum nicht Experiment des 14 jährigen Realschulunterrichts an Förderschulen wagen?

...komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Ich war bisher auf einer Sonder, Haupt und Realschule.

Ich habe manch Realschüler dümmer gefunden als manch Sonderschüler.

Ich habe Realschüler und Realschullehrer so gehasst, das mich die Noten auf der Schule nicht mehr interessierten und ich zurück zur Hauptschule ging. (Ganz früher war ich mal auf der Sonderschule!)

Aber: Das Konzept der Schule ist stummes auswendig lernen und das können halt Leute nicht die eine Lernstörung (ich vermute sogar, dass naturliches lernen besser bei denen klappt!) haben.

Und du willst gar nicht die Argumentationsketten von so welchen Leuten hören. Beispielsweise hätte der ein oder andere jetzt versucht meine komplette Meinung zu entwerten indem ,,ich ein Nazi bin oder meine Rechtschreibung zu schwach ist."

Auf der Sonderschule wo ich war, waren Leute eher drauf die nur Schlägereien wollten. Nur seltener waren Leute mit Lernstörung oder anderen Behinderungen dort.

Die sog. Inklusion ist ein Trugschluss aufgrund political correctness. Funktioniert nicht. Um einen Schüler zu fördern werden dafür viele andere unterfordert bzw. nicht entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit gefördert.

Grundsätzlich hast du Recht. Das ist eine sehr gute Idee Viele Schüler lernen auch besser, wenn sie älter werden. 

Es wird wohl zu teuer sein, vermute ich.

125cbr 09.07.2017, 00:14

Da verschwendet man lieber 120 Mio  Euro für G20!!!

0
125cbr 26.07.2017, 21:45

Es wird weitaus teurer werden, für all diejenigen auf Lebenszeit Sozialleistungen zahlen zu müssen, die durch das miserable System der Förderschule verdorben wurden. Da wäre es doch besser, alle Schüler im Bereich Lernen  ab Klasse 9 bis hin zur 14.Klasse auf Realschulniveau zu bringen.

Und schon ab Klasse 8 würde man ganz langsam einschleichend mit Französisch und Englisch die Förderschule für die Realschule kompatibel machen.

Und ab Klasse 12 (9.Klasse Realschule /Teil2) würden dann die Schüler beispielsweise in Chemie in vollem Umfang mit der organischen Chemie konfrontiert werden. Sie blühen zunehmend auf, wenn man von ihnen nun die Herstellung von PVC mittels Polymerisation in Struktur -und Summenformel  abverlangen würde.

In der 13. Klasse( 10Klasse Realschule/Teil1) käme in Mathe noch in vollem Umfange die Winkelfunktionen sin, cos und tan hinzu, was wiederum für die Förderschüler genau wie das  Rechnen mit log in der 12. eine  sehr große Herausforderung wäre.

0
enibas1517 27.07.2017, 01:13
@125cbr

Finde ich grundsätzlich gut. Auch aus dem Grund,  dass vielen das Lernen später mehr Spaß macht. 

0

Bei uns an der Schule hat es bisher immer gut geklappt, aber das kann natürlich auch anders sein.

Wenn man Menschen lernen ließe, anstatt sie zu belehren, gäbes es auch keine Förderschüler. Diese sind ein Produkt der Vorgehensweisen in der Schule.

Gruß Matti

JanfoxDE 09.07.2017, 13:24

Wie immer ein guter Kommentar!

In der 4. Klasse hatte mein Lehrer in der Sonderschule täglich Musikunterricht gemacht. Dies hat immens Spaß gemacht und aus Scheiß Schule wurde temporär "Ich liebe Schule."

Ich bin weiter gekommen als manch Realschüler; Ich habe es bis zur Realschule geschafft, ohne zu lernen. Dann wurde aber leider mein Hass (sozial + emotionale Schwäche) zu groß und anstatt zuzuhören, wollte ich nur noch nach Hause.

Jetzt musste ich wegen schlechten Noten nach einem Umzug wieder zur Hauptschule gehen und dort schreibe ich ohne zu lernen, bessere Noten als einer der lernt.

Das Schulsystem ist nämlich lächerlich einfach. Man muss einfach nur dumm und unkritisch sein, alles lernen ohne zu fragen. (Was ich nicht bin.)

Würde ich auch machen, hab aber andere Ziele als Blind mein Ich am Kapitalismus zu verlieren.

1

Was möchtest Du wissen?