Warum muss sich Deutschland von Moslems eine Islamfeindlichkeit attestieren lassen?

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13 Antworten

Deutschland ist ein tolerantes Land. Besonders dann, wenn man die BRD mit Osteuropa vergleicht...
Naja das mit der Islamfeindlichkeit ist so eine Sache. Es gab glaube ich mal eine Bertelsmann-Umfrage bzw Studie, demnach jeder zweite Deutsche ein schlechtes Bild vom Islam hat (ok, das ist nicht sonderlich verwunderlich).

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Wer am lautesten schreit hat meist den größten Dreck am Stecken.

Wie Du schon richtig erkannt hast, Deutschland hat seit dem zweiten Weltkrieg schon fast die ganze Welt als Gast begrüßt, es kam zu kulturellem Austausch und zur Freundschaft. Der Zirkus fing dann erst mit den Gästen aus den islamischen Ländern an.

Standen die Deutschen dem Islam argumentativ im Rahmen der gesetzlichen Religionsfreiheit anfangs hilflos gegenüber, so ändert sich nunmehr das Volksempfinden, was dazu führt, dass sich der Islam als Opfer darstellt. 

Was der Islam ist, hat die größte islamische Gruppierung hier in Deutschland selbst definiert. Der türkische Herr Erdogan sagte auf einer Wahlveranstaltung hier in Deutschland:

Der Islam ist nur solange säkular wie er in der Minderheit ist.

Was dies bedeutet haben wir in Köln gesehen, wo ein türkischer Imam kurzer Hand das Kalifat für seinen Stadtteil ausgerufen hatte, was nur mit massivem Polizeieinsatz beendet werden konnte.

Ähnliche Kuriositäten mussten wir dann von den Salafisten im vergangenen Jahr hinnehmen, die der Meinung waren, sie könnten in Wuppertal eine Scharia-Polizei installieren.

Über die Unerfreulichkeiten der wahhabitisch geprägten nordafrikanischen Muslime, mit Parallelgesellschaften und Clanstrukturen, brauchen wir dann nicht mehr im Detail zu reden.

Der Islam hat mit der DITiB-Strategie (zwei Schritte vor, einen zurück) bislang gut funktioniert, und vieles für den Islam als Weg bereitet. DITIB ist übrigens der Ableger des türkischen Religionsministeriums, welches erst in diesem Frühjahr mit der Verbreitung des Comics "Märtyrertum für Kinder" in die Schlagzeilen geriet. 

Nun ist es aber so, dass der Islam innerhalb einer wachsenden deutschen Gesellschaft bekannt und erkannt wird. Daraus ist gegen den Islam Widerstand erwachsen.

Das dies dem Islam unerfreulich erscheint, und er deswegen zu martialischen Wortgebrauch greift:

  •  Islamhater
  • Islamophob
  • Nazi

und so weiter, ist dann letztendlich auch nur ein verzweifelter Versuch, die Menschen mundtot zu machen.

Was bleibt.....der Islam ist erkannt, und er hat nun die Wahl sich demokratisch und reformiert zu zeigen, ansonsten werden die Zukunftsperspektiven überschaubar.

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Kommentar von Ruehrstab
09.05.2016, 00:18

Wie gesagt:

"Wer am lautesten schreit hat meist den größten Dreck am Stecken."

:)

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Im Islam gibt es 73 Glaubensrichtungen, das heißt es gibt verschiedene Meinungen und Art wie sie ihr Leben ausleben.
Durch die verschiedenen Gruppierungen sollte man eher gucken, welche "Gemeinde" immer wieder solche Verhalten aufweist und welche "Gemeinden" sich hier integrieren und eine friedliche Art aufweisen.
Die Radikalen spielen auf jedenfall niemals die wahren lehren des Islams wieder

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Weil sie wissen, dass man es mit Deutschland einfach machen kann & sich Frau Merkel für alles sofort entschuldigt, sich die Politik immer noch für das Dritte Reich verantwortlich fühlt und nichts tiefer sitzt als die Rassismuskeule, egal ob berechtigt oder (wie meistens) eben nicht.

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Die Sache hat politischen Ursprung. Du hast das schon ganz richtig analysiert. Im Grunde ist das alles Schwachsinn. Aber unsere "alte" Generation ist eben nach dem 2. Weltkrieg brutal hirngewaschen worden und auf Schuld getrimmt.
Das haben sie an ihre Kinder weiter vermittelt.
Das ist leider zu tief verwurzelt, als dass man es wirklich erklären könnte.

Ich bin sehr gespannt, wohin das Ganze uns noch führen wird.
Leider befürchte ich aufgrund der aktuellen Geschehnisse, dass sich sehr viele
in nächster Zukunft stark radikalisieren werden. Das ist die logische Gegenreaktion auf ZU viel Toleranz.

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Kommentar von eccojohn
09.05.2016, 00:00

Richtig - wehe es kommt eine passende Gegenbewegung durch weiterhin falsche Signale aus UNSERER eigenen Politik - dann haben wir wohl ungewollt ein kleines Pulverfass.

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Wenn hier tausende Moscheen stehen kann von Islamfeindlichkeit keine Rede sein eher eine Erpressung durch Islamisten und immer mehr Forderungen an den Staat ihren Bedürfnissen nachzukommen. Sagt der Staat einmal Nein ist er Islam-feindlich.

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Ich vermute, die von dir beschriebene Gruppe sind der versprengte Rest ultrafanatischer Moslems, für die alles islamfeindlich ist, was nicht islamkonform, vorwiegend fundamentalistische Sunniten. Dasselbe findest du bei den Rechtsextremen: alles, was nicht dem arischen Vorbild entspricht, ist vernichtenswert.

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Kommentar von MaggieSimpson91
08.05.2016, 23:57

Wäre ausnahmsweise ja mal mega gespannt, wofür es den negativen Pfeil gab:)

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Kommentar von DJSNake3384
09.05.2016, 00:08

Stimme dir zu, wobei ich die Rechtsextremismen nicht verstehe da sie fast alle nicht "Arisch" aussehen. PS: von mir ist der negative Pfeil nicht .

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Kommentar von MaggieSimpson91
09.05.2016, 00:12

Danke dir:) Ja, das kommt noch hinzu, verständlich ist beides nicht. Getroffenen Hunde bellen, ich vermute, dass sich hier jemand erkannt hat.

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Kommentar von MaggieSimpson91
09.05.2016, 20:10

Ihr habt vollkommen Recht:) Der Negativpfeil stört mich an sich gar nicht, ich hätte gerne mit der betreffenden Person diskutiert.

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Kommentar von MaggieSimpson91
09.05.2016, 21:34

Das könnte es auch sein:) An den Bewerter: Ich mag weder Rechtsextremisten noch Islamisten!

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"Deutschland" ist ein abstrakter Geographiebegriff, dem keinerlei irgendwie geartete Subjektqualitäten zukommen, wie du in deiner schlampigen Personalisierung des Wortes latent unterstellst.

Die Muslime in Deutschland verhalten sich ansonsten in ihrer weit überwiegenden mehrheit extrem ruhig und entspannt gegenüber dem intoleranten Islambashing, das auch du hier betreibst.

Ich habe auch eigentlich noch nie von Muslimen derartige Pauschalierungen gehört, wie du sie unterstellst.

Natürlich sind wir hier sehr tolerant, das trifft aber auch ebensogut auf die breite Masse der Muslime in Deutschland zu.

An den extremen Rändern, bei der AfD oder den Salafisten, sieht es natürlich etwas anders aus...

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Toleranz in muslimischen Ländern ?Selten.Nisten sich hier ein und für sie arbeitet die Zeit denken sie. Mit unseren Geburtenraten haben wir euch Deutsche in 50 Jahren ausgebährt. Dann werden wir einen Bürgermeister stellen,einen Landrat und Bundestagsabgeordnete.Mit der Zeit vielleicht den Kanzler und dann gehts an Eingemachte ...das Grundgesetz.Das wird mit 2/3 Mehrheit verändert und Deutschland zum islamischen Staat gemacht. Etwas Zeit haben wir noch bevor es dazu kommt.

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Das sind Idioten, leider auch nicht gerade wenige. Denken wahrscheinlich keinen Meter weiter. Kann man leider gar nichts gegen machen. 

Übrigens bin Türke, wenn das etwas zur Sache tut:)

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Kommentar von eccojohn
09.05.2016, 00:18

Wäre wünschenswert, wenn man solche Stimmen regelmäßig und flächendeckend vernehmen könnte. Das würde eine deutliche Positionierung der Masse der Moslems hier in Deutschland zeigen.

Leider haben viele "kleine" (die Masse der Muslime ) bislang sehr wenig dazu gesagt. Wenn sie sich als Mitbürger unseres Landes fühlen, was sie ja sollen, liegt es auch an ihnen, klar Stellung zu beziehen, und JEDEM fanatischen Klientel die Stirn zu zeigen.

Der deutsche Bürger wäre sicherlich um etliches beruhigter, wenn er durch solche Aussagen seine Mitmenschen mit anderer Rel. und kulturellem Hintergrund durch eigene Erfahrungen besser und objektiver einschätzen könnte.

Schweigen sagt nicht viel - und wenn, dann meist nichts Gutes. Somit sollte gerade die junge Generation derer, die hier aufgewachsen ist, auch z.B. auf die Generation der Eltern einwirken, und so den Zusammenhalt hier vor Ort dokumentieren und fördern.

Vieles an Vorbehalte ( aus Unwissenheit ) wäre schnell vom Tisch

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Gegenfrage: Warum müssen sich Moslems in Deutschland die Anti-Islam-Hetze der AFD gefallen lassen? Wo es hinführt, wenn man zulässt, dass eine Religionsgemeinschaft angegriffen wird, haben wir hier in Deutschland im vergangenen Jahrhundert gesehen.

Die Religionsfreiheit ist in Deutschland im Grundgesetz verankert. Damit verbietet sich die Hetze gegen jede Religionsgemeinschaft von vornherein. 

Wie das in anderen Ländern geregelt wird, ist deren Sache. Auch wenn das z.B. im Iran anders gehandhabt wird, ist das die Entscheidung eines souveränen Landes. 

Es ist eine Frage des Anspruchs an uns selbst. Wollen wir wirkliche Religionsfreiheit oder wollen wir uns auf das Niveau von Iran oder Irak begeben? 

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Kommentar von MaggieSimpson91
08.05.2016, 23:50

Er hat vollkommen Recht.

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Kommentar von Mirse87
08.05.2016, 23:54

Im Grunde hast du absolut recht. Aber auch eine "Freiheit" muss Grenzen haben. Siehe Paragraph 2 Grundgesetz.

"Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit,
soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die
verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt."

Religion ausüben? Okay. Aber Ehrenmorde, Steinigung und Scharia sind definitiv gegen das Grundgesetz und laufen somit NICHT unter Religionsfreiheit.

Ebenfalls gibt es in Deutschland ein Gewohnheitsrecht.
Und wenn bei mir in der Nachbarschaft plötzlich ein Muezzin rum blökt, anstatt der gewohnten Kirchenglocke, dann fühle ich mich in meinen Persönlichkeitsrechten ebenfalls verletzt.

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Kommentar von 1988Ritter
09.05.2016, 00:09

Nazis hängen dem germanischen Götterglauben an.

Fällt deren Gedankengut unter Religionsfreiheit ?

Wenn ein islamischer Despot bei einer Wahlveranstaltung hier in Deutschland behauptet:

Der Islam ist nur solange säkular wie er in der Minderheit ist.

....und wenn ein Moslem in Köln das Kalifat ausruft, was jegliche demokratische Grundordnung verleugnet.....

ist das Religionsfreiheit ?

Du gehst nach meiner Ansicht mit der Definition unserer demokratischen Grundrechte sehr locker um.

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Kommentar von DieterSchade
09.05.2016, 00:24

Die Religionsfreiheit ist in Deutschland im Grundgesetz verankert. Damit verbietet sich die Hetze gegen jede Religionsgemeinschaft von vornherein. 

Das Problem ist, dass der Islam nach seinem Selbstverständnis nicht nur Religion ist, sondern immer auch politisches System mit einer eigenen Gesetzgebung, der Scharia, und mit einer Parallelgesellschaft, der Umma. Wie Erdogan und viele weitere islamische Politiker freimütig betonen: "Der Islam ist nur solange säkular, wie er in der Minderheit ist."

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Kommentar von Karl37
09.05.2016, 08:35

Du fährst den falschen Dampfer. Einmal hat die Judenverfolgung im 3. Reich nichts mit einer Religion zu tun, des es ging gehen den jüdischen Menschen egal welchen Glauben er nachging und selbst ein  jüdischer Atheist war vor Verfolgung nicht sicher.

Die Religionsfreiheit ist im GG als individuelles Recht formuliert, das aber nicht auf Kosten der Mitmenschen gelebt werden darf. Es ist eine falsche Toleranz wenn man den Islam von jeder Kritik befreit sehen will. Auch halte ich es für unerträglich wenn der Staat es zulässt wie der Einfluss anderer Staaten wie der Türkei und Saudi Arabien mit Geld und Funktionäre auf die hier lebenden Muslime ausgeübt wird.

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Keine Ahnung, aber für fanatische Islamisten ist alles islamfeindlich, was nicht mit ganzer Macht dem Islam dient. Manchmal wird auch einfach irgend ein feindlichkeits- oder Rassismusattribut verpasst, wenn man polemisch jemanden verunglimpfen will.

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Kommentar von SilvercrafterHD
09.05.2016, 06:21

laut deiner Aussage heißt es dann wohl das die fanatischen Muslime der IS sind? xD

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wie abwegig und weltfremd doch deine einschätzung ist. Unmunterbrochen brennen hierzulande Asylheime und du scheinst das garnicht mitbekommen zu haben - schäm dich!

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Kommentar von latricolore
09.05.2016, 14:48

Kann er nicht mehr - ist bereits inaktiv!

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Kommentar von Jogi57L
09.05.2016, 15:48

also haben Asylantenheime DOCH was mit Moslemen zu tun?

ich finde es grade irgendwie seltsam.. andernorts wurde mir gesagt... es "wären ja Menschen aller Glaubensrichtungen" in Asylantenheimen....

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