Warum nennt man Nukleinsäuren Nukleinsäuren, obwohl sie zum größten Teil aus Basen bestehen?

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3 Antworten

„ Die einzelnen Nucleotide sind aus einem Phosphatrest, einem Zuckermolekül (Ribose bei der RNA bzw. Desosxyribose bei der DNA) und einer von jeweils vier möglichen organischen Stickstoffhaltigen Basen (Nucleobasen) aufgebaut.

Da jedes Nucleotid im Phosphatrest noch ein Wasserstoffatom enthält, das als Proton abgespalten werden kann, reagieren die Makromoleküle trotzdem als Protonendonatoren. Auf der schwach sauren Reaktion mit Wasser beruht der Name Nucleinsäuren.” Quelle: Duden Basiswissen Schule Chemie Abitur, 3., überarbeitete Auflage, 2011

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Die Phosphatgruppe im "backbone" agiert als Säure (Proton donor, wie Phosphorsäure). Durch die Struktur der DNA/RNA kommt der Säurecharakter stärker zum tragen. Die Basen sind aneinander (in Doppelstrang-Form) und einen Zucker gebunden, danach folgt die Phopsphatgruppe, welche an der Aussenseite des Moleküls liegt und damit für einen Grossteil der Umgebungsinteraktionen verantwortlich ist.

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die phoshporsäuren, bzw eine davon, zwei liegen bereits deprotoniert im anionzustand vor, die dritte kann noch ein proton (h+) abgeben

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