warum muss man sterben

142 Antworten

Versuch es bitte nicht auf philosophischem Weg. Auch nicht auf irgendwelchen Kindermärchen wie die schrecklich überkitschte Geschichte von Joe1962, wenn ich so einen gequirlten Zuckerguss lese, wird mir gleich übel.

Erzähl deinem Kind die Wahrheit. Rein und ungeschminkt.

Wir müssen aus mehreren Gründen sterben.

1.) Damit es keine Überbevölkerung gibt. Wenn alle ewig leben wäre die Welt nach, schätzungsweise 3-4 Generationen völlig überbevölkert. Es gäbe einfach keinen Platz mehr.

2.) Entwicklung bedeutet "Neu statt Alt".

Unsere ganze Welt ist in ständiger Entwicklung. Alles verändert sich in jeder Sekunde seines Daseins. Ebenso wir als Menschen und wir als Spezies. Würden wir nicht sterben, dann würden die alten Fehler nicht ausgemerzt werden können. Wir würden zu einem Stillstand kommen und es würde nicht mehr weitergehen. Fast so als wäre die Zeit stehen geblieben.

Wir leben, vermehren uns und sterben um uns weiterzuentwickeln und die neuen Generationen können das nur, wenn die alten verschwinden.

Bitte glaube nicht, dass dein Kind nur Märchengeschichten und romantischen Kitsch versteht. Kinder sind unbeschriebene, weiße Papierblätter. Du kannst einem Kind alles erklären, wenn du es mit Geduld und Verständnis tust. Dazu brauchst du keine schmalzigen Metaphern, kein lächerliches "es war einmal" und ganz bestimmt keine unnützen Embryos.

Biologisch betrachtet? Weil unsere Zellen sich nicht unendlich oft teilen können, Krebszellen ausgenommen, aber die wollen wir dann wieder nicht haben, gelle? Außerdem verhindert es Überbevölkerung.

Philosophisch gesehen? Philosophisch gesehen gibt es tausend Blickwinkel. Epikur meinte, es wäre egal. Ich meine, wir sind nicht mehr da, oder? Es wird uns nie interessieren, wenn es soweit ist. Andere meinten, es wäre erst der Tod, der uns antreibt, im Leben etwas zu erreichen. Ich persönlich bleibe bei zwei Aussagen von Sir Terry Pratchett:

1. Ein Mensch ist erst Tod, wenn sein Name nicht mehr ausgesprochen wird.

2. Noli timere mesorem.

Kurz gesagt, du musst nicht sterben. Dein Körper stirbt, sicher. Vermutlich. Aber du bist, was du tust, ein Mensch definiert sich durch Handeln, durch Eindrücke, die er sammelt und hinterlässt. Und am Ende ist die Welt immer etwas anders, oder? Die Taten bleiben bestehen, die Leute erinnern sich. Wenn du unsterblich sein willst, sei es in den Köpfen der Menschen.

[ kindgerecht : ]   Der Körper funktioniert, wenn man alt wird immer schlechter - es drückt, zieht und zerrt - und man wird müder, schlapper, langsamer, zittriger oder sogar das schiere Atmen fällt schwer oder man findet nichts mehr wichtig. Alles in allem darf man sich dann ausgelaugt vom Diesseits verabschieden und zu den Engelchen gehen.

[ hochphilosophisch : ]   Ein Organismus schafft es (per Bauplan DNA), aus Nahrung, Atemluft, Sonnenwärme, die an sich toten Stoffe im Körper zu einem hochkomplizierten funktionierenden lebenden Wesen zu 'formen'. Das geht nur mit wachsen, altern, sterben. Werden, sein, vergehen, wie alles andere auch, nur hochkompliziert organisiert (mit Blutkreislauf, Stoffwechsel, Organen, Bewegungsapparat, Gehirn).

warum muss man sterben?!

mein patenkind fragte mich heute, warum man eigentlich sterben müsse... da dies nach einer hochphilosophischen antwort "schreit" hoffe ich hier auf hilfe.... aber wenn ich mir die fragen auf dieser seite anschaue, befürchte ich, ich bin hier falsch....!?

...zur Frage

Warum kann ein Mensch kein Gras verdauen?

... aber Salat? wurde ich heute von meiner 5 jährigen Tochter gefragt. Leider habe ich auf diese Frage nicht so richtig eine Antwort. Ich hoffe Ihr.

...zur Frage

Warum schreit man wenn man Schmerzen hat Ahhh und nicht etwas anderes oder warum schreit man überhaupt?

Ich weiß Dumme Frage aber ich bin für jede sinnvolle Antwort dankbar

...zur Frage

Warum hat man Angst vor dem Tod (Leben, Sterben)?

Ich meine, diese Angst ist doch irrational. Wir sterben doch alle. Für mich ist der Tod etwas wunderschönes und ich freue mich darauf.

Warum haben Menschen Angst davor?

...zur Frage

Eine Welt, ohne Tod und sterben!?

Im ersten Moment, wo mir diese Frage in den Kopf kam hab ich gedacht :"Jo, warum nicht. Eigentlich voll cool. Du hast Angst vorm Tod, niemand weiß ob dannach Gutes oder Schlechtes kommt. " Aber irgendwie ist das doch nicht so einfach. würde ich ewig leben, auf welchen stand würde ich stehen bleiben? Auf dem jetztigem? oder irgendwann wenn ich 90 Jahre alt bin und nur noch vor mich hinvegetiere? Das ist ja nicht so prickelnd. Abgesehen davon, die Weltbevölkerung wächst ja jetzt schon enorm. Würde niemand mehr sterben, würde die Welt in sich selber zusammenbrechen. Oder nicht? Was haltet ihr vom Thema: Eine Welt, ohne Tod und sterben? Ich freue mich über jede Antwort (:

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?