Warum nehmen kleine Kinder immer alles in den Mund obwohl es teilweise Lebensgefährlich ist?

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16 Antworten

Kinder müssen die Welt und alles ja erst mal erkunden und im Mund hat man eben die meisten Sinneszellen und daher geht es dort am Besten.

Durch die Keime und Bakterien trainiert man auch das Abwehrsystem, davon erkrankt kaum ein Kind schwer. Und Erkältungen und Co ist eh normal. Das ist nicht gefährlich und schlimm.

Die Eltern müssen halt nur kontrollieren, dass die wirklich gefährlichen Sachen nicht in den Mund gelangen. Indem sie ausser Reichweite platziert werden oder schnell abgenommen werden. Seife ist z. B. nicht wild, das merkt man schnell, dass das nicht schmeckt.

Gefährlich sind z.B. Zigarettenkippen, Glasscherben, besonders aber Kleinteile, die eingeatmet werden können, davon kann man ersticken. Auch öffentliche Sachen ablecken, wie Treppengeländer oder Türklinken oder Toiletten kommt nicht so gut.

Mein jüngerer Sohn war als Kleinkind sehr schnell und sehr wendig und hatte eine Phase, wo wirklich alles sofort in den Mund wanderte. Das war anstrengend, so schnell konnte man ihm das gar nicht abnehmen. Einmal waren es irgendwelche Käfer aus dem Garten, die hat er wieder ausgespuckt, als die sich bewegten, aber auch Hasenknoedel stoppte er rein. Und auf eine Rastplatz an der Autobahn, da wollte ich eine Fahrpause machen, da lagen aber überall Kippen rum, kaum hatte ich sie ihm abgenommen, hatte er 2 Neue. Nach einer Minute gab ich auf und fuhr weiter, Fahren war nicht so anstrengend wie das. Krank wurde er ausser Erkältungen nie gross.

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Kinder lernen auch sehr stark haptisch und sensorisch. Im Kleinkindalter werden diese Fähigkeiten entwickelt.

Deshalb wird alles nicht nur mit den Händen, sondern auch mit dem Mund geprüft.

Gefährlich wird das, wenn Kleinteile ins Spiel kommen, die verschluckt werden können, oder im Hals steckenbleiben.

Deine Eltern haben gut daran getan, dich machen zu lassen.

Dreck reinigt übrigens den Magen und wenn man nur oft genug mit dem Fahrrad durch eine Pfütze fährt, sind alle Bakterien tot :-D

Kontakt mit Erregern ist ein wichtiges Training für das Immunsystem.

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Kommentar von mit19900
06.05.2016, 23:33

Ich wunder mich wie ich es damals überlebt habe nachdem ich alles mögliche in den Mund genommen habe als Kind. Sand und Blätter waren auch dabei. 

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Kinder erfahren ihre Welt mit allen Sinnen. Der Geschmackssinn gehört nun einmal dazu. Nur ankucken reicht nicht, um ein Ding genau zu erfassen. Und über Bakterien oder Gift wissen sie ja nichts. Darum ist es die Aufgabe der Eltern, aufzupassen und im Vorfeld schon darauf zu achten, dass nicht Gefährliches in Kinderhände gerät.

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Kinder erkunden ihre Umgebung, die Welt mit allen Sinnen. Sie lernen erst mit der Zeit natürliche Gefahren zu erkennen. Es ist daher wichtig Tabletten oder giftige Substanzen aus jeder Reichweite der Kinder zu verstauen. Das jedoch beschränkt sich, in meinen Augen wirklich auf die giftigen Dinge. 

Erde, Gras oder andere Dinge sind nicht schädlich und das Kind merkt schon nach einem "Happen" das das nicht "lecker" ist. Eltern die ihre Kinder vor Dreck schützen und da zu übertrieben heran gehen verwähren ihrem Kind einiges und zudem wird das Immunsystem nicht natürlich gestärkt. 

LG

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Sie wollen Erfahrungen sammeln... die Sinne müssen auch erst geweckt werden und Du musst Geschmäcker, Formen und Farben erkennen können und dann sind ja da noch die Eltern, die hoffentlich nicht einen Chlorreiniger benutzen und es gelassen hinnehmen, wenn Bello die Kinderschnute leckt, doch aber aufpassen, wenn ein Cent in den Magen wandern könnte. Selbsterfahrung und lernen, was tut mir gut und was nicht! Nomalerweise endet es ja nicht tödlich, wenn ich an einem Bauklötzchen rumlutsche oder Gras esse, es sei denn, dass ich mir das Gras über einen langen Zeitraum einverleibe.

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Ist normal. Sand und Erde kann das Kind ruhig mal futtern, Chemikalien, Hundekacke und Glasscherben etc natürlich nicht.
In dem Alter kann man die Kinder nicht alleine lassen.
Ich war froh als das vorbei war :-)

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Kommentar von mit19900
06.05.2016, 23:38

Auf Spielplätzen kommt es leider sehr oft vor das Katzenkot im Sand liegt und von Kindern angefasst oder gar in den Mund gesteckt wird. 

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Für Kinder ist einfach alles neu. Und Kinder können noch keine gefahren einschätzen

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Das ist total normal ... Und wie willst du einem kleinen Kind erklären nicht alles in den Mund zu nehmen ?! Das ist nun mal so ... Klar sind da Bakterien oder sonst was aber manchen macht ja sowas nichts aus ... Und meistens kauen sie auch auf irgendetwas rum wenn sie Zähne bekommen ...

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Kinder müssen sich erst eine Darmflora aufbauen.

Deswegen nehmen sie alles in den Mund.

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Weil sie nicht wissen, was sie da haben. Und da sie wissen wollen, wozu es gut ist, versuchen sie es zu essen. Hat was mit Instinkten zu tun;)

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Kommentar von mit19900
06.05.2016, 23:46

Etwas seltsam finde ich. Ich könnte es noch einigermaßen nachvollziehen wenn das Kind hungrig ist. Aber einfach so alles in sich reinstopfen? Da hat die Evolution wohl einen Fehler gemacht. Wenn man sich z.B sämtliche Tiere anschaut, die wissen schon von Anfang an was gegessen werden darf und was nicht. 

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Freud nennt es die orale Phase.. Das ist völlig normal und nicht gefährlich.. Bakterien sind zwar ungesund aber auch wichtig für den AUfbau eines Immunsystems

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Wegen der oralen Phase. Dies ist eine normale Entwicklungsstufe. Kinder trinken Milch und sind deshalb sehr auf ihren Mund und den Saugreflex fixiert.

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Weil sie nicht wissen, dass es lebensgefährlich ist!

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Weil die Kinder neugierig sind und das nicht wissen..

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die wollen die Welt fühlen und schmecken,

hat was mit einem Lerneffekt zu tun

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