Warum nennen sich Feministen nicht Equalisten?

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8 Antworten

Wer sagt denn, dass eine Mehrzahl der Feministinnen für Gleichberechtigung ist? Gut vorstellbar ist schließlich auch, dass es mehr als eine solche sein sollte. Die Quotenregelung ist jedenfalls ein Schritt weiter als die bloße Gleichberechtigung.

Im übrigen isses ein typisches menschliches Phänomen, dass Gleichberechtigung meist nicht als ausreichend angesehen wird, sondern eher als Sprungbrett für mehr. Die Beteuerungen, die moralischen Lippenbekenntnisse sind meist nur Heuchelei, diese Nummer zieht bei mir nicht.

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Kommentar von hankey
10.08.2017, 14:50

Ich finde auch, die Frauenquote an sich ist kein Instrument zur Gleichstellung, da hier Frauen bevorzugt behandeln werden. Da, ich habs gesagt.

Wenn ich ein Unternehmen bin, habe ich ein Interesse daran, für eine ausgeschriebene Stelle den für mich bestgeeignetsten Bewerber einzustellen. Mal angenommen mir wird nun eine Quote aufgedrückt, und auf eine Stelle bewerben sich 3 Leute. Zwei Männer und eine Frau.

Jetzt hätten die Männer eine bessere Qualifikation und machten einen professionelleren Eindruck. Gemäß der Quote muss ich nun aber die weniger qualifizierte Frau einstellen. Wenn ich mich jetzt in den Kopf eines Unternehmers hineinversetze, kann ich nachvollziehen warum der Frau nun weniger gezahlt wird - nicht weil sich die Tätigkeit unterscheidet, sondern in diesem Beispiel aus reinem Frust. Das ist nicht fair, und eigentlich das wogegen Feministen kämpfen. Aber auch unmittelbare Konsequenz feministischer Instrumente.

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Der Begriff an sich hat ja seine geschichtlichen Wurzeln. Und ist von seinem Grundgedanken auch heute noch wesentlich. Denn Artikel 3 Grundgesetz wird in diesem Staat immer noch mit Füßen getreten. 

Ja. Auch zum Nachteil von Männern. 

Tatsächlich aber beinhaltet echter Feminismus nun mal auch die Aufhebung der Benachteiligung von Männern bei bestimmten Themen. Denn beschäftigst Du Dich mal mit der Entstehungsgeschichte, dann wirst Du feststellen, dass zu den ersten Forderungen eben auch gehörte, dass ein Mann das Recht haben soll, für Haushalt und Kindererziehung zuständig zu sein. 

Ich bin schon älter. Ich hatte das sehr große Glück von einer Frau zum Ehemann ausgewählt zu werden, die mir das genannte Recht einräumte. Wie oft ich deswegen gerade von Frauen angegriffen wurde habe ich nie gezählt. Manche davon bezeichneten sich tatsächlich als Feministinnen. Bis sie an mich gerieten. 

Der Mensch an sich neigt zu Wahnvorstellungen. Das betrifft nicht nur diesen Themenkomplex. Und er belügt sich selbst gerne nach Strich und Faden. 

Zurück zur Frage: 

Du kannst online nachlesen, wann dieser Begriff entstand und als weltweite Bezeichnung für den Kampf um GLEICHberechtigung anerkannt wurde. 

Gleich im Sinne von gleichen Rechten, aber eben auch gleichen Pflichten. Und zwar genau so weit, wie es von Natur aus möglich ist. Denn selbstverständlich kann ein Mann kein Kind austragen. 

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Das wären dann pauschal Gleichmacher. Ganz extrem gedacht wäre das am Ende vielleicht auch noch das Bemühen, Tiefseekraken das "Recht" aufzuzwingen, das Leben von Steinböcken zu führen - und umgekehrt.

Schon beim gegenwärtigen Erscheinungsbild des Feminismus ragen da immer wieder einmal Speerspitzen heraus, die man bei genauer Betrachtung doch lieber an die Psychiatrie weiterleiten möchte.

Feminismus als solcher ist auch entgegen mancher anderslautender Meinungen keine Plage. Lediglich so manche auf diesem Trittbrett mitfahrende Übertreibungen und Skurrilitäten können schnell die Qualität einer Plage annehmen, und hin und wieder geschieht es auch.

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Weil sie den Feminismus als Kampf ür die Gleichberechtigung wahrnehmen und den Maskulinismus als ihren Gegner.

Equalismus wäre ja nur der erste Schritt.......oder kennst du Gleichstellungsbeauftragte welche für die Gleichstellung von Frauen und Männern eintreten?

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Sie sind NICHT für Gleichberechtigung, sondern nur für die Ausweitung der eigenen Vorteile. Mit Unterstützung aus der Politik. 

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Weil sie eben darum kämpfen, ohne Anstrengung in höhere Stellen zu gelangen. Auch eine moderne Form der Prostitution.

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Weil es denen genau nicht um Gleichberechtigung geht, sondern schlicht um Macht.
Dem Patriachat soll das Matriachat folgen, einhergend mit dem "dressierten Mann".

Jeder weibliche Splean wird zum Feminismus verklärt, jeder männliche Splean zum Sexismus.


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Kommentar von soissesPDF
05.08.2017, 01:38

In den 1960er Jahren verbrannten Feministinnen ihre BH's.
Mit dem Argument, ein BH sein ein Unterdrückungsustrument der Männer.

Die Aktion verbannte den BH nicht aus den Kaufhäusern und Frauen tragen auch noch BH's, gar freiwillig.

Warum?
Weil das einzige was wirkt ist die gewöhnliche Schwerkraft, nicht jedoch die vermeintliche Unterdrückung der Frauen durch Männer, die denen einen BH aufschwatzen würden.

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Weil  lateinische Begriffe international sind - equal ist aber Englisch

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Kommentar von pixxelgamer
04.08.2017, 21:20

Auf lateinisch wäre Equalist dann aequalist oder sowas. Also auch kein zu großer Unterschied.

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