Warum neigen die Massen zumeist dazu sich zu irren?

6 Antworten

Wie mein Vorredner schon gut auf den Punkt bringt spielen sehr oft emotionale Argumente eine Rolle. Zudem bekommt man in der Schule nicht beigebracht wie man richtig argumentiert oder richtig nach glaubwürdigen Quellen recherchiert - zumal das "Recherchieren" und Informieren und Abwägen von Pro- und Contrapunkten oftmals ein größerer Zeitaufwand ist. Eine weitere Rolle spielt die kognitive Dissonanz - der Mensch neigt oft dazu an bestimmte Weltbilder festzuhalten - selbst wenn ein schlüssiges Gegenargument kommt - dann wird meist alles dafür getan um das Weltbild aufrecht zu erhalten, weil man Angst hat ein Stück weit Identität zu verlieren. Zudem ist der Mensch oft so "veranlagt", dass er sich oft einer Gruppenmeinung anschließt um gesellschaftlich nicht ausgeschlossen zu werden.

In einer Krisensituation sucht der Mensch in der Masse Schutz um sein eigenes Leben zu retten. Der Fischschwarm hat die gleiche Strategie wenn Delfine einen Angriff starrten.

Beim Menschen kommen noch andere Verhaltensweisen dazu, wie das Ausleben der Mordgelüste wenn ein Oberarsch den Befehl ausspricht.

Elias Canetti hat dazu ein Buch geschrieben, MASSE UND MACHT und darin wird die ganze Problematik genauer erörtert, in besonderen Bezug zum Nationalsozialismus.

Weil es meist emotional und nicht rational motivierte Schlüsse sind. Ganz einfach.

Ich fühle mich einsam und kann nicht schlafen. Was kann ich tun?

Ich bin sehr enttäuscht von meinen "Freunden". Kaum jemand schreibt mir noch, von sich aus erst recht nicht. Nur zwei, drei Leute schreiben mir ab und zu, eine davon in meinem Alter. Ich bin nur daheim, weil ich niemanden habe, mit dem ich etwas machen kann. Meine Vorschläge werden fast immer abgelehnt und an Einladungen von anderen kann ich mich schon gar nicht mehr erinnern (außer eine Wohnungseinweihungsparty vor ein paar Monaten von einer Freundin, die weg gezogen ist und eine Geburtstagsfeier vor ein paar Tagen, zu der ich aber (glaube ich) nur aus Höflichkeit eingeladen wurde. Wenn ich unter Leuten bin, versuche ich mir nicht anmerken zu lassen, dass es mir schlecht geht, aber ich weiß einfach nicht was ich falsch mache. Dann kommt noch die Entscheidung mit der Psychiatrie dazu und was ich an Weihnachten und Silvester mache. Ich bin irgendwie wieder echt am Boden.

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Warum werden Abtreibungen ständig kritisiert?

z.B sagen die Abtreibungsgegner, dass es töten wäre, wenn man einen Zellhaufen abtreibt. Seid wann bestimmt denn z.B die Kirche das Strafrecht? Es kann doch nicht sein, dass wenn man weiß, dass es ein behindertes Kind wird, oder die Frau vergewaltigt wurde, dass man das Kind dann nicht möchte. Und ob wir jetzt in den Augen der Gläubigen Gott spielen oder nicht ist doch sowieso egal. Ich meine wo spielen wir nicht schon Gott? Wie erschaffen doch selber neue Dinge und das ständig und bis jetzt hat es diesem Gott nicht die Bohne interessiert, was wir da anstellen.

Ich denke einfach, dass Leben dann beginnt, wenn das Kind ein Bewusstsein entwickelt. Und ich kann mich nicht daran erinnern, dass ich irgendwas gemerkt hab vor meiner Geburt :). Wann wachen die Moralapostel endlich aus ihrem Tiefschlaf auf und blicken in Richtung Zukunft. Ich bin froh, dass wir die biotechnologischen Möglichkeiten heutzutage haben, sodass keiner mehr leiden muss! Aber anscheinend wird das ja als "Prüfung" gesehen. Was ein Schwachsinn denke ich mir da.

Last but not least eine Abtreibung ist kein Mord und wird es auch nie sein. Solche Gedankengänge haben in einer fortschrittlichen und modernen Gesellschaft nichts aber rein garnichts zu suchen.

PS: Ich lasse mich immer gerne vom Gegenteil überzeugen.

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Wieso gibt es so viele, die Selbstmord begehen wollen?

Hallo, ich wollte euch fragen, was ihr für mögliche Gründe haltet, wieso insbesondere hier auf der Seite so viele Fragen kommen, die den Selbstmord betreffen. Gibt es wirklich so viele Depressive, oder sind es dann doch öfter Spaßvögel? Und wenn es alles ernst gemeint ist, wie kann es sein, dass es so viele sind. Ich kenne persönlich keinen, der auch je daran gedacht hat Selbstmord zu begehen...oder bleiben die Gedanken immer im Verborgenen und werden hier nur sichtbar, weil man hier anonym unterwegs ist? Diese große Anzahl an unglücklichen Menschen, muss doch Gründe haben. Sind die Medien Schuld? Oder die zunehmend ungesünderen Lebensbedingungen (Lebensmittelmanipulationen, schlechte Luft etc.), die uns "gläsern" machen und uns das Leben nicht mehr spüren lassen? Wieso sind so viele immer am meckern, wenn es um ihr eigenes Leben geht, obwohl es ihnen rein logisch gesehen doch "besser" gehen müsste, als Menschen, die von Krankheiten, Armut und Krieg heimgesucht werden. Ich habe gehört das Selbstmorde tatsächlich vermehrt in Großstädten auftreten sollen... Diese Gedankengänge gehen manchmal fast ins Unendliche und trotzdem verstehe ich es nicht...

Was mich angeht, kann ich meinem Schöpfer gar nicht genug dafür danken, dass ich dieses Leben habe. Natürlich gibt es schlechte und gute zeiten, aber um nichts auf der Welt, würde ich das wegwerfen. Wie erklärt ihr es euch...diese alles in allem wirklich unbegründete Unzufriedenheit unserer Mitmenschen, ich meine wer hier ein paar mal unterwges war, wird unmöglich diese Fragen übersehen haben...Also: Eure Meinungen bitte.

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Wieso gelten Anglizismen als Verhunzung der Sprache aber Lateinische Fremdwörter als intelligent?

Guten Abend, Die Überschrift ist aus Platzgründen nur sehr kurz. Eigentlich sollte sie heißen Wieso gilt es als Verge...tigung der Sprache, wenn man Anglizismen verwendet, aber als gebildet/intelligent, wenn man lateinische, griechische oder französische Fremdwörter benutzt?

Ich hoffe, ihr versteht mein Problem.

Wenn man in einem Text viele lateinische, griechische oder ggf. auch französische Fremdwörter verwendet, dann wird der Text als sehr gut geschrieben und sprachlich exzellent(Fremdwort) und blabla angesehen.

Wenn man viele Anglizismen verwendet, dann heißt es gleich, die Deutsche Sprache verkommt und wird zerstört durch diese Anglizismen...

Aber warum ist das so? Ich versteh es einfach nicht!

.

Mal ein paar Beispiele. Sagt mal ganz ehrlich, wie die folgenden Wörter in einem offiziellen Text auf euch wirken würden!

  • Statement

  • Deadline

  • par excellence

  • Anglizismus(Das Beispiel par excellence zu dieser Frage ;-) )

  • Attitüde

  • Wenn sich ein Fernsehmoderator verspricht, was würdet ihr dann sagen, wenn er "sorry" sagt. Warum aber hätte gegen "Pardon" keiner etwas? o.O

.

Ich hoffe, euch ist klar, was ich meine!

Jetzt meine Frage: Ist das irgendwie psychologisch/gesellschaftlich oder wasauchimmer begründet? Woran liegt diese "gespaltene" Einstellung zu Fremdwörtern?

Vielen Dank um jegliche Antwort

Punkrockgarçon!

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Was ist der grösste Fehler?

Was ist der grösste Fehler, den man im Leben machen kann?

Ausser Straftaten.

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Kann Einsamkeit die Intelligenz fördern?

Wirft man mal einen Blick in die Geschichte wird man feststellen, dass viele kluge Köpfe äußerst exzentrische Persönlichkeiten und nicht selten Einzelgänger waren. Ihre Begabung ist oftmals Fluch und Segen zugleich. Nicht selten leiden sie unter Depressionen, sind was ihre soziale Kompetenz angeht totale Krüppel und leben lieber zurückgezogen in ihrer eigenen kleinen Welt als sich unter die Menschenmenge zu trauen. Sie werden für ihre Genialität bewundert und beneidet, werden für ihren Wahnsinn aber auch verachtungsvoll angeschaut oder haben gar eine so unheimliche Aura an sich, dass man sich gar nicht an sie rantraut. Sie sind auf ihrem Gebiet absolut begnadet und doch so bedauernswert, weil ihr eigenes Leben für sie häufig eine einzige Qual darstellt. Sie leben abgeschottet von der Außenwelt, wo sie in ihrem Schaffensraum, der gefüllt ist von Einsamkeit und Leere, ein Meisterstück nach dem anderen hervorbringen.

Ich frage mich nun, ob es in der Natur solcher Genius liegt ihr Werk im Stillen zu vollbringen oder ob nicht gerade diese sich selbst erzwungene Einsamkeit dazu führt den Geist anzuregen, woraus die unglaublichsten und weltbewegendsten Ideen entstehen können.

Der Mensch ist normalerweise ein soziales Wesen, das anfällig ist für vielerlei Arten der Ablenkung. Von überall her kommt ein neuer Reiz, der aufgenommen und verarbeitet werden muss, ganz egal wie banal und unbedeutend er auch sein mag. Meine Vermutung ist, dass diese Schwemme an wertlosen Informationen irgendwann dazu führt, dass das geistige Vermögen abflacht und der Mensch verdummt. Wir haben keinen großen Krieg, keine große Depression. Unser großer Krieg ist ein spiritueller. Unsere große Depression ist unser Leben. Mal ganz ehrlich, was macht denn ein Großteil der Jugend von heute am Wochenende. Sie gehen mit ihrer Clique in eine Disco, tanzen auf eine unter irgendwelchen Drogen komponierte Musik und knallen sich den Schädel mit Alkohol weg. Das ist meiner Ansicht nach nicht gerade das, was man unter dem Sinn des Lebens verstehen sollte und ist sicherlich alles andere als Intelligenz fördernd. Ist es da nicht besser man zieht sich aus solchen Freundeskreisen zurück und verbringt seine Zeit lieber mit sich allein? Nur man selbst, ohne all die störenden Einflüsse anderer, man kann die Ruhe genießen und sich Gedanken über viele weitaus wichtigere Dinge machen.

Ich selbst ziehe es auch lieber vor einsam zu bleiben als mich mit Menschen in einer Umgebung zu bewegen, die einen auf Dauer nur verblöden lässt. Glaubt ihr, dass meine Einstellung richtig ist oder ist es grundsätzlich falsch sich freiwillig sozial auszugrenzen?

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