Warum muss meine Frau keinen Unterhalt zahlen?

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9 Antworten

Für die Unterhaltszahlungen der Frau ist nur ihr eigenes Einkommen relevant, nicht ihr Besitz, Vermögen o.ä.....

Sie klagt nun auf nacheheliichen Ehegattenunterhalt.

"Nachehelicher Unterhalt" kann eigentlich nur beansprucht werden, wenn er bereits vom Scheidungsrichter zugesprochen wurde - und das geschieht nur noch im Ausnahmefall....

Würde der Frau aber ein solcher Unterhalt doch noch nachträglich zugesprochen, wäre die Höhe abhängig von der Differenz eurer beider "unterhaltsrelevanten Einkommen" (UE), wovon ihr dann 3/7 zustünden...

Bei deinem UE würde berücksichtigt werden, dass du den Unterhalt für die Kinder allein bestreitest, es also entsprechend geringer angesetzt werden muss... (dein Selbstbehalt gegenüber der Frau läge bei 1200 Euro).

Müsstest du der Frau ggf. Unterhalt zahlen, würde ihr Einkommen dadurch ansteigen und du könntest von ihr evt. Kindesunterhalt einfordern....

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Wenden Sie sich an das Jugendamt und bitten um Berechnung des Unterhaltes für beide Kinder und beantragen für das jüngere Unterhaltsvorschuss.

Dann wird das Amt aktiv und wird ihre Ex auffordern, die Einkommensverhältnisse darzulegen. Ggf. wird sie aufgefordert, mehr zu arbeiten oder eine 2. Beschäftigung aufzunehmen, um den Mindestunterhalt zahlen zu können.

Zum nachehelichen Unterhalt kann etwas auf Sie zukommen, denn ein geschiedener Ehegatte hat dann noch Anspruch auf Unterhalt, wenn man von ihm wegen Krankheit, Gebrechen oder Schwäche der körperlichen oder geistigen Kräfte eine Erwerbstätigkeit nicht mehr erwarten kann. Die Voraussetzung ist, dass die Krankheit bereits vor Eheschließung vorlag oder während der Ehe eingetreten ist und zum Zeitpunkt der Scheidung akut wird.

Als Krankheit gelten auch Alkohol- und Tablettenabhängigkeit, Drogensucht oder Neurosen. Deshalb kommt auch in diesen teilweise selbst verschuldeten Krankheitsfällen ein nachehelicher Unterhaltsanspruch erst einmal in Betracht. Nur, wenn der kranke Ex-Ehepartner seiner Verpflichtung, sich ärztlich behandeln zu lassen und sich aktiv an der Besserung seines Gesundheitszustandes zu beteiligen, nicht nachkommt, so entfällt sein nachehelicher Unterhaltsanspruch wegen Krankheit.

Haben Sie einen Suchtkranken oder unter Neurosen leidenden Ex-Ehepartner, so fordern Sie diesen dazu auf, sich ärztlich behandeln zu lassen. Bei Weigerung sind Sie im Gegenzug nicht verpflichtet Unterhalt zu zahlen.

Das kann haarig werden, Alkoholismus ist eine anerkannte Krankheit.

Ich hoffe, da kommt nichts auf Sie zu. Alles Gute!

 

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Es ist mehr als nur unwahrscheinlich, dass sie nachehelichen Unterhalt erhält.

Du kannst beim Jugendamt eine Beistandschaft bekommen, die kümmern sich kostenlos um Berechnung und Eintreibung des Unterhalts. Für das 4jährige kannst Du auch noch Unterhaltsvorschuss bekommen.

Wenn sie erziehungsunfähig ist und eine MPU machen muss, ist es sehr unwahrscheinlich, dass sie in der Lage ist, einen Job mit dem entsprechenden Gehalt zu bekommen.

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Kommentar von Mkoar
24.10.2016, 13:47

Einen Job wird sie, sobald der Führerschein wieder da ist, bei ihrem Vater erhalten. Und da ich ihn gut kenne, wird das Gehalt nicht offiziell laufen 

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du könntest Unterhaltvorschuß für die Kinder beim Amt beantragen. Den muß sie später dann an das Amt zurück zahlen. Du kannst sie aber auch ganz einfach bei Gericht auf Zahlung von Unterhalt für die Kinder verklagen.

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Sie kann nur Unterhalt leisten, wenn sie dazu auch in der Lage ist.

Als Alkoholikerin kann sie froh sein, wenn sie überhaupt einen Job hat, in dem sie (noch) 600  € verdient.

Sachleistungen, die sie von ihrem Vater erhält, sind KEIN Einkommen.

Übrigens, wie passt denn MPU mit einem Audi Q5 zusammen? Hat sie auch noch einen Chauffeur?

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Habt ihr keinen Unterhaltsvertrag gemacht?

Ihr habt doch bereits das Aufenthaltsbestimmungsrecht ausdiskutiert - also habt ihr das ja irgendwo, vermutlich Jugendamt, geltend machen lassen.

Mit der gleichen Person kannst du auch über den Unterhalt sprechen.

Naja... und nun rein rechnerisch gesehen ... sie hat 600 zur Verfügung. Nen Audi Q5 ist teuer und die Loftwohnung für 1200€ kann sie sich auch nicht leisten. Somit hat sie wohl nen neuen Mann. Vielleicht verdient der gut?

Was willst du also von den 600€ abhaben von ihr?

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Kommentar von Mkoar
24.10.2016, 13:41

Das Geld kommt von Ihrem Vater. Kann Sie nicht gezwungen werden Vollzeit zu arbeiten? Die Kinder wurden mit gerichtlich nach Familiengutachten zugesprochen . Sie geht jetzt nur 20 Stunden arbeiten. Aber Danke 

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Kommentar von SkyDown
24.10.2016, 13:45

nein niemand darf zur arbeit gezwungen werden lol.

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Kommentar von Menuett
24.10.2016, 13:45

Da Du offensichtlich keine Ahnung von Unterhaltsdingen hast - warum gibst du solche Antworten?

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Von den 600.- Euro, die sie verdient kann sie nichts zahlen!

Wie sie, bzw. wer das Auto u. die Wohnung finanziert, ist eine andere Sache.

auch das mit dem Unterhalt an sie könnte durch gehen?

Wende dich an einen Anwalt für Familienrecht!

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Wer fährt das Auto, wenn sie keinen Führerschein hat? Deine Story passt irgendwie nicht...

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Kommentar von Mkoar
24.10.2016, 16:12

Steht in einer Antwort von mir. Sie macht zur Zeit eine MPU und ich habe ja nicht gesagt dass sie mit dem Auto fährt es steht bei ihr vor der Türe welches sie nutzen kann sobald sie ihren Führerschein wieder hat.


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Das hört sich fast so an, als könntest du da nicht so viel machen. Lass Dich im Jugendamt dazu mal beraten. Vielleicht haben die ja mehr Ideen.

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