Warum nehmen wir nicht einfach nur die weiblichen Flüchtlinge und Kinder auf?

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5 Antworten

Waffen, Nahrung, und unser Militär hinschicken

Das ist im Prinzip genau das, was wir die letzten Jahre getan haben. Wie das endet, sieht man ja nun ganz deutlich. Es kann also nicht die Lösung sein, die Männer, die verständlicherweise keine Lust haben sich in einen lebensgefährlichen Bürgerkrieg zu begeben, dort zu lassen. Denn es liegt tatsächlich nicht an den jungen, flüchtenden Männern, dass dort Krieg herrscht. Ob sie dort sind oder nicht, spielt also gar keine Rolle. Dazu kommt, dass Frauen und Kinder auch nicht wirklich gern gesehen sind hier, denn sie sind noch unwirtschaftlicher als (junge) Männer. Es kostet den Staat ziemlich viel Geld Kinder in öffentlichen Einrichtungen zu betreuen.

Vor allem aber hat jeder Mensch das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person und das Recht Schutz und Asyl in einem anderen Land zu suchen. Man kann also unmöglich jemandem verbieten ein Land, in dem Krieg herrscht, zu verlassen, bzw, von jemanden verlangen gefälligst dort zu bleiben und zu kämpfen.

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Kommentar von marylinjackson
11.01.2016, 12:03

Da verwechselst Du das bestehende Asylrecht mit dem subsidiären Schutz. 

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In unserer Gesetzgebung und Kultur ist geschlechtliche Gleichstellung verankert. Wir dürfen schon aus diesem Grund nicht unterscheiden.

Gleichsam stellt die militärische Unterstützung der Flüchtlinge eine Einmischung in die innere Angelegenheit eines anderen Staates ein. Auch dies ist fragwürdig und verboten.

Was wir hier unbedingt durchführen müssen, ist eine Selektierung anderer Art.

Was haben hier zum Beispiel Algerier, Tunesier oder Marokkaner als "Flüchtlinge " zu suchen. Wer von denen befindet sich da überhaupt in einem Krieg und kann erfolgreich seinen Status als Fliehender belegen ?

Zusätzlich ist der Umgang mit den Flüchtlingen fragwürdig. Tatsächliche Flüchtlinge befinden sich richtig in einem Notstand. Hierzu bedarf es der Hilfe. Diese Hilfe muss dann aber so aussehen, dass die Geflohenen eine menschenwürdige Unterbringung haben, im Tagesbedarf versorgt sind und Kinder in ihrem Schulsystem beschult werden. 

Wo bitte steht denn jetzt geschrieben, dass Flüchtlinge wie Migranten oder Einheimische behandelt werden müssen. Primär ist deren Sicherheit zu gewährleisten. Nach Beendigung der jeweiligen Gefahr erfolgt doch sowieso die Rückführung. Was ist das für ein Humbug, dass ein Flüchtling als ein Migrant angesehen wird ? Jeder Migrant, der sich hier seinen Aufenthaltsstatus schwer erarbeitet hat, der muss sich doch veralbert vorkommen.

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Kommentar von samizzze
10.01.2016, 17:36

Was ist das für ein Humbug, dass ein Flüchtling als ein Migrant angesehen wird ?

Das ist tatsächlich kein Humbug. Wenn Asylberechtigte bestimmte Voraussetzungen erfüllen, können sie einen dauerhaften Aufenthaltstitel oder eine Niederlassungserlaubnis erwerben und bekommen damit einen mit Staatsbürgern gleichberechtigten Zugang zu Arbeitsmarkt und Sozialleistungen.

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Das ist eine wirklich schlechte Idee und gegen unser Grundgesetz.

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Die Antwort ist ganz einfach: Weil du niemanden zwingen kannst, sich in Lebensgefahr zu begeben.

Das würde man nie durch bekommen, ProAsyl würde den Vorschlag in der Luft zerreißen.

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Kommentar von flipplight
10.01.2016, 16:07

aber so viele Länder lassen GARKEINE Flüchtlinge rein.. dann doch lieber das. Vorallem werden jetzt sicher hunderte von Menschen gegen Flüchtlinge demonstrieren usw. Vorallem würden wir Ihnen ja viele Waffen liefern und helfen usw..

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Die Halb und Vollmumimien kommen noch nach keine Bange.

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