Warum nehme Menschen illegale Drogen?

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13 Antworten

Neugier ist es vor allem bei jungen Menschen, die sie darüber nachdenken lässt oder direkt zum Konsum führt.
Ich denke, dass sich viele in diesem Alter noch nicht tatsächlich bewusst über Risiken sind. Sie vielleicht auch irgendwie nicht allzu ernst nehmen können/möchten.

Alles, das verboten ist hat gewisse Anziehungskraft.... oder will "jetzt erst recht" erlebt/ausprobiert werden.

Je schlimmer es dargestellt wird, desto mehr kann man aber manchmal Umkehreffekte bewirken und die Gefährlichkeit der Sachen wird dadurch nicht zur Abschreckung sondern einer Motivation.
Aus dieser Perspektive kann es schnell zu Fehleinschätzungen kommen.
Gerade junge Menschen die sofort Gefallen daran finden, registrieren meistens erst wenn sie schon eine Sucht entwickelt haben wo hinein sie eigentlich geraten sind.

Andere kommen dahin gegen eher zufällig zur Gelegenheit irgendwo das ein oder andere zu probieren...
Manche von ihnen sind danach für die Zukunft vorerst mit ihrer Erfahrung bedient. Dann wiederum gibt es darunter auch Menschen denen es gerade gelegen kam und die anschließend immer regelmäßiger konsumieren. Teilweise zwischendurch quer durch das Sortiment herum probieren.
Und meistens irgendwann bei bestimmten Substanzen bleiben die ihnen das bringen, was ihnen im Leben anscheinend fehlt wenn sie nichts konsumiert haben.

Gerade die Phase Übergang zwischen Kindheit in die Jugend, das langsame Erwachsenwerden... ist schwer für viele... sich selbst finden..... Identitätskrisen. Leistungsanforderungen/-druck, usw.

Problemlösung sind immer öfter illegale Substanzen, die es für das Individuum subjektiv wahrgenommen erträglicher gestaltet das Leben zu meistern.

Wenn es Menschen irgendwann bewusst wird, Probleme mit dem Sucht-Kreislauf zu haben..., hängt es davon ab wie sie darauf selbst reagieren und ob sie den Kreislauf verlassen möchten da der Leidensdruck zu immens geworden ist.

Oder ob sie das Problem nicht als solches wahrnehmen und lieber weitermachen.

Teilweise ganz bestimmt auch irgendwann ab einem Zeitpunkt aus Gleichgültigkeit dem eigenen (Ab-)Leben gegenüber. Dann sind sie sich meistens auch ziemlich bewusst im Klaren darüber was sie sich antun.

Es gibt daneben jedoch auch genügend Menschen, die über sich selbst erschrecken wenn sie realisieren was sie sich angetan haben.

Ja da kommt so vieles zusammen oder als Erklärungsansatz in Frage, dass man letztendlich mal wieder merkt wie stark es vom Individuum abhängt, das nun einmal seine ganz eigenen Erfahrungen sammeln möchte.... Ob vernünftig oder nicht. Manchmal kann man jemanden nicht davor bewahren, sich in ein Unglück zu stürzen das man ihm längst schon genügend beschrieben hat.., in der Hoffnung auf eine Vernunft im Inneren des Menschen die ihn vorweg schon vom Begehen eines Fehlers der Folgen mit sich bringen kann abhält.

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ich denke es gibt tatsächlich einige bei denen es neugierde ist.

es gibt aber garrantiert aucheinige, denen ihr leben vollkommen egal ist.

garrantiert gitb es auch einige die nicht glauben wollen, das die drogen so gefährlich sind, und denken das sie damit viel besser umgehen können und jederzeit aufhören können

und es gibt menschen die so verzweifel oder schmerzerfüllt sind, das sie hoffen durch die drogen zu vergessen oder sich zu beteuben oder ähnliches

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Ich denke der größte Faktor ist das kompensieren von Fröhlichkeit.
Das ist eigentlich auch der Ursprung von den meisten Süchten.
Dass Leute in einer schweren Phase sind, oder oft auch Einsamkeit führt zu so etwas.
Ich könnte dir dass Video "Addiction" von kurzgesagt empfehlen, ist auf englisch und findest du auf YouTube :)
LG Samusaranish

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weil sie auf leute stossen, die das auch machen und die denen das empfehlen. über folgen wird sich nicht direkt gedanken gemacht, man schliddert da so rein und ehe man sich versieht, ist man süchtig.

man kommt im normalfall ja nicht von sich aus auf den gedanken ich will jetzt mal meth probieren und suche mir irgendeinen dealer. die idee kommt von anderen, die einen das andrehen oder die demjenigen einen dealer vermitteln. und die nehmen das dann selber auch die leute.

gefährdet sind vor allem labile leute, die meinen schlechte erfahrungen gemacht zu haben, die meinen mit den drogen ihrem leben einen neuen kick zu geben.

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Meiner Meinung nach ist Dein Ansatz schon falsch: "Die Leute wissen, dass sie schnellsüchtig werden können."

Nein. Leider bilden die meisten, die Drogen nehmen sich ein, sie "hätten das im Griff".

Es wird viel zu wenig vor den Gefahren und Nebenwirkungen aller Drogen (nicht nur der illegalen) gewarnt bzw. darüber informiert. Heute schon mehr als früher, aber noch immer viel zu wenig.

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Menschen die Drogen nehmen fällt es schwieriger als anderen ganz nüchtern glücklich zu werden. Sie nehmen sie auch nicht unbedingt um ihre Probleme aus dem Weg zu gehen sondern eher weil "warum nicht, es ist doch lustiger auf Droge". Meistens fehlt ihnen eine echte Verbindung zu anderen Menschen. Wenn zwei Menschen zusammen Drogen nehmen ist es sehr sehr einfach für sie eine Verbindung aufzubauen und Spaß zu haben. Diese Verbindung ist  aber nur vorrübergehend weil man sich nach dem die Droge keinen Effekt mehr hat anders fühlt und man so quasi vergisst wie es war mit dieser Verbindung. Sie wissen nur das es "geil" war und deshalb nehmen sie es nochmal. Ein Riesen Grund warum sie nicht mal zögern nochmal zur Droge zur greifen ist weil ihnen ihr Leben lang eingetrichtert wurde Drogen wären schlecht und tödlich. Nach dem Konsum fällt ihnen auf dass das an sich garnicht stimmte weil es ihnen immer noch gut geht und deshalb vergessen sie alles was ihnen über Drogen erzählt wurden und fangen an Drogen selber zu erkunden. Denn warum sollte man jemanden vertrauen der dir Infos gab die nicht stimmten?

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Neugier ist dabei natürlich im Spiel. Es soll auch der Reiz sein, welcher die Menschen dazu antreibt. Und dieser Reiz kann schnell zum Konsum führen, sodass sich dieser vermehrt und nach kurzer Zeit höchstwahrscheinlich zur Sucht führt.

Was jedoch ebenfalls ein großer und nennenswerter Begriff in Sache Drogen sein sollte, wäre der Gruppenzwang.

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Kein Mensch macht alles richtig oder perfekt.

Unmengen an Zucker konsumieren ist im Endeffekt auch selten dämlich aber wird zu genüge getan. 

Menschen die Drogen probieren oder regelmäßig konsumieren, schließen damit innere Lücken. Das können ganz unterschiedliche Arten von Lücken sein und jeder hat da für sich seine Droge. Ob es nun Bier ist oder stundenlanges Serien schauen.

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Weil es viele Menschen gibt, die einen differenzierten und verantwortungsvollen Umgang mit diesen Substanzen einhalten können. Von daher finde ich es auch gar nicht verwerflich, solche Dinge auszuprobieren. Auch Leute die Meth oder Heroin nehmen können es bei hin und wieder belassen, ich kenne Leute die es zu besonderen Anlässen gemacht haben und jetzt auch noch vollkommen in Ordnung sind. Im Übrigen macht auch nicht jede Droge süchtig und/oder zerstört den Körper .

Der Hauptgrund ist einfach Neugier, und nicht wie viele hier meinen dass man mit dem Leben nicht klarkommt.

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das gleiche könntest du dich über alkohol fragen.

fast jeder weis, dass es schädlich ist, einige wissen sogar wie schädlich es tatsächlich ist. gesoffen wird trotzdem fleissig.

oder beim rauchen. jeder weis, es verursacht krebs und macht extrem schnell abhängig. (auf einem level mit heroin intravenös) trotzdem probiert es fast jeder mal aus.

die gleiche frage stellt sich aber auch bei anderen gefährlichen dingen. wieso fahre ich gerne motorrad? ich weiß es ist gefährlich, trotzdem mache ich es. die freude ist mir das risiko wert.

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Beim Thema Drogen geht es weniger um legal oder illegal, sondern mehr darum, auf was man Zugriff hat und wie sehr man denjenigen vertraut, die es einem empfehlen.

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ein angenehmes Gefühl & die Folgen sind egal, weil das Leben eh keinen Sinn macht

gefährliche Mischung...


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Macht Spaß, das ist alles denke ich

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