WARUM nennen Muslime Andersgläubige "Ungläubige"?

22 Antworten

Mich stört es wenig, wenn sie mich so nennen, weil ich in Bezug zum Islam auch tatsächlich "ungläubig" bin. Ich würde mich gegenüber einem konservativen Muslim auch selbst als "Ungläubigen" bezeichnen. Ich kann allerdings nachvollziehen, dass andere Menschen (insbesondere auch religiösere Menschen, als ich es bin) das anders sehen.

Es ist leider immer noch so, dass der Wahrheitsfanatismus im Islam noch weiter verbreitet ist, als in den meisten anderen Religionen. Es gibt aber zunehmend auch anders denkende Muslime die versuchen ihre Religion etwas zeitgemäßer zu gestalten.

Der Begriff "Ungläubiger" ist allerdings beleidigend gemeint und man sollte sich damit nicht abfinden und akzeptieren. Gewalt fängt schließlich erst in der Sprache an und endet dann in tatsächlich physischer Gewalt. Ein respektvoller Begriff ist Anders- oder Nicht-Gläubiger.

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@PinoCavallo

Ja, genau deshalb habe ich auch geschrieben, dass ich es nachvollziehen kann, wenn andere Leute es anders sehen als ich.

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Das sagen sicher nicht alle Muslime.

Verallgemeinerungen helfen nur radikalen Propagandisten, daher sollte man vorsichtig sein, wenn man solche Aussagen macht.

Wer nicht dem Islam angehört und daher auch nicht daran glaubt, das Mohammed der Gesandte Gottes ist, folgt nach Ansich konservativer Muslime nicht dem "wahren Glauben", ist also ein "Ungläubiger".

Gemäßigte Muslime betonen dagegen die Gemeinsamkeiten der drei abrahamitischen Religionen Judentum, Christentum und Islam und respektieren daher Anhänger dieser Glaubensbekenntnisse zumindest.

Wie schon gesagt: Verallgemeinerungen sind grundsätzlich falsch, da sie nie die Meinung aller Menschen einer Gruppe wiedergeben. 

Ich selbst habe bekannte und Freunde aus unterschiedlichen Bekenntnissen und Religion spielt dabei nur eine Rolle, wenn wegen irgendeines religiösen Festes mal wieder leckeres Essen an Freunde verschenkt wird. ;-)

  • Der Islam ist ja weniger Religion sondern mehr soziopolitisches  System mit Welt Herrschaftsanspruch .Da wird halt klar unterscheiden , und die Welt ist auch ganz klar aufgeteilt in das Das Haus des Islams Dār al-Islām (arabisch دار الإسلام, ‚Haus des Islams‘) bezeichnet so  alle Gebiete unter muslimischer Herrschaft. 
  • Gegenbegriff ist Dār al-Ḥarb („Haus des Krieges“).Die muslimische Theologie teilt die Welt in zwei wesentliche Bereiche auf: das Haus des Islams und das Haus des Krieges. Das Haus des Islams ist das Haus des Friedens. Jene Nationen, die vom islamischen Recht (Scharia) regiert werden, sind im Haus des Islams, also des Friedens.Alle andren befinden sich im Haus des Kriges .Es ist die Pflicht eines jeden wahren Muslims diese Nationen im Haus des Krieges unter den Islam zu unterwerfen und die Regierung unter das Schariarecht zu stellen.
  • Dazu werden viele Methoden benutzt, einschließlich der Migration, geschriebene und verbale Auseinandersetzung, wirtschaftlicher Druck und Diskriminierung gegen und Verfolgung von Nichtmuslimen. All das kann man als eine Form des Djihads bezeichnen.Die erhabenste Form des Djihads ist jedoch militärische Verteidigung oder Angriff in der ein oder anderen Form, einschließlich des Terrorismus. Man sollte auch festhalten, dass der aggressive Djihad manchmal als defensiv bezeichnet wird, weil es sein Ziel ist, Menschen aus der Entfremdung nicht muslimischer Religionen und dem Säkularismus zu retten. 

Das Haus des Vertrags und die Doktrin der Taqiyya 

  • Dann gibt es jedoch noch ein drittes Gebiet, eine Art Übergang Gebeit , das Haus des Vertrags. Dieses bezeichnet den Umstand oder den Zeitraum in dem die Muslime noch nicht genug Macht haben, oder noch nicht in ausreichend großer Zahl im Kampf Mann gegen Mann bereit sind, um eine aggressivere Form des Djihads zu beginnen.In dieser Zeit bauen sie ihre Stärke auf, bereiten die Gläubigen auf den Djihad vor und sie benutzen diese Zeit zur Propaganda. Nach den Worten des Propheten Mohammed ist es erlaubt die Nichtmuslime über die wahre Natur des Islams, den Glauben und die Ziele zu täuschen. Diese mächtige und weit verbreitete Doktrin der Täuschung wird taqqiyah genannt und man kann sie in Sure 16:106 des Korans nachlesen.

Die  Dhimmitude und ihre Praxis

Nichtmuslime, die in muslimisch dominierten Ländern leben, müssen sich dem Schariarecht unterordnen. 

  • Nach dem Schariarecht wird den unterworfenen bzw sich in der Minderheit befindlichen Menschen die Wahl gegeben zum Islam zu konvertieren, getötet zu werden, oder in Dhimmitude zu leben. Dhimmitude definiert den Status und die speziellen Schariaregelungen, die diese unterworfenen Nichtmuslime "schützt". Das umfasst die Zahlung einer speziellen Steuer für Nichtmuslime namens Jiziya.



Gehorcht Gott und gehorcht dem Gesandten! Wenn ihr euch abwendet, so obliegt Unserem Gesandten nur die eindeutige Verkündung. 64:2

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@DerMann123123

Johannes 14,6

 6Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.

7Wenn ihr mich kenntet, so kenntet ihr auch meinen Vater. Und von nun an kennt ihr ihn und habt ihn gesehen.…
 6Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.

7Wenn ihr mich kenntet, so kenntet ihr auch meinen Vater. Und von nun an kennt ihr ihn und habt ihn gesehen.…

und 

1.Johannes 2,22

Wer ist ein Lügner, wenn nicht, der da leugnet, daß Jesus der Christus sei? Das ist der Widerchrist, der den Vater und den Sohn leugnet.

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"Und kämpft gegen sie, damit keine Verführung mehr stattfinden kann und kämpft, bis sämtliche Verehrung auf Allah allein gerichtet ist" ( Sure 8,39)

,,Und tötet sie, wo immer ihr auf sie stoßt, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben, denn die Verführung zum Unglauben ist schlimmer als töten" ( Sure 2,191)

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