Warum muss man überhaupt schlechte und schreckliche Ereignisse von früher wissen?

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16 Antworten

Weil man aus der Geschichte für die Zukunft lernt und so schon einmal gemachte Fehler nicht wiederholen muss. Dass manche nie dazulernen und die eigenen Interessen in den Vordergrund stellen, steht dabei auf einem anderen Blatt. 

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"Geschichte" - das ist nicht nur die Beschäftigung mit Kriegen und schrecklichen Ereignissen, sondern mit allen politischen, kulturellen, wirtschaftlichen, alltäglichen usw. Entwicklungen und Lebensäußerungen von Menschen der Vergangenheit.

Die Vergangenheit ist geschehen, man kann sie nicht mehr ändern, daher darf man, wenn man sich mit Geschichte beschäftigt, auch nichts auslassen, nur weil man es z. B. schrecklich findet. Geschichte muss man so nehmen, wie sie (überliefert) ist.

Das bedeutet: man muss sich auch mit dem Ersten und Zweiten Weltkrieg befassen, mit den Nationalsozialisten und Hitler und ihren Verbrechen, zumal diese Zeitspanne des Naziregimes die heutige Zeit noch beeinflusst, wenn auch zunehmend weniger.

Darüber darf man aber auch andere Epochen, andere menschliche Lebensäußerungen nicht außer Acht lassen, sonst bleibt die Betrachtung geschichtlicher Entwicklungen und Ereignisse nur einseitig. Beispiel: Dass in unserem Land, der Bundesrepublik Deutschland, großer Wert auf Menschenrechte und persönliche Freiheiten der Menschen gelegt wird, ist zwar auch das Ergebnis der politischen, aber mehr noch das Ergebnis einer geistesgeschichtlichen Entwicklung seit der Antike!

Kurz: Dass man andere Menschen und ihre Freiheiten achten, keine Grausamkeiten und Verbrechen begehen, den Frieden hochschätzen soll, um mich auf diese Aspekte zu beschränken, lässt sich nicht allein aus "schrecklichen und grausamen Taten", sondern auch aus positiven Ereignissen und Entwicklungen der Geschichte lernen!

Die Schule ist leider oft sehr einseitig. Wer sich also für Geschichte interessiert, muss über den beschränkten Bereich der Schule hinausschauen!

MfG

Arnold


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Die Ereignisse der Vergangenheit sind die Grundlagen für die Gegenwart.

Hätte es bestimmte historische Ereignisse nicht gegeben, hätte die jeweilige Kultur, inklusive Staatsform, Rechtsprechung usw. eine ganz andere Richtung genommen.

Wenn etwa in einem Staat eine Gleichschaltung und die Errichtung einer Diktatur erfolgte, können nach deren Ende neue Gesetze geschaffen werden, die eine Wiederholung dieser Ereignisse verhindern.

Wenn man sich zB fragt, weshalb man sich nicht einfach selbst zum Alleinherrscher ausrufen und sein Grundstück zu einem eigenen, souveränen Staat erklären kann, hat das historische Gründe.

Gesetze kommen nicht aus dem Nichts.

Außerdem beeinflussen diese Ereignisse auch den Umgang der Menschen miteinander und zwar bis zum heutigen Tage.

Viele moderne Konflikte, bzw. deren Rechtfertigungsversuch, lassen sich nur durch den historischen Kontext wirklich nachvollziehen.

Wieso gibt es Spannungen zwischen Türken und Kurden? Warum kämpfen Sunniten gegen Schiiten? Wie lässt sich der Hass gegen Juden erklären?

Die Antworten liegen teilweise mehrere Jahrhunderte zurück, so dass man womöglich in einigen Fällen womöglich feststellen muss, dass die Ursachen für einen Konflikt des Jahres 2016 irgendwo im 16. Jahrhundert, oder noch weiter zurück liegen.

Weiß man nicht, was wirklich geschah, wird man womöglich auf Propaganda hereinfallen, die historisch völlig unhaltbare Behauptungen aufstellt und damit politische Ziele erreichen will.

Wer zB nicht weiß, dass der angebliche polnische Angriff auf den deutschen Sender Gleiwitz ein von der NS-Führung veranlasstesTäuschungsmanöver war, um eine Rechtfertigung für den Angriff auf Polen zu haben, wird womöglich irgendwelchen Neonazis glauben, wenn sie einem erklären, es wären ja die "bösen Polen" gewesen.

Deshalb ist Information, auch über die Grausamkeiten der Vergangenheit, extrem wichtig, um Falschbehauptungen zu erkennen und moderne Entwicklungen zu verstehen.

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Einerseits ist es ja interessant zu wissen, was damals passiert ist und anderseits würde ich sagen, dass das Land in den letzten Jahren, ja Erfahrungen gesammelt hat.
Man lernt ja immer dazu und genau so hat das Land bei jeder kleinen Sache dazu gelernt, bis das geschaffen wurde, was heute nun ist.
Außerdem natürlich sollen wir selber auch daraus lernen, dass wir nicht selbe Fehler noch einmal begehen.

Aber interessiert es dich nicht, wieso alles jetzt so ist, wie es ist? Ich finde es toll zu sehen, wie sich alles entwickelt hat und wie man versucht hat zu lernen und es zu verbessern und man immer mehr zu dem geworden ist, was man heute hat!

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Kommentar von perfectingday
30.08.2016, 15:17

Natürlich interessiert mich das und das ist auch gut so. :) Das sollte auch so bleiben, Deutschland ist im Vergleich zu früher viel schöner geworden, egal was jemand sagt. :D

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Was sind wir, wenn keine Geschichte existiert? Was bleibt denn dann übrig?

Sollte niemand über die Schrecken des Zweiten Weltkriegs informiert sein? Über Hitlers, Lenins oder Mussolinis Werdegang?
Sollen wir so tun als seien Brandbomben, Atombomben und Zyklon B nie da gewesen?

Am meisten kann man von der Vergangenheit lernen. Zum Beispiel dass einzelne Schlüsselereignisse eine gewaltige Kettenreaktion auslösen kann (Beginn Erster Weltkrieg).

Wer das gesamte Wissen und geschichtlich relevante Ereignisse missachtet ist für mich ein Narr.
Und nein, das geistlich wertvolle Argument 'die sind doch eh alle schon tot' zählt nicht - Bildung ist sehr wichtig, sonst kommt es immer wieder zu negativen Ereignissen.
Daher stellt das Schulfach Geschichte in meinen Augen eins der wichtigsten Fächer dar.

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Ein Blick in die Geschichte lehrt uns viel über die Natur des Menschen. Machtstreben, Hilfsbereitsschaft, Egoismus, Selbstlosigkeit, alles ist da. Der große Vorteil dabei ist, dass es sich eben nicht um erfundene Romane handelt, sondern eben um Ereignisse, die wirklich geschehen sind.

Natürlich kann man solche Dinge nicht 1:1 übertragen, aber die Geschichte trainiert unser Denken und zeigt, dass viele Dinge eben nicht selbstverständlich sind und auch anders sein können.

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Zum einen als Mahnmal, zum anderen war es eine für Deutschland bedeutende Zeit mit wichtigen Ereignissen und resultierenden Folgen.

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Damit man aus Fehlern lernt. Und damit du überhaupt weißt in welchem Land du aufwächst. Man sollte schon über die Geschichte etwas mitbekommen.

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Um aus der Geschichte für die Zukunft zu lernen. Einerseits um bestimmte wiederkehrende Muster zu erkennen, andererseits um gemachte Fehler nicht zu wiederholen.

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Damit nicht irgendein Kind denkt; "Lass die Welt erobern und Juden vergasen!" Ok? Warum sollte man es nicht unterrichten warum muss man überhaupt was über das eigene Land in Geographie lernen?

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Kommentar von perfectingday
30.08.2016, 15:20

Na, ist doch eine berechtigte Frage. :D

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Das ist Allgemeinbildung. Auserdem muss man die gesvhichtenkennen um vielenheutige Handlungen in der Politik zu verstehen die Geschichte ragt bis in die heutige Zeit. Wenn du jemanden als Jude bezeichnest wirst du als Nazi bezeichnet z.B, obwohl du eigentlich nie böse absichten hattest.

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Damit man (hoffentlich) versteht wie grausam das damals alles war. Ein Teil Allgemeinbildung, ein Teil Prävention.

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„Wer sich nicht seiner Vergangenheit erinnert, ist verurteilt, sie zu wiederholen“

(George Santayana)

Wenn man darüber ein wenig nachdenkt merkt man warum Geschichtsunterricht so wichtig ist. Dort lernst du z.B. wie es zu Kriegen kommt und wie man die Zeichen erkennt und sich dagegen auflehnen kann.

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Was würdest du dir denn wünschen?
Die großen wichtigen Ereignisse, sind/waren nun einmal schrecklich.

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"Wer aus der Vergangenheit nichts gelernt hat, ist dazu verdammt diese zu wiederholen!"- George Santayana

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Solltest du die Grundschule bereits hinter dir haben, kann / könnte ich dir deine Frage NICHT verzeihen !!

"Nur aus der Vergangenheit lernen wir für Gegenwart und Zukunft !" (Copyright pk)

pk

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