Warum nehmen wir Flüchtlinge auf?

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17 Antworten

Unter anderem weil es zu den grundlegenden Menschenrechten gehört.

Das Asylrecht gehört zum Kanon der Menschenrechte,
und zwar gerade deswegen, weil deren Missachtung Menschen keine andere Wahl lässt, als aus ihrer Heimat zu flüchten. Die internationale
Rechtsgemeinschaft musste deshalb eine Antwort darauf geben, wie sie mit
Menschen verfahren will, die zur Wahrung ihrer Würde und zur Sicherung
ihres Überlebens das eigene Staatsgebiet verlassen und in einem anderen
Staat Zuflucht suchen. Wenn die Aufnahme von Flüchtlingen ein Akt der
Respektierung der Menschenrechte darstellt, erhebt sich unmittelbar die
Frage, wie ein Flüchtling, der von einem bestimmten Land aufgenommen
wurde, über den gewährten Verfolgungsschutz hinaus menschenwürdig zu
behandeln ist. Das Menschenrecht auf Asyl kann also nicht isoliert
betrachtet werden und auch nicht isoliert umgesetzt werden. Es ist
einzubetten in den gesamten menschenrechtlichen Schutz, der einem
Individuum, gleich in welcher Lage, zusteht.



http://archiv.proasyl.de/texte/hl/menschenr-eu.htm

Es sind Menschen wie Du und ich.

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Kommentar von Infomercial
14.10.2016, 22:39

Das ist so nicht ganz richtig.

Zunächst können nur politisch Verfolgte rechtmäßig Asyl genießen. Das schließt bspw. Krieg, Bürgerkrieg, wirtschaftliche Not und Elend als Asylgrund aus.

Des weiteren hängt es vom jeweiligen Staat ab, ob er Asyl gewährt.

Prinzipiell hat jeder das Recht Asyl zu suchen. Allerdings gibt es keinen Rechtsanspruch darauf, es auch gewährt zu bekommen.

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Kommentar von BTyker99
14.10.2016, 23:10

Das ist ein Text, der zwar allgemein, aber nicht auf die Situation in Deutschland zutrifft. Die Menschen, die hier herkommen, haben eben nicht ihr Staatsgebiet verlassen, um ihre Würde und ihr Überleben zu sichern, sondern sie haben einige andere EU-Länder durchreist, und sind vermutlich aus ganz anderen Gründen nach Deutschland eingekehrt.

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Beim Thema Flüchtlinge oder Zuwanderer, sollten wir uns mal einen Blick in die Vergangenheit gönnen. Denn dann würden wir merken dass Migrationen eine feste Konstante in der Menschheitsgeschichte darstellen und die aktuelle Wanderungsbewegung nur eine Episode ist. Die Geschichte der Menschheit ist die von Völkerwanderungen. Bei genauem Hinsehen stellen wir fest, dass unsere Vorfahren von römischen Legionären, von den Wikingern oder von den Hunnen aus den Weiten Asiens stammen. Gerade heute in Zeiten der Globalisierung ist die Wanderung zu einer festen Konstante der Menschheit geworden. Denken wir doch daran, dass täglich ganze Völkerscharen von Geschäftsleuten und Wanderarbeitern um den Globus touren, von den Millionen Touristen ganz zu schweigen. Kaum ein Schüler oder Student, der kein Auslandsjahr in den USA, Australien oder Indien absolviert hat. Unsere Kinder arbeiten nach ihrer Ausbildung in Fernost. Da ist es doch mehr als logisch, das "Armutsflüchtlinge" versuchen, das Gefälle zwischen Arm und Reich durch Migration zu überwinden. Da brauchen wir ja nur die Geschichte der Auswanderungs -wellen in den vergangenen Jahrhunderten bei uns zu studieren. Neben Kriegen und Armut, wie früher, kommen zu den Ursachen der Auswanderung auch die Ausbeutung der armen Länder durch die Reichen und die Folgen des Klimawandels hinzu.

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Kommentar von BTyker99
14.10.2016, 23:15

Weniger positiv klingt das ganze, wenn man damit rechnen muss, selbst Opfer der Massen-Migration zu werden. Was hätten die Indianer wohl gedacht, wenn sie die Folgen der europäischen Migration nach Amerika hätten abschätzen können? Ich bin mir bewußt, dass solche Wanderungen etwas völlig natürliches sind, aber es ist ebenfalls natürlich, dass alle (und damit auch die Bevölkerung in den Zielländern der Migration) einen Überlebenswillen haben, und sich gegen die "Invasion" zu verteidigen versuchen. Im Gegensatz zu den Indianern verfügen wir über genug Geschichtswissen, um absehen zu können, wer dabei auf der Strecke bleiben wird.

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Während des 2. Weltkrieges sind zahllose Menschen aus Deutschland geflohen - und haben in anderen Ländern eine Zuflucht gefunden. Davon abgesehen würde ich dir empfehlen mal 'Des Teufels General zu lesen'. 

Da ist ein junger Offizier, der ganz betrübt ist, weil er keinen Nachweis über seine arische Großmutter findet. Der General sagt ihm, dass seine Vorfahren aus Frankreich, dem Baltikum, Russland, Italien, Griechenland und Skandinavien kamen (denn schließlich ist wirklich jeder und alles mitten durch Deutschland gezogen und das schon seit Jahrtausenden) - und drauf könnte er stolz sein.

Genau genommen sind wir eine wunderbar bunte Mischung und jetzt wird es eben noch ein bisschen bunter.

Schwierig ist es nur, wenn es nicht selbstverständlich ist, dass sich Neuankömmlinge an unsere Kultur anpassen und zumindest unsere Sprache lernen. Dann knirscht es manchmal ein bisschen zu laut und klappt nicht mehr.

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Da gibt es viele Gründe:

1. Asyl ist ein Menschenrecht.

2. Entspricht das der christlichen Tradition des Abendlandes Menschen in Not zu helfen

3.Wir können es uns leisten. Uns geht es gut. Bei uns muss niemand Hunger leiden, hat so gut wie jeder ein Dach über den Kopf.

4. Gab es im Krieg jede Menge Flüchtlinge, auch Deutsche. Teilweise sind Menschen auch nach Amerika und Co geflüchtet. Wobei ich ernsthafte Zweifel anmelden muss, dass du während des 2. WKs hier geblieben bist.

Nebenbei möchte ich anmerken, dass ich mich durch alkoholisierte Autofahrer und Jungs, die ein zu großes Auto fahren, mehr gefährdet fühle als durch terroristische Flüchtlinge.

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Die Zeiten haben sich geändert, die deutschen Werte, die dir vielleicht am Herzen liegen werden so oder so weniger und es stört auch niemanden, du wirst das sowieso nicht mehr miterleben und die jüngeren Leute stört es meistens nicht/weniger

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Da Deutschland nach dem 2.WK nur noch ein Drittel der vorherigen Fläche hatte, waren Millionen Deutsche ohne Haus und auf der Flucht in den verbliebenen Teil Deutschlands.

Aber sie wurden auch von vielen nur sehr ungern aufgenommen (obwohl es Landsleute waren). Der Durchschnittsdeutsche war also schon vor 70 Jahren ein egoistischer Knicksack.

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Kommentar von Rosy1974
16.10.2016, 18:47

Naja, wenn du selbst kriegsgebeutelt bist, evtl. kaum was zu essen hast (wenn du nicht gerade einen Bauernhof hattest), dann hättest du dich sicher auch nicht gefreut, wildfremde Menschen aufzunehmen, oder?

Zwischen den Zeilen lese ich, dass du anspielst, dass kaum jemand privat Flüchtlinge aufgenommen hat. Naja, das kannst du ja für dich so machen.

Was die Flüchtlinge von damals betrifft. Das war ein und die selbe Kultur. Sie hatten den gleichen Glauben und sprachen die gleiche Sprache. Es waren auch keine jungen Männer. Die waren entweder im Krieg oder tot. Es waren wehrlose Frauen und Kinder, die auf der Flucht zig mal vergewaltigt wurden. Die haben höchstens vor Hunger geklaut. Ich glaube nicht, dass diese Frauen andere Frauen vergewaltigt oder außer Mundraub sonstige Straftaten begangen haben.

Wenn damals protestantische Flüchtlinge in kath. Gegenden kamen oder umgekehrt, wurden sie schon als "Heiden" geschnitten.

Aber das, was jetzt abgeht, ist eine Stufe extremer: Die haben einen ganz anderen Glauben, der sie auffordert, Andersgläubige zu töten und zu vergewaltigen. Einige der Flüchtlinge halten sich dran.

Und wenn du dich darüber beschwerst, weil deiner Meinung nach zu wenig  Deutsche privat Flüchtlinge aufnehmen,  (du schreibst es zwar nicht direkt, dass dich das stört, aber zwischen den Zeilen lese ich das, weil du den Durchschnittsdeutschen vor 70 Jahren bereits als "egostischen Knicksack"  bezeichnest), dann kannst du ja mit gutem Beispiel voran gehen und wildfremde Menschen, mit unterschiedlicher Kultur und Glauben aufnehmen.

Wenn du das getan hast, würde ich mich gerne über einen Erfahrungsbericht freuen.

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Erst beschweren sich alle das wir zu wenig junge Menschen im Land haben& niemand die Renten bezahlen kann. Jetzt kommen viele junge Menschen& trotzdem meckern alle nur

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Kommentar von IchLiebteSie
14.10.2016, 15:54

die sich in die Luft jagen wollen ?

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Kommentar von JoyMalena
14.10.2016, 15:57

Die kommen so oder so in unser Land, ob sie jetzt als Flüchtling kommen oder nicht. Das hält sie nicht auf und dafür können die Flüchtlinge ja nichts. Aber anscheinend hast du ja angst vor Anschlägen& dann kannst du ja ein wenig nachvollziehen wie die Flüchtlinge sich in ihrem Land gefühlt haben

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Tatsächlich langfristig-politisch betrachtet?

Nun, da gibt es eine Reihe von Gründen, an die 90% der Menschen nicht denken.

Der
am einfachsten noch zu begreifende ist eine Absenkung des Lohnniveaus
besonders im Niedriglohnsektor und nahe darüber. Wir alle wissen, daß
man mit 8,50€ brutto die Stunde keine weiten Sprünge machen kann. Die
wenigsten, die arbeiten wollen, wollen sich so ausbeuten lassen.

Durch
die Massen an Flutlingen gerät diese Lohngruppe noch mehr unter Druck.
Das Arbeitskräfteangebot steigt stark an, die Chancen höhere
Lohnforderungen durchzusetzen, wird für die Einheimischen noch
schwieriger.

Löhne unterhalb des Mindestlohns für Eingereiste sind
schon im Gespräch. Natürlich sollen die bei der Integration helfen.
*Blablabla - Hahaha* Das Ende vom Lied: Selbst wenn beide (Mama- und
Papaflüchtling) arbeiten würden, wäre die Lohnsumme immer noch niedriger
als das derzeitige Durchschnittsbrutto eines Einzelnen (ca. 2.700€).
Dazu zwei oder drei Kinder und man kann sie wie bisher die heimischen
Hartzer eine Hand breit über der Armutsgrenze halten. Perfekt: Deren Tag
dreht sich nur noch darum; über die Runden zu kommen.

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Ein
weiterer "soziologischer Grund" ist das Aufbrechen von
gesellschaftlichen Strukturen. Man könnte es kurz den
innergemeinschaftlichen Zusammenhalt der Menschen und deren
Selbstorganisation in Gruppen nennen.

Das sogenannte
Vereinssterben hat ja schon gute Vorarbeit geleistet. Je inhomogene die
Gesellschaft, umso weniger und kleiner Organisationsstrukturen bilden
sich.  Ergebnis: Demos und Streiks fehlt zunehmend die Kraft, Gemeinden
und Städte werden politisch weniger durchsetzungsfähig, das Ausdünnen
von Ehrenämtern, Freiwilligendiensten,...

Teile und Herrsche. Ein Volk, was sich uneins ist, kann man besser gegeneinander ausspielen und über es hinwegregieren.

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Import
der "Terrorgefahr". Lange Rede kurzer Sinn: Es fällt somit zunehmend
leichter, Massenüberwachung, Polizeimaßnahmen, Einsatz der Streitkräfte
im Inland,...zu fordern, zu argumentieren und letztlich umzusetzen. Die
Menschen denken, sie wären tatsächlich in Gefahr, und segnen die
Errichtung des Polizeistaates willig ab.

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Die Europäische
Ebene. Das Alles hochskaliert bedeutet, daß Europa beträchtlich an
Kraft i.w.S. einbüßt. Dies kommt direkt den Amis zugute, die damit den
aktuell und potentiell stärksten Konkurrenten/Gegenpol auf Dauer
schwächen und somit ihre Vormachtstellung weiter behaupten.

... mit Humanität, Hilfe, Verantwortung und diesem ganzen Blabla hat die Aufnahme von Flüchtlingen garnichts zu tun.

Einfach
mal drüber nachdenken: Wieviel sind 10Mrd € in Europa wert und wieviel
in Nordafrika. Davon hätte man riesige Auffangzentren bauen können. Mit
allem. Lazarettschiffe vor der Küste, Trinkwasseraufbereitung, Betreuung
durch Menschen mit gleichen/ähnlichem kulturellen Hintergrund die die
gleiche Sprache sprechen, mit genügend Platz, Trennung nach Ethnien und
Religionszugehöriigkeit um Übergriffe untereinander zu unterbinden. Der
zugegeben gefährliche Weg übers Mittelmeer wäre hinfällig....

Das alles war nie und ist nicht gewollt - obwohl es so viel einfacher und besser für alle wäre.

Nicht umsonst spricht man auch von einer "weapon of massmigration" - der Migrationswaffe.

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Kommentar von BTyker99
14.10.2016, 23:17

Vollkommen korrekt.

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Du bist im oder vor Krieg geboren, dass du hättest abhauen können, oder was genau meinst du mit wir?

Jede Menge Deutsche sind nach dem Krieg ausgewandert. Insbesondere Parteigenossen nach Südamerika.

 

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Deutschland hat den 2. WK schließlich ausgelöst...Angreifer hauen selten ab, eher drauf. Andere, besonders Juden, sind geflohen. Als dann der Russe im Osten einmarschierte, bekamen auch die "reinen" Deutschen auf einmal Fluchtinstinkte und sind gerannt wie die Karnickel.

Was das jedoch mit der aktuellen Situation in Syrien zu tun haben soll, erschließt sich mir nicht. Helfen macht immer Sinn.  Wenn Du es nicht kannst, dann lass es einfach. Deine Hilfe braucht niemand.

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Kommentar von IchLiebteSie
14.10.2016, 16:03

Also ich will sicher Leben und das kann ich nicht wenn 1.000.000+ flüchtlinge bei uns sind und davon Warscheinlich mehr als 50.000 radikalisiert sind ... ich wohne in Chemnitz da war vor kurzen ein Al Bakr der in einem Block in meiner Nähe einen Anschlag geplant hatte ...

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Kommentar von Rosy1974
15.10.2016, 12:31

Wenn du dich mit der deutschen Geschichte befasst hättest, würdest du wissen, dass die anderen Länder (Polen und Frankreich und Russland) auch nicht ganz unschuldig waren, dass es so weit kam.

Der 2. WK war die Rache für den ersten. Den ersten  Weltkrieg hat Österreich angefangen. Deutschland war lediglich Verbündeter. Aber irgendwie war Österreich auch mit Russland verbündet, so dass man ungerechter Weise  Deutschland die Alleinschuld gab. Deutschland musste unheimlich hohe Reparationszahlungen leisten. Als Deutschland wegen der Weltwirtschaftskrise in Zahlungsverzug geriet, marschierten die Franzosen ins Ruhrgebiet ein und ermordeten dort Zivilisten. Ein Teil des Friedensvertrags war, dass Deutschland anfängt, abzurüsten und dass die anderen Ländern damit nachziehen werden. Daran hat sich zwar Deutschland gehalten, nicht aber die andern Länder. Die haben schön aufgerüstet. Wegen den hohen Reparationszahlungen ging es Deutschland in der  Weltwirtschaftskrise besonders schlecht. Zahlreiche Menschen verhungerten..... Mal ehrlich: Wenn du davon betroffen gewesen wärst, hättest du da nicht auch einen Mann gewählt, der versprach das alles abzustellen?

 

Deutschland hatte auch an Polen Reparationszahlungen zu leisten. Als Deutschland nicht mehr in Sloti zahlen konnte, bot H. hat, in Reichsmark zu zahlen. Davon wollte Polen nichts wissen, und drohte stattdessen, dass es die Eisenbahnzufuhr nach Ostpreußen kappt. D. h. ganz Ostpreußen wäre dann nicht mehr mit Kohle versorgt gewesen. Die Fabriken hätten dort nicht mehr betrieben werden können und die Leute wären erfroren. Das geht nicht. Da musste H. eingreifen. Es ist auch eine Lüge der Alliierten, dass H. gesagt haben soll "....hoffentlich kommt mir nicht mehr ein Schweinehund mit einem Friedensangebot daher". Es ist statt dessen erwiesen, dass er bis einschließlich 29.8.39 mit Polen über England gütlich verhandeln wollte. Darauf ließ sich Polen nicht ein, und wollte den Eisenbahnweg nach Ostpreußen kappen, was für die dort lebenden Menschen das Ende gewesen wäre. Darauf hin marschierte er am 01.09.39 in Polen ein.

 

Was de Weltkrieg mit Russland betrifft: Es gibt mittlerweile sichere Quellen, die belegen, dass Stalin vorhatte, 1943 Deutschland zu überfallen. Demnach war das Einmarschieren nach Russland am 21.06.1941 sehr wohl ein Preventionskrieg. Wäre H. 1941 nicht in Russland einmarschiert, hätten die Russland 2 Jahre später Deutschland überfallen, was für Deutschland dann noch schlimmer gewesen wäre weil die Zivilbevölkerung noch viel früher den Krieg so schlimm erlebt hätten.

 

Alles in einem kann man sagen: Ja, Deutschland hat mit dem Krieg letztendlich angefangen, aber zum Streiten gehören bekanntlich 2. Es ist selten, dass nur einer Schuld an einem Streit hat. Ich sehe eine gewisse Mitschuld von Frankreich, Polen und Russland.

 

Warum meinst du wohl, haben die westlichen Alliierten nachdem 2. WK geholfen, Deutschland wieder aufzubauen, anstatt es ausbluten zu lassen, wie sie es nach dem 1. WK gemacht haben? Weil sie eingesehen haben, dass auch ihr Verhalten daran schuld war.

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Meiner Meinung nach ist Deutschland zu nett zu Ausländern

Meinst du jetzt Flüchtlinge oder Ausländer bzw. nicht-deutsche? Das ist nämlich ein gewaltiger Unterschied.

Nicht jeder nicht-deutsche ist ein Flüchtling. Mit Flüchtlingen meint man Menschen, die aufgrund menschenunwürdiger Verhältnisse aus ihrem Land fliehen, wie etwa Krieg oder Armut (nein, keine wirtschaftliche Armut).


Wir sind im 2. WK auch nicht abgehauen

Aber danach! In der Nachkriegszeit verließen 14 Millionen Deutsche Deutschland.

"Wir" nehmen Flüchtlinge auf, da Deutschland Mitglied der Europäischen Union ist und somit Flüchtlinge aufnehmen muss.

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Den 2. WK haben "wir" auch angefangen und die aus ostpreußen sind da auch geflohen.. 

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Kommentar von Rosy1974
15.10.2016, 16:53

Und wohin sind sie geflohen? Richtig, nach  Deutschland und nicht nach Aleppo oder Damaskus. Wie viele Menschen im heute im heutigen Syrien haben Deutsche (arische) aufgenommen? Und Ostpreußen waren Deutsche. Nur zu deiner Info. Deren Vorfahren sind von Deutschland nach Ostpreußen aus wirtschaftlichen Gründen ausgewandert und haben nie die russische Staatsbürgerschaft angenommen. Sie sind aber in Deutschland geblieben, das völlig zerbombt und ausgehungert war. Kein orientalisches Land hat sie aufgenommen, obwohl es zu diesem Zeitpunkt diesen Leuten wesentlich besser ging, als den Deutschen.

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Ich denke das hier sagt einiges.

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" Mehr als 17 Millionen Deutsche lebten vor Kriegsende auf dem heutigen Gebiet von Polen, den baltischen Staaten, Ungarn, Tschechien, der Slowakei, Jugoslawien und Rumänien. Gut zwei Millionen Deutsche verließen ihre von der Roten Armee eroberte Heimat nicht und waren in der Folge erheblichen Repressalien ausgesetzt. "

Schön wie "wir" nicht geflüchtet sind...knapp 15 Millionen wären gut 60% der gesamten syrischen Bevölkerung.

Quelle: http://www.planet-wissen.de/geschichte/deutsche_geschichte/flucht_und_vertreibung/pwiefluechtlingsstroeme100.html

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Kommentar von IchLiebteSie
14.10.2016, 16:05

Und von der Deutschen? vlt. 30% .

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"Wir sind im 2. WK auch nicht abgehauen."

Doch, sind "wir".

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Kommentar von IchLiebteSie
14.10.2016, 15:53

Also soweit ich weiß haben wir Deutschland wieder aufgebaut

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Wir nehmen welche auf, weil wir denen helfen wollen.
Im Grunde eine feine Sache, sollten andere auch mal tun.

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Kommentar von Mrpat1605
14.10.2016, 20:26

Nein. Wollen aber nicht, weil wir sehen, was für Probleme Deutschland mit denen hat. 

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