Warum nemen Menschen ihren eigenen Körpergeruch nicht war?

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das könnte ich hier jetzt ewig lang biologisch begründen, aber ich mach das eetwas lieber kürzer:

für den menschen ist es evolutionnär bedingt wichtig (gewesen) strenge und fremde gerüche deutlich und länger wahrzunehmen, da dahinter 'gefahr lauern' könnte (z.B. gift oder sonst was). d.h. die rezeptoren der nase (letztlich verantworlich für die reizaufnahme 'geruch' und weitergabe ans gehirn) haben sich im laufe der evolution so entwickelt (bzw. durch mutation zufällig entstanden und durch natürliche selektion (survival of the fittest) verbreitet/durchgesetzt, da es einen vorteil im kampf ums überleben darstellt/e), dass sie fremde und strenge gerüche länger an das gehirn weiterleiten als angenehmen und ihenen bekannt gerüche. da man sich selbst ja quasi "von anfang an" riecht, nimmt man den geruch also bewusst gar nicht mehr wahr.

hoffe das war jetzt nicht zu undeutlich und lückenhaft runtergeplappert - ansonsten frag, wenn du noch fragen hast ;)

Weil die Nase, wenn sie dem Geruch eine Zeit lang ausgesetzt ist nicht mehr wahrnimmt. Verhält sich genauso, wenn du Knoblauch oder Fisch gegessen hast. Du nimmst den Geruch nicht mehr war, dafür aber dein Gegenüber.

Das ist eine Eigenheit vom Gehirn. Es blendet den "Hintergrund" aus damit es den Rest besser wahrnehmen und analysieren kann. Das ist mit allen Sinnen so. Z.B. die Eingeborenen an den grossen Wasserfällen hören die Wasserfälle nicht und können sich ganz normal unterhalten usw., während die Touristen die eigene Stimme nicht hören vor der Geräuschkulisse. Das Gehirn passt sich an und blendet unnötige Infos aus.

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