Warum muss man sich als Mieter Kinderlärm gefallen lassen?

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Mietwohnung: Wie viel Kinderlärm muss geduldet werden? Kinderlärm in Mietshäusern führt immer wieder zu ernsthaften Konflikten unter den Nachbarn. Doch wie viel Kinderlärm muss eigentlich wirklich ertragen werden? Kinderlärm sorgt immer wieder für Streit Lärm ist oft ein Problem in Mietshäusern. Die Geräuschkulisse von lärmenden Kindern macht da natürlich keine Ausnahme. Die Folge sind immer wieder starke Auseinandersetzungen zwischen den einzelnen Mietparteien, die in einigen Fällen sogar vor Gericht landen. Die Frage stellt sich immer wieder: Wie viel Kinderlärm muss wirklich geduldet werden und wann ist es wirklich zu laut? Kinderlärm ist erlaubt! Was manchen Mieter ärgert, Eltern aber freuen dürfte: Kindergeräusche, die zum normalen Verhalten gehören, sind durchaus erlaubt. Dazu gehört das Schreien von Kleinkindern, das Lachen oder Weinen sowie die übliche Geräuschkulisse spielender Kinder. Entscheidend für das, was erlaubt ist, ist die natürliche Lebensweise der Kinder, weniger das subjektive Empfinden einiger Mieter. Normale Ruhezeiten beachten Auch wenn Kinder ein Recht auf ihre natürliche Entfaltung haben, die üblichen Ruhezeiten zu Mittag und während des Abends bzw. der Nacht gelten auch für Kinder. Eine Ausnahme machen hier die Jüngsten: Säuglinge und Babys, die ganz normal schreien, kennen natürlich noch keine festen Uhrzeiten für ihre Bedürfnisse. Gegen diese Art von Lärm lässt sich daher nichts unternehmen. Sobald Kinder aber zu bestimmten Uhrzeiten gezielt zur Ruhe gebeten werden können, sind Eltern auch verpflichtet, auf die ortsüblichen Ruhezeiten zu achten. Alles ist nicht erlaubt «Normaler Kinderlärm» ist erlaubt. Allerdings hat der auch seine Grenzen. Wenn Kinder beginnen, in der Wohnung Fussball oder im Hausflur lautstark Fangen zu spielen, dann ist das natürliche Verhalten und die daraus folgende Lärmentwicklung deutlich überschritten. Derartige Belästigungen braucht nun kein empfindlicher Mieter mehr hinnehmen. Wenn Kinder zum Musikinstrument greifen Gegen eine tägliche Dosis mehr oder weniger gut ausgeübter Hausmusik spricht auch in einem Mietshaus nicht. Selbst wenn das Musizieren noch nicht mit glatten Tönen gelingt, müssen die übrigen Mieter das Spiel bis zu einer gewissen Grenze tolerieren. Die Grenzzeiten sind durch die kantonale oder kommunale Polizeiordnung sowie Hausordnung und Mietvertrag festgelegt. Grunsätzlich ist ein Totalverbot für Musikinstrumente nicht möglich. Besonders lärmintensive Instrumente wie Schlagzeug oder Trompete könne aber den «zumutbaren Rahmen» sprengen. Fazit Kinder, die spielen, machen ganz natürlich auch Krach. Diese Form von Lärm ist allerdings als Sonderfall zu betrachten und wird auch von Gerichten ganz anders beurteilt als beispielsweise die ständige Lärmbelästigung durch zu laute Musik. Empfindliche Zeitgenossen müssen sich schlichtweg mit einer gewissen Menge täglichen Kinderlärms abfinden.

Text: Daniel D. Eppe

DAS nenne ich mal wirklich hilfreiche Antwort, ich bin beeindruckt. lg :)

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@futureworld

Hat nur leider nichts mit der Frage zu tun, da die Kinder nicht im und - meinem Wissen nach - auch nicht aus dem Haus sind...

Daher ja immer wieder meine Frage: Was haben Deine Fragen zu diesem Thema eigentlich mit dem Thema "mieter" zu tun??? Genausogut könntest Du da "Autofahrer", "Urlauber", "Arbeitsloser" oder einfach "Mensch" hinschreiben, damit hat Deine Frage genausoviel zu tun, wie mit "mieter"...

Ich versteck' das daher mal...

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@XtraDry

Die Kinder, die vor dem Haus spielen, sind ja aber ganz oft die, die in dem Haus wohnen! Bei mir ist das zumindest so, dass die Kinder raus wollen und deshalb vor unserem Mietshaus die Kinder spielen, die auch hier im Haus wohnen, unter anderem!

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@Anabelle1990

Wenn ich die Fragen von futureworld richtig verfolgt habe, ist das bei ihm nicht so...

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@XtraDry

Ich habe leider nicht alle Fragen verfolgt. Aber es ist ja gut, dass ihm meine Antwort anscheinend geholfen hat jetzt und das ist meiner Meinung nach die Hauptsache!

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Dachte du wärst mittlerweile ausgezogen...Kinder sind unsere Zukunft. Die kannst du nicht einfach so abstellen wie ne Stereoanlage. Wenn es zu laut wird einfach in eine ruhige Gegend ziehen. In der Eifel gibts noch schöne ruhige Orte:-))

noch 2 Wochen muß ich diese Hölle auf Erden ertragen - dann hab ich absolute Ruhe !

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@almmichel

Mehr als einmal "Bitte" ist das aber jetzt auch nicht wert...

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@almmichel

In dem Fall würde mir ein "no great loss" auf der Zunge liegen.

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Was ist das für ein Antwort Michel ?? Es kann nicht jeder auf'm Oim Lebn, wie Du !! Und wie kommt man von Daun, Manderscheid, oder Monschau, zu Arbeit nach Leverkusen !!?? Ich habe auch Drausen gespielt, ohne Moonboots, und Pampers, bin auch 65. geworden ! Mein nachbar "muss" sein Bierchen trinken, aber mi'm Sonnemann geht der nicht vor der Tür !!! ...... mit seinem Sohn schneemann bauen... er würde ja Frieren !!?? Im Keller stehen 3. Fahrräder, voll mit Spinnweben... Ich kann mich aber am späthen Nachmittag nich hinlegen.. Weil sein Sonnemann auf dem Dachboden spielt, mit Hartgumiball !!

Ach Ja.. Ich bin bald Rentner.. somit Überflüssig !!!

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Kinderlärm hat, wegen Nachwuchsmangel einen besonderen Schutz, es kann trotzdem unerträglich werden, ich würde dem Vermieter bitten für Abhilfe zu sorgen, den dieser ist für ein ruhiges Wohnnen zuständig oder umziehen und das ist für den Vermieter auch aufwändig.

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Nun meine eigentlichen Fragen:

Muss ich das als Mieterin hinnehmen oder kann ich dagegen rechtlich angehen?

Denn der Vermieter selbst unternimmt ebenfalls selten etwas gegen laute Mieter.

LG, Toxic38

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Warum macht Kinderlärm aggressiv?

Jeden Sommer ist in meiner Nachbarschaft die Hölle auf Erden : spielende Kinder. Damit habe ich (eigentlich) kein Problem, aber dauernd schreien sie rum ! Nonstop, stundenlang bis Sonnenuntergang. Mich macht dieser Lärm extrem aggresiv! Normalerweiser bin ich stets ein sehr, sehr ruhiger Zeitgenosse, denn nichts aus der Ruhe bringt, aber wenn man jahrelang diesen Kinderlärm um die Ohren hat, wird man aggressiv! So richtig böse. Habt ihr n paar Tips für mich, daß ich mich nicht so schnell aufrege wegen diesen R otzgören ?

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Jetzt kam gestern die Tochter der Mieter in unter uns hoch (diese wohnt eigentlich neben uns), und berichtete mir von ihrem verletzten Fuß, wegen dem sie derzeit in dem Schlafzimmer ihrer Eltern liegt. Das Schlafzimmer liegt unter unserem Wohnzimmer.

Sie fragte ob wir den kleinen immer auf dem Boden hätten, da es da unten sehr laut ist. Es würde Stundenlang poltern und das würde so nicht gehen. Auch ihre Mutter könne so mit ihren Kopfschmerzen nicht schlafen.

Ich fragte sie daraufhin was ich jetzt ihrer Meinung nach machen soll, da der kleine mit seinen 10 Monaten einfach sehr mobil ist, und quer durch die GANZE Wohnung robbt. Zwischendurch haut er die Hacken auf den Boden und rudert mit seinen Armen. Das ist ein Ausdruck seiner Freude. Sie entgegnete das ich ihn ja in das Babybett legen könnte. 😒 Ich habe das mit der Begründung abgelehnt, das er sich dann nicht mehr vernünftig bewegen kann. Ich war so perplex, dass ich ihr erstmal anbot, in die Küche mit ihm zu gehen.

Später als ich wieder etwas klarer denken konnte, fand ich das aber ehrlich gesagt ziemlich unverschämt. Ich bin dann runtergegangen und habe mit dem Vater gesprochen. Ich habe ihm angeboten das mir seine Frau gerne Bescheid geben kann wenn sie Kopfweh hat, und ich dann bestmöglich für Ruhe Sorge, aber das ich das nicht den ganzen Tag machen kann. Natürlich halten wir uns auch an die Ruhezeiten. Ebenso hält der kleine noch 3 Schläfchen am Tag und steht morgens nicht vor 9-10 Uhr auf. Er befindet sich auch nicht den ganzen Tag im Wohnzimmer.

Muss ich da jetzt irgendwelche Konsequenzen befürchten? Sind denn alle schon erwachsen auf die Welt gekommen?

Danke für euren Rat.

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Kinderlärm im Hinterhof

Hallo an alle :D

Ich habe ein Problem:

Seit einiger Zeit sind neue Mieter ins Nachbarmehrfamilienhaus gezogen. Das alleine ist ja nicht das Problem...

Mann muss wissen, dass in dem besagten Haus zwei Kinder leben (ca. 12 und 6), und daneben in dem Haus nochmal ca. gleich so alte Kinder.

Die haben auch auf dem gemeinsamen Hinterhof von uns und dem nachbarhaus gespeilt, auch kein Problem, aber seitdem da die neue familie eingezogen ist, ist die Lautstärke der Kinder nicht mehr auszuhalten. Sobald der Junge mitspielt, schreien die Kinder nur noch (Und der Junge kann auch in einer normalen Lautstärke reden).

Es ist ja nicht so, dass ich was gegen spielende Kinder habe (habe selber ein Praktikum in einer Kita gemacht und der Lärm stört mich nicht), aber es ist wirklich extrem und das den ganzen Tag über...

Kann man nicht iwas machen? Die Nachbarn haben sich schon von uns distanziert, da eine Mieterin in unserem Haus denen brühwarm erzählt hat, das wir ein Problem mit den Kindern haben (eig. nur mit einem...)

Danke für jede antwort

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