Warum nehmen viele Amerikaner verschriebene Drogen?

6 Antworten

Antidepressive werden in Ubahn und im Fernsehen beworben, Beim Zahnarzt gibt es Lachgas einen haufen XANAX.

Hab in Asien gewohnt und ein Rentner aus den Staaten sagte mir das er gut abgesichrt ist. Er hatte 100.000 auf dem Konto falls er eine Operation braucht und einen Koffer voll Medikamenten und Vitaminen die er sich jeden Tag reinschaufelt.

Die sind da irgendwie komplett anders damit aufgewachsen. Da dort lange Zeit keine Versicherungspflicht gab haben viele sich das Geld gespart dafuergespart oder hatten es gar nicht. und schmeissen soich halt ne menge Drogen ein. Spart Geld und hilft. Sehr niedrige Hemmschwelle.

Norwegen z.b. ist total anders. Dort ist Aspirin verboten. Wick Vaporup und ander Duftoele mit Alkohol. Die wuerden von Deutschland eher denken das wir viele Medikamnete nehmen.

Ich glaub das ist das Werk der Pharmaindustrie. In Asien laufen auch alle gleich zur Aphoteke und schmeissen sich 6-7 Pillen ein wenn sie husten haben. Ich hab mich mal sehr tief geschnitten und ganze 11!!!!!!! verschiedene Oillen bekommen die ich 3 Tage nehmen sollte. ( alle gleich in den Muell.) Alle snicht anderes als Kopfschmerz und Antibiotika.

Das hat viele Ursachen.

Medikamente dürfen dort frei beworben werden, was dazu führt, daß Menschen Ihre Ärzte direkt auf bestimmte MEdikamente ansprechen. Ebenso dürfen Pharmahersteller stärker als hier bei den Ärzten selber werben und Incentives stiften, ihre Medikamente zu verschreiben.

Generell ein geringeres Mißtrauen gegenüber technischen Lösungen, was Pharmakologie einschließt. Das muss übrigens nicht grundlegend schlechter sein. Im Falle der völlig unverantwortlichen Massenverschreibung von Opiaten auch für alltägliche Schmerzfälle hat es aber katastrophale Folgen. Opiate gibt es hier in Deutschland nur für schwerst Schmerzbetroffene oder Palliativpatienten.

Eine Folge von hohen Behandlungskosten und hohe Opportunitätskosten durch mangelhafte Lohnfortzahlung im Krankheitsfalle - wenn ich starke Rückenschmerzen habe, lege ich mich eine Woche auf die Couch, bis es wieder geht. Oder gehe zur Physiotherapie.

Der Normalamerikaner kann sich das häufig nicht leisten, da er für die Zeit nicht bezahlt wird. Also werden Schmerzmittel genommen und es wird stramm weiter zur Arbeit gegangen.

Der insgesamt höhere soziale Streß in den USA und nicht ausreichende Behandlung und Ruhezeiten führt zu einer höheren Inzidenz von mentalen Störungen, körperlichen Gebrechen, Depressionen und Psychosen.

Hmmm .... schon gute Antworten dabei.

Du bist selber auf gute Ideen gekommen, warum es so ist.

Naja ....

1) Großpharma (-pharmakonzernen).

2) Kultur von "Pillenschlucken", für jeden Snüffelchen.

3) Depressionen, weil die USA ist nicht so toll, wie man sie schildert.

4) Depressionen, weil viele hier nicht mal die Miete zahlen koennen.

5) Drogen-Kultur, die zum Teil aus Mittelamerika stammt. Will keinen Schuld verschieben.

6) Drogen-Geschäft, was auch mit Pillen zu tun hat.

7) Um Trump zu vergessen.

8) Versicherungsfirmen verdienen sich dumm und dämlich.

Depressionen hatte ich nur in Deutschland. Im schönen Kalifornien brauche ich keine Pillen mehr. :) PS: Trump wähle ich auch 2020 wieder.

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Was ist das amerikanische Verständnis von Liberalismus?

Mich verwundert immer wieder das amerikanische Verständnis von Liberalismus. Generell steht die liberale Idee dafür, die Freiheit jedes einzelnen zu garantieren - die Freiheit des Einzelnen geht so weit, bis sie die eines anderen einschränkt!

Nun ist das Thema Freiheit in den USA ja eigentlich ziemlich wichtig. Dennoch fallen mir direkt mehr unliberale Eigenschaften ein als andersherum: Drogenverbote, Rassismus- und Homophobieprobleme, religiöse Konflikte, Sexismus, Anti-Immigrationsstimmung + teilweise regelrechte Verbarikadierungen der Grenzen, Prostitutionsverbote, und eine generelle gesellschaftliche Haltung, wo viel übereinander gerichtet und voneinander erwartet wird (was in einer toleranten Gesellschaft nicht der Fall sein sollte). Die Parteien haben teilweise total widersprüchliche Programme, fordern einerseits, dass der Einfluss der Regierung reduziert werden soll, gleichzeitig werden aber allerlei Verbote gefordert. Selbst liberale Politiker wie Rand Paul fordern teilweise Drogenlegalisierung und wettern im nächsten Atemzug gegen Abtreibung.

Liberale Eigenschaften wären die ziemlich freie Marktwirtschaft, die Waffengesetze (wobei man das auch andersherum interpretieren könnte, dass die davon ausgehende Gefahr wieder die Freiheit anderer gefährdet), Unternehmergeist, leistungs- und nicht wie in Deutschland Bürokratieorientierte Einstellungsverfahren (hier gilt vor allem das, was auf dem Papier steht, und nicht das Talent) ,allgemein eine offenere und weniger spießige/eifersüchtige Haltung zum Thema Geld und Beruf als in Deutschland, mittlerweile die Legalisierung der Homoehe. In vereinzelten Staaten auch drogen- oder andersweitig liberalere Politik.

Einzig die Libertarian Party erscheint mir liberal (in aller Extreme), wobei ich nicht weiß, ob es dort auch rassistsche Stimmungen gibt wie bei den Republikanern. Sogar Staaten wie Deutschland, wo der Staat ja nun wirklich extrem stark in allerlei Dinge eingreift (verglichen zu anderen Staaten), würde ich sagen, dass es bei uns liberaler ist, zumindest in gesellschaftlicher Hinsicht.

Was ist denn dann das amerikanische Verständnis von Freiheit, wenn tatsächlich eigentlich kaum Freiheiten vorhanden sind?

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Was ist an „Requiem for a Dream“ so besonders?

Hallo, nach langer Zeit habe ich mir mal den Film Requiem for a Dream angeschaut und frage mich was daran so krass sein soll.

Bitte nicht weiterlesen für SPOILER !!!!

Ein junger Mann mit seiner Freundin nimmt Drogen und hat am Ende nichts mehr und sein Arm wird amputiert. Okay.

Sein Kollege sitzt deswegen in der Zelle. Okay.

Nun die Mutter aber träumt davon ins Fernsehen zu kommen. Sie geht zum Studio und wird vom Security aufgehalten sag ich mal und in eine Psychiatrie eingewiesen da sie als verrückt angesehen wird. Dort bekommt sie Elektroschocks. Okay aber was ist denn jetzt so besonders daran?
Alle Hauptfiguren sind am Ende quasi zerstört, doch was will mir der Film damit vermitteln außer das drohen schlecht sind? Viele Zuschauer halten den Film für einen der besten. Die stellen mit der Fernsehshow ging langsam auf die Nerven. Das hätte man vllt kürzen könnnen oder gar sogar rauslassen.

Naja das soll jetzt keine wirkliche Kritik sein gegenüber dem Film sondern ich möchte nur wissen was den Film so besonders und „Atemberaund“ macht. Die Schauspieler haben ihren Job gut gemacht keine Frage.
Vielleicht weiß es einer von euch? Danke.

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